Gurten Festival
14.-17. Juli 2011
Wabern bei Bern, Bern
Die Atmosphäre auf dem Berner Hausberg ist einzigartig! Wer mit der Gurtenbahn oder zu Fuss die Höhenmeter bezwungen hat, taucht ein in eine kleine Welt für sich. Das Gurten gehört seit vielen Jahren zu den Top-Festivals der Schweiz und wird auch dieses Jahr wieder mit einem Programm, das europaweit mithalten kann, bestechen.
Jamiroquai
Es war das Comeback des letzten Jahres: Jamiroquai, die britischen Funk-Götter und Acid-Dance-Aushängeschilder, meldeten sich nach einer gefühlten Ewigkeit mit einem neuen Studioalbum zurück und landeten damit einen weiteren, weltweiten Hitparaden-Erfolg. Auch auf seinem siebten Streich hat Frontmann Jay Kay eingängige Melodien, starke Texte und tanzwütige Beats vermischt und daraus ein kleines Meisterwerk entstehen lassen. Keine Frage, Jamiroquai werden den Gurten in eine funkelnde Disco verwandeln.
Video: Jamiroquai-White Knuckle Ride
Brandon Flowers
Als The Killers im letzten Jahr bekanntgaben eine längere Pause einlegen zu wollen, hinterliessen sie eine riesengrosse Lücke. Umso erfreulicher, dass ihr Frontmann höchstpersönlich in die Bresche sprang. Brandon Flowers wandelt zurzeit auf Solo-Pfaden und wird sein Debutalbum "Flamingo" live auf dem Gurten vorstellen. Egal ob mit seiner Band oder als One-Man-Show, Flowers ist einer der grössten Songwriter der heutigen Zeit, der grossformatige Ohrwürmer zwischen Pop- und Rockmusik ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Ärmel schüttelt.
Video: Brandon Flowers- Crossfire
The Script
Während die anderen Kinder draussen Fussball spielten, blieb Daniel O'Donoghue lieber zu Hause, um zu singen. Der heutige Frontmann der irischen Band The Script übte die Stücke des legendären Stevie Wonder rauf und runter - mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass O'Donoghue heute starke Songs schreibt sowie über eine der markantesten Stimmen in der europäischen Musikszene verfügt. Und er weiss, wie diese am besten zur Geltung kommt: In poppigen Rocksongs von zeitloser Schönheit.
Video: The Script- Nothing
The Streets
Er habe alles, was er in den letzten zehn Jahren gelernt habe, in sein neues Album gesteckt. Das liess Mike Skinner alias The Streets in Interviews verlauten. Kein Wunder: "Computers And Blues" soll das letzte Werk des 33-jährigen Rappers aus England sein. Und darauf zündet der wohl innovativste Vertreter seiner Zunft nochmals ein grosses Feuerwerk aus poetischen Raps, packenden Beats und Electro-Anleihen. So ungern wir uns von The Streets verabschieden: Der Mann hört definitiv auf dem Höhepunkt auf.
Video: The Streets-Going through hell
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