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Garçon

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04.12.1985

Habite à

Zürich

Theodor Geigers "Demokratie ohne Dogma"

moins de 7 mois

Das im Titel bezeichnete Werk wird im Lehrbuch und Standardwerk des emeritierten Rechtssoziologieprofessors Manfred Rehbinder (Manfred Rehbinder, Rechtssoziolgie, 6. A., München 2007) vielfach zitiert, insbesondere im Zusammenhang mit der Soziologie der Gesetzgebung. Geigers bei Rehbinder erläuterten Positionen zur modernen Demokratie haben mein Interesse geweckt, weshalb ich mir das Buch besorgt habe (nebenbei bemerkt, keine ganz triviale Angelegenheit, da das Buch trotz diverser Ausgaben und Auflagen seit den 1950er Jahren vergriffen und nur noch aus zweiter Hand erhältlich ist; beschaffen konnte ich via Amazon eine gebrauchte, 1963 im Verlag Szczesny, München erschienene Ausgabe). Geiger wird zu den "Klassikern der Soziologie" gezählt (so zumindest die schöne Umschreibung auf Wikipedia). Die Absicht des hier vorgestellten Buches bezeichnet er aber selbst - zumindest im "Offenen Brief an den Leser", welcher im Februar 1950 datiert und meiner Ausgabe als Vorwort vorangestellt ist - als "nicht wissenschaftlich, sondern plitisch. Das heisst, in meinem eigenen Urteil: Ohne Anspruch auf objektive Wahrheitsgeltung." Allerdings relativiert er auch gleich wieder: "Damit sage ich nicht, dass die folgenden Seiten nur mit Postlulaten bedruckt und also für Sie unverbindlich seien. [...] Meine politischen und also für Sie unverbindlichen Meinungen stützen sich auf theoretische und also auch für Sie verbindliche Einsichten."

Nachfolgend einige der aus meiner Sicht interessantesten Passagen, von denen sich vielleicht der eine oder andere zu einer spannenden Diskussion verleiten lässt. Ich meinerseits muss sagen, dass es eines der Bücher ist, wo ich denke: Der Mann hat recht; warum hat seit 60 Jahren keiner auf ihn gehört?

"Geradezu ärgerniserregend ist es dabei, wenn man sogar den sittlichen Werturteilen die objektive Geltung abspricht und behauptet, sie seien in Wirklichkeit nur unzulässig objektivierte Ausdrücke für subjektive Gefühle der Neigung und Abneigung gegenüber gewissen Handlungsweisen. Aber da nützt kein Widerstand: Was für sinnliche und ästhetische Werturteile gilt, das gilt auch für die sittlichen - und zu denen gehören die politischen und gesellschaftlichen. Die Lüge ist nicht schlecht, sondern geht mir gegen den Strick, Demokratie ist nicht besser als Absolutismus, sondern sie sagt mir mehr zu. (S. 180-181)

Wenn die erkenntnistheoretische Unschuld einmal verloren ist, kommt sie nicht wieder. (S. 183)

Es wäre aussichtslos, Ideenporpaganda verhindern zu wollen. Keine Macht der Welt kann den Drang des Gläubigen ersticken, seine Heilsbotschaft zu verkünden. Aber man kann die Erde für seine Aussaat unfruchtbar machen: Durch Intellektualisierung der Massen. (S. 203)

An jeder Strassenecke steht auf seiner Seifenkiste ein Prophet, der bereit ist, das "sacrificium intellectus" entgegenzunehmen. Sie sind sogar bereit, ihn mit klingender Münze dafür zu bezahlen, dass er ihr Opfer in Gnaden annimmt. (S. 205)

Souveränität des Volkes und staatsbürgerliche Mitverantwortlichkeit jedes einzelnen setzen allgemeine Aufgeklärtheit voraus. Nur dann kann in der Stimme des Volkes die Vernunft zu Worte kommen. (S. 249)

Der metaphysische Eifer der Diktatoren sollte schon genügen, die Demokraten gegen Metaphysik und Wertgemeinschaft misstrauisch zu machen. (S. 269)

Es gibt, soweit ich sehen kann, heute keine Möglichkeit, die Gesamtheit der Wissenschaften befriedigend zum einheitlichen Aufbau zu ordnen. Es gibt, mit anderen Worten, kein wissenschaftliches Weltbild. Aber es gibt eine intellektuelle Lebenshaltung. Ihre Formel lautet: Halte dich an das Wissbare, erkenne die Grenzen des Wissens und lass die Finger vom Unwissbaren. (S. 278)

Der praktische Wertnihilist handelt in Übereinstimmung mit den Forderungen der Gesellschaft, nicht "weil es gut ist", so, oder "schlecht", anders zu handeln, sondern weil die gesellschaftliche Interdependenz die Einfügung in eine gewisse Verhaltensordnung notwendig macht. In seiner Beurteilung fremden Verhaltens wird er nicht von "Verderbtheit", "Schlechtigkeit" oder "Schurken" sprechen, sondern von sozial unzulänglich angepassten Personen, mit denen es schwierig, vielleicht unmöglich ist zusammenzuleben. (S. 291)

Der Gebrauch unseres Intellektes führt, wenn wir uns von anerzogenen Vorurteilen freimachen, notwendig zu der Einsicht, dass Werte keine Wirklichkeiten, sondern Einbildungen und Werturteile demgemäss theoretisch unzulässig, vernunftwidrig sind. Es ist nun aber klar: Gefühlshaltungen und gefühlsmässige Einstellungen, d.h. primäre Bewertungen, sind mit intellektueller Aufgeklärtheit wohl vereinbar, weil sie mit dem Vernunftgebrauch nichts zu tun haben. Die Abgabe von Werturteilen aber ist mit dem Intellekt unvereinbar, wenn deren theoretische Unzulässigkeit erst einmal eingesehen ist. Der kritisch Aufgeklärte ist notwendigerweise praktischer Wertnihilist, weil er nicht einerseits wissen, andererseits aber gegen sein Wissen handeln kann. (S. 291)

Nirgends wird mit Ideenpropaganda so grober Missbrauch getrieben wie im Bereich der inneren Politik, wo Ideen als Vorwände für wirtschaftliche und soziale Interessen dienen. Die Organisation dieses Missbrauchs heisst: politische Partei. Die eine predigt Erhaltung des Lebensmarks der Nation - und meint Liebesgaben an die Landwirtschaft. Andere wollen der Gesellschaft die Werte des Familienlebens und die christlichen Bürgertugenden als Grundlagen bewahren - ungeschmälerte Aufrechterhaltung des Privateigentums und Stützung der Mittelschicht: so lautet die Übersetzung in schlichtes Deutsch. Technischer und wirtschaftlicher Fortschritt ist die Losung, unter der man die Interessen des Industriekapitals verficht. Und wenn der Arbeiter nach sozialer Gerechtigkeit ruft, meint er höhere Löhne und Sozialleistungen. Sie alle suchen mit schönen Parolen Anhänger ausserhalb ihres Interessentenkreises zu werben. Nichts ist dagegen einzuwenden, dass dies parteipolitische Treiben den Interessen von Sondergruppen dient. [...] Widerwärtig ist aber mir wenigstens die Verschanzung der Interessen hinter erheuchelten oder erschlichenen Idealen. (S. 299)

Kritische Aufgeklärtheit ist das radikale Misstrauen gegen die Verkündung als solche, ist Reifung zum Wissen darum, dass alle Propheten falsche Propheten sind, und als Folge davon ein unerschütterliches Nichthinhören. (S. 308)

Die radikale Kritik, auf die es ankäme, hätte fremde Aussagen nicht um ihres besonderen Inhaltes willen abzuweisen (zumeist, weil dieser Inhalt unbequem ist), sondern sofern und weil es eine Aussage über etwas ist, worüber es keine Erkenntnis auszusagen gibt - weder eine richtige noch eine falsche. (S. 309)

Die ältere, naive Aufklärung war allen Ernstes davon überzeugt, auch in politischen, sozialen, überhaupt moralischen Fragen gebe es objektive Wahrheit, die es nur zu finden gelte. Man glaubte an eine auf theoretischem Wege bestimmbare Gerechtigkeit. Die Charta der Menschenrechte, das ganze Naturrecht stammt aus solcher Überzeugung. Der Aufgekärte von heute weiss, dass dies Utopie und metaphysischer Trug ist. Ungeachtet dieses Standes des intensiven Aufklärungsfortschrittes setzen aber die politischen Führer der Völker die Volksaufklärung alten, naiven Stiles fort: Durch die Verbreitung von Kenntnissen, ad usum delphini weislich ausgewählt, und durch formelle Theoretisiserung praktischer Willensstandpunkte. (S. 322-323)

Solange ein Gegenstand nicht der wissenschaftlichen Einsicht erschlossen ist, wird seine politische Behandlung notwendig dilettantisch sein. Ermöglichen aber fachliche Erkenntnissfortschritte wissenschaftlich unterbaute und durchdachte Massnahmen, wird die Politik des Laienverstandes unverantwortlich. (S. 339)

Insofern kann man sagen, dass die Substanz der Politik zunehmend rationalisiert und zum Gegenstand eines Fachwissens geworden ist. Das heisst natürlich nicht, die politischen Entscheidungen seinen solche der Erkenntnis, nicht mehr des Willens. Die politische Zielsetzung selbst ist nach wie vor eine auf primären Wertungen beruhende Willensentscheidung. Ist diese aber getroffen, so ist die Wahl der Mittel und Verfahren in zunehmendem Masse durch fachtheoretische Einsicht festgelegt. (S. 349)

Demokratie heisst zwar Freiheit der Meinung - aber sie heisst auch Selbstzucht der Meinung. Die zeigt sich darin, dass man keine Meinung äussert, wo man keine haben kann. (S. 352)

Nur die Stimmungsdemokratie einer wertbesessenen Gesellschaft bedarf der Wertgemeinschaft als Grundlage. Die Massendemokratie der gesellschaftlichen Antagonismen kann fortbestehen, wenn kritische Aufklärung dem kollektiven Kultus der Werte ein Ende macht. Und nur dann. (S. 357)

In aller nüchternen Einfachheit ist sie [die Demokratie] von den bisher ausgedachten und erprobten politischen Formen diejenige, die den unvermeidlich von der Gesamtheit gegenüber dem Einzelnen ausgeübten Zwang, den Druck der gesellschaftlichen Interdependenz, für alle im Durchschnitt verhältnismässig am erträglichsten macht. Dies ist das beste, was man von irgendeiner politischen Lebensform sagen kann. (S. 358)"

Commentaires
Unsichtbarde
Unsichtbarde moins de 6 mois
Ich sehe das Problem im Wertepathos eher darin, dass es ohne fast nicht funktioniert. Eine grundlegende Annahme muss ja irgendwo existieren.
Ich stimme ja im Grundsatz mit seinen Aussagen überein, nur kann dies dann doch problematisch werden. Wenn der Grundsatz "Du sollst nicht töten" keine Wertepathos mehr ist, dann erlangt die Tätigkeit töten in gewissen Fällen Legitimation. Gut, in seltenen Situationen ist sie ja gerechtfertigt, aber wenn die Individuen in der Masse auch so denken, wird es wahrscheinlich problematisch. Dann ist der Vorgang zweitrangig und das intellektuelle Ziel primär. Das wertfreie Handeln lässt eben alles zu, schwer abzuschätzen, wohin sich eine solche Gesellschaft entwickeln würde. Allerdings, da gebe ich recht, alles kann zum positiven Wertepathos erklärt werden.

Aber mal angenommen, wir wären soweit und die Mehrheit der Menschen würde diesem Mechanismus der Propaganda nicht mehr zum Opfer fallen. Einerseits wäre das gut, andererseits würde es die kontinuierliche Führung einer Gemeinschaft ungemein erschweren, wenn nicht unmöglich machen.
Ansatzweise gab es da ja schon mal im germanischen Gefolgschaftsverweigerungsrecht. Da war es das Recht, dem Führer die Gefolgschaft zu verweigern, wenn man fand, der macht Mist.
Es fragt sich dann, wie weit eine industrialisierte Gesellschaft möglich wäre, wenn jeder genug Selbstvertrauen hat, dem Chef zu sagen, "Nein, den Mist kannst du selber machen". Eine solche Haltung würde ja nicht nur die politische Ebene betreffen. Ein Horrorszenario in manchen Augen, aus typisch westlicher Sicht kann so ein System nicht funktionieren. Was nicht ganz stimmt, die Mespuche waren anarchistisch und der Indianerstamm, der durch die Spanier nicht besiegt wurde. Es würde wahrscheinlich sogar funktionieren, nur dann würden die Leute bei Sparangeboten nicht denken, oh, wenn ich das kaufe spare ich 2 Franken, sondern, wenn ich es nicht kaufe, spare ich 15. Und wer will schon so ein Volk....

Die Theorie ist gut, nur sie umzusetzen, daran hat niemand Interesse. Die einen nicht, weil sie Macht verlieren würden, die anderen nicht, weil sie mehr Verantwortung tragen müssten. In einer Demokratie ist das eher schwierig, weil es eben um die Verteilung der Macht geht. Das ist ein zentraler Punkt in dem System und daran wird es letzlich scheitern.
Gwendolan
Gwendolan moins de 6 mois
Die Vertretung egoistischer Interessen im Verbund kritisiert er nicht mal, was er kritisiert, ist, dass das ganze - um eben auch jenseits der Interessengruppe zu "fischen" - mit Wertpathos überlagert wird.

Mit "Intellektualisierung" meint er keineswegs, dass der Strassenwischer jetzt auch einen Uni-Abschluss haben muss. Er meint mehr eine aufegklärte Geisteshaltung, dass, was er als "kritischen Rationalismus" oder eben auch "praktischen Wertnihillismus" umschreibt. Das Wissen, dass alle Propheten falsche Propheten sind und dass niemand - also kein Politiker - wissen kann, was "gut" und was "böse" ist, weil "gut und böse" überhaupt nicht real existieren. Das ist weniger die Frage einer akademischen Bildung als einer vernünftigen Grunderziehung. Genau dort - z.B. in der Primarschule - wird aber häufig das Gegenteil einer intellektuellen Lebenseinstellung gelehrt. Mit verheerenden Konsequenzen. Ich glaube, die viele Menschen orientieren sich an dem, was man ihnen zumutet. Wenn man ihnen weissmacht, das Lieben und Leben irgendwelcher amerikanischer Stars sei so relevant für ihr Leben, dass man damit ganze Fernsehsendungen und den Blick am Abend füllen müsse, dann werden sie das irgendwann glauben. Das Gegenteil würde meiner bescheidenen Meinung nach genau so gut funktionieren.

Dass man in der Demokratie etwas erfinden dürfe, um gewählt zu werden, dann aber andere Interessen vertritt ist genau das, was Geiger ablehnt. Das heisst: Er lehnt nicht ab, dass es jemand tun dürfe. Aber er plädiert dafür zu sorgen, dass die Propaganda auf unfruchtbaren Boden fällt.
Unsichtbarde
Unsichtbarde moins de 6 mois
Na ja, nicht alles, was er schreibt ist praktikabel und was er denn unter Demokratie versteht, lässt sich zumindest aus den paar Abschnitten nicht herauslesen. Aber da ich das Gesamtwerk nicht kenne, möchte ich mal nicht zu fest rumunken.

Wenn er beispielsweise die Parteien kritisiert, muss man sagen, er hat recht. Aber wie sollte Demokratie ohne diese möglich sein? Die Vertretung egoistischer Interessen und deren Sammlung in einer gleichgesinnten Gruppe, scheint mir unabdingbar um überhaupt Wahlen durchzuführen. Es geht ja darum, dass möglichst alle Interessenvertreter am politischen Geschehen teilnehmen und aufgrund ihres Anteiles mitbestimmen. Wollte man Parteien problembezogen gründen, das gäbe ein schönes Durcheinander. Ein sinnvolles Problemmanagement könnte keine Parteien gebrauchen, allerdings besteht da natürlich die latente Gefahr, dass einzelne Gruppierungen permanent benachteiligt werden könnten.

Man sollte den Intellekt auch nicht überbewerten. Er hat zweifellos seine Vorzüge, aber er haut auch seine Grenzen und Nachteile. Und selbstverständlich kann ein intellektueller Gedankengang genauso falsch sein, wie ein emotionaler. Eine "linke" Idee kann genauso gut richtig, oder falsch sein, wie eine "rechte". Die Forderung, ein intellektuelles Volk müsse die Voraussetzung für eine Volksdemokratie sein, ist dann eher schon problematisch. Abgesehen von der Unwahrscheinlichkeit ein solches Volk zu züchten.
Demokratie heisst ja eigentlich, "Einbindung aller in die Entscheidungen". Gut, die alten Griechen haben es schon rausgefunden, reine Volksdemokratien zerbröseln bereits in der zweiten Generation. Dann kam irgendwann Machiavelli und lehrte uns, dass Systeme am besten gemischt funktionieren. Man nehme ein bisschen Demokratie, ein bisschen Feudalismus, ein Schuss Bürokratie etc. Demokratien wie wir sie heute verstehen sind Mischformen. Deshalb ist die direkte Demokratie, wie wir sie praktizieren, auch keine Gefahr, es gibt genug Mechanismen im System, die alles mögliche abfedern können.
Und weshalb sollte der Strassenwischer nicht genauso abstimmen können, wie der CEO einer Bank? Die wahrscheinlichkeit eines Irrtums liegt in beiden Fällen bei 50%.

Sicher, die Propaganda, die übrigens auch Intellektuelle erfassen und in ihren Bann ziehen kann, ist ein Problem. Da frage ich mich aber, wie realistisch eine Forderung zu deren Abschaffung ist. Stell dir mal vor, der Blocher wäre ehrlich. Das könnte etwa so klingen:
"Wir wollen nicht in die EU, weil uns deren Arbeitnehmerschutz überhaupt nicht passt. Euch Schmarotzern geht es ja jetzt schon viel zu gut. Ich schaffe ein paar unbedeutende Arbeitsplätze, dafür sollte ich doch, gopferteli nomol, steuerfrei leben dürfen."
Würde den jemand toll finden, oder gar wählen? Kaum, also muss er irgend etwas erfinden, das ihn toll macht. Das ist aber in einer Demokratie sein Recht. Im Absolutismus kann der Despot scheitern, in der Freiheit das Kollektiv. So wie in der klassischen Monarchie zwangsläufig ein Thronerbe auftauchen muss, der versagt, wird auch die Demokratie Phasen des Versagens durchleben müssen.

Ok, ich bin jetzt nicht auf alles eingegangen, aber so grundsätzlich denke ich, dass der Rehbinder in seinen Überlegungen von einem zu idealen Menschenbild ausgeht. Natürlich kann er postulieren, dass seine Erkenntnisse verbindlich seien, aber wenn das jemanden nicht interessiert...