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04.12.1985Habite à
ZürichEtudes
DroitHaute école
Universität ZürichBillets de blog - Février 2008
Der Realitätsbeauftragte
moins de 2 ansJohannes Schlüter als Realitätsbeauftragter der Katholischen Kirche - viel Spass. :-P
3Sat Beitrag über Dawkins
moins de 2 ansDawkins bringt es auf 3Sat kurz und bündig auf den Punkt.
It seemed so plausible...
moins de 2 ansBill Hicks über fundamentalistische Christen:
Verwirrte Profesoren...
moins de 2 ansIch gebe es ja zu: Rechtsphilosophie ist ein Fach, in dem man mit allem rechnen muss. Gut, mit 200 Bologna-Studenten eventuell nicht, aber die haben bloss Nebensächlichen Charakter.
Mehr oder weniger erwartungsgemäss nannte der Professor als "Ursprünge unserer Kultur" die griechische Philosophie, Judentum/Christentum, das römische Reich und das römische Recht sowie (etwas obskur...) eine "Barbarisch/Germanische Vitalkraft".Dass das Christentum einen Einfluss auf unsere Kultur hatte sei an dieser Stelle unbestritten. Eher verwirrt wirkte aber, wie der Professor dies ausführte: Dank der Idee eines Schöpfergottes welcher die Natur als von sich getrennt erschaffen habe sei Naturwissenschaft erlaubt, im Gegensatz zu einem Pantheistischen Weltbild, wo an der "göttlichen" Natur nicht "herumgedoktort" werden dürfe. Dabei war es doch das Christentum, das die Naturwissenschaften Jahrelang unterdrückt hat. Dabei war es doch das Christentum, dass Naturwissenschaftler ob der Resultate ihrer Forschungen als Ketzer verfolgte. Und nach wie vor gibt es im Christentum sehr wissenschaftskritische und Erkenntnisfeindliche Strömungen. Vor allem aber unlogisch erscheint mir, das Christentum im Gegensatz zum Pantheismus als wissenschaftsfreundlich einzustufen. Wenn ein Weltbild Gott für mit der Natur identisch hält, so muss es doch die Erforschung dieser Natur und damit die Erforschung Gottes selbst als geradezu moralische Pflicht hochalten. Die Naturwissenschaft erscheint in einem pantheistischen Licht geradezu als Äquivalent der Theologie.
Hätte eine interessante Diskussion werden können - nur: Der nette alte Professor gab leider nur etwas in der Art eines "jaja, da händ si scho rächt" von sich. Es kann natürlich auch sein, dass er seine Behauptungen nur nicht weiter substantiert hatte, weil er nicht 200 Bolognastudenten warten lassen wollte. Immerhin wollen die ja für die Prüfung alles auswendig lernen, was er zu sagen hat.
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Moonwalk und Spucke
moins de 2 ansWer kennt ihn nicht, diesen Tanz. Und wer hat nicht - geheim oder öffentlich - schon versucht, Spucke aus dem Mund gerade so weit rauszulassen, dass er sie noch zurückziehen konnte? Was das alles mit der Gretchenfrage zu tun hat, zeigt dieses Video:
Nun werde ich wohl doch noch bekehrt. :)
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Yo, check this out!
moins de 2 ansEin Klassiker zwischendurch: Ali G's Runde über "Religion". Ist einfach immer noch zu geil, wie er die Leute auflaufen lässt.
Sharia in Europa?
moins de 2 ansSicherlich erinnert ihr euch noch an den Skandal, als vor kurzem eine deutsche Richterin für die Klärung eheinterner Verhältnisse die islamische Sharia beigezogen hat. In der gutrömischen Manier des Personalprinzips hat das Oberhaupt der anglikanischen Kirche, Gandalf der Unweise, äh, der der Erzbischof von Canterbury, nun vor ein paar Tage vorgeschlagen, eventuell wäre es besser wenn die Muslime in gewissen Angelegenheiten eigene, religiöse Sharia-Gerichte hätten, anstatt die gewöhnlichen staatlichen Gerichte. Ein Versuch in Kanada, wo religiöse Gemeinschaften „häusliche Dispute“ vor eigenen religiösen Schiedsgerichten ausfechten konnten, wurde zum inzwischen wieder abgebrochen – in erster Linie wegen der Sharia. Das hat nichts mit Islamophobie zu tun. Die Sharia ist – egal in welcher Form! – mit einem Rechtsstaat unvereinbar. Da es dabei um göttliches Recht handelt kann sie nicht kodifiziert werden, hängt also immer von der jeweiligen Interpretation der „heiligen“ Schriften ab. Desweiteren schert sie sich nicht um Staatsgrenzen – so war es denn auch möglich, dass zum Beispiel im Fall der „Gotteslästerung“ durch den Briten Salman Rushdie mit seinem Buch „Die Satanischen Verse“, der Iranische Khomeini eine Fatwa (Todesstrafe) gegen ihn erlassen konnte, ohne dass Salman Rushdie je einen Fuss in den Iran gesetzt hätte. Von Konzept und Inhalt her ist das Sharia-Recht in keiner Hinsicht mit unseren aufgeklärten, westlichen Werten vereinbar – es widerspricht fundamentalen Menschenrechten wie der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz, dem Folterverbot, der Glaubensfreiheit. „Wehret den Anfängen!“, kann man da nur sagen. Keinesfalls darf im Namen der Toleranz zugelassen werden, dass solch intolerante, verfassungswidrige, menschenverachtende religiöse Rechtssysteme in Europäischen Staaten Fuss fassen.Hier noch Pat Condells Kommentar zum „Sharia fiasco“:
Hitchens vs. Boteach
moins de 2 ansWirklich gute Debatte über die Existenz Gottes zwischen Christopher Hitchens und Rabbi Shmuley Boteach. Btw, die Kreationistischen „Argumente“ gegen die Evolution von Boteach, auf welche Hitchens sich gar nicht erst einlässt, sind natürlich allesamt Unsinn. Falls eines von ihnen jemandem Kopfzerbrechen bereiten sollten kann ich das gerne en Detail auseinandernehmen. Der Kerl erzählt einfach zu viel Unsinn als dass ich das vorab machen könnte – es ist einfach nicht genug Platz in einem einzigen Blogpost dafür. ;-)
Das Wort zum Sonntag: Schüchterne Anfrage
moins de 2 ansDer britische Komiker Marcus Brigstocke mit ein paar schüchternen Bitten an die drei abrahamitischen Religionen. ;-)
Irrationale Staatsausgaben in Deutschland
moins de 2 ansDer ARD-Beitrag zeigt die immensen ungerechtfertigten finanziellen Verflechtungen von Kirche und Staat in Deutschland auf. In Deutschland scheinen mehrere Jahrhunderte alte Verträge mehr wert zu sein als das Grundgesetz. Hat jemand eine Ahnung, wie das in der Schweiz aussieht? Mal gucken, was ich darüber rauskriegen kann. Man sollte doch eigentlich davon ausgehen dürfen, dass unsere Steuern abgesehen von den Kirchensteuern (von welchen man als Konfessionloser befreit ist) NICHT zur Unterstützung irgendwelcher religiöser PR- und Missionsaktivitäten eingesetzt werden?
Entdeckt bei Skepticashell
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