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"Hochschulgruppe frei denken" gegründet

"Hochschulgruppe frei denken" gegründet

moins de 4 mois

Mit etwas Verspätung kann ich die Gründung der "Hochschulgruppe frei denken" hier auch noch verkünden. :-) Wie der Name vielleicht ahnen lässt, steht die Hochschulgruppe der Freidenkervereinigung Schweiz und ihren Sektionen nahe.

Die Hochschulgruppe fördert das freie und kritische Denken im Sinne einer wissenschaftlich-säkularen, an keine Glaubenssätze oder Ideologie gebundenen Weltanschauung und einer humanistisch-menschenrechtsorientierten Ethik. Der Verein ist bestrebt, diese Werte in Staat und Gesellschaft, insbesondere im Hochschulumfeld zur Geltung zu bringen. Wir treten ein für die Freiheit des Glaubens und die Freiheit der Meinungsäusserung. Wir streben die Gleichberechtigung aller weltanschaulicher Gruppen und deren Unabhängigkeit vom Staat (Trennung von Staat und Kirche) an.

Mitglied werden kann, wer die Ziele der Hochschulgruppe anerkennt und mit einer Hochschule im Raum Zürich verbunden ist, insbesondere als Student/in, Mitarbeitende/r, Dozierende/r oder Alumnus/a.

Unser Schwerpunkt liegt im Hochschulgrossraum Zürich. Wir sind auch offen für Mitglieder aus anderen Schweizer Hochschulen (eine "idelle Verbundenheit" mit einer Zürcher Hochschule reicht insofern momentan), mittelfristig wäre es aber schön, wenn für andere Hochschulen separate Hochschulgruppen entstehen würden.

Wenn du dich angesprochen fühlst und Lust hast, bei uns mitzuwirken (diskutieren, feiern, trinken - und natürlich die Ziele der Hochschulgruppe verfolgen), dann melde dich doch bei mir für weitere Infos. :-)

Lu 421 fois | 0 Commentaires
The Good Man Jesus and the Scoundrel Christ

The Good Man Jesus and the Scoundrel Christ

moins de 4 mois

Philip Pullman bringt anlässlich einer Besprechung seines neuen Buches die Meinungsäusserungsfreiheit auf den Punkt:

Mit dem Vorwurf konfrontiert, der Titel seines neusten Werkes - wo der Sohn Gottes (zumindest einer davon) ein Halunke genannt wird - sei für einen normalen Christen beleidigend, antwortet er:

"It was a shocking thing to say and I knew it was a shocking thing to say. But no one has the right to live without being shocked. No one has the right to spend their life without being offended. Nobody has to read this book. Nobody has to pick it up. Nobody has to open it. And if you open it and read it, you don't have to like it. And if you read it and you dislike it, you don't have to remain silent about it. You can write to me, you can complain about it, you can write to the publisher, you can write to the papers, you can write your own book. You can do all those things, but there your rights stop. No one has the right to stop me writing this book. No one has the right to stop it being published, or bought, or sold or read. That's all I have to say on that subject."

Soweit ich weiss, geht es in dem neuen Buch um Jesus, und um seinen bösen Zwillingsbruder Christus, der ihm den Ruhm stehlen will. Und um die Gründung der Kirche auf Basis der Machenschaften des letzteren. Der erklärte Atheist Pullman hat bereits in seiner "His dark materials"-Triologie - wenn auch in Metaphern - Kritik an der Institution Kirche zum Ausdruck gebracht. Und nebenbei Fantasy-Literatur auf hohem Niveau geliefert.

Ich freue mich auf die Lektüre des neuen Werks. :-)

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Der Gläubige - Ein Prototyp

Der Gläubige - Ein Prototyp

moins de 6 mois

Ein wirklich schöner Link. :-)

Lu 561 fois | 1 Commentaires
Das Dissertationsthema mäandert im Kopf

Das Dissertationsthema mäandert im Kopf

moins de 6 mois

Das Dissertationsthema mäandert im Kopf. Ein Wechselbalg, zweifellos, ein Mischwesen. Eine Chimäre, wie diejenigen, deren Erschaffen das Fortpflanzungsmedizingesetz und das Stammzellenforschungsgesetz verbieten. Da ist es nicht erstaunlich, wenn es keine klare Gestalt annehmen will. Die grobe Form ist zwar da, der Aufbau erahnbar, aber es lässt sich nicht benennen. Zu grosse Teile liegen noch im Dunkeln verborgen. Ich habe den Titel in den letzten zwei Tagen sicher fünfzehnmal geändert, und noch immer scheint mir keiner der Namen ganz der richtig zu sein.

Einerseits wird es um Bioethik gehen. Genauer: Um den bioethischen Diskurs. Um die strafbegründenden Aspekte des bioethischen Diskurses, vollständig ausgedrückt.

Andererseits um den materiellen Verbrechensbegriff, beziehungsweise dessen strafbegrenzende Funktion. Insoweit sich das aus dem unüberschaubaren Schrifttum herausschälen und rekonstruieren lässt.

Und es geht um das Spannungsverhältnis zwischen dem einen und dem anderen. Um die Analyse des Spannungsverhältnisses zwischen strafbegründen Aspekten des bioethischen Diskurses und der strafbegrenzenden Funktion des materiellen Verbrechensbegriffes, also. „Strafbegründung und Strafbegrenzung im Spannungsverhältnis: Materieller Verbrechensbegriff und bioethischer Diskurs“? „Legitimität bioethisch motivierter Strafbestimmungen aus der Perspektive eines materiellen Verbrechensbegriffs – Ein Beitrag zur Strafbegründung und Strafbegrenzung“? Oder einfach „Begründungsprobleme des Biostrafrechts aus Sicht eines materiellen Verbrechensbegriffs“?

Der Titel evolviert weiter. Das Thema ist eingekreist. Eins ist sicher: Es wird spannend werden.

Lu 587 fois | 0 Commentaires
T-Shirts That God Would Wear!

T-Shirts That God Would Wear!

moins de 6 mois

"The holy circle of logic": LMAO

Lu 514 fois | 1 Commentaires
Theodor Geigers "Demokratie ohne Dogma"

Theodor Geigers "Demokratie ohne Dogma"

moins de 7 mois

Das im Titel bezeichnete Werk wird im Lehrbuch und Standardwerk des emeritierten Rechtssoziologieprofessors Manfred Rehbinder (Manfred Rehbinder, Rechtssoziolgie, 6. A., München 2007) vielfach zitiert, insbesondere im Zusammenhang mit der Soziologie der Gesetzgebung. Geigers bei Rehbinder erläuterten Positionen zur modernen Demokratie haben mein Interesse geweckt, weshalb ich mir das Buch besorgt habe (nebenbei bemerkt, keine ganz triviale Angelegenheit, da das Buch trotz diverser Ausgaben und Auflagen seit den 1950er Jahren vergriffen und nur noch aus zweiter Hand erhältlich ist; beschaffen konnte ich via Amazon eine gebrauchte, 1963 im Verlag Szczesny, München erschienene Ausgabe). Geiger wird zu den "Klassikern der Soziologie" gezählt (so zumindest die schöne Umschreibung auf Wikipedia). Die Absicht des hier vorgestellten Buches bezeichnet er aber selbst - zumindest im "Offenen Brief an den Leser", welcher im Februar 1950 datiert und meiner Ausgabe als Vorwort vorangestellt ist - als "nicht wissenschaftlich, sondern plitisch. Das heisst, in meinem eigenen Urteil: Ohne Anspruch auf objektive Wahrheitsgeltung." Allerdings relativiert er auch gleich wieder: "Damit sage ich nicht, dass die folgenden Seiten nur mit Postlulaten bedruckt und also für Sie unverbindlich seien. [...] Meine politischen und also für Sie unverbindlichen Meinungen stützen sich auf theoretische und also auch für Sie verbindliche Einsichten."

Nachfolgend einige der aus meiner Sicht interessantesten Passagen, von denen sich vielleicht der eine oder andere zu einer spannenden Diskussion verleiten lässt. Ich meinerseits muss sagen, dass es eines der Bücher ist, wo ich denke: Der Mann hat recht; warum hat seit 60 Jahren keiner auf ihn gehört?

"Geradezu ärgerniserregend ist es dabei, wenn man sogar den sittlichen Werturteilen die objektive Geltung abspricht und behauptet, sie seien in Wirklichkeit nur unzulässig objektivierte Ausdrücke für subjektive Gefühle der Neigung und Abneigung gegenüber gewissen Handlungsweisen. Aber da nützt kein Widerstand: Was für sinnliche und ästhetische Werturteile gilt, das gilt auch für die sittlichen - und zu denen gehören die politischen und gesellschaftlichen. Die Lüge ist nicht schlecht, sondern geht mir gegen den Strick, Demokratie ist nicht besser als Absolutismus, sondern sie sagt mir mehr zu. (S. 180-181)

Wenn die erkenntnistheoretische Unschuld einmal verloren ist, kommt sie nicht wieder. (S. 183)

Es wäre aussichtslos, Ideenporpaganda verhindern zu wollen. Keine Macht der Welt kann den Drang des Gläubigen ersticken, seine Heilsbotschaft zu verkünden. Aber man kann die Erde für seine Aussaat unfruchtbar machen: Durch Intellektualisierung der Massen. (S. 203)

An jeder Strassenecke steht auf seiner Seifenkiste ein Prophet, der bereit ist, das "sacrificium intellectus" entgegenzunehmen. Sie sind sogar bereit, ihn mit klingender Münze dafür zu bezahlen, dass er ihr Opfer in Gnaden annimmt. (S. 205)

Souveränität des Volkes und staatsbürgerliche Mitverantwortlichkeit jedes einzelnen setzen allgemeine Aufgeklärtheit voraus. Nur dann kann in der Stimme des Volkes die Vernunft zu Worte kommen. (S. 249)

Der metaphysische Eifer der Diktatoren sollte schon genügen, die Demokraten gegen Metaphysik und Wertgemeinschaft misstrauisch zu machen. (S. 269)

Es gibt, soweit ich sehen kann, heute keine Möglichkeit, die Gesamtheit der Wissenschaften befriedigend zum einheitlichen Aufbau zu ordnen. Es gibt, mit anderen Worten, kein wissenschaftliches Weltbild. Aber es gibt eine intellektuelle Lebenshaltung. Ihre Formel lautet: Halte dich an das Wissbare, erkenne die Grenzen des Wissens und lass die Finger vom Unwissbaren. (S. 278)

Der praktische Wertnihilist handelt in Übereinstimmung mit den Forderungen der Gesellschaft, nicht "weil es gut ist", so, oder "schlecht", anders zu handeln, sondern weil die gesellschaftliche Interdependenz die Einfügung in eine gewisse Verhaltensordnung notwendig macht. In seiner Beurteilung fremden Verhaltens wird er nicht von "Verderbtheit", "Schlechtigkeit" oder "Schurken" sprechen, sondern von sozial unzulänglich angepassten Personen, mit denen es schwierig, vielleicht unmöglich ist zusammenzuleben. (S. 291)

Der Gebrauch unseres Intellektes führt, wenn wir uns von anerzogenen Vorurteilen freimachen, notwendig zu der Einsicht, dass Werte keine Wirklichkeiten, sondern Einbildungen und Werturteile demgemäss theoretisch unzulässig, vernunftwidrig sind. Es ist nun aber klar: Gefühlshaltungen und gefühlsmässige Einstellungen, d.h. primäre Bewertungen, sind mit intellektueller Aufgeklärtheit wohl vereinbar, weil sie mit dem Vernunftgebrauch nichts zu tun haben. Die Abgabe von Werturteilen aber ist mit dem Intellekt unvereinbar, wenn deren theoretische Unzulässigkeit erst einmal eingesehen ist. Der kritisch Aufgeklärte ist notwendigerweise praktischer Wertnihilist, weil er nicht einerseits wissen, andererseits aber gegen sein Wissen handeln kann. (S. 291)

Nirgends wird mit Ideenpropaganda so grober Missbrauch getrieben wie im Bereich der inneren Politik, wo Ideen als Vorwände für wirtschaftliche und soziale Interessen dienen. Die Organisation dieses Missbrauchs heisst: politische Partei. Die eine predigt Erhaltung des Lebensmarks der Nation - und meint Liebesgaben an die Landwirtschaft. Andere wollen der Gesellschaft die Werte des Familienlebens und die christlichen Bürgertugenden als Grundlagen bewahren - ungeschmälerte Aufrechterhaltung des Privateigentums und Stützung der Mittelschicht: so lautet die Übersetzung in schlichtes Deutsch. Technischer und wirtschaftlicher Fortschritt ist die Losung, unter der man die Interessen des Industriekapitals verficht. Und wenn der Arbeiter nach sozialer Gerechtigkeit ruft, meint er höhere Löhne und Sozialleistungen. Sie alle suchen mit schönen Parolen Anhänger ausserhalb ihres Interessentenkreises zu werben. Nichts ist dagegen einzuwenden, dass dies parteipolitische Treiben den Interessen von Sondergruppen dient. [...] Widerwärtig ist aber mir wenigstens die Verschanzung der Interessen hinter erheuchelten oder erschlichenen Idealen. (S. 299)

Kritische Aufgeklärtheit ist das radikale Misstrauen gegen die Verkündung als solche, ist Reifung zum Wissen darum, dass alle Propheten falsche Propheten sind, und als Folge davon ein unerschütterliches Nichthinhören. (S. 308)

Die radikale Kritik, auf die es ankäme, hätte fremde Aussagen nicht um ihres besonderen Inhaltes willen abzuweisen (zumeist, weil dieser Inhalt unbequem ist), sondern sofern und weil es eine Aussage über etwas ist, worüber es keine Erkenntnis auszusagen gibt - weder eine richtige noch eine falsche. (S. 309)

Die ältere, naive Aufklärung war allen Ernstes davon überzeugt, auch in politischen, sozialen, überhaupt moralischen Fragen gebe es objektive Wahrheit, die es nur zu finden gelte. Man glaubte an eine auf theoretischem Wege bestimmbare Gerechtigkeit. Die Charta der Menschenrechte, das ganze Naturrecht stammt aus solcher Überzeugung. Der Aufgekärte von heute weiss, dass dies Utopie und metaphysischer Trug ist. Ungeachtet dieses Standes des intensiven Aufklärungsfortschrittes setzen aber die politischen Führer der Völker die Volksaufklärung alten, naiven Stiles fort: Durch die Verbreitung von Kenntnissen, ad usum delphini weislich ausgewählt, und durch formelle Theoretisiserung praktischer Willensstandpunkte. (S. 322-323)

Solange ein Gegenstand nicht der wissenschaftlichen Einsicht erschlossen ist, wird seine politische Behandlung notwendig dilettantisch sein. Ermöglichen aber fachliche Erkenntnissfortschritte wissenschaftlich unterbaute und durchdachte Massnahmen, wird die Politik des Laienverstandes unverantwortlich. (S. 339)

Insofern kann man sagen, dass die Substanz der Politik zunehmend rationalisiert und zum Gegenstand eines Fachwissens geworden ist. Das heisst natürlich nicht, die politischen Entscheidungen seinen solche der Erkenntnis, nicht mehr des Willens. Die politische Zielsetzung selbst ist nach wie vor eine auf primären Wertungen beruhende Willensentscheidung. Ist diese aber getroffen, so ist die Wahl der Mittel und Verfahren in zunehmendem Masse durch fachtheoretische Einsicht festgelegt. (S. 349)

Demokratie heisst zwar Freiheit der Meinung - aber sie heisst auch Selbstzucht der Meinung. Die zeigt sich darin, dass man keine Meinung äussert, wo man keine haben kann. (S. 352)

Nur die Stimmungsdemokratie einer wertbesessenen Gesellschaft bedarf der Wertgemeinschaft als Grundlage. Die Massendemokratie der gesellschaftlichen Antagonismen kann fortbestehen, wenn kritische Aufklärung dem kollektiven Kultus der Werte ein Ende macht. Und nur dann. (S. 357)

In aller nüchternen Einfachheit ist sie [die Demokratie] von den bisher ausgedachten und erprobten politischen Formen diejenige, die den unvermeidlich von der Gesamtheit gegenüber dem Einzelnen ausgeübten Zwang, den Druck der gesellschaftlichen Interdependenz, für alle im Durchschnitt verhältnismässig am erträglichsten macht. Dies ist das beste, was man von irgendeiner politischen Lebensform sagen kann. (S. 358)"

Lu 624 fois | 3 Commentaires
Zeig mir deine Bücher, und ich sag dir, wer du bist.

Zeig mir deine Bücher, und ich sag dir, wer du bist.

moins de 7 mois

Oder auch: Wer hat den grösseren...

...Bücherbestand in seinem Zimmer.

Die Bücher in meinen Regalen (und damit so ziemlich alle, die ich besitze, wenn man mal von irgendwelchen Kinder- und Jugendbüchern auf dem Dachboden meiner Eltern absehen will):Literaturverzeichnis

ADAMS, Douglas, The Hitchhicker's Guide to the Galaxy: Volume one in the triology of five 1979.

ADAMS, Douglas, Per Anhalter durch die Galaxis: Alle 5 Romane in einem Band!, Taschenbuchausg., München 2001 (= Heyne-Bücher01, Heyne allgemeine ReiheNr. 20093).

ALBERTINI, Stefano/VOGEL, Susanne, Langenscheidts Taschenwörterbuch Italienisch: Italienisch-Deutsch, Deutsch-Italienisch, Völlige Neubearb., 5. Aufl., Berlin 2001.

ALBERTINI MASON, Babetta von, Menschenrechte aus westlicher und asiatischer Sicht: Zu den Grundwerten der liberalen Demokratie, Univ., Diss., [2003]--Zürich, 2003., Zürich 2004 (= Zürcher Studien zur Rechts- und Staatsphilosophie, Bd. 6).

ALLMEN, Thomas von, Strafrecht und ZH-Strafprozessrecht: Kurz-Lernhilfe ; numerisch nach ausgewählten Artikeln des BT des StGB und den Titeln der StPO dargestellt ; unter Berücksichtigung des GVG ; für die Prüfungsvorbereitung im Strafrecht, Zürich, Basel, Genf 2003.

ANDERSON, Paoul, Das zerbrochene Schwert: Eine Saga von der letzten Schlacht 2005.

ARISTOTELES/GIGON, Olof, Politik, 9. Aufl., München 2003 (= dtv, Bd. 30137).

ARISTOTELES/GIGON, Olof, Die Nikomachische Ethik, 7. Aufl., vollst. Ausg., München 2006 (= dtv, Bd. 30126).

ARISTOTELES/SCHÖNBERGER, Otto, Über die Welt, Bibliogr. erg. Ausg., Stuttgart 2005 (= Universal-Bibliothek, Bd. 8713).BERG, Sibylle, Ende gut: Roman, 3. Aufl., Köln 2005.

BEYERLE KONRAD, Grundeigentumsverhältnisse und Bürgerrecht im mittelalterlichen Konstanz. Eine rechts- und verfassungsgeschichtliche Studie mit einem Urkundenbuche und einer topographischen Karte: Erster Band. Erster Teil. Das Salmannenrecht 1900 (?).

BIAGGINI, Giovanni/BIAGGINI-EHRENZELLER, Öffentliches Recht, Studienausg., 3. Aufl., Zürich 2007.

BICKEL, Horst, Natura: Biologie für Gymnasien, Zug 1996.

BOESCH, Joseph/SCHLÄPFER, Rudolf/SCHIB, Karl, Vom Wiener Kongress bis zur Gegenwart, 14. Aufl., Erlenbach-Zürich 2001 (= Weltgeschichte/ hrsg. von Karl Schib u. Joseph Boesch ; Bd. 2).

BRINGSVAERD, Tor Age, Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden Illustriert von Johannes Grützke.BROOKS, Max, Der Zombie Survival Guide: Überleben unter Untoten, München 2004.

BROSSET, Georges/BROSSET, Didier, Schuldbetreibung und Konkurs: Gemäss Bundesgesetz vom 11. April 1889, Fassung von 1994, in Kraft getreten am 1. Januar 1997, zusammengefasst in 13 Tafeln, Basel 2005.

BROWN, Dan, Illuminati: [Thriller], 43. Aufl., Bergisch Gladbach 2009 (= Bastei Lübbe, Bd. 14866).

BRÜSCHWEILER, Andreas, Gerechtigkeit durch Ironisierung - die Kritik von Sokrates an der geschlossenen spartanischen Gesellschaft: Eine rechtsphilosophiegeschichtliche Analyse von Karl Raimund Poppers Kritik an Platon, Univ., Diss.--Zürich, 2003., Zürich 2003 (= Zürcher Studien zur Rechtsgeschichte, Bd. 50).

BUCHER EUGEN, Traditionale und analytische Betrachtungsweise im Privatrecht, in: Rechtstheorie Zeitschrift für Logik, Methodenlehre, Kybernetik und Soziologie des Rechts 1 (1970) 1 S. 23 ff.

BÜCHLER-TSCHUDIN, Verena, Demokratie und Kompromiss, Basel 1980 (= Basler Studien zur Rechtswissenschaft. Reihe B, Bd. 1).

BÜCHNER, Georg, Werke und Briefe, Münchner Ausg., 8. Aufl., München 2001.

CAESAR, Gaius Iulius/DEISSMANN, Marieluise, De bello Gallico: Lateinisch/deutsch = Der gallische Krieg, Bibliogr. erg. Ausg. 2004, [Nachdr.], Stuttgart 2006 (= Universal-BibliothekNr. 9960).

CAMPRUBI, Madeleine, Angst und Streben nach Sicherheit in Gesetzgebung und Praxis: [Analysen und Perspektiven von Assistierenden des Rechtswissenschaftlichen Instituts der Universität Zürich], Zürich 2004.

CARTER, Lin, Tolkiens Universum: Die mythische Welt des Herrn der Ringe, Dt. Erstausg., 1. Aufl., Berlin 2002 (= List-Taschenbuch, Bd. 60264).

CIPOLLA, Joe, Das Mafia-Kochbuch: Italo-amerikanische Küche.

CREOLA, Peter, Raumfahrt und Völkerrecht: Ausgewählte Probleme, Univ., Diss.--Zürich, 1967.

CROMBIE, David/VAN HELSING, Falk/CROMBIE-VAN HELSING, Pfeifen unter Wasser streng verboten: Die kuriosesten Gesetze der Welt, Frankfurt am Main 2001.

DAWKINS, Richard, The God delusion, Black Swan ed., London 2007 (= Black Swan book).

DAWKINS, Richard, Der blinde Uhrmacher: Warum die Erkenntnisse der Evolutionstheorie zeigen, daß das Universum nicht durch Design entstanden ist, Unveränd. Neuausg., München 2008 (= dtv, Bd. 34478).

DAWKINS, Richard/WICKLER, Wolfgang/SOUSA FERREIRA, Karin de, Das egoistische Gen, Jubiläumsausg., [Nachdr.], Heidelberg 2008.

DENNETT, Daniel C./REUTER, Gerson, Süße Träume: Die Erforschung des Bewußtseins und der Schlaf der Philosophie, 1. Aufl., Frankfurt am Main 2007.

DESAX, Marcus/CHRISTEN, Claudia/VAN DER SCHIM LOEFF, Madeleine, EG/EU-Recht: Wie suchen? Wo finden?, 2., vollst. überarb. Aufl., Zürich 2001.

DESCHNER, Karlheinz, Abermals krähte der Hahn: Eine Demaskierung des Christentums von den Evangelisten bis zu den Faschisten, Reinbek bei Hamburg 1978.

DIAMOND, Jared M./ENGLICH, Volker, Der dritte Schimpanse: Evolution und Zukunft des Menschen, Erw. Neuausg., 2. Aufl., Frankfurt am Main 2006 (= Fischer, Bd. 17215).Die Bibel: Altes und Neues Testament ; Einheitsübersetzung, Lizenzausg., [in neuer Rechtschreibung], Freiburg im Breisgau 2006.

DILCHER, Gerhard, Der rechtsgeschichtliche Grundlagenschein, München 1979 (= (Schriftenreihe der Juristischen Schulung67)).

DONATSCH, Andreas, Klausuren und Hausarbeiten im Strafrecht und Strafprozessrecht: Methodische Hinweise, Klausuren und Hausarbeiten mit Lösungen, 3. Aufl., Zürich 2003.

DONATSCH, Andreas, StGB: Schweizerisches Strafgesetzbuch und JStG inkl. V-StGB-MStG und AT aStGB (bis Ende 2006 in Kraft gewesene Fassung);mit Kommentar zum StGB, 18., überarb. Aufl., [Studienausg.], Stand der Gesetzgebung: 1. Oktober 2009, Stand der Kommentierung: 1. Juli 2009, Zürich 2010 (= Navigator).

DONATSCH, Andreas/WOHLERS, Wolfgang, Delikte gegen die Allgemeinheit, 3. Aufl., Zürich 2004 (= Zürcher Grundrisse des Strafrechts/ Robert Hauser und Jörg Rehberg ; 4).

DOSTOEVSKIJ, Fedor M./GEIER, Swetlana, Die Brüder Karamasow: [Roman], Frankfurt am Main 2006 (= [Fischer-Taschenbücher], Bd. 16358).

DUMAURIER, Daphne/GEISEN, Herbert/DU MAURIER, Daphne, The birds, Stuttgart 1996 (= Universal-Bibliothek FremdsprachentexteNr. 9287).

EDK (HRSG.)/SPIESS, Ernst, Schweizer Weltatlas 1997.

EISENHARDT, Ulrich, Deutsche Rechtsgeschichte, 5., überarb. Aufl., München 2008 (= Grundrisse des Rechts).

FAULMANN, Carl, Schriftzeichen und Alphabete aller Zeiten und Völker, Wiesbaden 2004.

FISCHER, Werner/ZIRNGIBL, Manfred A., Afrikanische Waffen: Messer, Dolche, Schwerter, Beile, Wurfwaffen, Passau 1979, 1978.

FONSTAD, Karen W./SCHÜTZ, Hans J., Historischer Atlas von Mittelerde, 9. Aufl., vollst. überarb. Ausg., Stuttgart 2003.

FORSTMOSER, Peter/OGOREK, Regina/FORSTMOSER-OGOREK, Juristisches Arbeiten: Eine Anleitung für Studierende, 3., überarb. Aufl., Stand der Bearb.: 15. September 2003., Zürich 2003.

FOSTER, Robert/PESCH, Helmut W., Das große Mittelerde-Lexikon: Ein alphabetischer Führer zur Fantasy-Welt von J. R. R. Tolkien, Vollst. Taschenbuchausg., Bergisch Gladbach 2002 (= Bastei-Lübbe-Taschenbuch).

FRANQUIN, André/FOURNIER, Jean-Claude, Spirou und Fantasio, 13. Aufl., Hamburg 2000.

FRISCH, Max, Homo faber: Ein Bericht, [Nachdr.], Frankfurt am Main 2007 (= Suhrkamp-Taschenbuch, Bd. 354).

FRY, Stephen, The stars' tennis balls, New ed., London 2004.

FULGHUM, Hunter S., 33 Taten die sie unsterblich machen (falls sie überleben), Berlin 2005.

GÄCHTER, Thomas, Rechtsfragen zur Interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ): Tagungsband, Bern, Zürich 2007 (= Edition Weblaw, Bd. 6).

GAIMAN, Neil, Coraline: Gefangen hinter dem Spiegel 2005.

GALLI, Peter/MOSER, André/LANG, Elisabeth, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts: Eine systematische Darstellung der Rechtsprechung des Bundes und der Kantone, 1. Aufl., Zürich 2003.

GANTEN, Detlev/DEICHMANN, Thomas/SPAHL, Thilo, Naturwissenschaft: Alles, was man wissen muss, Ungekürzte Ausg., 3. Aufl., München 2006 (= dtv, Bd. 34237).

GOETHE, Johann Wolfgang von, Faust - eine Tragödie: Erster und zweiter Teil, 5. Aufl., München 2001 (= dtv, Bd. 12400).

GOETHE, Johann Wolfgang von/ANGST, Joachim/HACKERT, Fritz, Iphigenie auf Tauris: Ein Schauspiel, Durchges. Ausg., Stuttgart 2001 (= Universal-Bibliothek, Bd. 83).

GRELL, Boris Thorsten, Sorgfaltspflichten gemäss Kulturgütertransfergesetz (KGTG): Anleitung mit praktischen Tipps, Zürich 2005 (= Recht für die Praxis).

GRÜN, Klaus-Jürgen/FRIEDMAN, Michel/ROTH, Gerhard, Entmoralisierung des Rechts: Maßstäbe der Hirnforschung für das Strafrecht, Göttingen 2008.

HABERKAMP ANTÓN, Gisela de, Langenscheidts Taschenwörterbuch Spanisch: Spanisch - Deutsch, Deutsch - Spanisch = Langenscheidt diccionario de bolsillo Espanõl, 20. Aufl., Berlin 1996.

HÄFELIN, Ulrich/HALLER, Walter/HEER, Markus/WIDMER, Iris/HÄFELIN-HALLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht: : die neue Bundesverfassung, 6., stark überarb. Aufl., Zürich 2005.

HÄFELIN, Ulrich/HALLER, Walter/KELLER, Helen, Bundesgericht und Verfassungsgerichtsbarkeit nach der Justizreform: Supplement zur 6. Auflage des "Schweizerischen Bundesstaatsrechts", Zürich 2006.

HÄFELIN, Ulrich/MÜLLER, Georg/UHLMANN, Felix/HÄFELIN-MÜLLER-UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5., vollst. überarb. Aufl., Zürich 2006.

HALIMI, Serge/STIGLITZ, Joseph/REKACEWICZ, Philippe/BAUER, Barbara/JAINSKI, Sabine, Atlas der Globalisierung: [sehen und verstehen, was die Welt bewegt ; plus CD-ROM], Berlin 2009.

HALLER, Walter/KÖLZ, Alfred, Allgemeines Staatsrecht, 3., neu überarb. und erg. Aufl., Basel 2004.

HANDSCHIN, Lukas, Gesellschaftsrecht, Nachdr., Zürich, St. Gallen 2008 (= In a Nutshell).

HARBORT, Stephan, Das Hannibal-Syndrom: Phänomen Serienmord, Ungekürzte Taschenbuchausg., 5. Aufl., München u.a. 2006 (= Serie Piper, Bd. 3650).

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HARRIS, Sam/FEHN, Oliver, Das Ende des Glaubens: Religion, Terror und das Licht der Vernunft, Winterthur 2007.

HAUSHEER, Heinz/GEISER, Thomas/AEBI-MÜLLER, Regina E., Das Familienrecht des schweizerischen Zivilgesetzbuches: Eheschliessung, Scheidung, allgemeine Wirkungen der Ehe, Güterrecht, Kindesrecht, Vormundschaftsrecht, eingetragene Partnerschaft, 3., überarb. und erw. Aufl., Bern 2007 (= Stämpfli-Skripten zum schweizerischen Privatrecht).

HAUSMANINGER, Herbert/SELB, Walter, Römisches Privatrecht, 9., völlig neu bearb. Aufl. /, Wien 2001 (= Böhlau-Studien-BücherGrundlagen des Studiums).

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HAWKING, Stephen William/KOBER, Hainer, Eine kurze Geschichte der Zeit, 23. Aufl., Reinbek bei Hamburg 2004 (= rororo rororo-Sachbuch, Bd. 60555).

HEGNAUER, Cyril, Grundriss des Kindesrechts und des übrigen Verwandtschaftsrechts, 5., überarb. Aufl., Bern 1999 (= Stämpflis juristische Lehrbücher).

HENNING, Max/SCHIMMEL, Annemarie, Der Koran, Durchges. und verb. Ausg 1991, printed 2006., Stuttgart 2006 (= Universal-Bibliothek, Bd. 4206).

HESS, Jörg, Menschenaffen Mutter und Kind, 2. Aufl., Basel 1997.

HESSE, Hermann, Siddhartha: Eine indische Dichtung, [Nachdr.], Frankfurt am Main 2006 (= Suhrkamp-Taschenbuch, Bd. 182).

HILLGRUBER, Christian, Der Schutz des Menschen vor sich selbst, Univ., Diss.--Köln, 1991., München 1992 (= Studien zum öffentlichen Recht und zur Verwaltungslehre, Bd. 48).

HINES, Ant/BARON COHEN, SACHA, Borat: Touristic guidings to glorious nation of Kazakhstan ; Borat : touristic guidings to minor nation of U.S. and A, New York 2007.

HIRSI ALI, Ayaan, Ich klage an: Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen, Ungekürzte Taschenbuchausg., München, Zürich 2006 (= Serie Piper, Bd. 4791).

HITCHENS, Christopher, The portable atheist: Essential readings for the nonbeliever, 1. ed., 11. [print.], London 2007.

HITCHENS, Christopher/EMMERT, Anne, Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet, 4. Aufl., München 2007.

HOBBES, Thomas/MAYER, Jacob Peter, Leviathan: Erster und zweiter Teil, Stuttgart 2007 (= Universal-Bibliothek, Bd. 8348).

HOERSTER, Norbert, Ethik des Embryonenschutzes: Ein rechtsphilosophischer Essay, Stuttgart 2002 (= Reclams Universal-Bibliothek, Bd. 18186).

HOERSTER, Norbert, Ethik und Interesse, Stuttgart 2003 (= Reclams Universal-Bibliothek, Bd. 18278).

HOERSTER, Norbert, Recht und Moral: Texte zur Rechtsphilosophie, [Nachdr. der] bibliograph. erg. Ausg. von 2002., Stuttgart 2005 (= Universal-Bibliothek, Bd. 8389).

HOERSTER, Norbert, Was ist Moral?: Eine philosophische Einführung, Stuttgart 2008 (= Reclams Universal-Bibliothek, Bd. 18575).

HOFFMANN, Ernst T. A., Das Fräulein von Scuderi: Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten ; mit einem Nachwort, [Nachdr.], Stuttgart 1993 (= Universal-BibliothekNr. 25).

HOHLBEIN, Wolfgang, Dunkel: Roman, Vollst. Taschenbuchausg., 1. Aufl., Bergisch Gladbach 2001 (= Bastei Lübbe14478: Allgemeine Reihe).

HOHLBEIN, Wolfgang, Der Inquisitor: Historischer Roman 2004.

HONSELL, Heinrich, Römisches Recht, 5., erg. Aufl., Berlin 2002 (= Springer-Lehrbuch).

HORVÁTH, Ödön von, Jugend ohne Gott, 9. [Aufl.], Frankfurt am Main 1999.

HUBER, Raphael, Kritik zu Heinrich Rommens Werk: "Die ewige Wiederkehr des Naturrechts", Univ., Diss.--Zürich, 1967 1975.

HUGUENIN, Claire, Obligationenrecht, besonderer Teil, 2. Aufl., Zürich 2004.

IMBODEN, Max et al, Die Bundesverfassung - wie sie sein könnte, Basel 1959.

IRWIN, William, Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt, 7. Aufl., Stuttgart 2008.

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(Habe gerade Spass an Citavi, so bescheuert das auch klingen mag)

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Putting faith in its place

Putting faith in its place

moins de 8 mois

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Jetzt wirds gefährlich

Jetzt wirds gefährlich

moins de 8 mois

http://www.sonntagszeitung.ch/suche/artikel-detailseite/?newsid=111555

"Die SVP plant eine Initiative gegen sämtliche Beschränkungen im Initiativrecht. Damit soll das Volk das letzte Wort haben: Die Verfassung soll so revidiert werden, dass Volksbegehren nicht mehr für ungültig erklärt werden können. SVP-Chef Toni Brunner bestätigt, dass die Partei «eine Initiative gegen die Beschneidung der Volksrechte erwägt». [...] Die Initiative soll Abstimmungen über alle Fragen erlauben, auch wenn diese zwingendes Völkerrecht wie das Folterverbot verletzen. Brunner hält dies für kein Problem, da in einer funktionierenden Demokratie davon keine Gefahr ausgehe."

Kennt jemand einen Planeten, wohin ich auswandern kann, wenn DAS durchkommen sollte?

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Minarette, die Menschenrechte und die Demokratie: Ein Epilog

Minarette, die Menschenrechte und die Demokratie: Ein Epilog

moins de 9 mois

Ist denn nun die Religionsfreiheit verletzt oder nicht? Die Diskussion darüber, ob denn nun eventuell die Religionsfreiheit gar nicht verletzt sei, weil ja die Türme für die Ausübung des Glaubens gar nicht nötig sind, ist obsolet. Es wäre nichts gegen eine Verfassungsbestimmung einzuwenden gewesen, welche ALLE religiösen Türme verboten hätte. Es wird hier aber eine Unterscheidung bezüglich der Bewilligung des Baus von Türmen getroffen allein ahnand der Religion, welcher das damit verbundene Gebäude zugerechnet wird und welcher der Gesuchsteller angehört. Die Türme aber nur einer Religion zu verbieten, ist diskriminierend. Zentral ist also nicht die Religionsfreiheit, sondern das Diskriminierungsverbot. Damit sind Art. 14 i.V.m. Art. 9 EMRK verletzt.

Leider wurden im Vorfeld der Abstimmung viele Debatten über den Islam, die Scharia, Frauenrechte und was weiss ich noch alles geführt. Von den Initiativgegnern wurde völlig falsch argumentiert – sie hätten sich nie auf die den Islam, seine Rolle und die islamischen Staaten wertende Schlammschlacht einlassen dürfen. Diese konnten sie ja nur verlieren! Sie hätten den juristischen Unsinn nicht unwidersprochen lassen dürfen, welchen die Initianten verbreiteten. Sie hätten die gezogenen (völlig falschen) Analogien zum Kruzifixentscheid des EGMR scharf widerlegen sollen. Sie hätten den Initianten nicht die Aufmerksamkeit und den Trotz ermöglichen sollen durch die Forderung, deren Plakate seien zu verbieten.

Ich bin nun ganz sicher kein Freund des Islams. Oder irgend einer Religion. Aber darum ging es bei dieser Abstimmung überhaupt nicht. Hier ging es aber einzig und allein darum, ob der Satz „Der Bau von Minaretten ist verboten“ in unsere Verfassung aufgenommen werden sollte. Also um eine Bauvorschrift, und zwar um eine diskriminierende und damit menschenrechtswidrige Bauvorschrift.

Als solche war sie abzulehnen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

… Ausser dies:Die Frage, inwiefern in einer liberalen Demokratie die Mehrheit Minderheitenrechte einschränken darf, wurde nie kritisch gestellt. Die Frage nach allfälligen materiellen Grenzen der Verfassungsrevision nicht angesprochen. Leider blieb auch das primitive Demokratieverständnis der Initianten „Demorkatie heisst: Die Mehrheit bestimmt“ unbestritten. Dass demokratische Legitimation zwar vielleicht eine notwendige, aber nie eine hinreichende Begründung für eine Norm sein kann, wurde überhaupt nicht diskutiert.

Es ist depremierend in einer Gesellschaft zu leben, in welcher 99.9 Prozent der Entscheidtäger inklusive der "Classe Politique" die wirklich zentralen Fragen im Zusammenhang mit einer solchen Abstimmung zu schwierig sind, um sie auch nur zu bemerken geschweige denn sie im Diskurs zu erörtern und dann rational abwägend zu entscheiden.

„Im Namen Gottes des Allmächtigen [...] der Bau von Minaretten ist verboten“: Es sind wirklich traurige Tage für unsere Verfassung.

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