Die Entjungferung der Schweiz (und weshalb ich dabei tatenlos zusehe)
08.01.2009 à 10:34
Danke, lieber Vetter, für die Einladung in die Facebook-Gruppe. Leider kann ich nicht beitreten:
Unbefleckt, rein und blütenweiss liegt es auf rotem Grund. Ein kreuzförmiger Keuschheitsgürtel auf dem blutenden Muttermund der Demokratie. Ein Heftpflaster, das die vier Landesteile mehr schlecht als recht zusammenhält.
Jeder hat sein Kreuz zu tragen und die leicht kreuzkriecherische Haltung wurde uns mit dem Landeswappen auf unsere Identität gestempelt. Die Schweiz, welche wie ein morgenrotes Ferkel dahertritt: Ein Umriss, ein Wappen, ein einig Volk von Glaubensbrüdern. Das weltweit einzige, welches sich per definitionem mit der Nationalität auf dem Personalausweis identifizeiren muss. Kleinkreuzkariert vereint in kurzschwänziger Egalité, neidisch schielend auf die schamlos zur Schau gestellte Stosskraft der Halbmondsicheln.
Standhaft hat sich die tapfere Helvetia gegen fremde Vögte gewehrt. Sie liess sich nicht besitzen noch besetzen. Bestiegen wurde höchstens mal die Jungfrau, diese Hure, wenn die willigen Alpinisten genügend Geld auf dem Hotel-Nachttisch zurückliessen.
Weder Schild noch Wappen, kein Kreuzpflaster und kein Keuscheitsgürtel können jedoch einen machtlüsternen Phallus von der Penetration abhalten. Panikerstarrt registriert die plötzlich wehrlose Helvetia die pulsierende, pochende Potenz des islamischen Speeres.
Die 700 Jahre währende Jungfräulichkeit wird beendet, das Hymen gewaltvoll durchbrochen, die Demokratie wird defloriert. Eine Eruption östlicher Leidenschaft, ein trojanischer Hengst, minarette sich, wer kann!
Über die bis anhin Unbefleckte ergiesst sich nun, Allah lobpreisend, ein virenschwangeres Ejakulat. Hilflos vergewaltigt, mit Milben, Dreck und Abschaum infiziert, mit bestialischen Bastarden geschwängert, befleckt, bespuckt und besudelt ist die Schweiz dem Untergang geweiht. Heil dir, Helvetia!
Als Frau kriege ich keine Kreuz-, sondern Unterleibsschmerzen beim Anblick dieser Vergewaltigung. Als Frau müsste ich diese Propaganda mit wehenden Schweizerfahnen unterstützen. Freudig müsste ich die freudianische Botschaft verstehen und schweizerkreuzritterlich für die Keuschheit kämpfen.
Doch eines habt ihr vergessen, ihr vermeintlichen Meinungsmacher, ihr rechtschaffenen Mannen.Sogar Helvetia und ihre Töchter wollen nicht als alte Jungfern sterben und sagen sich: lieber einmal richtig gevögelt werden, als in inzestuöser Verlogenheit oder vor lauter keuscher Langeweile zu krepieren.