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04.12.1985Habite à
ZürichEtudes
DroitHaute école
Universität ZürichBillets de blog - Février 2009
Etwas heiteres zur Abwechslung
moins de 1 ansMein Blog bleibt zwar grundsätzlich im Koma, aber diesen Witz muss ich hier einfach reinstellen. Und ja, es ist völlig niveaulos, einfach kopierte Witze als Blogpost zu veröffentlichen. Also fangt ja nicht auch damit an!
Der Papst ist und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen.Der Papst entgegnet: "Ich bin der Papst!" "Papst, Papst ... Papst" , murmelt Petrus. "Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch." "Aber...ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!" "Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?" sagt Petrus verblüfft. "Merkwürdig, hat er mir gar nichts von gesagt..." Der Papst läuft krebsrot an. "Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!" "Katholische Kirche? Hmm, nie gehört" , sagt Petrus. "Aber warte mal nen Moment, ich frag den Chef." Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: "Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?" "Nee" , sagt Gott. "Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus. "Jeeesus!" Jesus kommt angerannt. "Ja, Vater, was gibts?" Gott und Petrus erklären ihm die Situation. "Moment" , sagt Jesus, "ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück." Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend. "Ich fass es nicht", japst er. "Erinnert ihr euch an den kleinen Angelverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt's immer noch!"
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Benedeckel nochmal - ein Kommentar
moins de 1 ansEs ist nicht erstaunlich, wenn das Haupt einer rückwärtsgerichteten, steinalten, verknöcherten, auf Märchen beruhenden, weltfremden Organisation mit einem Fetisch für lustige Verkleidungen Entscheidungen trifft, welche diese Eigenschaften zum Ausdruck kommen lassen. Es ist nicht erstaunlich und auch nicht empörend, wenn Papst Benedikt der soundsovielte die Exkommunikation von schismatischen Glaubensbrüdern aufhebt, um sie irgendwann in die Kirche zurückholen zu können, und zwar unabhängig davon, ob darunter Holocaustleugner sind. Es ist ja nicht so, dass die entsprechenden Priester wegen der Leugnung des Holocausts exkommuniziert worden wären. Dafür braucht es schon schlimmere Verbrechen, wie zum Beispiel die Messe auf Latein abhalten zu wollen oder als Mitglied einer intoleranten anachronistischen Organisation darauf zu bestehen, intolerante anachronistische Werte zu vertreten. Tatsächlich ist ja auch nur ein Nazi je exkommuniziert worden: Joseph Göbbels. Immerhin hatte er sich erdreistet, eine Protestantin zu heiraten. Selbst die unendliche Schäfchenliebe der katholischen Kirche kennt eben ihre Grenzen.
Nichtsdestotrotz benehmen sich viele Katholiken dieser Tage ganz und gar aufgeregt, völlig erstaunt darüber, dass die Organisation, welcher sie angehören, tatsächlich die Werte vertritt und die Standards anwendet, auf denen sie basiert, und nicht das wischiwaschi-hab-dich-lieb-Christentum, was ihnen „basisnahe“ Theologen gerne verkaufen. Ich finde diese Empörung ehrlich gesagt wesentlich unverständlicher als den Entscheid des katholischen Kirchenhauptes. Sie kennen die katholische Lehre, sie kennen die katholische Kirche und sie kennen deren blutige und unethische Geschichte. Sie sollten wissen, was eine Exkommunikation ist, und was eben nicht. Sie können da mitmachen, oder auch nicht. Können sich den Regeln dieser Organisation unterwerfen, oder auch nicht. Die Standards dieser Kirche kennen, trotzdem mitmachen, und sich dann empören, wenn diesen entsprechend gehandelt wird, dass mutet für mich regelrecht schizophren an. Papst Benedikt hingegen ist in seinem Handeln wenigstens halbwegs konsequent.
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