Bälle aus Pakistan? Unerhört!
19.04.2008 um 21:45
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10 vor 10 hat es berichtet und auch andere empörte Medienschaffende: "Fussbälle für die Gratis-Aktion der CS wurden in pakistanischen Dörfern auch von Kindern genäht. Sie erhielten ganze 39 Rappen pro Ball."
Das ist wirklich ein Frechheit! Pakistanische Kinder nähten für 39 Rappen Fussbälle! Man stelle sich vor! Ungeheuerlich!
Die CS hätte doch wirklich im Moment andere Sorgen als Geld für Bälle auszugeben. Nach der Kreditkrise hätte ich als Aktionärin erwartet, dass nun ein bisschen sparsamer umgegangen wird. Die 39 Rappen pro Ball hätten auch anders investiert werden können. Das sollten auch die pakistanischen Kinder verstehen.
Masslos und gierig verlangen sie Geld für das Nähen der Bälle. Derweil sich hier in der Schweiz die Kinder darum reissen, mit einem grossen M auf dem Rücken für die EM arbeiten zu können. Gratis und franko leisten sie psychologische Betreuungshilfe, indem sie die grossen Buben am Händchen aus der Gerderobe führen. Da könnten sich die pakistanischen Kinder ein Beispiel nehmen. Eine Ehre ist das, wenn man für ein solches Turnier Bälle nähen darf!
Es wäre angebrachter gewesen, wenn europäische Kinder diese Arbeit übernommen hätten. Zum Beispiel portugiesische Mädchen, die haben besonders kleine, feine Fingerchen um die Fäden durch die schmalen Nadelöhre zu führen.
Und vor lauter portugiesischer Empörung würde die Schweiz vielleicht sogar gewinnen. Beim Tschutten zumindest.