Students.ch-Blogs: Früher war alles besser.
30.05.2008 à 18:54
Lasst uns doch an dieser Stelle kurz auf einer Meta-Ebene über die Blogeinträge auf students.ch diskutieren. Es scheint ja kein einheitliches Verständnis davon zu existieren, was genau ein Blog ist oder wie ein Blogeintrag auszusehen hat. Da gibt es Leute, die verkehren nach einem "Stimulus-Response"-Modell und posten einfach mal eine Frage in der Hoffnung, jemand könnte eine möglichst unterhaltsame Antwort darauf liefern. Insofern lassen sie den Leser den kreativen Part übernehmen. Dann gibt es andere, die ein "Copy-Paste"-Verfahren anwenden, Gescheites und nicht so Gescheites aus dem Web oder anderswo abschreiben und das mehr oder weniger transparent machen. Sie beschränken sich quasi auf die Gatekeeper-Funktion. Und dann gibt es noch welche, die glauben, ein Blogeintrag müsse einen originellen Gedanken haben, der dem Urheber selbst entsprungen ist. Diese Blogs haben dann so etwas wie künstlerischen Wert. Natürlich gibt es noch viele andere, die unter einem Blog noch etwas anderes oder gar nichts verstehen. Zur Einleitung reicht jedoch diese Aufzählung, finde ich. Persönlich finde ich - wenn ich mir ein Statement erlauben darf, und ich denke, dass darf ich auf meinem eigenen Blog, aber da es ein Meta-Diskurs ist, entschuldige ich mich schon mal bei allen, die es nicht interessiert -, dass die students.ch-Blogs früher, als ich noch Student war, besser waren. Ein paar Blogger, die ich früher sehr schätzte, fehlen hier. Ein paar gute sind dazugekommen, klar. Aber den grössten Teil von dem, was hier geschrieben wird - und ich nehme mich dabei nicht aus - finde ich nicht einmal lesenswert. So weit meine two Cents.Und jetzt könnt von mir aus ihr etwas dazu sagen. Oder für immer schweigen.