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Billets de blog - Mai 2008

AUS! AUS! AUS! Das Semester ist AUS!

AUS! AUS! AUS! Das Semester ist AUS!

moins de 2 ans

Früher musstest du dich vom Professoren flachlegen lassen, um gute Zensuren zu kriegen, heute wirst du von einer ganzen norditalienischen Stadt gefickt. Was für ein universitäter Gang-Bang, den uns Bologna beschert! Da muss ich mich nicht wie Charlotte Roche in die südlichen Feuchtgebiete begeben, die unterhalb des Äquatorgürtels liegen (Ironie des Schicksals übrigens: Bei mir ist die Gürtellinie tatsächlich mit der äquatorialen zu vergleichen. Der Gürtel sitzt dort, wo die Kugel am breitesten ist).

Nein, Bologna ist eine trockene Angelegenheit. Obwohl noch feucht hinter den Ohren, wirst du an den sensiblen Stellen weder humidiert noch human behandelt. Höchstens gedemütigt. Du kriegst kein Vorspiel. Es sein denn, du möchtest das Werben des Bachelors (das hiess doch mal "lediger, junger Mann auf Brautschau") als solches bezeichnen. Die bachaloreale Vergewaltigung jedoch ist brachial. Ein Stoss ins Trockene.

Ja, da hab ich als dereinst Lizenzierte gut reden. Ich gehör nicht zu den derart Deflorierten. Wie von einer liebevollen Puffmutter wurde ich von der Alma Mater sanft ins universitäre Gewerbe eingeführt.

Bluten muss ich trotzdem. Immer wieder.

Ich wünsch euch schöne Semesterferien, voller EUROphorie! Lasst euch nur von denjenigen ficken, die euch mehr als einen Titel versprechen.

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Lu 5207 fois | 23 Commentaires
Religiöser Wahnsinn

Religiöser Wahnsinn

moins de 2 ans

Nein. Dieser Blogpost ist NICHT von Gwendolan. Er ist von einer Schreiberin, welche mit Schreiben auch schon mal Geld verdiente. Wenn sie's denn bekam. Ausgerechnet ein "religiöses" Verlagshaus (religiös sind vor allem die Leser) behandelt seine freien Mitarbeiter höchst unchristlich. Man lese und staune:

Beobachterartikel "Bettle und arbeite"

Jetzt schreib ich auf students.ch. Da weiss ich zumindest von Beginn weg, dass ich nichts dafür bekomme ...

Lu 1841 fois | 12 Commentaires
Ich bin auch ein Fanartikel

Ich bin auch ein Fanartikel

moins de 2 ans

Die Bälle sind rund und das Vorspiel dauert nie und nimmer 90 Minuten. Schön wär's. Aber das Runde muss ins Eckige. Das lässt sich so übersetzen: Patti muss ins Internet. Kurven auf dem eckigen Monitor.

Ich bin voller Europhorie!!!!


rot-weiss ist sexy ...




Patti_on_tEURO 08! Mit Trix oder Flix oder weiss nix... jöööh!

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Lu 2121 fois | 10 Commentaires
Der längste Satz ...

Der längste Satz ...

moins de 2 ans

... den ich bei der Korrektur einer Liz-Arbeit gefunden habe:

"Weil die Rechtsgeschichte nicht nicht einem einheitlichen, chronologischen auf Zentralismus beruhenden Ablauf folgt, sondern durch Föderalismus und anachronistische, besonders auch kirchlich geprägte oder kommunitativ entstandene Brüche gekennzeichnte ist, gilt es, das traditionell auf Mündlichkeit, Versammlung und Rat beruhende, auf Konsens, Versöhnung und Genugtuung ausgerichtete „germanische“ (oder besser: archaische) Recht einer isolierten, autonomen Rechtsgemeinschaft mit all seinen Ausprägungen auseinander zu halten vom gemeinen, römischen Recht, das mit der Kirche als Rechtsnachfolgerin oder zumindest Rechtsbewahrerin des untergegangenen Weströmischen Kaiserreichs auf schriftlicher Rechtsetzung und obrigkeitlicher, positiver Rechtsdurchsetzung abgestützt ist und auf zentralistisch ausgeübte Disziplinierung, Erziehung, universelle monopolistische Geltung, Akzeptanz und (vielleicht im Endeffekt) auf „Staatlichkeit“ abzielt."

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Nicht ganz Thomas Mann, aber auch schön. Da sag ich nur: "Delirunt isti historici!"

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Lu 2486 fois | 17 Commentaires
der längste satz

der längste satz

moins de 2 ans

den ich je in einer lizarnbeit gefunden habe:

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Lu 262 fois | 0 Commentaires
Der Schwarze Blog: 1. Mai - Tag der Kinderarbeit!

Der Schwarze Blog: 1. Mai - Tag der Kinderarbeit!

moins de 2 ans

Dass Auffahrt und der erste Mai dieses Jahr zusammenfallen, scheint Programm zu sein. Die einen lassen Christus, die anderen die längst tote Arbeiterbewegung auferstehen.

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Während in den protestantischen Städten die rote Fahnen, blutige Fäuste und das Arbeitsethos hochgehalten werden, bereitet sich der katholische Pfarrer auf den Auffahrtsgottesdienst vor. Ein katholischer Pfarrer hat weder versteckte Kinder noch Leichen im Keller. Nein, er hat Ministranten in der Sakristei und das reicht ihm auch völlig. So gesehen ist der erste Mai auch der Tag der Kinderarbeit.

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Sie defilieren am Umzug, sie predigen im Iran, sie nähen CS-Bälle in Pakistan, sie sorgen dafür, dass unfähige Lehrpersonen abgesetzt werden, sie veränderten am 1.Mai das Stadtbild und betätigen sich auch noch gleich als Handy-Kameramann.

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Man sieht sich auf youtube. Und für den pädophilen Priester hat’s sicher auch noch was im Netz! Amen.

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Lu 1166 fois | 2 Commentaires
Prügelt die Lehrer: Herr Sommeregger am 1. Mai

Prügelt die Lehrer: Herr Sommeregger am 1. Mai

moins de 2 ans

Heute feiert sich das Proletariat. Die Dummen und die Faulen, die es zu nichts gebracht haben, lassen ihrer Wut über sich selbst freien Lauf. FCZ-Fans, die sich immer noch als Underdogs der Nation verstehen. Linke, bei denen es sonst so grauenhaft verkrampft und intellektuell zugeht. Selber schuld sind sie, die verarmten Akademiker, niemand hiess sie ein Phil I -Studium absolvieren. Im besten Fall ist man danach ein besserer Mensch. Im schlechtesten Fall wird man Lehrer. Und als solcher ist man das ganze Jahr der Prügelknabe. Da greift der Herr Sommeregger gerne mal selber zum Ziegelstein. Denn der Sohn vom BMW-Garagen-Besitzer hat ihn so dermassen ausgebrannt, dass Herr Sommeregger jetzt psychiatrische Hilfe braucht, den Lehrerberuf am liebsten an den Nagel und sich selbst beinahe ins Treppenhaus gehängt hätte. Ja, Herr Sommeregger, in unserer liberalen Welt ist man selber schuld, wenn man zu wenig Geld verdient, um selbst einen teuren BMW zu fahren.

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Nur dieses Jahr bewachen leider die Hells Angels die BMW-Garage. In der linken Hand einen vom Aussterben bedrohten Cervelat in der rechten ein anderes Phallus-Symbol: Eine Waffe, eine Maschine, ein Frau ...

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Und Sommeregger steht da mit seinem Ziegelstein. Er sieht sie, die bärenstarken Männer, die glänzenden Maschinen. Und plötzlich bleibt die Zeit stehen. Er sieht sich selbst: Easyrider, er Sommeregger und die grosse Freiheit, wie er nach Westen fährt, in den Sonnenuntergang. Noch bevor sein Finger das glänzende Metall berührt, das zu streicheln er vorhat (den Ziegelstein in der Hand hat er komplett vergessen), hämmert ein Gummiknüppel auf seinen Schädel.

... Krankgeschrieben für zwei weitere Wochen. Hallelujah!

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Lu 4592 fois | 17 Commentaires