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    <title>Students.ch - Neuste Blogposts von Gwendolan</title>
    <description>Neuste Blogposts von Gwendolan</description>
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    <item>582542437002011-12-17 09:14:312011-12-17 09:15:042011-12-17 09:14:312011-12-19 17:06:19{de}Mensch &amp; Tier{/de}{de}"[...] Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, dass Gott sie herausgegriffen hat und dass sie selbst daraus erkennen müssen, dass sie eigentlich Tiere sind. Denn jeder Mensch ist ein Zufall und auch die Tiere sind Zufall. Sie haben ein und dasselbe Geschick. Wie diese sterben, so sterben jene. Beide haben ein und denselben Atem. Einen Vorteil des Menschen gegenüber dem Tier gibt es das nicht. Beide sind Windhauch. Beide gehen an ein und denselben Ort. Beide sind aus Staub entstanden, beide kehren zum Staub zurück. Wer weiss, ob der Atem des einzelnen Menschen wirklich nach oben steigt, während der Atem der Tiere ins Erdreich hinabsinkt? So habe ich eingesehen: Es gibt kein Glück, es sei denn, der Mensch kann durch sein Tun Freude gewinnen. Das ist sein Anteil. Wer könnte es ihm ermöglichen, etwas zu geniessen, das erst nach ihm sein wird?[...]"&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man den Text liest, könnte man ihn einem deistischen Aufklärer aus dem 17./18. Jahrhundert zuordnen. Oder einem hedonistischen Philosophen. Tatsächlich handelt es sich aber um einen Text aus der Bibel (Kohelet, 3/18 ff.). Es erstaunt mich, dass auch ein solches Menschenbild eingang in dieses Buch gefunden hat. Dass der Mensch als den anderen Tieren gleichartig beschrieben wird, unterscheidet sich stark vom sonst dominanten Menschenbild in der Bibel.  Das Buch ist Flickwerk. Erfrischend, dass sich zwischen dem ganzen Irrsinn auch einmal eine solch unerwartet interessante Passage findet.{/de}0136510students.ch2Caspar HummGwendolansCommunitypostMensch--TierSat, 17 Dec 2011 09:14:31 +0100http://www.students.ch/community/blog/post/58254/Mensch--Tier/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/58254/Mensch--Tier<title>Mensch &amp; Tier</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/58254/Mensch--Tier/trackrss</guid><description>"[...] Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, dass Gott sie herausgegriffen hat und dass sie selbst daraus erkennen müssen, dass sie eigentlich Tiere sind. Denn jeder Mensch ist ein Zufall und auch die Tiere sind Zufall. Sie haben ein und dasselbe Geschick. Wie diese sterben, so sterben jene. Beide haben ein und denselben Atem. Einen Vorteil des Menschen gegenüber dem Tier gibt es das nicht. Beide sind Windhauch. Beide gehen an ein und denselben Ort. Beide sind aus Staub entstanden, beide kehren zum Staub zurück. Wer weiss, ob der Atem des einzelnen Menschen wirklich nach oben steigt, während der Atem der Tiere ins Erdreich hinabsinkt? So habe ich eingesehen: Es gibt kein Glück, es sei denn, der Mensch kann durch sein Tun Freude gewinnen. Das ist sein Anteil. Wer könnte es ihm ermöglichen, etwas zu geniessen, das erst nach ihm sein wird?[...]"&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man den Text liest, könnte man ihn einem deistischen Aufklärer aus dem 17./18. Jahrhundert zuordnen. Oder einem hedonistischen Philosophen. Tatsächlich handelt es sich aber um einen Text aus der Bibel (Kohelet, 3/18 ff.). Es erstaunt mich, dass auch ein solches Menschenbild eingang in dieses Buch gefunden hat. Dass der Mensch als den anderen Tieren gleichartig beschrieben wird, unterscheidet sich stark vom sonst dominanten Menschenbild in der Bibel.  Das Buch ist Flickwerk. Erfrischend, dass sich zwischen dem ganzen Irrsinn auch einmal eine solch unerwartet interessante Passage findet.
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		</description><link>http://www.students.ch/community/blog/post/58254/Mensch--Tier/trackrss</link><pubDate>Sat, 17 Dec 2011 09:14:31 +0100</pubDate></item>
    <item>566592437002011-10-17 19:52:532011-10-17 19:52:532011-10-19 12:37:56{de}Wählt mich{/de}{de}Auf die Wahlen hin erlaube ich mir, daran zu erinnern, dass die Zürcher Wahlberechtigten bei den Wahlen nächste Woche die einzigartige Weltpremiere einer Gelegenheit haben, ein klares Statement für die Trennung von Kirche und Staat und eine säkulare Politik abzugeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz einfach: &lt;a href="www.konfessionslose.ch" target="_blank"&gt;Liste 21&lt;/a&gt; einwerfen, womit ihr mich und meine Konsorten in den Nationalrat wählt! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sogar &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=P_bbPo1p1tU" target="_blank"&gt;Giaccobo &amp; Müller empfehlen die Konfessionlosen - und Roger Köppel findets "völlig unseriös"&lt;/a&gt;. Das sind schon drei weitere gute Gründe für Zürcher Wahlberechtigte, Liste 21 einzuwerfen! :-){/de}0123310students.ch1Caspar HummGwendolansCommunitypostWaehlt-michMon, 17 Oct 2011 19:52:53 +0200http://www.students.ch/community/blog/post/56659/Waehlt-mich/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/56659/Waehlt-mich<title>Wählt mich</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/56659/Waehlt-mich/trackrss</guid><description>Auf die Wahlen hin erlaube ich mir, daran zu erinnern, dass die Zürcher Wahlberechtigten bei den Wahlen nächste Woche die einzigartige Weltpremiere einer Gelegenheit haben, ein klares Statement für die Trennung von Kirche und Staat und eine säkulare Politik abzugeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz einfach: &lt;a href="www.konfessionslose.ch" target="_blank"&gt;Liste 21&lt;/a&gt; einwerfen, womit ihr mich und meine Konsorten in den Nationalrat wählt! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sogar &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=P_bbPo1p1tU" target="_blank"&gt;Giaccobo &amp; Müller empfehlen die Konfessionlosen - und Roger Köppel findets "völlig unseriös"&lt;/a&gt;. Das sind schon drei weitere gute Gründe für Zürcher Wahlberechtigte, Liste 21 einzuwerfen! :-)
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    <item>54585243704473622011-08-12 19:53:212011-08-12 22:54:202011-08-12 19:53:212011-08-15 10:42:52{de}Gwendolan kandidiert{/de}{de}Und zwar bei der Nationalratswahl 2011. Auf der einzig unterstützungswürdigen Liste &lt;a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/" target="_blank"&gt;Konfessionslose.ch&lt;/a&gt;. ;-) Auf welchem Listenplatz ich stehe bleibt aus Anonymitätsgründen geheim. Das spielt aber auch keine Rolle – die Kandidatinnen und Kandidaten sind nämlich alle super. Wer schon immer ein starkes Zeichen für eine klare Trennung von Kirche und Staat setzen wollte, dem sollte im Herbst die Wahl leicht fallen. Die Liste ist leider Wählern mit politischem Wohnsitz im Kanton Zürich vorbehalten. &lt;a href="http://www.facebook.com/#!/konfessionslose" target="_blank"&gt;Auch auf Facebook findet man uns.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anliegen, auf welche sich die schwer zu bändigende Atheisten- und Agnostikerherde bisher zu vertreten geeinigt hat, finden sich im Detail &lt;a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/category/positionen/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; erläutert. Es handelt sich um folgende politische Forderungen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einstehen für die Werte der Aufklärung&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trennung von Staat und Kirchen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Philosophie und Ethik statt Religionsunterricht an der Volksschule&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beibehaltung der liberalen Praxis zur Sterbehilfe&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beibehaltung des etablierten Abtreibungsrechts&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schaffung von Rahmenbedingungen zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zulassung der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare{/de}0166110students.ch2/b/2011/08/12/kl.jpgCaspar HummGwendolansCommunitypostGwendolan-kandidiertFri, 12 Aug 2011 19:53:21 +0200http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2011/08/12/kl.jpghttp://www.students.ch/community/blog/post/54585/Gwendolan-kandidiert/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/54585/Gwendolan-kandidiert<title>Gwendolan kandidiert</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/54585/Gwendolan-kandidiert/trackrss</guid><description>Und zwar bei der Nationalratswahl 2011. Auf der einzig unterstützungswürdigen Liste &lt;a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/" target="_blank"&gt;Konfessionslose.ch&lt;/a&gt;. ;-) Auf welchem Listenplatz ich stehe bleibt aus Anonymitätsgründen geheim. Das spielt aber auch keine Rolle – die Kandidatinnen und Kandidaten sind nämlich alle super. Wer schon immer ein starkes Zeichen für eine klare Trennung von Kirche und Staat setzen wollte, dem sollte im Herbst die Wahl leicht fallen. Die Liste ist leider Wählern mit politischem Wohnsitz im Kanton Zürich vorbehalten. &lt;a href="http://www.facebook.com/#!/konfessionslose" target="_blank"&gt;Auch auf Facebook findet man uns.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anliegen, auf welche sich die schwer zu bändigende Atheisten- und Agnostikerherde bisher zu vertreten geeinigt hat, finden sich im Detail &lt;a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/category/positionen/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; erläutert. Es handelt sich um folgende politische Forderungen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einstehen für die Werte der Aufklärung&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trennung von Staat und Kirchen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Philosophie und Ethik statt Religionsunterricht an der Volksschule&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beibehaltung der liberalen Praxis zur Sterbehilfe&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beibehaltung des etablierten Abtreibungsrechts&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schaffung von Rahmenbedingungen zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zulassung der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare
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    <item>531992437002011-06-29 21:13:242011-06-29 22:57:032011-06-29 21:13:24{de}„What about love? How do you explain love?“{/de}{de}A question that you’re asked from time to time when you disclose that you’re an atheist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;What about love?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;That it couldn’t be explained is just a basically untrue. All feelings are created by pretty specific patterns of brain-activity. And why our brains produce them in certain situations, to make us act in a certain way, can be explained pretty good from an evolutionary-psychological point of view.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Why should love be different? Since evolution is pretty much about genes getting passed down from one generation to the next and to the one after that, and since love so obviousely helps to produce, protect and nurture offspring, it seems to me that explaining love even is one of the easier tasks.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Regarding love-songs, I prefer realistic text. It’s just so much more romantic if you cut away the soppy lies. My favorite one for that matter is by Tim Minchin who concludes truthfully: "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=IeZMIgheZro" target="_blank"&gt;If I didn’t have you, I’d have sombody else.&lt;/a&gt;"&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(first published some minutes ago in my real blog: &lt;a href="http://gwendolan.wordpress.com/" target="_blank"&gt;http://gwendolan.wordpress.com/&lt;/a&gt;){/de}0135710students.chCaspar HummGwendolansCommunitypostWhat-about-love-How-do-you-explain-loveWed, 29 Jun 2011 21:13:24 +0200http://www.students.ch/community/blog/post/53199/What-about-love-How-do-you-explain-love/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/53199/What-about-love-How-do-you-explain-love<title>„What about love? How do you explain love?“</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/53199/What-about-love-How-do-you-explain-love/trackrss</guid><description>A question that you’re asked from time to time when you disclose that you’re an atheist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;What about love?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;That it couldn’t be explained is just a basically untrue. All feelings are created by pretty specific patterns of brain-activity. And why our brains produce them in certain situations, to make us act in a certain way, can be explained pretty good from an evolutionary-psychological point of view.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Why should love be different? Since evolution is pretty much about genes getting passed down from one generation to the next and to the one after that, and since love so obviousely helps to produce, protect and nurture offspring, it seems to me that explaining love even is one of the easier tasks.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Regarding love-songs, I prefer realistic text. It’s just so much more romantic if you cut away the soppy lies. My favorite one for that matter is by Tim Minchin who concludes truthfully: "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=IeZMIgheZro" target="_blank"&gt;If I didn’t have you, I’d have sombody else.&lt;/a&gt;"&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(first published some minutes ago in my real blog: &lt;a href="http://gwendolan.wordpress.com/" target="_blank"&gt;http://gwendolan.wordpress.com/&lt;/a&gt;)
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    <item>530652437002011-06-22 22:39:282011-06-22 23:16:502011-06-22 22:39:282011-07-01 10:18:20{de}Ausbeute aus Kommentarschlachten: Great Ape Project / Speziezismus / Vegetarismus u. Veganismus{/de}{de}Entscheidend ist, dass die Eigenschaft “Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies” entgegen dem verbreiteten Vorurteil keinen vernünftigen Anknüpfungspunkt für ethische Normen bietet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anküpfungspunkt dafür, wie ein Lebewesen zu behandeln ist, müssen unabhängig von seiner Spezieszugehörigkeit seine Eigenschaften wie “Hat Interessen” oder “Ist in der Lage, Schmerzen zu empfinden” sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Empirie dafür, dass auch nichtmenschliche Spezies z.b. Leid empfinden können, besteht längst. Und nicht nur für die “Grossen Affen”, sondern auch für viele andere Tierarten. Das ist der Teil, den die Wissenschaft beisteuert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir davon ausgehen, dass wir ethische Gebote beim Menschen aus solchen Eigenschaften ableiten (und eine nicht-metaphysische Ethik kommt nicht um das herum), dann gibt es keinen Grund, weshalb diese ethischen Gebote nicht auch für Angehörige anderer Spezies mit gleichen oder ähnlichen Eigenschaften gelten sollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich glaube, wer eine konsequent nicht-metaphysische Ethik vertritt kommt schwerlich umhin zumindest anzuerkennen, dass der Fleischkonsum zumindest in der aktuell verbreiteten Form mit aus ethisch eigentlich untolerierbarer Verletzung der Interessen anderer Lebewesen einhergeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass gegen das “Töten an sich” je nach Auffassung relativ wenig spricht (weder bei Mensch noch bei Tier), ist dafür irrelevant, weil es praktisch nicht möglich ist, die Tierprodukte Fleisch, Eier, Milch und ihre jeweiligen Derivate ohne die Verursachung grosser Mengen unnötigen Leides herzustellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn ich selbst (noch) nicht Veganer bin, so bin ich zumindest der Ansicht, dass eine Beteiligung an absichtlicher und überflüssiger Leidzufügung ethisch nicht vertretbar ist. Leben ist Wettbewerb, und ohne – zumindest indirekt – anderen Lebewesen Leid zuzufügen, kann auch der konsequenteste Veganer wohl nicht leben. Aber ich bin der Ansicht, unsere Einsichtsfähigkeit verpflichtet uns, das durch unser eigenes Leben verursachte Leid auf ein Mindestmass zu reduzieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich gibt es daneben auch viele metaphysisch motivierte, mithin irrationale Veganer. Auch die Subgruppe der Frutarier gehört m.E. dazu. Ich glaube, wenn Leute sich nur pauschal über “Veganer” lustig macht, machen sie es sich doch etwas zu einfach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob und wie weit ethischen Postulate in juristische Normen zu giessen seien – diese Frage stellt sich natürlich bei sowohl bei Tieren wie auch bei Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Erstveröffentlicht soeben &lt;a href="http://gwendolan.wordpress.com/2011/06/22/ausbeute-aus-kommentarschlachten-great-ape-project-speziezismus-vegetarismus-u-veganismus/" target="_blank"&gt;in meinem anderen Blog&lt;/a&gt;){/de}0140210students.ch1Caspar HummGwendolansCommunitypostAusbeute-aus-Kommentarschlachten-Great-Ape-Project--Speziezismus--Vegetarismus-u-VeganismusWed, 22 Jun 2011 22:39:28 +0200http://www.students.ch/community/blog/post/53065/Ausbeute-aus-Kommentarschlachten-Great-Ape-Project--Speziezismus--Vegetarismus-u-Veganismus/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/53065/Ausbeute-aus-Kommentarschlachten-Great-Ape-Project--Speziezismus--Vegetarismus-u-Veganismus<title>Ausbeute aus Kommentarschlachten: Great Ape Project / Speziezismus / Vegetarismus u. Veganismus</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/53065/Ausbeute-aus-Kommentarschlachten-Great-Ape-Project--Speziezismus--Vegetarismus-u-Veganismus/trackrss</guid><description>Entscheidend ist, dass die Eigenschaft “Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies” entgegen dem verbreiteten Vorurteil keinen vernünftigen Anknüpfungspunkt für ethische Normen bietet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anküpfungspunkt dafür, wie ein Lebewesen zu behandeln ist, müssen unabhängig von seiner Spezieszugehörigkeit seine Eigenschaften wie “Hat Interessen” oder “Ist in der Lage, Schmerzen zu empfinden” sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Empirie dafür, dass auch nichtmenschliche Spezies z.b. Leid empfinden können, besteht längst. Und nicht nur für die “Grossen Affen”, sondern auch für viele andere Tierarten. Das ist der Teil, den die Wissenschaft beisteuert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir davon ausgehen, dass wir ethische Gebote beim Menschen aus solchen Eigenschaften ableiten (und eine nicht-metaphysische Ethik kommt nicht um das herum), dann gibt es keinen Grund, weshalb diese ethischen Gebote nicht auch für Angehörige anderer Spezies mit gleichen oder ähnlichen Eigenschaften gelten sollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich glaube, wer eine konsequent nicht-metaphysische Ethik vertritt kommt schwerlich umhin zumindest anzuerkennen, dass der Fleischkonsum zumindest in der aktuell verbreiteten Form mit aus ethisch eigentlich untolerierbarer Verletzung der Interessen anderer Lebewesen einhergeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass gegen das “Töten an sich” je nach Auffassung relativ wenig spricht (weder bei Mensch noch bei Tier), ist dafür irrelevant, weil es praktisch nicht möglich ist, die Tierprodukte Fleisch, Eier, Milch und ihre jeweiligen Derivate ohne die Verursachung grosser Mengen unnötigen Leides herzustellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn ich selbst (noch) nicht Veganer bin, so bin ich zumindest der Ansicht, dass eine Beteiligung an absichtlicher und überflüssiger Leidzufügung ethisch nicht vertretbar ist. Leben ist Wettbewerb, und ohne – zumindest indirekt – anderen Lebewesen Leid zuzufügen, kann auch der konsequenteste Veganer wohl nicht leben. Aber ich bin der Ansicht, unsere Einsichtsfähigkeit verpflichtet uns, das durch unser eigenes Leben verursachte Leid auf ein Mindestmass zu reduzieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich gibt es daneben auch viele metaphysisch motivierte, mithin irrationale Veganer. Auch die Subgruppe der Frutarier gehört m.E. dazu. Ich glaube, wenn Leute sich nur pauschal über “Veganer” lustig macht, machen sie es sich doch etwas zu einfach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob und wie weit ethischen Postulate in juristische Normen zu giessen seien – diese Frage stellt sich natürlich bei sowohl bei Tieren wie auch bei Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Erstveröffentlicht soeben &lt;a href="http://gwendolan.wordpress.com/2011/06/22/ausbeute-aus-kommentarschlachten-great-ape-project-speziezismus-vegetarismus-u-veganismus/" target="_blank"&gt;in meinem anderen Blog&lt;/a&gt;)
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    <item>529352437002011-06-18 00:16:542011-06-18 00:18:062011-06-18 00:16:542011-06-21 03:10:19{de}Wie viel können wir über völlig Fremde wissen?{/de}{de}Mir fällt auf, dass sie nach Zigarette riecht. Sie plant, den einzigen freien Sitz neben einer älteren Dame in der Tram zu belegen. Ich stehe schräg vis-a-vis. Sie hebt sie die gebrauchte Gratiszeitung auf dem Sitz kurz an, vielleicht um zu schauen, ob sich etwas kleberig-feuchtes darin verbirgt, legt sie dann aber wieder auf den Sitz und setzt sich darauf. Wie viel kann ich über sie wissen? Sie ist Raucherin. Dafür, dass es die Zeit ist, wo die Menschen von der Arbeit nach Hause kommen, ist sie recht herausgeputzt. Insbesondere wirken die dünnen blauen Lidstriche sehr klar. Wahrscheinlich geht sie noch irgendwo hin. Sie trägt eine Uhr am rechten Handgelenk – also wahrscheinlich Linkshänderin. Mitten im Dekoltee ziert eine grössere Narbe ihr Brustbein, komplett weisslich und damit wohl älter. Wahrscheinlich leidet sie an einen Herzfehler. Um Hals trägt sie einen kleinen, goldenen Anhänger in Herzform.  Sie trägt relativ elegante Kleidung, mittelhohe Absätze und eine Gucci-Tasche. Aus letzterem schliesse ich: Wahrscheinlich ist ihr Selbstbewusstsein, trotz ihres recht hübschen Gesichts, nicht enorm gut. Ihr Gesicht hat fremde Einflüsse – wohl eine Seconda oder Terzera, aus einer zugewanderten Aufsteigerfamilie. Sie trägt unter dem nicht ganz knielangen Jupe keine Strümpfe. Ich glaube, auf ihre Beine ist sie stolz.{/de}0141510students.ch3Caspar HummGwendolansCommunitypostWie-viel-koennen-wir-ueber-voellig-Fremde-wissenSat, 18 Jun 2011 00:16:54 +0200http://www.students.ch/community/blog/post/52935/Wie-viel-koennen-wir-ueber-voellig-Fremde-wissen/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/52935/Wie-viel-koennen-wir-ueber-voellig-Fremde-wissen<title>Wie viel können wir über völlig Fremde wissen?</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/52935/Wie-viel-koennen-wir-ueber-voellig-Fremde-wissen/trackrss</guid><description>Mir fällt auf, dass sie nach Zigarette riecht. Sie plant, den einzigen freien Sitz neben einer älteren Dame in der Tram zu belegen. Ich stehe schräg vis-a-vis. Sie hebt sie die gebrauchte Gratiszeitung auf dem Sitz kurz an, vielleicht um zu schauen, ob sich etwas kleberig-feuchtes darin verbirgt, legt sie dann aber wieder auf den Sitz und setzt sich darauf. Wie viel kann ich über sie wissen? Sie ist Raucherin. Dafür, dass es die Zeit ist, wo die Menschen von der Arbeit nach Hause kommen, ist sie recht herausgeputzt. Insbesondere wirken die dünnen blauen Lidstriche sehr klar. Wahrscheinlich geht sie noch irgendwo hin. Sie trägt eine Uhr am rechten Handgelenk – also wahrscheinlich Linkshänderin. Mitten im Dekoltee ziert eine grössere Narbe ihr Brustbein, komplett weisslich und damit wohl älter. Wahrscheinlich leidet sie an einen Herzfehler. Um Hals trägt sie einen kleinen, goldenen Anhänger in Herzform.  Sie trägt relativ elegante Kleidung, mittelhohe Absätze und eine Gucci-Tasche. Aus letzterem schliesse ich: Wahrscheinlich ist ihr Selbstbewusstsein, trotz ihres recht hübschen Gesichts, nicht enorm gut. Ihr Gesicht hat fremde Einflüsse – wohl eine Seconda oder Terzera, aus einer zugewanderten Aufsteigerfamilie. Sie trägt unter dem nicht ganz knielangen Jupe keine Strümpfe. Ich glaube, auf ihre Beine ist sie stolz.
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    <item>501592437002011-03-12 21:11:402011-03-12 21:17:432011-03-12 21:11:402011-03-19 15:30:37{de}Die Macht des Zufalls{/de}{de}Ein einfach verständliches Video über die Tatsache, dass unwahrscheinliche Ereignisse statistisch gesehen passieren müssen, wenn nur die Anzahl Ereignisse gross genug ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=98OTsYfTt-c" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;{/de}01195310students.ch20Caspar HummGwendolantruesCommunitypostDie-Macht-des-ZufallsSat, 12 Mar 2011 21:11:40 +0100http://www.students.ch/community/blog/post/50159/Die-Macht-des-Zufalls/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/50159/Die-Macht-des-Zufalls<title>Die Macht des Zufalls</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/50159/Die-Macht-des-Zufalls/trackrss</guid><description>Ein einfach verständliches Video über die Tatsache, dass unwahrscheinliche Ereignisse statistisch gesehen passieren müssen, wenn nur die Anzahl Ereignisse gross genug ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=98OTsYfTt-c" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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    <item>48453243703848102011-01-17 18:12:452011-01-17 18:53:422011-01-17 18:12:452011-01-21 18:57:58{de}Students-Stammtisch HEUTE ABEND (Mo, 17.1.11){/de}{de}Mit mindestens Unsichtbarde und Gwendolan als bestätigten Gästen. Wer sich uns anschliessen mag: Ab 20:00 in der Älpli-Bar in Zürich (Sie ist in der Ankengasse in der Nähe des Zürcher Niederdörfli, Google hilft weiter). Jedermann und -frau ist wilkommen.{/de}01266510students.ch15/2011/01/17/stammtisch.jpgCaspar HummGwendolansCommunitypostStudents-Stammtisch-HEUTE-ABEND-Mo-17111Mon, 17 Jan 2011 18:12:45 +0100http://files.students.ch/thumbnails/590x332/2011/01/17/stammtisch.jpghttp://www.students.ch/community/blog/post/48453/Students-Stammtisch-HEUTE-ABEND-Mo-17111/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/48453/Students-Stammtisch-HEUTE-ABEND-Mo-17111<title>Students-Stammtisch HEUTE ABEND (Mo, 17.1.11)</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/48453/Students-Stammtisch-HEUTE-ABEND-Mo-17111/trackrss</guid><description>Mit mindestens Unsichtbarde und Gwendolan als bestätigten Gästen. Wer sich uns anschliessen mag: Ab 20:00 in der Älpli-Bar in Zürich (Sie ist in der Ankengasse in der Nähe des Zürcher Niederdörfli, Google hilft weiter). Jedermann und -frau ist wilkommen.
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    <item>48246243703830512011-01-10 21:01:192011-01-10 22:54:422011-01-10 21:01:192011-01-12 15:29:51{de}Der Frühling kommt{/de}{de}Der Frühling kommt. Ich kann es fühlen. Wahrscheinlich kommt gegen März noch einmal eine Ladung Schnee, das lehrt die Erfahrung der letzten Jahre. Dies ändert nichts daran, dass ich den Frühlings spüre. Eine biologische Uhr, in mein Hormonregulationssystem einprogramiert während Millionen Jahren Evolution. Mehr Sonne, mehr Licht, längere Tage. Die Biochemie schaltet mein Gemüt auf Frühjahr, ich bin heiterer Stimmung und unbeschwert. Vor meinem inneren Auge das Modellbild eines Synapsenspalts, von fröhlich tanzenden Neurotransmittern erfüllt. Wie freudig die Moleküle sprudeln, strömen, wirbeln, sich milliardenfach mit den Rezeptoren vereinen! Milliardenfach! Ganz von alleine ziehen meine Wangen meine Wundwinkel zu einem Lächeln nach oben. Was für eine Zeit! Es ist die Zeit für Aufbrauch, Wanderung, Neubeginn. Es ist die Zeit für grosse Taten. Alles ist gut. Alles Chemie – so sind wir halt. Der Frühling kommt!{/de}01117410students.ch4/2011/01/10/nt1(2).jpgCaspar HummGwendolansCommunitypostDer-Fruehling-kommtMon, 10 Jan 2011 21:01:19 +0100http://files.students.ch/thumbnails/590x332/2011/01/10/nt1(2).jpghttp://www.students.ch/community/blog/post/48246/Der-Fruehling-kommt/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/48246/Der-Fruehling-kommt<title>Der Frühling kommt</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/48246/Der-Fruehling-kommt/trackrss</guid><description>Der Frühling kommt. Ich kann es fühlen. Wahrscheinlich kommt gegen März noch einmal eine Ladung Schnee, das lehrt die Erfahrung der letzten Jahre. Dies ändert nichts daran, dass ich den Frühlings spüre. Eine biologische Uhr, in mein Hormonregulationssystem einprogramiert während Millionen Jahren Evolution. Mehr Sonne, mehr Licht, längere Tage. Die Biochemie schaltet mein Gemüt auf Frühjahr, ich bin heiterer Stimmung und unbeschwert. Vor meinem inneren Auge das Modellbild eines Synapsenspalts, von fröhlich tanzenden Neurotransmittern erfüllt. Wie freudig die Moleküle sprudeln, strömen, wirbeln, sich milliardenfach mit den Rezeptoren vereinen! Milliardenfach! Ganz von alleine ziehen meine Wangen meine Wundwinkel zu einem Lächeln nach oben. Was für eine Zeit! Es ist die Zeit für Aufbrauch, Wanderung, Neubeginn. Es ist die Zeit für grosse Taten. Alles ist gut. Alles Chemie – so sind wir halt. Der Frühling kommt!
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    <item>482042437002011-01-08 14:13:352011-01-08 14:13:352011-01-08 17:32:07{de}Zurückblickend{/de}{de}Werde ich in 10 Jahren so über mich heute denken, wie ich heute über mich vor 10 Jahren denke?{/de}0188110students.ch1Caspar HummGwendolansCommunitypostZurueckblickendSat, 08 Jan 2011 14:13:35 +0100http://www.students.ch/community/blog/post/48204/Zurueckblickend/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/48204/Zurueckblickend<title>Zurückblickend</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/48204/Zurueckblickend/trackrss</guid><description>Werde ich in 10 Jahren so über mich heute denken, wie ich heute über mich vor 10 Jahren denke?
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    <item>47591243703764642010-12-14 00:23:252010-12-14 11:40:222010-12-14 00:23:252010-12-15 12:54:41{de}Credo me nihil scire.{/de}{de}Ich sollte schlafen. Der dreifache Johnny Walker, zuerst wie ein sanfter Schlag gegen den Kopf, hat mich letzten Endes doch aufgeputscht. Vielleicht ist es auch das Spiel, das mich nicht müde werden lässt. Games played: 129. Average Infected killed per hour: 359.42. Infected killed: 11‘981. Nein, da hat es keine Vertipper. Wenn ich die Augen schliesse, blitzen die flackernden Bilder auf. Verzerrte, bleiche Fratzen mit milchig-weissen Augen, strähniges Haar, zerfetze Kleider. Zombies, Horden von Untoten. Sie wogen heran, kreischen, schnappen, schlagen mit ihren verkrümmten Klauen auf mich ein. Schiessen, Kopf weg, zurückziehen, laden, Molotov. Rennen, schiessen, Waffe wechseln, laden, schiessen, direkt auf das Bein, es wird von der Wucht des Schrots abgerissen, Blut spritzt auf den Bildschirm. Nicht, dass mich dieses dem mit diesem Unterhaltungsgenre unvertrauten Leser möglicherweise grauenhaft erscheinende Geschehen wach halten würde. An die Bilder habe ich mich längst gewöhnt. Es ist die Aufregung, der Wettbewerb, die wohl dosierten Adrenalinschübe. Es ist die Ruhe zwischen den Zombiestürmen. Das Spiel ist gut gemacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Morgen muss ich arbeiten, aber es ist nicht so, dass meine Arbeit überwacht würde. Ich arbeite in dem Tempo, dass gerade angemessen ist. Manchmal schneller als nötig, manchmal gemütlicher als mir eigentlich möglich wäre. Es gibt noch einiges zu erledigen vor den Festtagen, aber irgendwie muss man sich ja ohnehin beschäftigen. Ist es vielleicht meine Zukunft, die mich wach hält? Die ist eigentlich ganz gut geregelt, zumindest bis zum 31.5.2012, wenn meine frisch ausgestellte Anstellungsverfügung nach 13 Nettomonaten auslaufen wird. Die Monate zwischen den zwei Berufen werde ich auch irgendwie rumzubringen wissen. Ideen sind da, auch wenn ich momentan die nötige Überwindung noch nicht aufbringen mag, die Planung zu konkretisieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist eine andere Art von Unruhe, die in meinem Körper kribbelt, mich aufstehen lässt, um Wasser zu trinken, eine halbe Stunde später, um es wieder loszuwerden. Ich wälze mich, Nacht für Nacht, sofern ich nicht betrunken bin, und manchmal auch dann. Wozu? Warum? Wieso? Wofür? Wie lange? Was dann? Allein? Nichts? Für nichts und wieder nichts? Was soll ich hier überhaupt? Und wenn nichts, wie gestalte ich die Verweildauer? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ziel solle es nicht sein, ein Leben mit möglichst vielen Vergnügungen und lustvollen Erfahrungen zu führen, schrieb Schoppenhauer. Man solle sich vielmehr darum bemühen, es möglichst frei von unangenehmen Empfindungen zu halten. Alles andere sei vergebene Mühe, je höher die Erwartungen, desto leichter eintretend und schwerer wiegend die Enttäuschung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wirklich? Und was sonst? Wie wird man glücklich? Und mit wem? Mit Philosophen? Mit Frauen? Beide sind ähnlich schwer zu verstehen und ähnlich schwer zugänglich. Bei beiden ist es so, dass man mit den meisten nicht viel anzufangen weiss, zumindest in der Jugend. Und dass man, ebenfalls in diesem Lebensabschnitt, wohl eher die falschen auswählt. Oder doch die, welche gerade gut und richtig gewesen wären? Gibt es Liebe und Wahrheit auf den ersten Blick?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie verlässlich, wie wahr ist das Wissen, dass ich über die Welt zu haben glaube? Ist es überhaupt wichtig? Wie relevant ist es, ob die objektive Wirklichkeit und meine Vorstellung von ihr übereinstimmen? Die meisten Menschen kommen auch mit offensichtlichen Diskrepanzen diesbezüglich ganz gut zurecht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Credo me nihil scire!&lt;/i&gt;{/de}01221610students.ch6/2010/12/14/credomenihilscire.jpgCaspar HummGwendolansCommunitypostCredo-me-nihil-scireTue, 14 Dec 2010 00:23:25 +0100http://files.students.ch/thumbnails/590x332/2010/12/14/credomenihilscire.jpghttp://www.students.ch/community/blog/post/47591/Credo-me-nihil-scire/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/47591/Credo-me-nihil-scire<title>Credo me nihil scire.</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/47591/Credo-me-nihil-scire/trackrss</guid><description>Ich sollte schlafen. Der dreifache Johnny Walker, zuerst wie ein sanfter Schlag gegen den Kopf, hat mich letzten Endes doch aufgeputscht. Vielleicht ist es auch das Spiel, das mich nicht müde werden lässt. Games played: 129. Average Infected killed per hour: 359.42. Infected killed: 11‘981. Nein, da hat es keine Vertipper. Wenn ich die Augen schliesse, blitzen die flackernden Bilder auf. Verzerrte, bleiche Fratzen mit milchig-weissen Augen, strähniges Haar, zerfetze Kleider. Zombies, Horden von Untoten. Sie wogen heran, kreischen, schnappen, schlagen mit ihren verkrümmten Klauen auf mich ein. Schiessen, Kopf weg, zurückziehen, laden, Molotov. Rennen, schiessen, Waffe wechseln, laden, schiessen, direkt auf das Bein, es wird von der Wucht des Schrots abgerissen, Blut spritzt auf den Bildschirm. Nicht, dass mich dieses dem mit diesem Unterhaltungsgenre unvertrauten Leser möglicherweise grauenhaft erscheinende Geschehen wach halten würde. An die Bilder habe ich mich längst gewöhnt. Es ist die Aufregung, der Wettbewerb, die wohl dosierten Adrenalinschübe. Es ist die Ruhe zwischen den Zombiestürmen. Das Spiel ist gut gemacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Morgen muss ich arbeiten, aber es ist nicht so, dass meine Arbeit überwacht würde. Ich arbeite in dem Tempo, dass gerade angemessen ist. Manchmal schneller als nötig, manchmal gemütlicher als mir eigentlich möglich wäre. Es gibt noch einiges zu erledigen vor den Festtagen, aber irgendwie muss man sich ja ohnehin beschäftigen. Ist es vielleicht meine Zukunft, die mich wach hält? Die ist eigentlich ganz gut geregelt, zumindest bis zum 31.5.2012, wenn meine frisch ausgestellte Anstellungsverfügung nach 13 Nettomonaten auslaufen wird. Die Monate zwischen den zwei Berufen werde ich auch irgendwie rumzubringen wissen. Ideen sind da, auch wenn ich momentan die nötige Überwindung noch nicht aufbringen mag, die Planung zu konkretisieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist eine andere Art von Unruhe, die in meinem Körper kribbelt, mich aufstehen lässt, um Wasser zu trinken, eine halbe Stunde später, um es wieder loszuwerden. Ich wälze mich, Nacht für Nacht, sofern ich nicht betrunken bin, und manchmal auch dann. Wozu? Warum? Wieso? Wofür? Wie lange? Was dann? Allein? Nichts? Für nichts und wieder nichts? Was soll ich hier überhaupt? Und wenn nichts, wie gestalte ich die Verweildauer? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ziel solle es nicht sein, ein Leben mit möglichst vielen Vergnügungen und lustvollen Erfahrungen zu führen, schrieb Schoppenhauer. Man solle sich vielmehr darum bemühen, es möglichst frei von unangenehmen Empfindungen zu halten. Alles andere sei vergebene Mühe, je höher die Erwartungen, desto leichter eintretend und schwerer wiegend die Enttäuschung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wirklich? Und was sonst? Wie wird man glücklich? Und mit wem? Mit Philosophen? Mit Frauen? Beide sind ähnlich schwer zu verstehen und ähnlich schwer zugänglich. Bei beiden ist es so, dass man mit den meisten nicht viel anzufangen weiss, zumindest in der Jugend. Und dass man, ebenfalls in diesem Lebensabschnitt, wohl eher die falschen auswählt. Oder doch die, welche gerade gut und richtig gewesen wären? Gibt es Liebe und Wahrheit auf den ersten Blick?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie verlässlich, wie wahr ist das Wissen, dass ich über die Welt zu haben glaube? Ist es überhaupt wichtig? Wie relevant ist es, ob die objektive Wirklichkeit und meine Vorstellung von ihr übereinstimmen? Die meisten Menschen kommen auch mit offensichtlichen Diskrepanzen diesbezüglich ganz gut zurecht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Credo me nihil scire!&lt;/i&gt;
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    <item>47377243703746732010-12-07 16:19:002010-12-07 16:19:412010-12-07 16:19:00{de}Podiumsdiskussion: Trennung von Religion und Staat?{/de}{de}Diesen Freitag findet an der Uni Zürich eine von der Hochschulgruppe frei denken organisierte Podiumsdiskussion statt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitag, 10.12.2010 um 18:15 UhrRaum KOL-F-118 an der Uni Zürich (Rämistrasse 71)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es diskutieren:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Cédric Wermuth, Präsident Juso&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Brenda Mäder, Präsidentin Jungfreisinnige&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Caesar Andres, Vizepräsident JCVP&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jonas Landolt, Co-Präsident Junge Grüne Stadt Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eliane Hiestand, JSVP Kanton Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Roman Rutz, Co-Präsident JEVP&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eingangsreferat: &lt;strong&gt;Valentin Abgottspon, Präsident Freidenker Wallis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kruzifixe im Klassenzimmer, Gipfelkreuze, Minarette, Burkas, öffentlich-rechtliche Anerkennung von Religionsgemeinschaften, Kirchensteuern (obligatorisch für juristische Personen), Pfarrerlöhne aus allgemeinen Steuermitteln, theologische Fakultäten, Imamausbildung an staatlichen Unis, Ethik vs. Religionsunterricht, Grundrechte auf Religionsfreiheit und Nicht-Diskriminierung, Fundamentalismusgefahr – die Themen sind zahlreich und kontrovers.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was impliziert die Forderung der Freidenker nach einer strikten Trennung von Religion und Staat und wie stehen die Parteien dazu?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wäre uns eine Freude, viele von euch im Publikum anzutreffen!{/de}0191110students.ch/2010/12/07/logo200x200.jpgCaspar HummGwendolansCommunitypostPodiumsdiskussion-Trennung-von-Religion-und-StaatTue, 07 Dec 2010 16:19:00 +0100http://files.students.ch/thumbnails/590x332/2010/12/07/logo200x200.jpghttp://www.students.ch/community/blog/post/47377/Podiumsdiskussion-Trennung-von-Religion-und-Staat/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/47377/Podiumsdiskussion-Trennung-von-Religion-und-Staat<title>Podiumsdiskussion: Trennung von Religion und Staat?</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/47377/Podiumsdiskussion-Trennung-von-Religion-und-Staat/trackrss</guid><description>Diesen Freitag findet an der Uni Zürich eine von der Hochschulgruppe frei denken organisierte Podiumsdiskussion statt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitag, 10.12.2010 um 18:15 UhrRaum KOL-F-118 an der Uni Zürich (Rämistrasse 71)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es diskutieren:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Cédric Wermuth, Präsident Juso&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Brenda Mäder, Präsidentin Jungfreisinnige&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Caesar Andres, Vizepräsident JCVP&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jonas Landolt, Co-Präsident Junge Grüne Stadt Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eliane Hiestand, JSVP Kanton Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Roman Rutz, Co-Präsident JEVP&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eingangsreferat: &lt;strong&gt;Valentin Abgottspon, Präsident Freidenker Wallis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kruzifixe im Klassenzimmer, Gipfelkreuze, Minarette, Burkas, öffentlich-rechtliche Anerkennung von Religionsgemeinschaften, Kirchensteuern (obligatorisch für juristische Personen), Pfarrerlöhne aus allgemeinen Steuermitteln, theologische Fakultäten, Imamausbildung an staatlichen Unis, Ethik vs. Religionsunterricht, Grundrechte auf Religionsfreiheit und Nicht-Diskriminierung, Fundamentalismusgefahr – die Themen sind zahlreich und kontrovers.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was impliziert die Forderung der Freidenker nach einer strikten Trennung von Religion und Staat und wie stehen die Parteien dazu?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wäre uns eine Freude, viele von euch im Publikum anzutreffen!
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    <item>465332437002010-11-15 14:22:312010-11-15 14:54:442010-11-15 14:22:312010-12-01 08:44:36{de}Zweimal Nein heisst Ja{/de}{de}&lt;i&gt;&lt;strong&gt;1. Trendstudie im Auftrag der SRG SSR zur Abstimmung vom 28. November 2010&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stichtag: 13. Oktober 2010&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ausschaffungs-Initiative hätten 58 Prozent der Stimmberechtigten mit fester Teilnahmeabsicht angenommen, 36 Prozent hätten bestimmt oder eher dagegen gestimmt. 6 Prozent sind noch unentschlossen. Dem Gegenentwurf zur Ausschaffungs-Initiative hätten am 13. Oktober 41 Prozent der Stimmberechtigten mit Teilnahmeabsicht zugestimmt, während ihn 49 Prozent verworfen hätten. 10 Prozent haben noch keine Stimmabsicht hierzu geäussert.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer bei dieser Ausgangslage zweimal Nein (also "Nein/Nein/Gegenvorschlag") in die Urne legt, statt "Nein/Ja/Gegenvorschlag", der stimmt faktisch "Ja/Nein/Initiative". Die Stichfrage hat nur dann Wirkung, wenn der Gegenvorschlag überhaupt angenommen wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bitte im Hinblick auf die durch die Initiative schwer gefährdeten rechtsstaatlichen Grundsätze dringend, auf Idealismus zu verzichten und das Schiff mit der Unterstützung des Gegenvorschlages noch herumzureissen.{/de}01172310students.ch16Caspar HummGwendolansCommunitypostZweimal-Nein-heisst-JaMon, 15 Nov 2010 14:22:31 +0100http://www.students.ch/community/blog/post/46533/Zweimal-Nein-heisst-Ja/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/46533/Zweimal-Nein-heisst-Ja<title>Zweimal Nein heisst Ja</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/46533/Zweimal-Nein-heisst-Ja/trackrss</guid><description>&lt;i&gt;&lt;strong&gt;1. Trendstudie im Auftrag der SRG SSR zur Abstimmung vom 28. November 2010&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stichtag: 13. Oktober 2010&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ausschaffungs-Initiative hätten 58 Prozent der Stimmberechtigten mit fester Teilnahmeabsicht angenommen, 36 Prozent hätten bestimmt oder eher dagegen gestimmt. 6 Prozent sind noch unentschlossen. Dem Gegenentwurf zur Ausschaffungs-Initiative hätten am 13. Oktober 41 Prozent der Stimmberechtigten mit Teilnahmeabsicht zugestimmt, während ihn 49 Prozent verworfen hätten. 10 Prozent haben noch keine Stimmabsicht hierzu geäussert.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer bei dieser Ausgangslage zweimal Nein (also "Nein/Nein/Gegenvorschlag") in die Urne legt, statt "Nein/Ja/Gegenvorschlag", der stimmt faktisch "Ja/Nein/Initiative". Die Stichfrage hat nur dann Wirkung, wenn der Gegenvorschlag überhaupt angenommen wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bitte im Hinblick auf die durch die Initiative schwer gefährdeten rechtsstaatlichen Grundsätze dringend, auf Idealismus zu verzichten und das Schiff mit der Unterstützung des Gegenvorschlages noch herumzureissen.
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    <item>45766243703618922010-10-27 22:58:552010-10-27 22:58:552010-10-29 18:57:58{de}Das Loch{/de}{de}Das Loch, in das ich möglicherweise fallen werde, liegt vor mir. Ich werde langsam, aber ohne Unterbruch darauf zugeschoben. Der Rand ist sichtbar, Radius, Umfang und Tiefe aber noch unklar. Auch Brücken sind nicht zu erkennen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenigstens ist es offiziell: Die Dissertation ist abgebrochen, eigenhändig (eigentlich: eigenmündig) als gescheitert erklärt. Die Anstellung an der Universität gekündigt. Das heisst, nicht gekündigt, aber nach dem bevorstehenden Auslaufen der Anstellungsverfügung nur um zwei weitere Monate verlängert. Der Gang in die Praxis ist erklärtes Ziel. Ein Stein ist mir vom Herz gefallen. Die Bewerbungen sind mehr oder weniger geschrieben, die Unterlagen mehr oder weniger zusammengetragen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur sind noch keine Bewerbungen abgeschickt. Die Briefe sind noch nicht perfekt, das Portfolio noch nicht vollständig, noch nicht alle nötigen Dokumente eingetroffen, noch nicht alle nötigen Kopien erstellt. Das Loch rückt näher. Tick, tack. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich rechne nicht damit, direkt anschliessend einen Platz in der Praxis gefunden zu haben. Zu knapp die Frist, zu eingeschränkt die ins Auge gefassten Möglichkeiten. Wahrschienlich werde ich vor dem ersehnten Neuanfang ein paar Monate arbeitslos sein. Das ist kein Problem, mein Erspartes erlaubt mir das problemlos. Aber da ist dieses Loch, das näher rückt. Tick, Tack. Tick, Tack. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich sage immer, das sei kein Problem. Ich will ja weg von dem Job, den ich momentan mache. Und ein-zwei Monate würde ich mich schon noch zu beschäftigen wissen. Ha! Wäre ja gelacht! Aber es geht nicht vorwärts. Nur das Loch, das rückt näher. Tick, Tack. Tick, Tack. Tick, Tack.{/de}0191910students.ch9/a/2010/10/27/dasloch2klein.jpgCaspar HummGwendolansCommunitypostDas-LochWed, 27 Oct 2010 22:58:55 +0200http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2010/10/27/dasloch2klein.jpghttp://www.students.ch/community/blog/post/45766/Das-Loch/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/45766/Das-Loch<title>Das Loch</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/45766/Das-Loch/trackrss</guid><description>Das Loch, in das ich möglicherweise fallen werde, liegt vor mir. Ich werde langsam, aber ohne Unterbruch darauf zugeschoben. Der Rand ist sichtbar, Radius, Umfang und Tiefe aber noch unklar. Auch Brücken sind nicht zu erkennen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenigstens ist es offiziell: Die Dissertation ist abgebrochen, eigenhändig (eigentlich: eigenmündig) als gescheitert erklärt. Die Anstellung an der Universität gekündigt. Das heisst, nicht gekündigt, aber nach dem bevorstehenden Auslaufen der Anstellungsverfügung nur um zwei weitere Monate verlängert. Der Gang in die Praxis ist erklärtes Ziel. Ein Stein ist mir vom Herz gefallen. Die Bewerbungen sind mehr oder weniger geschrieben, die Unterlagen mehr oder weniger zusammengetragen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur sind noch keine Bewerbungen abgeschickt. Die Briefe sind noch nicht perfekt, das Portfolio noch nicht vollständig, noch nicht alle nötigen Dokumente eingetroffen, noch nicht alle nötigen Kopien erstellt. Das Loch rückt näher. Tick, tack. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich rechne nicht damit, direkt anschliessend einen Platz in der Praxis gefunden zu haben. Zu knapp die Frist, zu eingeschränkt die ins Auge gefassten Möglichkeiten. Wahrschienlich werde ich vor dem ersehnten Neuanfang ein paar Monate arbeitslos sein. Das ist kein Problem, mein Erspartes erlaubt mir das problemlos. Aber da ist dieses Loch, das näher rückt. Tick, Tack. Tick, Tack. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich sage immer, das sei kein Problem. Ich will ja weg von dem Job, den ich momentan mache. Und ein-zwei Monate würde ich mich schon noch zu beschäftigen wissen. Ha! Wäre ja gelacht! Aber es geht nicht vorwärts. Nur das Loch, das rückt näher. Tick, Tack. Tick, Tack. Tick, Tack.
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    <item>438282437002010-09-13 18:43:442010-09-13 18:53:542010-09-13 18:43:442010-09-13 18:53:56{de}Ich postuliere die Nicht-Regulierung ethischer Fragen als rechtsethischen Imperativ.{/de}{de}Den Rest müssen wir gemeinsam erarbeiten. Ich nehme aus Erfahrung an, Unsichtbarde macht den Anfang. ;-) Aber selbstverständlich sind alle eingeladen, sich an der Diskussion rege zu beteiligen.{/de}01218210students.ch14Caspar HummGwendolansCommunitypostIch-postuliere-die-Nicht-Regulierung-ethischer-Fragen-als-rechtsethischen-ImperativMon, 13 Sep 2010 18:43:44 +0200http://www.students.ch/community/blog/post/43828/Ich-postuliere-die-Nicht-Regulierung-ethischer-Fragen-als-rechtsethischen-Imperativ/trackrsshttp://www.students.ch/community/blog/post/43828/Ich-postuliere-die-Nicht-Regulierung-ethischer-Fragen-als-rechtsethischen-Imperativ<title>Ich postuliere die Nicht-Regulierung ethischer Fragen als rechtsethischen Imperativ.</title><guid isPermaLink="true">http://www.students.ch/community/blog/post/43828/Ich-postuliere-die-Nicht-Regulierung-ethischer-Fragen-als-rechtsethischen-Imperativ/trackrss</guid><description>Den Rest müssen wir gemeinsam erarbeiten. Ich nehme aus Erfahrung an, Unsichtbarde macht den Anfang. ;-) Aber selbstverständlich sind alle eingeladen, sich an der Diskussion rege zu beteiligen.
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