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04.12.1985Habite à
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Korankritik? Todesstrafe!
moins de 2 ansJa, es ist am Arsch der dritten Welt, das ist unbestritten! Aber es demonstriert, wohin es führt, wenn Religion ernst genommen wird. Ein Staatswesen hat weltanschaulich neutral zu sein - und ein Strafgesetzbuch und ein Richter erst recht.
Traurige Welt, in der wir leben, wo Menschen dafür zum Tode verurteilt werden, an ihrer Uni die Diskriminierung der Frauen in einer bestimmten Fantasieideologie diskutieren zu wollen.
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Kabarettist Hagen Rether über Benedikt
moins de 2 ansSchon etwas älter, aber genial treffend:
Viel Spass! :)
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Selber Schuld...
moins de 2 ans... wer an Hokuspokus glaubt:
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/betrueger_geschaeftsmann_zuerich_geldtrick_1.665525.html
Ich könnte ja jetzt ein Plädoyer für weitere Aufklärung und Bildung etc. starten. Aber das werde ich euch ersparen. Ein Geschäftsmann, der auf solchen Hokuspokus reinfällt, ist meines Erachtens ganz einfach selbst schuld. Er hat es nicht besser verdient, als ausgenommen zu werden. Es ist zu hoffen, dass er aus dem Verlust der 80'000.- etwas gelernt hat. Wie die richtige Welt funktioniert, zum Beispiel.
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Schöne Traditionen
moins de 2 ansReligionen bringen viele schöne Traditionen und Rituale mit sich. Diese helfen den Menschen, ihren grauen Alltag zu vergessen, rufen starke Zusammengehörigkeitsgefühle hervor, stärken die gesellschaftliche Solidarität und Verbundenheit. Was solls, dass sie irrational sind, sie schaden ja keinem, nicht wahr? Und wenn doch, dann doch höchstens erwachsenen, mündigen Menschen, die es sich selbst aussuchen, oder?
Wir phantasielosen Naturalisten könnten uns in unseren eiskalt rationalen Herzen natürlich für so schöne Rituale nicht erwärmen. Wirklich zu unangepasst von uns, wo der Mensch doch ein solches Bedürfnis nach Halt und Geborgenheit der Tradition hat.
Teilweise sind die folgenden Links für allzu sanfte Gemüter aufgrund starker Unappetitlichkeit eher ungeeignet, allerdings für das richtige Verständnis dieses Beitrages esentiell:
http://drugoi.livejournal.com/2480550.html
http://drugoi.livejournal.com/1786177.html
http://www.quran-islam.org/250.html
http://www.pbase.com/oeyvind/thaipusam06
http://www.youtube.com/watch?v=IdV2hO3aFTM
http://www.youtube.com/watch?v=RgXeyBIh0Q0
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Das Wort zum Sonn- Jaja, Montag, ist ja gut!
moins de 2 ansDiese Woche: Querfeldein durch die Bibel mit Pat Condell:
Woher kommt der Glaube?
moins de 2 ansTrotz seiner Irrationalität war und ist der Glaube an transzendente Parallelwelten, an Geister, körperindependente Seelen und allmächtige Himmelsherrscher rund um die Welt und durch die ganze Menschheitsgeschichte weit verbreitet.Fraglich ist, ob wir zum genetisch prädestiniert sind, bestimmte Vorgänge in unserer Welt als „übernatürlich“ zu deuten, oder ob es ein rein kulturelles Phänomen ist. Bestimmte neurobiologische Forschungen scheinen in die Richtung zu deuten, dass in menschlichen Gehirnen während religiösen Handlungen (beten; meditieren) bestimmte Areale aktiv sind.
Ob Glaube an das Übernatürliche in der biologischen oder sozialen Veranlagung begründet liegt soll aber für den Moment keine Rolle spielen. Denn auch soziale Ideen (im Sinne eines Mems) unterliegen einem Wettstreit, auch sie müssen – genau wie eine genetische Mutation – Vorteile bringen oder gehen wieder unter. Die Mechanismen sind natürlich völlig anders, aber das Prinzip ähnlich wie bei der biologischen Evolution.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Der Glaube brachte Überlebensvorteile.
2. Der Glaube war das Nebenprodukt von etwas, was Überlebensvorteile bringt.
Der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins sieht Glaube als (genetisches) Nebenprodukt des überlebensfördernden kindlichen Autoritätsgehorsams (Wieso soll ich da nicht raufklettern? Weil du nicht sollst!).Dawkins könnte durchaus recht haben, allerdings scheint mir seine Erklärung doch etwas zu einfach zu sein. Wie kommt es, dass im Prinzip alle Kulturen ein Set an Ideen über Geister, Dämonen & CO hervorgebracht haben? Wenn Dawkins recht hätte, müssten dann nicht zumindest einige Kulturen sich schon auf der Stufe von Naturvölkern dieser Prädestination emanzipiert haben?
Irgendwelche Vorteile hat der Glaube an „übernatürliches“ wohl in vergangenen Epochen gebracht. Ich denke die Antwort ist eng mit unserem Bewusstsein verknüpft. Wir sind momentan wahrscheinlich das einzige Tier, welches sich auch unabhängig einer akuten Lebensgefahr seiner Sterblichkeit bewusst ist. Und gerade WEIL unser Ich-Gefühl derart stark ausgeprägt ist, erscheint uns diese Tatsache umso unerträglicher. Die Vorstellung des Todes im Sinne der totalen Auslöschung des Selbst ist nahezu unerträglich, wenn man wirklich darüber nachdenkt. Gerade in vergangenen, rauen Epochen müssen sich die Menschen gefragt haben, wozu sie das ganze qualvolle Leben durchstehen sollen, wenn sie am Ende ohnehin sterben. Wenn das „diesseitige“ Leben aber nur Vorbereitung für ein viel besseres „jenseitiges“ ist, dann macht alles einen Sinn, dann werden die Qualen erträglich. Dies würde auch gut mit dem Fakt zusammenpassen, dass Religiosität stark mit schwachem sozialem Status korreliert, sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene.
Weshalb gewisse „übernatürliche“ Weltbilder sich besser durchsetzen als anderes, erklärt wiederum die Memtheorie hervorragend: Manche Ideensysteme sind für eine bestimmte Umwelt einfach „fitter“ als andere. Zum Beispiel, indem sie den Leuten das erzählen, was die sich in ihrem Innersten wünschen, indem sie sich auf unterschiedliche Art und Weise gegen Kritik immunisieren, indem sie „Ketzer“ verfolgen lassen, indem sie nur nicht-überprüfbare Behauptungen aufstellen und so weiter und so fort. Religionen werden von ihren Vertretern so lange der jeweiligen Umwelt angepasst, bis sie in diesem Sinne „funktionieren“ – oder gehen unter.
Die Angst vor der totalen Auslöschung des Selbst (und der Angehörigen) macht irrationalen Glauben an transzendente Geisterwelten verständlich, mit der Memtheorie mag die teils erstaunliche gesellschaftliche Verbreitung erklärt werden – aber all das macht die irrationalen Behauptungen, welche die Menschen über transzendente Parallelwelten, Geister, körperindependente Seelen und allmächtige, gütige Himmelsherrscher aufstellen kein Stückchen wahrer.
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Kurzer Lacher auf Kosten der Mormonen
moins de 2 ansManche Religionen sind so lächerlich, dass es kaum noch Spass macht, sich über sie lustig zu machen. Die Mormonen haben - wie so viele Religionen - eine sehr interessante Gründungsgeschichte. Diese wird bei "South Park" (Bis auf die sehr guten religionskritischen Sendungen tu ich mir diese Serie wirklich nicht an - im ernst! :-D ) schön nacherzählt:
Joseph Smith hatte übrigens eine Vielzahl von Frauen, einige waren bereits verheiratet als er sie kennenlernte. Wenn aber ein Prophet behauptet er würde von einem Engel mit flammendem Schwert geschlachtet wenn er nicht genau die Frauen heirate, die Gott für ihn auserwählt habe, kann man ja schlecht nein sagen, oder? Immerhin handelt es sich ja um Gottes Worte, die dieser Hochstapler – pardon – Prophet verkündet.
Ach ja, was das Bild soll fragt ihr euch? Das ist natürlich magische Mormonenunterwäsche.
In diesem Sinne: Dumm, Dumm, Dumm, Dumm DUMM!
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... Und es ist doch ein Thema.
moins de 2 ansHäufig wurde ich in letzter Zeit gefragt, weshalb mich die ganze Atheismus vs. Theismus Diskussion überhaupt beschäftigt. Hier in unserer aufgeklärten Gesellschaft sei das ja nun wirklich kein Thema.
Ist es aber doch, wie ein aktuelles Beispiel illustriert: Das deutsche Bundesfamilienministerium versucht im Moment gerade, ein Religionskritisches Kinderbuch mit fadenscheinigen Begründungen als "jugendgefährdend" auf den Index zu setzen. Ein Angriff auf die Meinungsfreiheit sondergleichen. Nicht der Vatikan, nicht Amerika, nicht Iran: Deutschland. Unser - mehr oder weniger - als "1. Welt Land" zu betrachtendes Nachbarland.
Was für Schlüsse kann man daraus ziehen?
a) Die Debatte ist relevanter und näher als uns lieb sein kann.
b) Auch gemässigte Religion ist nicht halb so harmlos wie es uns lieb sein sollte.
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Glaube an den Glauben? Nein danke!
moins de 2 ansGerade eben wurde ich mit der Aussage konfrontiert, die Religion gäbe den Menschen halt, sie befriedige die Ungeduld im Bezug auf das, was noch mysteriös sei und die Kirchen erfüllten wichtige gesellschaftliche Funktionen
Den Religionen reicht das noch Mysteriöse mitnichten aus. Dieser Bereich ist auch viel zu klein geworden. Sie beanpsruchen nach wie vor auch Geltung für ihre "Sicht der Dinge" in Bereichen, welche längst nicht mehr mysteriös sind.
Sofern ein Mensch für sich selbst an einen universellen Superpapi glauben will, weil er zu schwach für die Realität ist - bitteschön. Das Problem ist, dass alle Religionen verlangen dass sie respektiert werden, dass sie Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen und über Entwicklungen in unserer Gesellschaft bestimmen dürfen. Ihre Vertreter sitzen in Ethikräten und "beraten" Politiker in Belangen, wo eine rationale Weltsicht anstelle ideologischer Verblendung dringend von Nöten wäre.
Bei den meisten Konflikten, welche wir weltweit je hatten und heute haben sind unterschiedliche Vorstellungen über nichtexistente Märchenwesen und Zauberwelten Ursache, oder doch zumindest Brandbeschleuniger. Ihre Basis erhalten sich die Kirchen, indem sie ihre Mitglieder unter den labilsten und schwächsten rekrutieren: Durch die Indoktrination von Kindern, Bedürftigen, Obdachlosen, Ungebildeten.
Die Kirchen (und zwar alle) erfüllen keine gesellschaftliche Funktion welche nicht auch von weltltlichen Organisationen wahrgenommen werden könnten und die Risiken, welche blinder Glaube mit sich bringt, auch nur annähernd wert wäre.
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Magic Man 'done it!
moins de 2 ansRobin Ince über Kreationismus und Stupid Design: