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Volksbildhauerin, Texterin, UnterhalterinA propos de moi
sind deren viele. Das bin ich meinem Geschlecht und meinem (Be-) Ruf einfach schuldig.
Bettgeschichten I: Die Schöne und das Biest
moins de 2 ans
Es herrscht Krieg. Stellungskrieg. Der Feind in meinem Bett will nicht nur meine nackte Haut, sondern den Austausch von Körperflüssigkeiten. Die Schlacht kann beginnen.
Strategie 1: Die Offensive
Endlich scheint mich der Schlaf zu überkommen, da spüre ich einen zart hingefächelten Hauch auf meiner Wange, begleitet von einem unzweideutigen Geräusch. Culex pipiensis (nicht wie der Name vermuten liesse, an meinem Pipi, sondern an meinem Blut interessiert). Es reicht, du verdammtes Biest, ich mach dich jetzt kalt. Licht an. Da sitzt sie, die Gemeine Stechmücke, an der weissen Wand. Zu hoch, leider ... Wie wärs, wenn ich vom Bett an die Wand springen würde? Kurz darauf liegt die Ikea-Lampe am Boden, ich sitz zwischen den Scherben und hab eine Beule am Kopf. Aber ich triumphiere! Denn an der Wand klebt nur noch ein schwarz-braun-roter Fleck. 1:0 für mich ...
Strategie 2: Die Defensive
Gerade, als ich ins süsse Reich der Träume hinüberdrifte, kommt die Kollegin der Verschiedenen herangeschwirrt. Doch nun habe ich mich bewaffnet. Anti-Brumm. Das ist das Allerstärkste auf dem Markt, das brauchen wir sogar im Militär, hat mir der Bärtige versichert. Da hab ich natürlich unbedingtes Vertrauen. Die wissen ja, wie man mit blutsaugenden Parasiten umgeht, die vom Militär. Sie haben sogar den Krieg gegen die Zecken fast gewonnen. Ha! Da hast du, du 6-beiniges Monster. Das wird dich schon vertreiben! Ich spray mich ein. Hust. Röchel. Kotz. Ich schau mir die Etikette nochmals an. Das Zeugs wurde wahrscheinlich für Mücken entwickelt, um störende Menschen zu vertreiben und ich habs einfach falsch gelesen. Trotz Atemnot und Asthmaanfall bleib ich tapfer. Die Mücke allerdings auch. Ein Stich im rechten Oberarm. 1:1.
Fortsetzung folgt.
(In der nächsten Folge: Das Reduit und die Indifferenz-Stellung)
@sidechain & sundancer: auf diese themen komm ich in der fortsetzung.

Wer interessierts was Du in der Nacht machst!
für vodkaprinz hingegen wird immer der lesende das subjekt bleiben. geschriebener text kann für ihn nur das angeklagte, das akkusative, das objekt sein. nichts eigenständiges.
man braucht kein psychoanalytiker zu sein, um zu merken, wie sich diese mentalität, diese gefühlte semantik schliesslich auf seine [des prinzen] grammatik überträgt.