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Billets de blog - Mars 2008

Blasphemy Challenge

Blasphemy Challenge

moins de 2 ans

Zwar schon wieder ausser Mode, aus den Augen aus dem Sinn und so. Aber ich denke mal in einem ewigen Spiel um Seelen kommt es auf ein halbes Jahr hin oder her nicht so an. Deswegen hier nochmal der "Blasphemy Challenge":

Und so hat der Verfasser seine Seele verspielt:

Was für ein Glück, dass ich noch 2-3 Seelen aus meiner Zeit als professioneller Seelenhändler auf Vorrat habe - für den Fall der Fälle. ;-)

Witzig an der ganzen Geschichte waren aber in erster Linie die weinerlichen Berichte dazu im US-Fernsehen. Zum Beispiel hier:

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Ostern mit Gwendo II

Ostern mit Gwendo II

moins de 2 ans

Heute: Ostersonntag

Sunday of the living dead! Passt auf, wenn ihr heute Zombies begegnet. Normalerweise würdet ihr denen natürlich einfach die Birne wegballern ("Destroy the brains or remove the heads!"), aber heute - heute ist das ein bischen anders. Die probaten Schrottflinten solltet ihr gegen die Osterzombies nicht einsetzen - es könnte Gottes Sohn drunter sein. Und das es eher suboptimal ist, den anzupissen, ist euch ja aus der Bibel hinlänglich bekannt. Die andere Methode wäre natürlich, weder an Gott, die Bibel, die Auferstehung Jesus oder sonstige Untote zu glauben. Und bei der Begegnung mit Untoten einfach von einem Kostümfest auszugehen.

Schöne Ostern noch - und zwar mit Pat Condell:

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Ostern mit Gwendo I

Ostern mit Gwendo I

moins de 2 ans

Heute: Karfreitag


Ich bin ja sonst nicht so feierlich in Sachen christliche Feiertagsdingsbumse und so - aber hey, an Karfreitag will ich mal nicht so sein. Da darf man noch richtig Party machen, oder? Frohes Karfreitagfest! Lasst uns frohlocken über den selbsterwählten qualvollen Kreuztod des selbsternannten Gottessohnes! Man stelle sich nur vor, die Römer hätten den Typen nicht gekreuzigt sondern gehängt - dann würden jetzt kleine Galgen die Kirchen und Hälse der Christenheit zieren. Was irgendwie fast NOCH passender wäre, fällt es doch bei den netten Kreuzchen schon fast allzu leicht zu vergessen, was für eine grausame Hinrichtungsapparatur sie symbolisieren. Allerdings würden die Phillipinos sich dann allösterlich zur Selbstkasteiung aufhängen - was irgendwie weniger gut wäre. Ich mein, die Nägel kann man aus den Händen ja wieder rausziehen, aber so ein gebrochenes Genick ist ganz schön definitiv.

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Die wohl berühmteste Bibelrezension der Welt

Die wohl berühmteste Bibelrezension der Welt

moins de 2 ans

Keine Ahnung von wem das ursprünglich stammte - aber es geistert seit Urzeiten durchs Internet und ist immer wieder ein Grinsen wert:

"Ich kaufte mir die Bibel, weil sie als meistverkauftestes Buch der Welt angepriesen wurde. Angeblich im Bereich des Fantasy angesiedelt - konnte also nicht schlecht sein. Auch, dass fünf Autoren an dem Werk saßen, fand ich doch recht interessant.

Im Wesentlichen dreht sich der mehr als Tausend Seiten lange Schinken eigentlich nur um einen Gott, der die Erde, Tiere, Menschen und das alles erschaffen hat. Ein ziemlich dürftiger Plot für eine Kooperation von fünf Autoren. Etwas nervig ist, dass dieser eine Gott (der keinen richtigen Namen hat) ständig als gut und gütig und wahrhaftig beschrieben wird, nie aber die Dinge, die ihn dazu machen. Am Ende gehen die Autoren sogar davon aus, nicht sie hätten "Die Bibel" geschrieben, sondern dieser Gott selbst. Ich find's ja gut, wenn man seine Seele in einen Roman investiert, allerdings sollte man doch dabei auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Warum das Buch überhaupt so heißt, weiß ich nicht - "Der Gott" wäre glaub' ich ein treffenderer Name gewesen. Aber gut, Wikipedia heißt ja auch so und hat nix mit Wikingern zu tun.

An einen Charakter gewöhnen kann man sich leider nicht. Die Autoren geben ihren Protagonisten einfach nicht den Raum, sich zu entwickeln. Ohnehin gibt es keinen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, sondern nur Kurzgeschichten, die sich alle mehr oder weniger um halt diesen einen Gott drehen. Kaum hat man sich mal an eine Hauptperson gewöhnt, so kommt es schon zu einem recht mageren Epilog und die nächste Geschichte wird angerissen. Nur ein Charakter, ein Friedensstifter namens Juses (oder irgendwie so, Verzeihung, das Buch ist voll von sovielen Namen, dass ich mir nicht alle merken konnte), darf sich mal etwas weiterentwickeln, wird allerdings dann von den Autoren Schlag auf Schlag einfach getötet. So als wollten die Schreiberlinge die Story so schnell wie möglich zum Abschluss bringen oder irgendwie noch Dramatik in die sonst recht seichte Handlung zu quetschen. Im Allgemeinen werden sehr viele Details, auf die ich zum Beispiel Wert lege, komplett ausgelassen: Wenn z. B. ein Charakter getötet wird, heißt es oft einfach "A erschlug B". Liebesszenen kamen auch offensichtlich unter den Rotstift der Lektoren: "A erkannte seine Frau." - das war's, mehr nicht. Charakteristik? Action? Spannung? Das sind alles so Sachen, die ich zum Teil komplett vermisse. Auch nervt ein wenig diese ständigen Eingriffe von dem einen Gott: Mal zieht ein Volksführer mit seinen Leuten durch die Wüste, hinter ihnen das ägyptische Heer. Anstatt, dass es jetzt zu einer spannenden Verfolgungsjagd kommt, teilt Gott einfach das Meer und Verfolgten können fliehen. Wo sich andere Autoren komplexe Lösungen einfallen lassen haben, kommt in der Bibel einfach der übermächtige Gott und rettet alle Guten. Seltsamerweise aber bei seinem Sohn Josos (oder so) nicht: Der wird von den Römern gekreuzigt, gerade als er endlich anfing, charakteristische Tiefe zu zeigen.Die Person, um die es eigentlich geht, also der eine Gott, ist hingegen ein magerer Charakter. Von einer gottesgleichen Gestalt wünsche ich mir einfach sowas wie unendliche Weisheit und Erhabenheit, allerdings wirkt die Kreation der fünf Autoren eher wie ein kleines Kind auf einem Ameisenhaufen. Mal erzählt er, er wäre das gütigste aller Wesen und löscht im nächsten Moment alle Erstgeborenen eines ganzen Volkes aus. Ich dachte ja zuerst, die Autoren wollten ihren Gott ein wenig chizophren machen und damit die Menschheit sozusagen, in eine schwierige Lage stecken, aber irgendwie kam das auch nicht so rüber.

Auch das Ende ist eigentlich ziemlich unbefriedigend: Es gibt keines. Nur so ein paar Prophezeiungen. Der eine Gott, um den sich das halbe Buch dreht, soll dann irgendwann zusammen mit seinem Sohn Jasus wiederkommen, alle ungläubigen Menschen ausradieren (Stichwort: Gütigkeit) und 1000 Jahre des Friedens einleiten ... sorry, Jungs, aber da hatte sogar schon die Höhlenwelt-Saga ein besseres Ende.

Fazit: Die Fantasy-Elemente sind eigentlich ziemlich schwach. Alles in allem nur eine Sammlung von Kurzgeschichten ohne jeden Gesamtplot. Die Autoren haben - auch wenn sie etwas wirr schreiben - jede Menge Potenzial. Ich hoffe, sie bringen demnächst einen Nachfolger raus. Andernfalls ist das hier halt leider nur ein Buch, das irgendwie im Mainstream der "Herr der Ringe"-Produkte mitschwimmen will, aber dazu einfach das Potenzial fehlt."

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Kondome aus der Drogerie? Denkste!

Kondome aus der Drogerie? Denkste!

moins de 2 ans

Auf alle Fälle nicht, wenn die katholische Kirche Eigentümerin des Hauses ist, in welchem die Drogerie eingemietet ist.Ein Lehrstück der Aufklärung, der Toleranz, der Menschen- und Lebensnähe, ein Zeichen der Nächstenliebe und des Fortschritts.

Naja, wenn man gegen Kondome in Aidsverseuchten Gebieten predigt ist es nur konsequent das Sortiment seiner Mieter auf katechismusfeindliche Alltagsartikel zu überprüfen - immerhin konsequent.

Nur der Vollständigkeit halber, da es ja doch keiner nachliest: Die Drogerie ist eine Filiale der Firma "Schlecker". Und die betroffene Kirchengemeinde heisst "St. Blasius".;-)

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Jesus ante Portas

Jesus ante Portas

moins de 2 ans

Das Thema der Sendung "Club 2" auf ORF 2 war eigentlich Atheismus - aber abgedeckt wurde ein sehr breites Spektrum auf sehr unterhaltsame Weise.

Featering:

- Die Bibel: Grösser. Dicker. Geiler.

- Ein beleidigt trotziger Priester

- Ein katholischer Priester der die Hölle abstreitet

- Jesus ante Portas

- Der grosse Onkel vom Berg

- Der heisseste Hamburger des Universums

- Erfolg der Monotheistischen Offenbarungsreligionen

- Was sich Venus nicht unter der Achsel hervorgezogen hat

- KEINE katholische Sexuallehre

LINK!(Das ist bloss TEIL 1! Die anderen Teile findet ihr aber auch in der virtuellen Nähe, sollte keine Sache sein. ;-) )

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Gott im Hirn

Gott im Hirn

moins de 2 ans

Bei Youtube findet man eine BBC Dokumentation über "religiöse" Erfahrungen und deren Verknüpfung mit der Gehirnstruktur - insbesondere im Zusammenhang mit Epilepsie. Wissenschaftler schaffen es auch, entsprechende Erlebnisse durch Stimulation der entsprechenden Gehirnregionen auszulösen.

Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4 Teil 5

Die Thematik an sich finde ich recht interessant dargestellt - die Schlüsse daraus muss jeder selbst ziehen.

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Islamkonferenz in Deutschland

Islamkonferenz in Deutschland

moins de 2 ans

Gerade bin ich über eine wirklich grandiose Schlagzeile - resp. darin ausgedrückte Fragestellung gestolpert: Sollen Muslime das Grundgesetz beachten?

Ja wohl sicher nicht, oder? Ich meine, wo kämen wir da hin, wenn plötzlich so poplige Verfassungen über der Religion stehen würden? *rolleyes*

quo vadis, europa...?

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(Kein) Dienst in Gottes Namen?

(Kein) Dienst in Gottes Namen?

moins de 2 ans

Ich muss vorausschicken: Ich selbst bin ein Gegner der Armee - ich halte sie für sinnlose Geldverschwendung und kann mich mit derart hierarchischen Strukturen auch nur schwer anfreunden- bin untauglich - ganz offiziell aufgrund "Mangelnder Motivation"- und muss nicht ins Militär. Dafür muss ich eine Woche pro Jahr mit dem Zivilschutz ins Altersheim und Wehrpflichtersatz blechen. Ich bin also grundsätzlich gegen die Militärdienstpflicht und auch die Wehrpflichtersatzabgabe. Aber wenn schon, dann sollen bitte alle müssen. Nun gibt es – abgesehen von den Frauen – eine weitere Personengruppe, welche unverständlicherweise von solcherlei Pflichten befreit wird: Art. 18 Militärgesetz nennt sagt unter dem Titel „Dienstbefreiung für unentbehrliche Tätigkeiten“:

Absatz 1: Für die Dauer ihres Amtes oder ihrer Anstellung werden von der Militärdienstpflicht befreit:

a. die Mitglieder des Bundesrates, der Bundeskanzler und die Vizekanzler;

b. Geistliche, die nicht der Armeeseelsorge angehören.

...etc...

Ja, der Bundesrat – das kann man irgendwie verstehen. Der hätte im Kriegsfall wohl anderes zu tun – aber GEISTLICHE? Hallo? Was soll denn an einem Geistlichen bitteschön unentbehrlich sein? Die sind entbehrlich wie nur etwas! Wo kommen wir denn da hin? Was soll das überhaupt sein… So ein Geistlicher? Ich meine, könnte man da nicht einfach – nein. Leider nicht. Denn die Verordnung über die Militärdienstpflicht präzisiert in Art. 75:

Als Geistliche im Sinne von Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b MG gelten Personen:

a.die protestantische oder evangelisch-freikirchliche, ordinierte oder konsekrierte Theologen sind und durch kirchliche Einsetzung Träger eines geistlichen Amtes sind, das vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund, von einer seiner Mitgliedkirchen oder von einer Mitgliedkirche des Verbandes evangelischer Freikirchen und Gemeinschaften in der Schweiz anerkannt wird; ausgenommen sind die Geistlichen, die ein Lehramt ausüben;

b.die der römisch-katholischen oder der christkatholischen Kirche angehören und die: 1. die Diakonatsweihe empfangen haben und durch kirchliche Einsetzung Träger eines geistlichen Amtes sind, das von einer der römisch-katholischen Diözesen oder von der christkatholischen Kirche anerkannt wird; ausgenommen sind Theologen, die in einem ausserkirchlichen Studium oder in einer ausserkirchlichen Lehrtätigkeit stehen, oder

2. das erste zeitliche oder das ewige Gelübde abgelegt haben und für eine Ordensgemeinschaft tätig sind;

c.die einer christlichen Ordensgemeinschaft oder Kongregation mit gemeinsamem Leben und gemeinsamen Regeln angehören, sobald sie das erste zeitliche Gelübde oder Versprechen abgelegt haben und für die Gemeinschaft tätig sind;

d.die einer fest organisierten Religionsgemeinschaft oder religiösen Körperschaft angehören, sofern:

1. ihnen die Religionsgemeinschaft oder religiöse Körperschaft das Amt eines Geistlichen übertragen hat, sie mindestens 25 Jahre alt sind, eine mindestens dreijährige Ausbildung zum Geistlichen erhalten haben und die Religionsgemeinschaft oder Körperschaft in der Schweiz mindestens 2000 Mitglieder ausweist; für je weitere 800 Mitglieder kann ein zusätzlicher Geistlicher vom Dienst befreit werden, oder

2. sie in einer Gemeinschaft mit gemeinsamem Leben und gemeinsamen Regeln leben, ein Gelübde oder ein Versprechen abgelegt haben und für die Gemeinschaft oder Körperschaft tätig sind.

Was auffällt: Der christliche Glauben wird krass bevorzugt. Jeder andere Glauben fällt nämlich unter litera d, und dort muss der „Geistliche“ mindestens 25 Jahre alt sein. Auch muss man dann 2000 resp. 800 Mitglieder pro Dienstbefreitem Geistlichen haben. Einfach schnell eine Religion erfinden geht also nicht. Allenfalls liesse sich eine Kleinstsekte aber unter lit. d Ziff. 2 subsumieren. Also ginge es eventuell doch… Womit lässt sich die unfaire Ungleichbehandlung von Geistlichen rechtfertigen? Eventuell könnte man ja argumentieren, dass Priester offensichtlich geisteskrank sind – aber das lag ja kaum der Intention des Gesetzgebers zu Grunde. Ich verstehe es nicht – erklärt ihr es mir. Auf alle Fälle sieht man wieder einmal: Mit irrationalem Glauben kann man mehr erreichen, als uns lieb sein dürfte.

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Is there an Artificial God - Douglas Adams

Is there an Artificial God - Douglas Adams

moins de 2 ans

Die Heimleitung hat mich an anderer Stelle auf diese sehr interessante Mitschrift einer Rede von Douglas Adams gebracht. Die Lektüre lohnt sich wirklich, es ist so ziemlich von allem was drin, was mit der Thematik dieses Blogs zu tun hat. Ausserdem ist Douglas imho ein genialer Redner / Schreiberling. Als Kostprobe hier ein kleiner Ausschnitt:

"The Reason we had no idea how cats worked was because, since Newton, we had proceeded by the very simple principle that essentially, to see how things work, we took them apart. If you try and take a cat apart to see how it works, the first thing you have in your hands is a non-working cat."

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