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Billets de blog - Août 2008

Die Arme...

Die Arme...

moins de 2 ans

Die Arme...
Jetzt hat man ihr aus Spargründen
sogar das e am Schluss
weggekürzt.

Lu 789 fois | 11 Commentaires
Das Wie? Das Wo? Das Wort!

Das Wie? Das Wo? Das Wort!

moins de 2 ans

Kennst du die Sit die Situation,
dass du um Worte ringst,
nur stot stot stotternd keinen Ton
und keinen Satz rausbringst?

Das Wo? Das Wo? Das blöde Wort
es wie? Wie? Will nicht raus,
versteckt sich an geheimem Ort
in deinem Wörterhaus.


Du fi, du fändest es ja gleich,
Verfängst dich in Gedanken,
Durchsuchst den ei, den and Bereich
und ko und kommst ins Wanken.

So geht es mir, seit Stunden schon,
ich so, ich sa, ich suchte
Die Art! Die Ku! die Lation!
Wie ich sie ver verfluchte!

Die Dings, die Di, die Dichterin
ist nicht er haha haben!
auch sie si sieht nicht immer Sinn
in ihren Buch Buchstaben.

Drum sei getrost in deiner Sprach,
Sprachlos, Sprachlosigkeit
und sag: Ich ma, ich ma ma mach
in Ei Ei Eitelkeit
das so, das selb, dasselbe nur
wie Pi Pa Po Pa Ti on Tour ...

Lu 590 fois | 12 Commentaires
eins, zwei, drei

eins, zwei, drei

moins de 2 ans

hilfe, help, aiuto, gott steh mir bei
der august ist schon fast vorbei
und meine arbeit bei seite drei
mach, dass der prof mir dies verzeih
auf dass die arbeit hübsch gedeih



es ist, es ist ein hilfeschrei!

Lu 214 fois | 0 Commentaires
Wohnungen in Zürich - Einige Gratistipps

Wohnungen in Zürich - Einige Gratistipps

moins de 2 ans

Liebe deutsche StudentInnen und PraktikantInnen
In letzter Zeit finden sich vermehrt verzeifelte Aufrufe zur Mithilfe bei der Wohnungssuche. Ich erteile euch hiermit eine Gratis-Lektion zur Schweizer-Wohnungs- und Wohnmentalität:
1.
Möblierte Wohnungen sind in der Schweiz äusserst selten. Der Schweizer will sein Bett, seinen Stuhl, seinen Tisch.
2.
Die Wohnungssuche will, wie so vieles in der Schweiz, von langer Hand geplant sein. Es lohnt sich also, einige Monate im Voraus zu beginnen. Auch wenn man schlussendlich erst am letzten Tag, durch puren Zufall, glücklicherweise und völlig ungeplant etwas findet.
3.
Die normalen "Zügel"- (=Umzieh-)Termine sind der 1. April und der 1. Oktober. Das bedeutet für die unsteten Wohnungswechsler, dass sie mindestens am 15ten des vorangehenden Monats zu packen, zu putzen und zu renovieren beginnen, damit sie dann in einem Tag von der alten zur neuen Wohnung wechseln können. Die Zügelunternehmen haben dann Hochkonjunktur. Dafür sind bezugsbereite Wohnungen in der Regel piekfein geputzt, frisch renoviert und mit vollständiger Küche & Bad sowie Waschküche (meist zum Teilen mit anderen - extrem netten und toleranten - Hausbewohnern) ausgerüstet
4.
Freie Wohnungen in der Stadt Zürich sid momentan so selten wie unbezahlbar (Grösste wohnungsknappheit seit Jahren). Glücklicherweise gibts um Zürich herum viel Agglo (für Multi-Kulti-Fans), viel Grün (für Landeier) und für urbane Menschen gibt es eine Handvoll schmucker Kleinstädte wie Winterthur oder Baden, welche viele kulturelle Anlässe und auch sonst alles bieten, was eine Stadt braucht.
5.
Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist zwar teuer, aber extrem gut ausgebaut. Die unter Pkt. 4 erwähnten möglichen Wohnlagen sind in wenigen Minuten vom Zürcher HB aus erreichbar. Wohingegen gewisse Stadt-Zürcher Bezirke 40 Tramminuten vom Zentrum entfernt liegen. Stadt ist nicht gleich Stadt.
6.
Auch in Zürich gilt: Beziehungen, Beharrlichkeit und Geduld sind alles! Als Nachmieter für Wohnungen mit noch nicht ausgelaufenem Mietvertrag oder als Mitbewohner einer WG lässt sich damit eventuell sogar in Zürich selbst noch etwas finden.

Fazit: Wer schnell was zum Wohnen braucht, wenig Zeit, wenig Geld und wenig Beziehungen hat, sollte nicht in der Stadt Zürich, sondern im Umland suchen. Manche behaupten, da sei es sowieso viel schöner. Vor allem im Aargau!

Herzlichst
Eure Patti

Lu 2879 fois | 8 Commentaires
Aufruf zum Botellón!

Aufruf zum Botellón!

moins de 2 ans

Zweck: Gemeinsames Saufen
Wer: Alle, die Lust auf gemeinsames (günstiges) Saufen und Feiern haben
Mitbringen: Pro Person mindestens etwa 2 Literflaschen Leitungswasser (kann an der Weihermätteliquelle nachgefüllt werden), ausserdem Robby-Dog-Säcklein für die eigenen Exkremente und einen Rucksack, um die Flaschen und andere Abfälle wieder mitzunehmen.
Wo: Wiese beim Hinteren Weihermätteli in Vordemwald AG
Wann: Dienstag, 2. Dezember, 08.30 (Wetterfeste Kleidung und Wanderschuhe mitnehmen)
Anreise: Zug, Postauto und dann ca. 5,4 Kilometer Fussmarsch durch Wald und Wiesen (Wanderkarte nicht vergessen!)

Wie: Total politisch korrekt. Esther Maurer wird eine Ansprache halten und Toni Brunner bringt den ersten Toast aus. Prost.

Lu 1063 fois | 13 Commentaires
Ein Tag im Leben eines Students-User

Ein Tag im Leben eines Students-User

moins de 2 ans

Um 7.30 stehe ich meistens auf, mach mir einen Kaffee und setz mich an den PC. Über Nacht lass ich ihn meist laufen, abstellen lohnt sich nicht. Dann prüf ich, ob ich neue Nachrichten, Kommentare oder Ratings habe. Zur Zeit betreue ich etwa 7 Profile, saisonal kann das schwanken. Ich besuche jedes Profil einzeln und tausche unter den einzelnen nonsense-Nachrichten aus, damit ich Credits für den Besuch und die Nachrichten bekomme.
Mein eigentliches Profil ist mir das Wichtigste. Da hab ich auch nur die heissesten Fotos drauf von mir. Mein Ziel ist es, immer unter den ersten 20 beim hot or not zu sein. Wenn mich jemand mit weniger als 100% ratet, tausch ich gleich das Profilfoto aus. 6 andere 100%- Stimmen sind mir ja schon sicher.
Danach kommentiere ich ein paar Blogposts, obwohl ich normalerweise nur den Titel lese. Es geht mir ja nur darum, dass alle mein Bildchen sehen und mich anklicken und um die Credits. Manchmal muss ich aufpassen, weil ich einen Kommentar oder eine Nachricht mit dem falschen Profil geschrieben habe. Vor allem das Profil meines Vaters, das ich auch betreue, ist heikel. Er nutzt students.ch als Werbeplattform für seine Esoterik-Artikel. Daher darf ich damit keinen Mist bauen. Da muss ich sehr seriös sein.
Meist ist es 10 Uhr, bis ich das alles erledigt habe. Am Sonntag geht's noch länger, weil ich da noch alle Profilbilder meiner 7 Profile auswechseln muss, und auf jedem Profil mindestens einen Blogpost schreiben, denn dann gibt es doppelte Credits.
Etwa um die Mittagszeit beginnt das Googeln und Surfen auf youtube oder auf Witz-Seiten. Alle interessanten Artikel oder Filmchen verarbeite ich zu einem Blogpost. Manchmal lösch ich die Artikel auch gleich wieder oder veröffentliche sie gar nicht. Solange ich dafür Credits kriege, spielt das nicht so eine Rolle. Ich klick meine besseren Blogposts dann immer wieder an. Wichtig ist, dass ich immer zu den fleissigsten Autoren gehör und dass ich viele Klicks auf meinen Posts habe.
Wenn es keine Kommentare gibt, schreib ich mir dann und wann selbst welche mit meinen anderen Profilen.
Abends mach ich meist an Auktionen oder Wettbewerben mit.
Am allerwichtigsten sind mir aber die Freunde. Ich sammle möglichst viele. Vor allem vom anderen Geschlecht. Dann weiss ich, dass mich jemand liebt.
In letzter Zeit musste ich oft bis Mitternacht oder länger arbeiten, da ich beim Campus-Kalender mitmachen will. Ich schreibe an alle möglichen User, dass sie für mich voten sollen.
Am Freitag und am Samstag abend treff ich mich mit students-Freunden. Es sind keine richtigen Blind-Dates, weil ich die Leute ja schon vom Netz kenne. Manchmal gibt es einen One-Night-Stand. Gewisse wollen aber nur reden. Die meisten sind echt nett. Während der Woche gehe ich etwa um 1 Uhr ins Bett. Dort smsle ich dann noch mit Leuten von der Community, bis ich einschlafe.


Aufgezeichnet von patti_on_tour

Lu 2044 fois | 22 Commentaires
Königin der Trivialität

Königin der Trivialität

moins de 2 ans

Dieser Adelstitel wurde mir* vor Kurzem verliehen. Und er macht mich fast ein bisschen stolz. Mir wurde schon vieles nachgesagt. Gücklicherweise habe ich nicht nur einen breiten Rücken, sondern kann die meist weitaus weniger schmeichelhaften Bezeichnungen getrost über meinen ganzen breiten Körper verteilen.
Was aber macht mich nun zur Königin des Trivialen? Meine Inhalte? Mein Stil? Die lange Reden mit dem kurzen (Un-)sinn?
Echte Dichter verkürzen, abstrahieren, lassen weg. Es ist weniger der Mut zur Lücke, sondern vielmehr die Verdichtung, die wahre Dichtkunst ausmacht. Ich hingegen neige zu Blähungen. So kann ich jeden Furz mühelos aufs Doppelte aufblasen. Aus einer Mücke mache ich problemlos eine elefantöse Bettgeschichte, welche sich über zwei ganze Blogposts hinzieht.
Eine grossartige Dichterin bin ich fürwahr nicht. Der Imperativ der Straffung ist weder an meinen Körper noch an meinen kreativen Geist gedrungen. Triviales. Aufgeblasen, aufgebläht, aufgeblüht. Als Königin bin ich ein urielleskes Sprachrohr für die kleinen Trivialitäten des Lebens. Geadelt und inthronisiert, kritisiert, entmachtet und abgedankt durch meine Leserschaft.
Höchstens ein Korken im Hintern könnte mich noch zur Dicherin erheben. Das reimt sich zwar nicht, aber es dichtet.





(*Nach genauerem Hinsehen vermutete ich, dass der Titel möglicherweise nicht mir gegolten hat. Eigentlich schade.)

Lu 682 fois | 4 Commentaires
Meldung des Tages: Sohn der Nacht

Meldung des Tages: Sohn der Nacht

moins de 2 ans

Ich habe einige Freunde an sie verloren: An die Vorhölle mit weissen Wänden und präzise dosierten Psychopharmaka. Meist war die Sucht damit nicht besiegt. Ob Methadon, Antidepressiva oder Nikotinkaugummi: substituierte Abhängigkeiten machen nicht freier. Sie mögen ein würdigeres Leben ermöglichen, oder zumindest ein produktiveres. Das ist ohnehin wichtiger in unserer Effizienzgesellschaft.
Einige sind zurückgekehrt. Andere wiederum schienen dem Jojo-Effekt noch stärker verfallen zu sein als mein schwankendes Körpergewicht.

Ganz im biblischen Sinne - aber ohne religiöse Hintergedanken - möchte ich einen an die Nacht verlorenen und wieder ins Tageslicht zurückgekehrten Sohn begrüssen. Da ich ein bisschen kitschig veranlagt bin, mag ich Geschichten mit Happy End. Ich hoffe, dass dies eine ist.

Lu 548 fois | 6 Commentaires
sex sells

sex sells

moins de 2 ans

eine alte weisheit, die sich immer wieder aufs traurigste bewahrheitet. natürlich darf ich mich nicht höhnisch-distanziert darüber äussern. ich bin teil der maschinerie und spiele damit - einmal gekonnt, dann wieder ungeschickt und manchmal auch ganz einfach billig. trozdem bin ich manchmal wieder bass erstaunt, mit welchen suchbegriffen willige leser mein blog finden (ich habe dort mehr oder weniger dieselben artikel gepostet, wie auf dem students-blog).
- geile männer mit grossem phallus
- fisting
- scharfe ne...(rasisstisches wort) mit dicken schwänzen gesucht
- swingerclub
- oralsex
- sex mit der zahnärztin
- intimverkehr
- verstecktes leck mich am arsch
- mittelfinger im mund
- sex fussball euro 08
- pädophilie
- sex auf zehnarztstuhl
- sex im zug
- geile fussbälle
- geile bälle
- geile hells angels für wilde nacht
- zahnarztsex
- behaarte (kosewort für katze)
- zicken im bett


die meistgesuchte wortkombination ist sex & zahnarzt. vielleicht sollte ich doch noch dental-medizin zu studieren beginnen. anscheinend lässt die vorstellung des vibrierenden zahnarzbohrers das blut pulsieren, bei männlein und weiblein!
ich würde es noch halbwegs begreifen, wenn es sich um eine google-suche handeln würde. doch es geht um ein blog in wordpress. da zählt, wie der name schon sagt, das gschriebene wort. offenbar vor allem das wort "sex".

Lu 757 fois | 0 Commentaires
Bettgeschichten II: Zickenalarm

Bettgeschichten II: Zickenalarm

moins de 2 ans

Das Vorspiel ist vorbei (Bettgeschichten I), nun muss die schwere Artillerie aufgefahren werden. Es steht 1:1.
Strategie 3: Das Reduit
Das Gesumm der Mückendame (es sind nur die Weibchen, die stechen, diese Scheisszicken) will nicht aufhören. Ich hol nochmals den Militärmückenspray des Bärtigen und spray mir unter Würgen meine spiessige Bettwäsche (Gruss an Gordon) ein. Dann zieh ich mich zurück ins Reduit. Ich fühle mich wie der Gotthard höchstpersönlich. Wie ein Alpenmassiv lagere ich still und starr, umhüllt von einer ätzend riechenden Decke. Aber halt! Der Feind könnte meinen geheimen Aufenthaltsort aufspüren und eindringen. Mich schaudert beim Gedanken, die Mücke miteingeschlossen zu haben. Ich muss dringend eine falsche Fährte auslegen. Licht an. Hose des Bärtigen runter. Wenn das keine Einladung an die Mücke ist. Ist es nicht. Nach einigen Minuten sticht mich das Vieh in die Nase. Der Futterplatz des Bärtigen war wahrscheinlich zu stark bewaldet für einen feindlichen Landeanflug.
2:1 für das Biest...
Strategie 4: Die Indifferenz-Stellung
Affen scheinen ja ganz gut mit Parasiten klarzukommen. Villeicht, weil sie nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Licht an. Ich such Oropax. Dauert etwa 20 Minuten. Da ich das Licht im Schlafzimmer nicht wieder ausgelöscht habe, versammeln sich die blutsaugenden Insekten und tanzen um die Lampe wie die Hexen um den Blocksberg. Mir egal. Ohrstöpsel rein. Decke drüber. Licht aus. Am nächsten Morgen verpenne ich und steh vier (!) Stunden zu spät auf. Wecker nicht gehört. Ich lass mich krank schreiben und zähl noch kurz die Stiche auf meinem geschundenen Körper.
17:1 für das Mistvieh.

ENDE

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