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GegenSätze XI - Quo vadis, Students.ch?

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vor 1 JahrenKolumnen

CerpinText
Der Marcyboy war Europa- und Saunameister, die Happysibel langweilt sich stellvertretend für viele ob des zu hohen Anspruchs und der gute hunzikerr will und kann sich nicht entscheiden, was er will. Die «Community» wird angeführt von Nonsens-Puppen wie Stardream – die offenbar zu viele von Mamis Pillen geschluckt hat (was man aber hätte müssen kommen sehen) - oder Vodkaprinz, welche ihre Nonsens-Beiträge unter «Blog» veröffentlichen, was eine Beleidigung für und Missbrauch des Begriffes ist. «Leben und leben lassen», wurde mir einst an dieser Stelle geraten – diskutieren will ich es trotzdem: Students.ch leidet an einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung, weil es nicht weiss, was es sein will. Und doch, es klärt sich immer mehr. Aber man nenne es, wie man will, es hat mit Studieren oder mit Studenten nix mehr zu tun. Im Gegenteil, es ist eine schön aufgemachte Singlebörse geworden, mit Softpornoshows sowie billigen Anlach- und Anmachkommentaren. Jeder hat sich lieb und die interessanten Menschen werden durch Belanglosigkeiten ersetzt, weil die schneller klicken können als denken – und so wirft man das Gehaltvolle langsam ab, weil es zuviel wiegt, so dass der bunte Ballon mit lauter heisser Luft weiter stetig steigen kann.

Patti_on_Retour:
Die Qualität auf students.ch ist genauso bedenklich wie Botellóns, Komatrinker und die heutige Jugend überhaupt. Nämlich gar nicht! Oder anders ausgedrückt: Wie jede beliebige andere Online-Plattform ist sie ein Abbild der Gesellschaft. Die meisten Students-User arbeiten hart. Sei dies nun für’s Studium oder als Kosmetikerin, als Automechaniker oder als Fitness-Trainer. Sie haben am Feierabend kein Lust auf Gehaltvolles. Das Credo ist Hedonismus, der Tenor ist Fun pur. Soweit meine (unprofessionelle) Diagnose.
Fälschlicherweise bezog ich letzthin den Adelstitel „Köingin der Trivialität“ auf mich und sah mich gezwungen, darauf zu reagieren (Betrachte dies als Teil meiner Antwort). Soviel zum Thema heisse Luft. Auch Softpornos sind offenbar nicht jederstudents Sache.
Natürlich würde man sich wünschen, dass die wahren Perlen nicht mit soviel Mist zugedeckt werden. Das haben wir bereits in der ersten Kolumne abgehandelt. Natürlich gibt es User, die schon beinahe schizoid nur noch für Credits und heisse Prozente leben (Siehe: Ein Tag im Leben ... ). Natürlich gibt es Blog-Diarrhoe.
Darauf haben die Macher von students.ch herzlich wenig Einfluss. Es sei denn, sie würden all die hübschen Tools wieder abschaffen oder etliche Member sperren. Was sicherlich dem Geschäftsinteresse und somit dem Weiterbestehen der Plattform nicht nicht dienlich wäre.
Schliesslich gibt es dann noch die Leute wie dich und mich. Ob ich nun - bloss weil auch mein Blog zu den meistgelesenen gehört - eine niveaulose Creditsschlampe, ein aufgeblasener Ballon oder eine billige Anmacherin bin, sei den geneigten LeserInnen überlassen.
Tobt euch ruhig aus: Es ist eure letzte Möglichkeit in diesem Blog, die GegenSätzlichkeiten des Lebens zu kommentieren.
Und noch was: Wie wärs mit einem Chat oder Diskussionsforum für die reinen Spassbeiträge? (Siehe hier)

Gegensätze verabschiedet sich hiermit und wünscht euch allen einen gelungenen Semesterstart und weiterhin gute Unterhaltung auf students.ch. Wenn auch grundsätzlich gegensätzlich.

Kommentare
patti_on_tour
patti_on_tour vor 1 Jahren
die frage ist, ob mein anliegen durchkommt. dafür müssten viele leute den post lesen und es bräuchte auch viele reaktionen.
Vodkaprinz
Vodkaprinz vor 1 Jahren
Motzen und über andere her ziehen ist immer einfacher als einen Vorschlag wie Patti zu bringen (für einen Chatt oder Diskussionforum), eigentlich schade!
Mir ist es egal ob du über mich oder andere User her ziehst. Aber wenn Patti durch kommt bist Du gerne wieder Willkommen! Ich hasse Dich wegen dem nicht, den auch Deine meinug zählt! LG
patti_on_tour
patti_on_tour vor 1 Jahren
eben: es sei denn ....
wie zitiertest du so schön goethe im letzten beitrag? die geister, die wir riefen ...
wenn man durch grosse quantität viele klicks generieren kann und dadurch lukrative werbeverträge erhält, oder mit einer höheren durchschnittsqualität weniger Bblog, weniger klicks, weniger einnahmen hat: wofür entscheidet man sich? das läuft doch fast überall so ab heute. die nutzung der plattform ist für uns gratis, aber irgendjemand muss das alles doch bezahlen!