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Billets de blog - Juillet 2008

Wozu die Bibel gut ist

Wozu die Bibel gut ist

moins de 2 ans

Eben habe ich damit eine Wespe erschlagen. Gott hab sie selig. Amen.




Ginge vielleicht auch mit Blutsaugern (-> Bettgeschichten)

Lu 2382 fois | 22 Commentaires
Mercedes zu vergeben - ein Requiem

Mercedes zu vergeben - ein Requiem

moins de 2 ans

Oh Lord, won't you buy (from) me a Mercedes Benz?

Er fährt noch. Und er lässt sich bestimmt auch wieder strassenverkehrsamttauglich machen. Aber nicht von mir und nicht mit meinem (leider nicht vorhandenen) Geld. Du kannst ihn haben.

Wie viele unschöne Stunden haben wir miteinander verbracht! Damals in Zürich beispielsweise, als der Merz sich wieder einmal selbst kastrierte und den Auspuff samt Topf motivationslos fallen liess. Ich stellte mich rauchend an den Strassenrand und der Bärtige legte sich unter die Karre zwecks vollständiger Demontage des störrischen Rohrs. Mit quietschenden Reifen bremste ein schnittiges Auto und ein dienstfertiger junger Herr entstieg. Er fragte, durchaus besorgt und mit einem unüberhörbaren Balkan-Akzent: "Hei, was isch passiert, Mann, chani hälfe?" auf die Beine des Bärtigen deutend. Dieser kroch eben mit schwarz verschmiertem Gesicht unter dem Chassis hervor. Der junge Herr tat einen erschreckten Sprung und rief "Hei. Mann de läbt jo no!".

Wie viele andere Anekdoten gäbe es noch zu berichten. Doch dafür ist jetzt keine Zeit. Schliesslich sind die Reisen mit dem GA lange und beschwerlich (siehe -> Das Dorffest).

Nun also meine Frage: Wer bietet mehr?

Lu 754 fois | 3 Commentaires
Das Dorffest I - Die beschwerliche Reise

Das Dorffest I - Die beschwerliche Reise

moins de 2 ans

Einmal im Jahr zieht's mich zurück ins Dorf. Dann geh ich mit meinen Schwestern ans Dorffest und führe mich saumässig auf. Allerdings ist die Reise dorthin beschwerlich, trotz GA. Aber die schlaue Patti weiss das und hat daher nächtens den online-Fahrplan erstellen lassen: Zug - Postaouto - umsteigen auf ein anderes Postauto mit dem Vermerk R (Reservation obligatorisch). Im kleinen Fricktaler Dorf verkehren nämlich abends und am Wochenende nur Busse, die man mindestens ein Stunde vorher bestellt. Wie oft hab ich deswegen schon mit dem Daumen nach oben am Strassenrand verharrt. Zum Glück mein Geschlecht jeweils in diesen Fällen ein echter Bonus. Diesmal wusste ich, dass das nicht klappen würde, denn ich hatte einen bärtigen Mann im Schlepptau. Bärtige Männer werden üblicherweise nicht mitgenommen. Deshalb bestellte ich brav den Rufbus unter der angegeben Handy-Nummer, bereits etwa 20 Stunden vorher. Natürlich wollte ich angesichts der fortgeschrittenen Stunde den armen Postautohalter nicht aus dem Schlaf reissen und tippte eine SMS. Eine mir äusserst verhasste Tätigkeit, notabene. Tags darauf standen sich der Bärtige und ich verlassen an der besagten Haltestelle im Fricktal die Beine in den Bierbauch. Eins hatte ich nämlich übersehen: SMS gibt es nicht. Wär ja allerhand. Da könnte ja glatt jeder einfach mal so per SMS den Rufbus bestellen! Stellt euch mal vor! Und sowieso so neumödiges Zeugs. Auf dem Dorf da wird noch angerufen! Da gibt man seine Bestellung noch mündlich weiter. So weit käms noch, dass man da für ein 20-räppiges SMS einen Bus herbestellen könnte, wenn man doch auch für 70 Rappen anrufen kann. Alles was recht ist.

Der Bärtige (ein Historiker) weiss zum Glück: Schon vor 500 Jahren setzte sich die Schriftlichkeit in der Stadt schneller durch als auf dem Land. Ein kleiner Trost. Denn mündlich lief am späteren Abend auf dem Dorffest noch so einiges. Aber das ist mindestens einen weiteren Blogpost wert.

Lu 1108 fois | 1 Commentaires
Das Fist-Ding

Das Fist-Ding

moins de 2 ans

Blind war ich. Blind und naiv. Ich suchte nur nach dem Bild einer Faust im Netz. Wie immer, der grösseren Resultatedichte wegen, auf englisch. Und da gerade Schulferien sind und weder SchülerInnen noch Schulleitung mir über die Schultern schauen können, deaktivierte ich den Safe Search. Zum ersten Mal wahrscheinlich, wie mir nachträglich dämmert. Denn statt Fäuste spuckte mir Google vor allem alle möglichen Verstecke für die Fäuste aus. So dass von den Fäusten nur noch die Ellenbogen zu sehen waren.

Das war für mich ein Faustschlag ins Gesicht. Um nicht zu sagen in den Unterleib. Den weiblichen, wohlverstanden.

......

ps. Das Studentslogo eignet sich hervorragend für Zensurzwecke.

Lu 3289 fois | 5 Commentaires
UNIPROFS 2009- Bewirb dich jetzt für den Kalender!

UNIPROFS 2009- Bewirb dich jetzt für den Kalender!

moins de 2 ans

Endlich ist er da! Von vielen StudentInnen wurde er herbei gesehnt: der UNIPROFS Kalender 2009!

Wegen der grossen Nachfrage von vielen MemberInnen, kannst du dich als ProfessorIn oder DozentIn ab sofort und bis am 10. Oktober beim Voting für den UNIPROFS Kalender 2009 anmelden.

Nutze deine Chance und werde Teil eines spannenden Projektes mit einer hochkarätigen Jury. Spüre einmal die wirklich ungeteilte Aufmerksamkeit eines ganzen Hörsaals. Zeig dich deinen Studentinnen und Studenten von einer ganz neuen Seite. Leg Doktorhut und Talar und am besten gleich alle anderen Hüllen samt deiner Würde nieder! Der UNIPROFS Kalender ist somit auch eine gute Plattform für einen möglichen Einstieg in die Welt der Schönen und Beliebten.

Zögere nicht und melde dich sofort an: HIER! (Klick) ...

Mehr dazu (Klick)

Lu 991 fois | 6 Commentaires
Traumtagebuch

Traumtagebuch

moins de 2 ans

Ich wusste, dass ich sie retten musste. Die Kinder starrten vor Schmutz und befanden sich in einem jämmerlichen Zustand der Verwahrlosung. Der Junge sprach nicht, sondern stand nur verloren da in seiner zerrissenen Kleidung. In des Mädchens linkem Ohr, dessen Innenraum die Ausmasse einer Mundhöhle annahm, sass dicker, gelber Schmalz. Seltsamerweise war es hell in der Ohrmuschel, so dass ich die vielen Tiere (Spinnen, Tausendfüssler und Kakerlaken), welche sich darin tummelten und sich hinter den Schmalzmassen versteckten, gut erkennen konnte.

Die Flucht war hektisch und führte durch geheimnisvolle Türen und Gänge, über Treppen und Stege, es knarrte und knackte, alles war seltsam vertraut und fremd. Ein süsses Ziehen, wie Sehnsucht, wie aufkommendes Weinen machte sich breit in meinem Hals, in meinem Rachen, begleitet von diesem Geruch, der Gefahr und Männlichkeit verhiess. Benzin, Schmieröl, Tiefgarage.

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Bild: http://duluxe.unblog.fr/files/2007/05/peur.jpg

Lu 546 fois | 0 Commentaires
Schreibstau. Hilfe.

Schreibstau. Hilfe.

moins de 2 ans

Als wären einige angefangene und mitten im Satz unterbrochene Blogposts nicht genug, türmen sich die Bücher auf dem Tisch und auf dem Boden. Sie scheinen nur darauf zu warten, mit einem unerbittlichen Mail von der ZB zurückgerufen zu werden. Natürlich bevor ich mich ihrer in angemessener Weise bedient habe. Im Schlafzimmer rund ums Bett liegt das Nebenfach verstreut und höhnt mich aus: Schreib, schreib, schreib. Im Büro warten die Schulbücher darauf, heruntergebrochen und aufgearbeitet, zu geniessbaren Schulstundenportionen verkocht zu werden.

Der CerpinTaxt wartet auf den Anfang, damit er meinen Argumenten ein Ende bereiten kann. Es fällt mir nichts ein. Heute geht's nicht. Schreibblockade. Schreibstau. Die Buchstaben gefrieren mir in den Adern und finden den Weg zu den Fingern nur langsam. Zäh und klebrig fliessen sie auf Tasten und Bildschirm.

Ich brauch Ideen!!! Ich brauch GegenSätze. Rien ne va plus.

Lu 703 fois | 4 Commentaires
Patti im W-Land

Patti im W-Land

moins de 2 ans

W steht für Wallis. Ja, die Patti trägt ihre persönlichen Alpmassive zwar immer mit sich herum, aber dann und wann erhört auch sie den Ruf des Berges. Vor allem, wenn sie sich auf das Erstellen eine Arbeit konzentrieren sollte. Zwecks Abgeschiedeneheit und Inspiration (es geht schliesslich bei um protestantische Motive im Heidi-Buch) habe ich mich auf die zugegebenermassen geografisch und konfessionell nicht ganz passende Alp zurückgezogen. Leider habe ich dabei übersehen, dass die Riederalp als erste Geminde in der Schweiz kostenloses und flächendeckendes W-Lan anbietet.

Patti macht also dasselbe wie immer. Sie geniesst die Aussicht auf Berg und Tal, auf die ganze virtuelle Welt und auf weitere Tage fröhlichen Aufschiebens.

Scheiss-Fortschritt.

Lu 748 fois | 8 Commentaires
Campusgirls: Ich will auf's Titelblatt!

Campusgirls: Ich will auf's Titelblatt!

moins de 2 ans

Welches Foto soll ich einsenden?

1. Sexy Badenixe im Morgenmantel

2. Willige Hausfrau

3. Femme fatale

4. Verständnisvolle Powerfrau (evtl. für den Uni-Profs-Kalender)

Bitte helft mir

(Fotos siehe unten)!

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Lu 2316 fois | 15 Commentaires
Macht mich fertig! - Das Prügelmädchen

Macht mich fertig! - Das Prügelmädchen

moins de 2 ans

Seit ich mich als Aargauerin geoutet habe, hagelt es. Witze, Sprüche, Respektlosigkeiten und Vorurteile. Da hat mir sogar einer 100 Credits geschenkt, damit ich seinen bitterbösen Kommentar nicht lösche. Nun, daraus lässt sich ein Geschäft machen.

Disst micht, macht mich fertig, beschimpft mich, beleidigt mich, zieht mich durch den Dreck! Für 100 Credits lass ich auch den fiesesten Kommentar stehen!

Ich geb euch etwas Starthilfe, ich bin

- Aargauerin,

- inkonsequente (Ex-) Raucherin,

- übergewichtig,

- Harry-Potter-Leserin

- Aargauerin,

- Tierliquälerin

- Lehrerin,

- Creditsschlampe,

- Bettelweib,

- Aargauerin,

- Wischiwaschi-PhilI-Studentin,

- gegen Off-Roader und Killergames,

- Aargauerin.

Lu 1716 fois | 20 Commentaires
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