Ethisch wertvolle Bibellektüre mit Gwendolan II
13.09.2008 à 15:37
"Höret das Wort Gottes und erstarret in Ehrfurcht vor seiner hochstehenden, humanen Ethik, vor der Weisheit seines Ratschlusses, vor seinem tiefgründigen, geoffenbarten, Wort in seiner heiligen Schrift und ziehet eure Lehren aus seinen moralisch wertvollen Leitbildern. Erfreut euch der Gnade, die er euch zuteil werden liess, indem er das Christentum zum Fundament eurer Gesellschaft machte!" (Gwen 2;1)
Heute: Die ethisch wertvolle biblisch leitbildliche Einstellung zur Sklavenfrage
"Wenn jemand seine Tochter als Sklavin verkauft, soll sie nicht wie die Sklaven freigelassen werden. Missfällt sie ihrem Herrn, für den jener sie bestimmt hatte, so lasse er sie loskaufen. An ein fremdes Volk sie zu verkaufen, wenn er sie verschmäht, steht ihm nicht zu." (Ex. 21, 7-8)
„Wenn einer seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock schlägt, dass er unter seiner Hand stirbt, dann muss der Sklave gerächt werden. Wenn er noch einen oder zwei Tage am Leben bleibt, dann soll den Täter keine Rache treffen; es geht ja um sein eigenes Geld“. (Ex. 21; 20,21)
"Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und Sklavinnen erwerben. Auch von den Kindern der Halbbürger, die bei euch leben, auch ihrer Sippen, die mit euch leben, von den Kindern die sie in eurem Land gezeugt haben, könnt ihr Sklaven erwerben. Sie sollen euer Eigentum sein und ihr dürft sie euren Söhnen vererben, damit diese sie als dauerndes Eigentum besitzen, ihr sollt sie als Sklaven haben“ (Lev. 25; 44-46)
"Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern und aufrichtigem Herzen, als wäre es Christus. […] dient freudig, als dientet ihr dem Herrn und nicht den Menschen.“ (Eph. 6; 5,7)
„Alle, die das Joch der Sklaverei zu tragen haben, sollen ihrem Herrn alle Ehre erweisen, damit der Name Gottes und die Lehre nicht in Verruf kommen… So sollst du lehren, dazu sollst du ermahnen. Wer aber etwas anderes lehrt und sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn, und an die Lehre unseres Glaubens hält, der ist verblendet…“ (1 Tim. 6; 1-3).
„Die Sklaven sollen ihren Herren gehorchen, ihnen in allem gefällig sein, nicht widersprechen, nichts veruntreuen; sie sollen zuverlässig und treu sein, damit sie in allem der Lehre Gottes, unseres Retters, Ehre machen.“ (Tit. 2; 9.10)
„Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Ehrfurcht euren Herren unter, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den launenhaften. Denn es ist eine Gnade, wenn jemand deswegen Kränkungen erträgt und zu Unrecht leidet, weil er sich in seinem Gewissen nach Gott richtet. Ist es vielleicht etwas Besonderes, wenn ihr wegen einer Verfehlung Schläge erduldet? Wenn ihr aber recht handelt und trotzdem Leiden erduldet, das ist eine Gnade in den Augen Gottes. Dazu seid ihr berufen; (1 Petr. 2; 18-21)