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8. Mai 2012, 00:00 Campus students.ch

Diskussion: Semestergebühren zu hoch?

Andreas Rohrer - Sind die Studiengebühren zu hoch? students.ch will deine Meinung. Soll Bildung gratis und für jedermann werden oder sind die aktuellen Erhöhungen der Semestergebühren gerechtfertigt? Diskutiert mit!

Diskussion: Semestergebühren zu hoch?
Bild: Universität Bern: Gegründet 1834; 14'442 Studenten (2010); Gebühren pro Studienjahr 1568 Franken (Schweizer/Ausländer).

Bis zu 2000 franken pro Semester

Ausgangslage In der Schweiz gibt es zwölf Hochschulen, die unterschiedliche Gebühren erheben. Am teuersten ist ein Studium an der Università Della Svizzera Italiana in Lugano mit jährlichen Studiengebühren von 4000 Franken für Schweizer Studenten, also 2000 Franken pro Semester. In Zürich sind die Semestergebühren um 80 Franken auf knapp unter 700 Franken angehoben worden, in Bern um 150 Franken auf knapp unter 800 Franken. In St. Gallen stiegen die Gebühren um rund 200 Franken auf bald gegen 1250 Franken.

Pro und Contra Sind die Studiengebühren in der Schweiz zu hoch, richtig oder zu tief?

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Kommentare
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cahaat
cahaat 01.06.2012 um 08:10
Ich stimme larada zu. Für das, was man bekommt, sind die paar Hundert Franken pro Semester sicher nicht zu hoch. Das Problem liegt bei den anderen Lebenskosten; kaum jemand bekommt Stipendien; dabei sind wir Studenten die, die dem Staat später viel Steuereinnahmen bringen.
biddingpoints
biddingpoints 30.04.2012 um 15:15
@PardonMe: Wie die Erhöhungen gerechtfertigt sind? Nur schon bei der Zahl, dass ein Student je nach Fach zwischen 13‘000 und 55‘000 Franken pro Jahr kostet und wir von der Allgemeinheit finanziert werden, wäre eigentlich Gerechtfertigung genug für 160 Franken mehr im Jahr, nicht? Ohne auf die ganze Gerechtigkeit und Bildung-muss-gratis-sein-Diskussion eingehen zu müssen…
Nastiii
Nastiii 28.04.2012 um 19:09
Zürich hat noch einen recht niedrigen Satz, aber wie werden die Erhöhungen gerechtfertigt? Und warum müssen Ausländer plötzl. 1000 CHF mehr zahlen? Das ist eine bedenkliche und unfaire Entwicklung.
larada
larada 28.04.2012 um 18:50
Studiengebühren sind ok, aber für gute, motivierte Studierende sollte es mehr Stipendien geben. Siehe Eliteuniversitäten in anderen Ländern.
Suomi9
Suomi9 27.04.2012 um 12:05
In einem Punkt gebe ich dir recht: Studieren, nur um etwas zu machen und damit die Unis zu überfüllen bringt es nicht. Denjenigen tun die Semestergebühren sicherlich nicht weh bis anhin. Aber das fängt doch auch schon an den Gymnasien an - dort sind auch viele aus "Langeweile" und "um mal zu sehen". Das wird halt dann einfach weitergezogen.
Aber die Semestergebühren derart drastisch zu erhöhen ... ich weiss ja nicht. Alsbald sich manche ein Studium nicht mehr leisten können, die studieren wollen, ist es nicht mehr in Ordnung. Bildung darf nicht zum Luxusgut werden!
Ausserdem profitiert die Schweiz auch von möglichst vielen, gut ausgebildeten Studenten, die später die Wirtschaft ankurbeln und damit das Land attraktiver machen werden.
xavo_m
xavo_m 27.04.2012 um 11:56
Also 2000 Franken pro Semester finde ich zu viel, aber 700 finde ich völlig ok. Wir können ja hier in Zürich für dieses Geld unter anderem kostenlos das vielfältige Sportangebot vom ASVZ nutzen, was in einem normalen Fitnesscenter schon 400-500 Franken pro Halbjahr kosten kann. Und der Staat kann nicht unendlich subventionieren. Wie Rohrer schon gesagt hat - die Finanzhürde tut sicherlich auch der Motivation gut.
ROHRER
ROHRER 27.04.2012 um 11:10
Wer für Bildung zahlt, will sie auch. Schon jetzt sind die Universitäten überfüllt und ein Grossteil der Studierenden weiss eigentlich gar nicht, was er/sie dort tut. Die Finanzhürde ist darum nicht schlecht. Der Schweizer beginnt richtig zu Studieren, sobald (oder eben erst wenn) es im Portemonnaie wehtut.