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Universität ZürichA propos de moi
sind deren viele. Das bin ich meinem Geschlecht und meinem (Be-) Ruf einfach schuldig.Billets de blog - Avril 2008
16 000 Cts. für Panini-Bildchen
moins de 2 ansReiche sind beliebter. Ich bin eher beleibt, denn beliebt, und reich einzig an Erfahrungen. Und natürlich an students.ch-Credits (leider nicht mehr, Anm. der Red.). Man mag einwenden, dass ich mir dafür nichts Rechtes kaufen könne. Stimmt nicht. Für die, zugegebenermassen mehrheitlich männlichen, Jäger und Sammler wurde zur Panini-Jagd geblasen. UEFA-konforme Fanartikel! Von höchster Stelle genehmigt. Gejagt wird auch auf students.ch fleissig. "Liebe Patti, wenn du mir xxxx Credits leihst für die Auktion, bekommst du xxxx + 50% zurück. Versprochen. Hab doch Vertrauen. Dein XYXY."
Natürlich. Absolut vertrauenswürdig. Verlockende Angebote von Fremden. Nicht verlockend genug allerdings.
Mit meinem Credits-Reichtum könnte ich die meisten locker überbieten. Eine solche Macht gibt man nicht leichtfertig aus der Hand. Lassen wir den Markt spielen.
Ich ersteiger die Box oder verschenk die dafür nötigen Credits an den Meistbietenden. Was du bietest, sei dir überlassen. Angebote nehme ich nur öffentlich in Form von Kommentaren in diesem Blog entgegen. Auktionen sind schliesslich immer öffentlich.
Die Jagd ist eröffnet. Halali!
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Dumme sollen mehr bezahlen!
moins de 2 ansSo steht's in der Zeitung und so wird es von der Wirtschaft gefordert. Recht so. Dumme Studenten sollen den intelligenten das Studium finanzieren: Eselskappe aufsetzen und Ablass blechen. Schliesslich haben die Professoren mit den Dummen ja auch viel mehr Arbeit. Jeder weiss, wie intensiv all diejenigen Studierenden betreut werden, die nicht sofort alles kapieren.
Das könnte man ja gleich mit dem wunderbaren Bologna-System koppeln. Für Brillianz gibts mehr Credits, für Dummheit werden Credits subtrahiert. Ganz hübsch, wie bei Harry Potter. Da müssen die Dummen dann so lange studieren, dass sie mit ihren vielen, vielen, vielen Semestergebühren locker selbsttragend werden und auch grad noch den ganze Unibetrieb finanzieren.
Dumme sollen mehr bezahlen! Dicke sollen mehr bezahlen! Ausländer sowieso!
Und ich krieg ein Stipendium wegen der Minderheiten-Quote, als armes, ungebildetes, übergewichtiges, katholisches Mädchen vom Land.
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Allegorien auf Allergien
moins de 2 ansIch steck die bunte Kapsel in die Maschine und stelle mir beim Zudrücken vor, dass ich George Clooneys Eier zerquetsche. Oh nein, Mist, der hat ja gar keine Eier.
Als ich mir eben etwas Milch in die Tasse giessen will, hechtet meine Bürokollegin zur Tür herein, entreisst mir die Milch und landet mit einer perfekten Rolle auf dem Boden, ohne einen Tropfen zu verschütten. "Uiuiuiui! Haaaaalt!! Grad noch mal mega Glück gehabt. Das ist MEINE Milch. LAKTOSEFREI! Ich bin eben voll allergisch. Echt. Darf keine Milch trinken." - "Aber es hat keine andere mehr." - "Sorry, ich kann dir keine von meiner abgeben. Das musst du verstehen. Ich darf ja auch keinen Schluck von eurer Milch trinken. Sonst krieg ich voll mega Bauchweh. Echt."
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Gleicher Schauplatz. Zwei Stunden später. Es liegen noch genau zwei Täfeli meiner Lieblingsschoggi im Pausenraum. Bevor ich mir etwas davon genehmige, entfalte ich die zerknüllte Packung: "MILCHSCHOKOLADE mit HASELNÜSSEN. Allergikerinfo: Achtung kann Spuren von Milch und Haselnüssen enthalten." Ah ja? Danke für die Info. Kaum entferne ich die Packung aus meinem Gesichtsfeld offenbart sich mir das kauende Grinse-Antlitz meiner laktose-allergischen Kollegin. Die Schokolade ist verschwunden. "Aber..." - "Ach ja" unterbricht sie mich "weisst du, manchmal will ich mir voll auch was gönnen. Ist schon mega-mühsam das Allergikerleben. Diese Ausnahme habe ich mir voll verdient. Echt."
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Sitzung. "Nein, ihr wisst ja, ich bin mega allergisch gegen all die Pollen. Ich kann auf keinen Fall die Wanderung mitmachen. Und dann die Idee mit dem Bauernhof, schlafen im Heu, Milch trinken. Wär ja mega cool. Ich habe aber voll Heuschnuppen und Laktose-Allergie. Ich wüd' ja gerne mitkommen. Es ist für mich voll mega-mühsam. Es würde daher ja auch voll keinen Sinn machen, wenn ich bei der Organisation helfen würde. Rekognoszieren kann ich halt auch nicht. Mega schade. Die doofe Allergie. Ich bleib dann einfach zu Hause." sagt es und schlürft ihren laktose-freien Kaffee, derweil wir den unseren schwarz trinken müssen.
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Es regnet. Es schüttet. Sie ist auf der Wanderung, weil ihr die Pollen ja nichts anhaben können bei diesem Wetter. Schlafen darf sie auf der Weide im Zelt, damit sie nicht in den bösen Heustock muss. Ich sitz gemütlich zu Hause, mäste mich mit Milchschokolade und freu mich über meine leichte Erkältung, die es mir einfach voll mega-unmöglich macht in diesem Regen zu wandern. Echt.
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Das Überwasser
moins de 2 ansDer Walfafisch oder das Überwasser
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Das Wasser rinnt, das Wasser spinnt,
bis es die ganze Welt gewinnt.
Das Dorf ersäuft,
die Eule läuft,
und auf der Eiche sitzt ein Kind.
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Dem Kind sind schon die Beinchen nass,
es ruft: das Wass, das Wass, das Wass!
Der Walfisch weint
es regnet ohne Unterlass.
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Das Wasser rann mit zasch und zisch,
die Erde ward zum Wassertisch.
Und Kind und Eul',
o greul, o greul -
sie frissifraß der Walfafisch.
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Ausnahmsweise plagiert, denn wer könnte es schon schöner sagen als Christian Morgenstern ?
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Lu 1452 fois | 0 Commentaires
Ich schreibe Satire
moins de 2 ans....
Manchmal ist Humor der einzige Weg, den Ungeheuerlichkeiten dieser Welt zu begegnen, ohne daran zu verzweifeln.
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Nicht alle müssen meinen Sinn für und mein Verständnis von Humor teilen. Ich will niemanden persönlich verletzen. Sollte dies trotzdem geschehen, sei mir hiermit verziehen. BIG SORRY!
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Wenn du mehr über mich und meinen Humor erfahren willst, klicke in diesen Beitrag.
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Lu 2325 fois | 0 Commentaires
Bälle aus Pakistan? Unerhört!
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10 vor 10 hat es berichtet und auch andere empörte Medienschaffende: "Fussbälle für die Gratis-Aktion der CS wurden in pakistanischen Dörfern auch von Kindern genäht. Sie erhielten ganze 39 Rappen pro Ball."
Das ist wirklich ein Frechheit! Pakistanische Kinder nähten für 39 Rappen Fussbälle! Man stelle sich vor! Ungeheuerlich!
Die CS hätte doch wirklich im Moment andere Sorgen als Geld für Bälle auszugeben. Nach der Kreditkrise hätte ich als Aktionärin erwartet, dass nun ein bisschen sparsamer umgegangen wird. Die 39 Rappen pro Ball hätten auch anders investiert werden können. Das sollten auch die pakistanischen Kinder verstehen.
Masslos und gierig verlangen sie Geld für das Nähen der Bälle. Derweil sich hier in der Schweiz die Kinder darum reissen, mit einem grossen M auf dem Rücken für die EM arbeiten zu können. Gratis und franko leisten sie psychologische Betreuungshilfe, indem sie die grossen Buben am Händchen aus der Gerderobe führen. Da könnten sich die pakistanischen Kinder ein Beispiel nehmen. Eine Ehre ist das, wenn man für ein solches Turnier Bälle nähen darf!
Es wäre angebrachter gewesen, wenn europäische Kinder diese Arbeit übernommen hätten. Zum Beispiel portugiesische Mädchen, die haben besonders kleine, feine Fingerchen um die Fäden durch die schmalen Nadelöhre zu führen.
Und vor lauter portugiesischer Empörung würde die Schweiz vielleicht sogar gewinnen. Beim Tschutten zumindest.
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Über die Liebe: Vorlesungsnotizen
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Ich sitze hier in der Vorlesung eines Professors, der den Namen einer bekannten deutschen Automarke sowie einen kunstvoll gezwirbelten Vollbart und Pferdeschwanz trägt. Über die Liebe. Befragt nach dem eindrücklichsten Liebes-Ereignis des Lebens wird selten der langjährige (Ehe-)Partner erwähnt. Probanden erzählen dann meist von cinémaesken Liebesaffairen: kurz, schnell, stürmisch, wild. Etwa 15 Leute haben sich in den Hörsaal verirrt. Vor allem (laut Schawinski) sehr erwachsene, in wallende Gewänder gehüllte Damen mit rot gefärbten oder raspelkurz-grauen Haaren. Über die Liebe. Luhmann. Madame Bovary. Auch einige ältere Herren sind hier. Das Durchschnittsalter liegt bei ungefähr 45 Jahren. Von einer Normalverteilung kann keine Rede sein. Obwohl alle Probanden die stürmische Liebe auf den ersten Blick als reine Verliebtheit und Unvernunft abtun, bevorzugen sie solche Liebesgeschichten in der literarischen Verarbeitung. Nur gerade fünf Zuhörerinnen sind unter 30. Was sagt uns das? Interessiert sich niemand für die Liebe? Sind die älteren Zuhörerinnen nur auf den Dozenten scharf, der trotz adrettem Anzug und Kravatte nach Alt-68 müffelt? Eine 30-Sekunden-Filmvorführung, als Einstig und Aktualitätsbezug gedacht, erweist sich als technisches Problem und verzögert die Vorlesung um 15 Minuten. Schwarzwaldklinik. Brinkmann und Luhmann. Von draussen tröpfelt langsam der Frühling herein. Romantische Liebe ist nur ein Konstrukt, eine erlernte kulturelle Erwartung. Scheissegal. Nicht drüber sprechen. Machen.
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Zweizeiler zur Wetterlage
moins de 2 ansOh, holder Frühling, kommst du nie?
Ach, Winter, fick dich doch ins Knie!
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Wann wird mal wieder richtig Sommer?
moins de 2 ans... ein Sommer, wie er früher einmal war? Eigentlich ist meine liebste Jahreszeit der Herbst. Sterben, vergehen, vermodern, um Platz zu schaffen für die Neuentstehung der Natur. Nur diese Scheiss-Neuentstehung lässt ein bisschen gar lange auf sich warten. Sogar der feine Herr Böögg nahm sich dieses Jahr, gemessen am Durchschnitt, zehn Minuten länger Zeit, bevor ihm endgültig der Kragen platzte.
Mir kommen langsam die Sommer-Erinnerungen abhanden. Kannst du dich noch erinnern, wie es war, als die dicht belaubten Bäume die Sicht zum Nachbarhaus versperrten? Erinnerst du dich an den Duft von warmem, dampfendem Asphalt nach einem Sommerregen oder an denjenigen von frisch geschnittenem Heu? Weisst du noch, wie reife, saftige, im Garten oder auf dem Balkon gepflückte Erdbeeren oder Tomaten schmecken? Oder wie sich weiches Gras unter den nackten Zehen anfühlt? Kennst du noch das Gefühl von heissen, nackten Oberschenkeln, die übereinander geschlagen leicht aneinander kleben und denen noch ein feiner Duft von Enthaarungs- oder Rasiercrème anhaftet?
Vorerst bleibt die Rasiercrème noch im Schrank und das warme, weiche Gras darf sich unbesehen von den nackten Zehen bis zu den heissen Oberschenkeln ausbreiten. Vielleicht wäre der Böögg auch schneller verbrannt, wenn er nicht so unnatürlich haarlos daherkäme. Und wir könnten schon jetzt wieder Bein zeigen.
Mir bleibt nur eins, um die Sonne und den Süden zu mir zu holen: Ich lass mir ein Baströcklein wachsen.
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Once Upon a Time in Ireland
moins de 2 ansBesonders schön war er nicht. Und auch gar nicht mein Typ. Ganz bestimmt schrieb er keine Songs oder Gedichte. Da lag ihm die Natur viel näher und sein sehniger, gebräunter Körper bestätigte diese Annahme. Er hatte etwas Bubenhaftes an sich, schüttete immer noch extra viel Schokoladenpulver in die Milchkornflakes und liess die anderen die grossen Gedanken wälzen. Er war noch nicht mal Ire, obwohl ich DIESER Insel verfallen war. Ihre liebenswert-schrulligen Bewohner samt der nicht minder schrulligen Sprache hielt ich für reine Poesie.
Nein, Australier war er, mit irischen Wurzeln und einem Namen, der diesbezüglich keine Fragen offen liess. Geschichte war ihm genauso fremd wie europäische Kleinräumigkeit. Wir teilten die Liebe zu einer Insel, auf der wir unser Herz verloren hatten. Und wir teilten unseren Geburtstag. Zur beinahe selben Zeit haben zwei Mütter unter Schmerzen ihre kleinen Schreihälse auf die Welt gepresst. Eine hier oben und die andere down under.
Natürlich waren wir gefangen in einer grüngefärbten Illusion, die nicht mal den St.PatricksDay überdauerte. Er musst dies, ich musste das. Man ist immer nur so frei, wie es die Weltu m einen herum will.
Heute habe ich mir ONCE angesehen. Kein anderer Film, keine andere Musik hätte mir das schmerzlich-süsse, leicht stechende Ziehen, das im Hals beginnt und sich seinen Weg in den Magen sucht, kein Film dieser Welt hätte es mir zurückbringen können. Kein Film hätte mich in den Bus von Kilkenny nach Dublin gesetzt, im strömenden Regen, mit leerem Blick.
Ich liebe ihn. Den Film. Die andere Geschichte ist schon lange erzählt. Nur manchmal an meinen Geburtstag senke ich verstohlen das Glas unter den Tisch und proste ihm verschwörerish zu. Ich weiss sicher, dass er es auch tut.
Slaìnte
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