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Billets de blog - Novembre 2008

Samuel Schmid tritt zurück

Samuel Schmid tritt zurück

moins de 1 ans

Kaum ist seine Gallenblase weg, tritt Samuel Schmid zurück. Man ist versucht zu seufzen "endlich". Es reichte also nicht seine persönliche Integrität, die Schweizer Wehrkraft und die Beziehung zu Christoph zu opfern. Erst die Enfernung eines Organs, welches er sowieso nie brauchte (oder wer hat Sämi Schmid schon jemals Gift und Galle speien sehen?) bewegte ihn zu diesem Schritt.

Schade wurde dieses Prinzip nicht schon früher erkannt! Enferne einem Politiker ein Organ, das er nie benützt, und er tritt freiwillig zurück!

Bei einer stattlichen Anzahl Politiker wäre dies der Schliessmuskel. Solch grosse Misthaufen kann nur produzieren, wer nicht dann und wann das Loch zumacht. Ob es sich nun um jenes zwischen den vorderen oder den hinteren Backen handelt, sei dahingestellt.
Bei Sämi schmid jedoch hätte dies nichts gebracht. Der Schliessmuskel war über weite Strecken der einzige, welcher überhaupt noch funktionierte. Sämis Durchhaltestrategie:
Haltung bewahren! Hinterbacken zusammenkneifen und Zähne zusammenbeissen! Egal, ob man grad spricht oder nicht.

Angela Merkels Gesichtsmuskeln könnte man verlustlos entfernen, Sarah Palin kann getrost das Rückgrat herausoperiert werden und etliche Politiker benötigen die Sehzellen, welche dür Weitsicht sorgen, überhaupt nicht.

Beim abtretenden amerikanischen Präsidenten hätte man im Grunde das ganze Gehirn entfernen können. Sofern man es gefunden hätte.

Lu 1019 fois | 12 Commentaires
Post von Patti: Liebe SVP

Post von Patti: Liebe SVP

moins de 1 ansColonnes


Liebe SVP
Du bist die erste Partei, von welcher ich mich verstanden fühle. In deinen Reihen bin ich Mensch, hier kann ich’s sein! Denn „Der Mensch zählt“. So heisst zumindest dein neuestes Presseorgan. Eine eigentliche Eltern-Zeitschrift. Der Säugling auf dem Titelbild, welcher knapp 4 Monate zählt und bestimmt noch nicht sprechen kann, fragt dennoch: „Muss ich schon mit vier Jahren in die Schule?

Genau das muss der kleine Stinker. Den Machern dieser Zeitung hätte etwas mehr Schulbildung auch nicht geschadet! Mit einer Wahrscheinlichkeit von 87% wird der Kleine ohnehin mit 4 ½ Jahren von seinen Eltern in den Kindergarten geschickt, der faktisch einer Basisstufe entspricht. HarmoS hin oder her. Sofern es sich jedoch wirklich um Rabeneltern handelt, stecken sie ihn bereits mit wenigen Monaten in den Hort, zur Tagesmutter, in die Krippe oder gar in die Spielgruppe. Im schlimmsten Fall lernt er dort sogar anständig deutsch zu sprechen und sich sozial zu integrieren. Was natürlich ein Jammer wäre. Denn du, liebe SVP willst, dass „Fremdsprachige Kinder zu allererst Deutsch lernen, bevor sie in die Klasse integriert werden“.
Von wem sollen sie denn Deutsch lernen, wenn sie nicht mit Schweizer Kindern in der Klasse sitzen dürfen? Dass Integrations- und Sprachlernprozesse untrennbar miteinander verknüpft sind und bestenfalls bereits vor dem 4. Altersjahr beginnen, ist ..hmm.. wahrscheinlich .. HarmoS-Kuschelpädagogik. Und daran Schuld sind die 68er.

Allerdings werden immer wieder rüstige Senioren gesucht, Alt-68er, welche den fehlenden Opa ersetzen und als Klassenhilfe im Unterricht assistieren. Die lieben Kleinen sozialisieren. Das beginnt bei der Sprache und endet beim korrekten Gebrauch des StGw 91. Das wär doch ein Job für Christoph. Oder für den armen Sämi, den die etwas grösseren Kinder in Politik und Armee spitalreif gemacht haben.

Weshalb ich die SVP als neue Partei für mich entdeckt habe? Nun, ich bin eine Bauerntochter, dies allein würde mich schon ausreichend qualifizieren. Zudem bin ich Sekundarlehrerin, studiere Erziehungswissenschaften, Soziologie und Kriminologie. Die Kernthemen der SVP, wenn man eurem Aargauer Hetzblättchen Glauben schenken darf.
- Erziehung
(Glaub mir, ich wär auch froh, wenn das die Schule nicht übernehmen müsste. Erziehung ist Sache der Eltern. Nur machen die es leider schon lange nicht mehr. Die ungezogensten Schüler waren bei mir übrigens nicht die Ausländer, sondern die Böhsen Patrioten und die Tells Söhne mit SVP-Vätern.)
- Sicherheit
(„Familienväter können nicht mehr mit ihren Kindern an den Fussballmatch gehen.“ Wie tragisch! Dann sollen halt die Mütter gehn. Nach 8 Uhr gehören Kinder sowieso ins Bett!)
- Sozialwerke
(Wisst ihr überhaupt, was das ist?)
- Zuwanderung
(Damit meint ihr doch wohl vor allem die Zuwanderung zu eurer Partei.)

Ach ja, liebe SVP, ich würde gerne innerhalb eurer Partei mitreden bei diesen Themen. Ich wüsste sogar, wovon ich spreche.

Mit wärmsten Empfehlungen

Patti_on_School

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Barack Obama ist neuer US-Präsident

Barack Obama ist neuer US-Präsident

moins de 1 ans

... und bricht damit einige Rekorde: Der erste farbige Präsident der USA konnte mit am meisten Wahl-Spendengeldern der Geschichte die wohl eindrücklichste Wahlkampagne fahren, welche Amerika je erlebt hat. Er ist einer der jüngsten US-Präsidenten und der wahrscheinlich bestaussehendste bisher. Über seine Politik sagt dies freilich nichts aus. Ausser dass er Demokrat ist, weiss man hierzulande wenig über Barack Obama.
Es bleibt zu hoffen, dass er zumindest bis zum Amtsantritt am 20. Januar überlebt. Sinnvolle Weihnachtsgeschenke an die Obamas wären kugelsichere Westen und Ähnliches.

Tatsächlich hatte Amerika die Qual der Wahl. Beide Kandidaten haben eine nicht mehr allzu hohe Lebenserwartung. Der eine darf sich nicht zu oft draussen zeigen des Sonnenlichts wegen. Der gewählte läuft Gefahr, früher oder später niedergeschossen zu werden.

Doch weil die Amis gar nicht so dumm sind, wie man sie hierzulande fälschlicherweise einschätzt, haben sie den Kandidaten mit dem fähigeren Vize gewählt. Da sind wir aber froh, denn dass dieser während der Regierungsperiode zum Zug kommt, scheint wahrscheinlicher denn je.

Ich gratuliere. Aber vor allem wünsche ich viel Glück. Obama kann's brauchen.

Lu 897 fois | 7 Commentaires
Der sauglatte Professor und die Wahlen

Der sauglatte Professor und die Wahlen

moins de 1 ans

Wahlen finden nicht nur in den USA statt, sondern auch hier. Ich habe einen sauglatten Professor. Er wohnt in der Westschweiz, wo man gerne ein Gläschen Wein trinkt, und pendelt wöchentlich zur Uni. Er ist Inhaber des Lehrstuhls des wohl beliebtesten zweiten Nebenfachs der Uni. Das Fach besteht in einer Vorlesung, die man eh nicht besucht, weil man das sündhaft teure Buch des Professors kaufen muss. Dort steht dann alles drin. Ausser die sauglatten Witze. Die Studenten beklagen sich nicht.

Des Weiteren ist eine Seminararbeit zu schreiben. Da der sauglatte Professor nur rund 20 Mal pro Semester in den Osten pendelt, muss sich auch die Menge Studierender pro Semester auf diese Anzahl einpendeln. Denn die Korrektur einer Seminarrbeit dauert eine Reise. Die Studenten beklagen sich nicht.

Er scheint üerhaupt gerne zu reisen, der Professor. Das an die Seminararbeit anschliessende Seminar besteht aus einer sauglatten Studienreise in die West- oder Ostschweiz. Übernachtet wird im Hotel des Freundes der Schwägerin des Professoren. Oder so ähnlich. Die muntere Schar von etwa 30 Studierenden trägt während drei Tagen im Akkord unbesehene Referate über ihre Seminararbeiten vor. Der Lerneffekt dürfte dementsprechend sein. Wer Glück hat, kommt noch zu einem One-Night-Stand. Die Studenten beklagen sich nicht.

Der ganze Studiengang besteht also aus der Lektüre des Buches sowie dem Schreiben und Vorstellen einer Seminararbeit, was die Studenten wenig Zeit und Aufwand, aber immerhin ca. 420.- kostet. Es beklagt sich niemand.

Ich lege mir gerne einige Steine in den Weg des geringtsten Widerstandes und möchte zumindest mein Referat gründlich vorbereiten. Leider ist 3 Wochen vor dem Seminar noch nicht klar, ob meine Seminararbeit angenommen wurde. Nun, es braucht Zeit und einige Zugreisen, um all die Arbeiten zu korrigieren. Der Professor hat viel zu tun. Und dann sind ja da noch die Wahlen. Nicht die amerikanischen, obwohl die den Professoren sicher auch interessieren. Nein, es stehen Regierungsratswahlen an. Der gute Freund des Professors steht auf der Wahlliste. Nicht in der Westschweiz, wo der Professor wahlberechtigt ist, sondern in meinem Wohnkanton. Was macht man da als guter Freund des Freundes, wenn man ihn partout des Föderalismus wegen nicht wählen darf? Man schreibt die lieben Studentinnen an, die sich nicht beklagen, aber glücklicherweise im besagten Kanton wohnen.

So flattert mir denn heute eine handadressierte und handgeschriebene Karte mit dem Konterfei des Politikers U. H. ins Haus. "Liebe Frau B.", schreibt der Professor, " es geht nicht um Wissenschaft ...", sondern darum, dass ich seinen Freund wählen solle, da ich doch glücklicherweise grad im richtigen Kanton wohne und er intuitiv spüre, dass ich sicher ein grosser Fan seines Freundes sei.

Lieber Herr Professor.

Sie haben intuitiv richtig gespürt. Ich wähle U. H. Ich habe sogar sein Wahlplakat an meinem Balkon angebracht. Ich hätte mich ausserdem gefreut, wenn Sie mir netterweise mitgeteilt hätten, ob meine Seminararbeit genügend war. Ich spüre intuitiv, dass ich wohl eine 6 habe. Dafür wähl ich ja auch ihren lieben Freund.

Den Einstieg fürsReferat habe ich bereits. "Es geht hier nicht um Wissenschaft, sondern um Intuition!". Sauglatt.

Lu 546 fois | 4 Commentaires
Barack Obama gewinnt, weil ...

Barack Obama gewinnt, weil ...

moins de 1 ans

7 unsinnige Gründe:

    * Barack Obama gewinnt, weil das Weisse Haus etwas Farbe nötig hat.

  • Barack Obama gewinnt, weil Obama offenbar für Obszönitäten im Oval Office ein offeneres Ohr hat als lame McCain, und weil sich Palin nicht mit der Position der Praktikantin, sondern nur mit derjenigen der prosperierenden Produzentin zufrieden geben würde (man beachte allfällige Alliterationen ).
  • Barack Obama gewinnt, weil es total populär ist, etwas so Unpopuläres und Unwahrscheinliches wie einen potenziellen Sieg McCains zu postulieren. Ich will aber nicht populär sein. Populistisch schon gar nicht. Ich schwimm lieber gegen den Strom, vertrete die Wahrschenlichkeit und habe erst noch recht damit.
  • Barack Obama gewinnt, weil sich sein Name so wunderbar auf Drama reimt. Bruce Darnells Slogan: More Drama, Babe, more Drama, vote for B. Obama!
  • Barack Obama gewinnt, weil "Bob, the Builder" einfach mehr rockt als "Joe, the Plumber". Can he win it? Yes, he can!
  • Barack Obama gewinnt, weil Rassismus diese Saison sowas von out ist!
  • Barack Obama gewinnt, weil ich es irgendwie noch gut fände.

    Lu 1069 fois | 0 Commentaires