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Vie amoureuse

Je ne le dévoile pas

Ethisch wertvolle Bibellektüre mit Gwendolan I

10.09.2008 à 11:25

Gwen 1;1: "Höret das Wort Gottes und erstarret in Ehrfurcht vor seiner hochstehenden, humanen Ethik, vor der Weisheit seines Ratschlusses, vor seinem tiefgründigen, geoffenbarten, Wort in seiner heiligen Schrift und ziehet eure Lehren aus seinen moralisch wertvollen Leitbildern. Erfreut euch der Gnade, die er euch zuteil werden liess, indem er das Christentum zum Fundament eurer Gesellschaft machte!"

Heute: Das ethisch wertvolle biblische Frauenbild

Ex. 20; 17: "Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau des Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem nächsten gehört."

Lev. 20; 18:"Ein Mann, der mit einer Frau während ihrer Regel schläft und ihre Scham entblösst, hat ihre Blutquelle aufgedeckt, und sie hat ihre Blutquelle entblösst; daher sollen beide aus ihrem Volk ausgemerzt werden."

1 Kor. 11; 3,5,7-9:"Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi... Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt... Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann."

1 Tim. 2; 11-15:"Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten. Denn zuerst wurde Adam erschaffen, dannach Eva. "

Commentaires
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Gwendolan
Gwendolan 11.09.2008 à 15:14
Nein, die Bibel ist eben nicht Fundament unserer Gesellschaft. Genau das versuche ich ja in diesem (und auch noch nachfolgenden Blogposts) zu zeigen. Die 10 Gebote haben überigens mit unseren heutigen Werten nichts, aber auch gar nichts zu tun. Oder - Hand aufs Herz - zähle mir du doch bitte alle 10 auf, ohne nachzugucken. Nimmt mich wunder, ob du über die 3 Allgemeinplätze (Nicht Lügen, Stehlen, Töten), welche in JEDER zivilisierten Gesellschaftsordnung Gültigkeit haben, hinauskommst. Schon das erste der 10 Gebote ist verfassungswidrig, es proklamiert das Gegenteil der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Wenn man dann noch weiss, das diese Gebote (Oder eher: Verbote) sich a) nur auf Mitglieder der eigenen ethnischen Gruppierung bezogen und b) mit Todesstrafe bewehrt verstanden werden müssen, erscheint deine Behauptung noch verklärter.
Besonders amüsant, dass dir nicht aufgefallen ist, dass Ex. 20;17, was ich oben zitiert habe, eines der 10 Gebote **ist**.
Gerade weil die Bibel so beliebig ist und in jeder Art und weise hin- und hergedeutet werden kann, gibt sie ein miserables Fundament für "Ethik" ab. Wird sie von einem "guten" Menschen interpretiert, ergibt sich aus ihr eine "gute" Ethik, wird sie von einem "bösen" Menschen interpretiert, genau das Gegenteil (Man denke an Hexen- und Ketzerverfolgung, an Judenprogrome, Zwangsbekehrungen, an Verteidigung der Sklaverei, Verbot von Verhütungsmittel in Aidsverseuchten Gebieten, etc.).
olive-oyl
olive-oyl 11.09.2008 à 14:22
"wenn so tief ins Denken der Bevölkerung eingebläute Grundsätze " - zeig mir doch bitte die Kinderlein welche in unserer sakralen Gesellschaft genau diese Bibelverse eingebläut kriegen. Stimmt, die Bibel kann man als Fundament der europäischen Gesellschaft betrachten, jedoch sollten den meisten die zehn Gebote vertrauter sein als deine Passagen. Ausserdem hast dus leicht mit deinem Arch Enemy "Bibel", die haben übrigens mehrere mitgeschrieben und ich bezweifle, dass alle dieselbe Meinung hatten.
Gwendolan
Gwendolan 10.09.2008 à 23:44
Du störst nicht. Im Gegenteil, du hast mir ermöglicht, meinen Standpunkt klarer zum Ausdruck zu bringen. Dafür bin ich immer dankbar!
Gwendolan
Gwendolan 10.09.2008 à 21:10
Das fehlende Bewusstsein über den Inhalt ist wohl das Problem. Zum Beispiel bei Parteien wie der "C"vp. Deswegen muss dieses Bewusstsein für die tatsächlichen biblischen Werte ja geschaffen werden.
Gwendolan
Gwendolan 10.09.2008 à 19:29
Diese damaligen gesellschaftlichen Institutionen werden aber heute nicht mehr von besonders vielen als Grundlage unserer Gesellschaft betrachtet. Was bei der Bibel leider der Fall ist. Natürlich wäre auch zu kritisieren, wenn jemand behaupten würde, die Institutionen der römischrechtlichen patria potestas oder der germanischen Mundt wären eine gute Grundlage für unsere Gesellschaftspolitik. Da dies aber genau von der Bibel immer wieder behauptet wird, so dass man vor Erschöpfung zugrunde gehen müsste, wollte man jedes mal widersprechen, ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn so tief ins Denken der Bevölkerung eingebläute Grundsätze nur schwer weg zu kriegen sind.
Gwendolan
Gwendolan 10.09.2008 à 18:57
Ich behaupte nicht, es sei in den letzten zwei Jahrtausenden Unterdrückung praktiziert worden.
Ich lobe nur unserer Wertfundament.