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    <title>Students.ch - Magazin - Die letzten Artikel der Kategorie CD / Vinyl</title>
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    <lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 01:39:11 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Vampire Weekend erfinden ihre Wurzeln neu</title>
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      <lead>Nach dem wenig überzeugenden zweiten Album "Contra" melden sich Vampire Weekend mit "Modern Vampires Of The City" zurück und legen ein in allen belangen gelungenes Werk vor. Diese Platte wird sich bestimmt im Dezember auf vielen Jahreshitparaden finden.</lead>
      <description>Erinnern wir uns. Mit &lt;strong&gt;„A Punk“&lt;/strong&gt;, der zweiten Single vom Debüt &lt;strong&gt;„Vampire Weekend“&lt;/strong&gt; katapultierten sich vier Studenten aus New York in die Blogosphäre und wurden zu Indie-Lieblingen rund um den Globus. Dann kam die schwere Aufgabe auf &lt;strong&gt;Vampire Weekend&lt;/strong&gt; zu, mit dem zweiten Album anzuknüpfen. &lt;strong&gt;„Contra“&lt;/strong&gt; war zwar kommerziell erfolgreicher, enttäuschte aber auf künstlerischer Ebene. Vielleicht war das gut so, dadurch konnten &lt;strong&gt;Ezra Koenig&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Rostam Batmanglij&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Chris Baio&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Christopher Tomson&lt;/strong&gt; ohne Druck die dritte Platte abschliessen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese heisst nun &lt;strong&gt;„Modern Vampires Of The City“&lt;/strong&gt; und ist nur brillant. War das Debüt noch von ungezwungenen, fast übermütigen Melodien geprägt, so zeigte sich &lt;strong&gt;„Contra“&lt;/strong&gt; schlicht belanglos. Auf der neuen Platte schaffen &lt;strong&gt;Ezra&lt;/strong&gt; und seine Kollegen hingegen das Kunststück die quirligen Songideen des Debüts und das gemächliche Songwriting der zweiten Platte so zu kombinieren, dass exakt die richtige Mischung entsteht. Das fängt beim Opener &lt;strong&gt;„Obvious Bycycle“&lt;/strong&gt; an, bei dem &lt;strong&gt;Ezras&lt;/strong&gt; Gesang stark an &lt;strong&gt;Stuart Murdoch&lt;/strong&gt; von &lt;strong&gt;Belle &amp; Sebastian&lt;/strong&gt; erinnert, darf mal melancholisch-poppig werden (&lt;strong&gt;Step&lt;/strong&gt;), flippt kurz darauf aus (&lt;strong&gt;Diane Young&lt;/strong&gt;), hat seinen &lt;strong&gt;Paul-Simon&lt;/strong&gt;-Moment (&lt;strong&gt;Everlasting Arms&lt;/strong&gt;) und schliesst wieder entspannt und mit der Welt zufrieden (&lt;strong&gt;Young Lion&lt;/strong&gt;). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo liegt die Faszination von &lt;strong&gt;Vampire Weekend&lt;/strong&gt;? Es ist die Metamorphose, die die Band scheinbar mühelos vollendet hat, eine Entwicklung, die die besten Ingredienzien aus den beiden Vorgängeralben genommen und zu einem sauber abgerundeten Sounderlebnis verarbeitet hat. &lt;strong&gt;„Modern Vampire Of The City“&lt;/strong&gt; funktioniert als Mikrokosmos, der es ist, perfekt, distanziert sich dabei aber so elegant vom bisherigen Werk der Band, dass den Klassikern jegliche Berechtigung erhalten bleibt. Dazu kommen die Texte, die in sich stabil sind. Von dieser Band wird man in Zukunft noch viel hören, denn &lt;strong&gt;Vampire Weekend&lt;/strong&gt; gelingt ein grosser Wurf und ein brandheisser Anwärter auf das Album des Jahres 2013. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; Vampire Weekend - "Step" &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=_mDxcDjg9P4&amp;list=UUUGzhBmck61sa3eGxp9xI8A&amp;index=18" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 28 May 2013 16:38:53 +0200</pubDate>
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      <title>Karen O., der Moskito und viel Gospel</title>
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      <lead>Ziemlich genau vier Jahre nach "It's Blitz!" veröffentlicht Yeah Yeah Yeahs, die Kult-Gruppe um Sängerin Karen O., ihr viertes Studioalbum und ja, um Gospel kommt man nicht herum.</lead>
      <description>Kopfhörer aufgesetzt und die langersehnte Platte gestartet. Zuerst einmal ballern Y&lt;strong&gt;eah Yeah Yeahs&lt;/strong&gt; einem mit dem Opener &lt;strong&gt;"Sacrilege"&lt;/strong&gt; viel Gospel um die Ohren und das passt irgendwie ganz gut. Spiritualität, Soul und ein Anzeichen für stilistische Breite. Was für ein Einstieg, ohne übertriebenen Bombast und die Gospelgesänge als sauberes Steigerungselement clever eingesetzt.  Danach wird es düsterer. &lt;strong&gt;"Subway"&lt;/strong&gt; taucht ein in blubbernd-schleppende und melancholische Trip-Hop-Welten voller wunderlicher Töne. Schön. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lange musste man auf das neue Album der &lt;strong&gt;Yeah Yeah Yeahs&lt;/strong&gt; warten. Die Band war inzwischen aber nicht untätig. Insbesondere &lt;strong&gt;Karen O.&lt;/strong&gt; hat zum Beispiel den Soundtrack zum Spielfilm &lt;strong&gt;"Where The Wild Things Are"&lt;/strong&gt; komponiert. Aber irgendwann konzentrierten sich &lt;strong&gt;Karen&lt;/strong&gt; und ihre Bandkollegen &lt;strong&gt;Nicholas Zinner&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Brian Chase&lt;/strong&gt; auf die Arbeit am neuen Album. &lt;strong&gt;"Mosquito"&lt;/strong&gt; heisst die Scheibe. Zwar fehlt bei den ersten paar Durchgängen eine Single, die klar das Zeug zum Indentifikationssong hat, wie etwa &lt;strong&gt;"Maps"&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;"Gold Lion"&lt;/strong&gt;, aber dafür zeigt sich das Trio aus New York äusserst vielseitig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Under The Earth"&lt;/strong&gt; sticht schnell heraus. Der feine Rhythmus, der wohl nicht ungewollt an markante Marschmusik erinnern soll, und der sirenengleiche Gesang von &lt;strong&gt;Karen&lt;/strong&gt; bilden den roten Faden, das Kernelement im sonst entspannten Beat der kleinen Hymne. &lt;strong&gt;"Slave"&lt;/strong&gt; weckt mit quietschenden Elementen und geerdetem Gesang aber schnell aus der Lethargie. Wer befürchtet, dass die Band ruhig geworden ist, kann spätestens jetzt beruhigt sein. &lt;strong&gt;YYYs&lt;/strong&gt; liefern auch auf &lt;strong&gt;"Mosquito"&lt;/strong&gt; noch straighten Indie-Rock, aber sie haben - so scheint es - die Ruhe für sich entdeckt und das steht der Kultband ausgesprochen gut. Zu beweisen gibt es schliesslich nicht mehr viel und dementsprechend gemütlich klingt "&lt;strong&gt;Mosquito"&lt;/strong&gt; und wenn mit &lt;strong&gt;"Wedding Song"&lt;/strong&gt; die Platte schliesslich mit Kirchenglocke und an Mantras erinnerndem Gesang ausklingen lässt, ist der Kreis zum Opener wieder geschlossen und man hat das gute Gefühl, das alte Bekannte zurückgekehrt sind. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; Yeah Yeah Yeahs - Sacrilege &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=jmRI3Ew4BvA" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 02 May 2013 03:17:57 +0200</pubDate>
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      <title>Bad Religion mit altem Punk und neuem Album</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2013/01/28/badreligion_truenorth.jpg</img>
      <lead>Bad Religion ziehen klassische Punk Songs aus der Palette. Die Amerikaner stehen mit ihrem neuen Album True North im noch jungfräulichen Jahr 2013 am Start und setzen auf Altbewährtes.</lead>
      <description>&lt;strong&gt;Bad Religion&lt;/strong&gt;, das ist Punk mit hohem Erfahrungsschatz. Die Band weiss deshalb auch wovon sie redet, wenn sie klassische Punkthemen verspricht: &lt;i&gt;Robin hood in reserve, Land of endless greed&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Dharma and the bomb&lt;/i&gt; werden feurig und leidenschaftlich auf die Welt losgelassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit ihrer Gründung 1980 sind die Kalifornier ein sicherer Wert im Punk-Genre. Nur ein Album ist bisher so richtig aus der Reihe getanzt: Das mittlerweile nicht mehr käufliche &lt;i&gt;How could hell be any worse&lt;/i&gt; wies einen brachialen Stilwechsel auf.  True North ist kein solches Album. Brav reiht es sich bei den anderen Bad Religion Alben an. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch Bad Religion wäre nicht Bad Religion ohne Fuck irgendwas. Was auch tatsächlich ein Sontitel ist. Das Stück &lt;i&gt;Fuck you&lt;/i&gt; klinge wie ein perfekter Bad Religion Song, meint Leadsänger und Gründungs-Mitglied&lt;strong&gt; Greg Graffin&lt;/strong&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bad Religions neuestes Werk True North sollte eine Rückkehr zu schnellen und kurzen Songs sein. Bis auf &lt;i&gt;Hello cruel world&lt;/i&gt;, der uferlose 3 Minuten 50 dauert, sind die Songs auch kurz. Nach Angaben von Graffin wurden die Songs gedankenschnell geschrieben. Und so ist es auch anzuhören, kurzweilig und einprägsam. True North ist kein überragendes Album, aber ein solides rockiges Punkalbum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; Bad Religion - Fuck You &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=xF0Mia7oYvA" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bad Religion&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;True North&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Album ist ab sofort im Handel erhältlich&lt;/strong&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 28 Jan 2013 19:21:59 +0100</pubDate>
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      <title>Das Wunderland von I AM KLOOT</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2013/01/23/iamklootband.jpg</img>
      <lead>Das Jahr fängt gut an. I AM KLOOT bringen mit "Let Them All In" ihr sechstes Studioalbum auf den Markt. Die Band bleibt klootish, also ihrer Linie treu und entführt in eine Welt, gefüllt mit zehn Songs zwischen Pop und Blues, aber immer mit der für I AM KLOOT typischen Verträumtheit.</lead>
      <description>Poetisch und schüchtern, irgendwie sentimental und verträumt, aber doch geerdet und realistisch, dunkel und geheimnisvoll, gleichzeitig aber schwebend und poppig. &lt;strong&gt;I AM KLOOT&lt;/strong&gt; sind irgendwie voller Gegensätze, die sich wie ein mysteriöses Mosaik als Ganzes perfekt ergänzen. Die Band jagt einen auf der neuen CD &lt;strong&gt;„Let Them All In“ &lt;/strong&gt;durch die Welt, die sie sich in über einer Dekade aufgebaut haben, eine hypnotische Welt in der man sich gerne verliert und die man ähnlich wie Alice ihr Wunderland, gerne entdeckt. "Klootish" nennt sich diese unverkennbare Aura und zu finden ist der Begriff in keinem Wörterbuch. Wer ihn verstehen will,  so fern das denn möglich ist, muss sich in die sanften Hände von &lt;strong&gt;John Bramwell&lt;/strong&gt; und seinen beiden Mitmusikern begeben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="Das Cover von "Let Them All In"." title="Das Cover von "Let Them All In"." src="http://files.students.ch/uploads/b/2013/01/23/i_am_kloot_let_it_all_in_album_2013_cover_high.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Das Cover von "Let Them All In".&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bluesig und gemächlich startet das Album mit &lt;strong&gt;„Bullets“&lt;/strong&gt;. Nur &lt;strong&gt;Bramwells&lt;/strong&gt; dunkle und lässig geschleuderte Stimme und ein Basslauf, der ihn trägt. Zaghaft gesellt sich eine Slidegitarre dazu, eine nur subtil kleckernde Akustikgitarre unterstützt, bis ein jazziges Schlagzeug ein Fundament legt. Langsam steigert sich die Band, bricht in der Mitte des Songs gar für einen kurzen Moment komplett aus. Mehr gönnt man sich nicht, fällt schnell wieder in den sanften Blues, der &lt;strong&gt;„Bullets“&lt;/strong&gt; trägt.  Andere Songs klingen nicht ganz so einzigartig. Die energischen Streicher bei &lt;strong&gt;„Hold Back The Night“&lt;/strong&gt; erinnern durchaus an &lt;strong&gt;Elbow&lt;/strong&gt;. Das kommt nicht von ungefähr, denn &lt;strong&gt;Guy Garvey&lt;/strong&gt;, der Frontmann von &lt;strong&gt;Elbow&lt;/strong&gt;, hat das neueste Werk von &lt;strong&gt;I AM KLOOT&lt;/strong&gt; produziert. &lt;strong&gt;„Shoeless“&lt;/strong&gt; zelebriert Pop, wie ihn &lt;strong&gt;I AM KLOOT&lt;/strong&gt; fühlen. Verspielt perlend, luftig-leicht, zeitlos, dabei aber immer mit viel Substanz und nie oberflächlich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zehn Songs sind auf &lt;strong&gt;„Let Them All In“&lt;/strong&gt; drauf. Lieder, die seltsam vertraut anmuten. &lt;strong&gt;I AM KLOOT&lt;/strong&gt; sind inzwischen ihr eigenes Markenzeichen, besitzt ihre Musik doch eine klare Identität, quasi ein Fingerabdruck, der sich schon beim ersten Hören eines neuen Werks manifestiert. Der britische Poet &lt;strong&gt;Simon Armitage&lt;/strong&gt; fasst es in klare Worte: “There’s something familiar and immediate about the sound they make, so much so that even a new song can find a place in the memory vault, even before it’s finished playing, as if we’d been listening to it for years.” Recht hat er. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; I AM KLOOT - These Are The Days &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=LNPX6pvaNTQ&amp;list=UUH2VQv9d6jJ2Uxlzwp3C9Kg" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Künstler: I AM KLOOT&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Album: Let Them All In&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ab sofort im Handel erhältlich&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Infos gibt es auf der &lt;a href="http://iamkloot.com" target="_blank"&gt;Website von I AM KLOOT&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 23 Jan 2013 17:47:55 +0100</pubDate>
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      <title>Feinster Folk aus der Schweiz</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2013/01/18/monotales_1_pixlr.jpg</img>
      <lead>Jaja, das zweite Album ist eine Hürde, an der schon manche Band gescheitert ist. Mit "Hidden Thrills" liefern die Monotales ihre Bewährungsprobe. Und sie meistern sie mit Bravour. Das zweite Album steht dem ersten in nichts nach.</lead>
      <description>Man hört sie alle heraus. Von &lt;strong&gt;Wilco&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;Gram Parson&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Bob Dylan&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Conor Oberst&lt;/strong&gt;. Kurz: Die &lt;strong&gt;Monotales&lt;/strong&gt; haben das amerikanische Folkgut noch immer verinnerlicht. Die Band um Sänger &lt;strong&gt;Mauro Guarise&lt;/strong&gt; bleibt auf der zweiten Platte ihrem Stil treu. Zum Glück. Denn schon der Opener &lt;strong&gt;"Over This Mountain"&lt;/strong&gt; entführt nicht etwa  in die Alpen, sondern eher in die Rocky Mountains und lässt einen in singenden Gitarren versinken, während vor dem geistigen Auge die weiten Landschaften des mittleren Westens der USA lebendig werden. Leichte Wehmut schwingt mit, gepaart mit einer folkigen Grundstimmung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fünfundvierzig Konzerte hat die Band nach dem Release des Debütalbum gespielt. Sie waren DRS Best Talent und konnten die Wände des Proberaums mit ausgezeichneten Kritiken geradezu kleistern. Zu Kopf steigen lassen haben sie sich das Lob aber nicht,  denn die Band wurde zu einem bestens eingespielten Team. Auf ihren Lorbeeren ausruhen kam für die Band keineswegs in Frage. Schliesslich hatte man einen sorgfältig aufgebauten Ruf zu verlieren. Und so entstanden die &lt;strong&gt;"Hidden Thrills"&lt;/strong&gt; und sie machen einen Heidenspass. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Folk wird oft mit Protest und Wut in Verbindung gebracht. Innerhalb der Gerne-Geschichte ist das nachvollziehbar. Doch längst ist das Markenzeichen von Folkmusik ebenso, dass sie Geschichten erzählt. Die &lt;strong&gt;Monotales&lt;/strong&gt; erzählen leidenschaftlich von Liebe und anderen menschlichen Alltäglichkeiten. Was aber viel mehr auffällt, ist die stilistische Breite, in der sich die Songs bewegen. &lt;strong&gt;"Fretsaw Fred &amp; Bad Breath Bill"&lt;/strong&gt; könnte durch den Hillbilly-Drive direkt aus einem &lt;strong&gt;Taratino&lt;/strong&gt;-Film entsprungen sein, so ausgeflippt klingt er. Während Your Sister! sehr an &lt;strong&gt;Wilco&lt;/strong&gt; erinnert. Hier wird auch deutlich, wie ähnlich Mauros Stimme der von &lt;strong&gt;Jeff Tweedy&lt;/strong&gt; ist. Aus dem zwölf Songs sticht besonders &lt;strong&gt;Livin Alone Ain't Easy&lt;/strong&gt; heraus, ein Duett mit &lt;strong&gt;Sarah Bowman&lt;/strong&gt;. Geboren ist die Songwriterin mit der glasklaren Stimme in Iowa, heute lebt sie in der Innerschweiz. Ein Glücksfall für die Ballade, denn &lt;strong&gt;Mauro&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Sarah&lt;/strong&gt; ergänzen sich perfekt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Montales gelingt mit dem zweiten Album "&lt;strong&gt;Hidden Thrils"&lt;/strong&gt; ein grosser Wurf, der schon beim ersten Hören in Erinnerung bleibt. Ab Februar ist die Band auf Tour und man darf gespannt sein, wie die neuen Songs auf der Bühne funktionieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; Monotales - It's Alright &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=jZKVl6vF22g" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Monotales - Hidden Thrills&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Platte ist im Handel erhältlich&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Infos zur Band gibt es auf ihrer &lt;a href="http://www.monotales.ch" target="_blank"&gt;Webseite&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 18 Jan 2013 16:03:14 +0100</pubDate>
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      <title>Lebenszeichen von Caroline Chevin</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2013/01/11/carolinechevin.jpg</img>
      <lead>Vor genau vier Jahren startet eine junge Frau aus Weggis ihre musikalische Solokarriere. Heute, bald vier Alben später, hat sich die mittlerweile im Raum Zürich wohnende Caroline Chevin längst einen guten Namen gemacht. Einen ersten Vorboten zum neuen Album gibt es seit heute.</lead>
      <description>Ein Lied sucht sich seinen Weg. So ähnlich könnte der bisher grösste Erfolg von &lt;strong&gt;Caroline Chevin&lt;/strong&gt; kurz umschrieben werden. &lt;strong&gt;"Back In The Days"&lt;/strong&gt; war 80 Wochen in den Airplay-Charts und schaffte es sogar über die Wolken, nämlich ins Board-Programm der &lt;strong&gt;Swiss&lt;/strong&gt;. Aber genug den alten Zeiten nachgetrauert. &lt;strong&gt;Caroline Chevin&lt;/strong&gt; arbeitet hat nämlich in den letzten Wochen unter Hochdruck an ihrem neuen Album gearbeitet. Dafür hat sie sich mit dem Texter &lt;strong&gt;Sékou Neblett&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Freundeskreis&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Joy Denalane&lt;/strong&gt;) zusammengetan und 13 Songs geschrieben, die am 11. Februar als das Album &lt;strong&gt;"Hey World"&lt;/strong&gt; veröffentlicht werden.  Die erste Single, &lt;strong&gt;"Hey World"&lt;/strong&gt;, läuft in den heimischen Radios bereits rauf und runter uns ab heute ist der Song auch als Download bei &lt;strong&gt;&lt;a href="https://itunes.apple.com/ch/album/hey-world-single/id580568704" target="_blank"&gt;iTunes&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; zu haben.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders interessant sind die spannenden Einblicke, die &lt;strong&gt;Caroline Chevin&lt;/strong&gt; in kleinen Webisodes über den Entstehungsprozess des Albums ermöglicht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;h1&gt; Hey World Webisode 1 &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=obIGcrMp2Bg&amp;list=UU3uIILnMRS2iUMloY5ka_VQ&amp;index=2" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;h1&gt; Hey World Webisode 2 &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=UX-2bNTKD4I&amp;list=UU3uIILnMRS2iUMloY5ka_VQ&amp;index=1" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 11 Jan 2013 15:36:51 +0100</pubDate>
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      <title>Die Wandlung der Alicia Keys</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2013/01/05/aliciakeys.jpg</img>
      <lead>Darf man sagen, dass Alicia Keys sich seit dem Beginn ihrer Karriere wenig verändert hat? Ihre Songs klangen bisher unverkennbar nach ihr. Der Grund dafür ist wohl in den Produktionsprozessen zu finden. Für „Girl on Fire“ hat Alicia Keys alle Grundsätze über den Haufen geworfen.</lead>
      <description>Bisher war die Entstehung einer neuen Scheibe für &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; ein sehr intimer Prozess, der stets hinter verschlossenen Türen stattfand. Für die Produktion ihres fünften Studioalbums wurden die Türen des Studios weit aufgestossen und stand so diversen Leuten offen. &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; arbeitete unter anderem mit Kollegen wie &lt;strong&gt;Bruno Mars&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;John Legend&lt;/strong&gt;, dem Gitarristen &lt;strong&gt;Gary Clarke Jr.&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Frank Ocean&lt;/strong&gt; zusammen. Daneben liess sich &lt;strong&gt;Keys&lt;/strong&gt; in London und Jamaika inspirieren und brachte neue Rhythmen mit. Das Album steht ganz im Zeichen der (hörbaren) Veränderung, das Konzept sind jedoch verschiedene Beats. Jeder Song hat eine andere rhythmische Identität, mal sind es treibende und harte Trommeln (&lt;strong&gt;New Day&lt;/strong&gt;), dann wieder kühle, industrielle Beats (&lt;strong&gt;Girl On Fire&lt;/strong&gt;), aber daneben vergisst die New Yorkerin auch nicht, dass sie für Klavierballaden bekannt ist (&lt;strong&gt;Not Even The King&lt;/strong&gt;). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alicia Keys stellt ins Zentrum ihres neuen Albums ihre eigene musikalische Entwicklung und holt sich, um dieses Ziel zu erreichen, neben den bereits genannten Musikern zwei junge Künstler ins Boot. Die britische Songwriterin &lt;strong&gt;Emeli Sandé&lt;/strong&gt; zählt zu den aufgehenden Sternen innerhalb der Soulszene. Die beiden Frauen verstanden sich auf Anhieb und schrieben gemeinsam drei Songs für &lt;strong&gt;Alicias&lt;/strong&gt; Album, darunter den ersten Song nach dem Intro. &lt;strong&gt;„Brand New Me“&lt;/strong&gt; steht wohl nicht zufällig am Anfang, unterstreicht doch der Titel irgendwie &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; Wandlung, wenn auch nur auf der Metaebene, denn der Song bezieht sich nicht direkt auf die musikalische Wandlung. Dafür bewegt sich der Track stilsicher zwischen ruhigen und aufbrausenden Passagen, ganz so, als ob &lt;strong&gt;Sandé&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Keys&lt;/strong&gt; einen Song schreiben wollten, der wie ein Verbindungsstück zwischen der „alten“ und „neuen“ &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; fungieren sollte. Ob geplant oder nicht, es funktioniert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2013/01/05/aliciakeyscover.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;2012 war das Jahr von &lt;strong&gt;The XX&lt;/strong&gt;. Sie haben ihr grossartiges Debüt mit der nicht minder starken zweiten Platte bestätigt und rund um den Globus ausverkaufte Konzerte gespielt. Kein Wunder, dass sich &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; für einen Song den Drummer der Band &lt;strong&gt;Jamie „XX“ Smith&lt;/strong&gt; geholt hat. So entstand das herrlich wabernde &lt;strong&gt;„When It’s All Over“&lt;/strong&gt;, dass eine wunderbare Verschmelzung der minimalistischen Elektrolandschaften von &lt;strong&gt;The XX&lt;/strong&gt; und den emotionalen Soulsongs von &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; bildet. Ein kurzer Dialog mit ihrem Sohn Egypt rundet den Song zusätzlich ab. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; gelingt mit &lt;strong&gt;„Girl On Fire“&lt;/strong&gt; ein gewohnt sauber produziertes Album, dass allerdings mit der stilistischen Breite überraschen und überzeugen kann. &lt;strong&gt;Keys&lt;/strong&gt; schafft es, sich musikalisch so zu entwickeln, dass sie durchaus neue Hörer finden könnte, ohne dabei ihre langjährigen Fans zu verschrecken.  Die Wandlung der &lt;strong&gt;Alicia Keys&lt;/strong&gt; ist geglückt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; Alicia Keys - New Day &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=L00Id3vXza0" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Sat, 05 Jan 2013 15:48:25 +0100</pubDate>
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      <title>Alternativ-Weihnachten - Scala & Kolacny Brothers</title>
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      <lead>Eigentlich hat sich Steven Kolacny immer dagegen gewehrt, eine Weihnachtsplatte aufzunehmen. Doch ein Aufruf via Facebook änderte seine Meinung. Nicht unschuldig daran sind Pearl Jam und die Smashing Pumpkins.</lead>
      <description>Verständlich ist es ja, dass man als Künstler nicht unbedingt so scharf auf noch einen Weihnachtssong ist. Jedes Jahr werden wir mit vor Kitsch triefendem Zuckerzeugs aus den Lautsprechern übersättigt und nur ganz wenige wirklich gute Weihnachtssongs können sich über einen längeren Zeitraum Frische bewahren. &lt;strong&gt;Steven Kolacny&lt;/strong&gt; ist sicherlich nicht alleine mit der Aversion gegen weihnachtliche Musik. Aber was hat seine Meinung geändert und schliesslich zum Album &lt;strong&gt;"December - The Alternative Christmas Record"&lt;/strong&gt; geführt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scala &amp; Kolacny Brothers&lt;/strong&gt; ist eigentlich ein belgischer Chor aus ca. 60 jungen Frauen zwischen 14 und 24, der von den Brüdern &lt;strong&gt;Stijn&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Steven Kolacny&lt;/strong&gt; geleitet wird. Letzterer hatte irgendwann die Idee, man könne doch die Facebook-Community einfach mal fragen, welche Weihnachtssongs sie denn wirklich gerne hören möchten. Das Resultat erstaunte. Da tauchten plötzlich über 140 Songs von Bands wie &lt;strong&gt;Coldplay&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Pearl Jam&lt;/strong&gt; oder den &lt;strong&gt;Smashing Pumpkins&lt;/strong&gt; auf, von denen nicht unbedingt Weihnachtssongs zu erwarten wären. Dementsprechend wenig bekannt sind dann die 14 Coverversionen, die es auf &lt;strong&gt;"December"&lt;/strong&gt; geschafft haben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eröffnet wird das Album mit &lt;strong&gt;"My December"&lt;/strong&gt; aus der Feder von &lt;strong&gt;Linkin Park&lt;/strong&gt;. Mit Nu-Metal hat der Gesang des Chors natürlich nichts mehr zu tun. Die Neugier lässt einen gleich zu Youtube surfen und das Original anhören, um zu vergleichen. Hier beide Videos:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h1&gt; Original: Linkin Park - My December &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=SKv2E01n-pM" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;h1&gt; Cover: Scala &amp; Kolacny Brothers - My December &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=YxZVBCC_A68" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Liste der Songs verdient das Attribut "alternativ" wirklich. Auffällig ist der Fokus auf dem Klavier. Das passt natürlich zur Jahreszeit perfekt und hebt bei &lt;strong&gt;Joni Mitchells&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;"River"&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;"Let Me Sleep (It's Christmas Time)"&lt;/strong&gt; von &lt;strong&gt;Pearl Jam&lt;/strong&gt; die Stimmung auf die richtige Ebene. Würde man blind raten, welcher Song von welcher Band stammen könnte, dann wäre gerade das Klavier bei &lt;strong&gt;"Christmas Lights"&lt;/strong&gt; ziemlich verräterisch, da auch beim Original von &lt;strong&gt;Coldplay&lt;/strong&gt; das Klavier dominant ist. Bei &lt;strong&gt;Scala &amp; Kolacny Brothers&lt;/strong&gt; ist der Grundton des Songs etwas festlicher. Vielleicht, weil chorale Gesänge zu Weihnachten passen. Es ist dann auch das einzige Stück, das bei genauem Hinhören nach der Originalband klingt. Natürlich abgesehen vom bekannten &lt;strong&gt;"When Doves Cry"&lt;/strong&gt; aus der Feder von &lt;strong&gt;Prince&lt;/strong&gt;.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/12/23/scala_kolacny_brothers_december_album_2012_cover_gross.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Steven Kolacny&lt;/strong&gt; liess es sich nicht nehmen und steuerte gleich selbst noch zwei Lieder zur CD bei. Diese reihen sich nahtlos in die CD ein, klingen aber unspektakulär. Vielleicht hätte er in Anbetracht des Konzeptes doch besser noch zwei, drei Cover mehr neu arrangiert. Hingegen lässt sich am Gesang der jungen Frauen nichts bemängeln. Die CD ist in sich stimmig und die Idee mit den alternativen Coverversionen ist witzig und durchwegs gelungen. Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, wieso als Bonustrack unbedingt &lt;strong&gt;"Last Christmas"&lt;/strong&gt; aufgenommen werden musste.&lt;ul&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Scala &amp; Kolacny Brothers&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;December&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ab sofort im Handel erhältlich&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Infos gibt es auf der Website von &lt;a href="http://www.scalachoir.com" target="_blank"&gt;Scala &amp; Kolacny Brothers&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 23 Dec 2012 17:54:57 +0100</pubDate>
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      <title>Paul Kalkbrenner ist definitiv kein Morgenmuffel</title>
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      <lead>«Guten Tag» heisst nicht nur Kalkbrenners neuer Longplayer, sondern wohl auch das Konzept dahinter. Gradliniger und grooviger, ist die neue Scheibe eher etwas für die frühen Morgenstunden und Afterhours als für den heimischen CD-Player. Überzeugend anders ist die Scheibe aber trotzdem.</lead>
      <description>Nach dem ganzen Hype um «Berlin Calling» hat es den Wahlberliner wieder etwas weg vom Mainstream getrieben. Nicht nur, weil «Guten Tag» die zweite Scheibe auf seinem eigenen Label «Paul Kalkbrenner Musik» ist, sondern weil seine filmische Omnipräsenz zugunsten guter Musik etwas in den Hintergrund gerückt ist. &lt;strong&gt;Die neue Scheibe kommt deshalb auch viel düsterer daher&lt;/strong&gt;, wenn auch hier nicht auf melodische Akzente verzichtet wird. &lt;strong&gt;Dies ist auch keinesfalls als negative Kritik gemeint, sondern zeigt vielmehr wo Paul seinen zukünftigen Fokus setzt – auf die Clubs.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Schnurbi» führt die 17 Tracks umfassende CD an und lässt bereits verlauten, dass in der Titelgebung wenig mit Kreativität gespart wurde. Der Track ist passend zu einem Opener sehr sphärisch und leitet in das bereits sehr originell und perkussive «Der Stabsvörnern» über. &lt;strong&gt;Ganz uncharakteristisch für ein solches Clubtool finden sich immer wieder Interludes, wie beispielsweise «Kernspalte»&lt;/strong&gt;, welches den Hörer auf ein sehr reudziertes Synthie-Instrumentarium fokussieren lässt, bevor es dann in «Spitz-Auge» um so härter weitergeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der erste sehr groovige Ohrwurm und Anspieltipp ist gleichzeitig Kalkbrenners erste Single-Auskopplung und hört auf den Namen «Das Gezabel».&lt;/strong&gt; Groovige Klänge und harte Bässe im Low-Frequency-Bereich werden begleitet von sanfteren Synthiearrangements, was den Song zu einem ersten Highlight des Longplayers macht. Fast schon konzeptionell erwartet, unterbricht «Vörnern-Anwärter» mit einer fast schon an Dominik Eulberg erinnernden tierähnlichen Kulisse die harten Bässe, gerade so, dass der Hörer bei «Hinrich zur See» keine Probleme hat mit langsameren Bässen und weniger Klangkomplexität in einen guten Rythmus zu kommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mir persönlich gefällt «Der Buhold» am besten. Der Track hat definitiv Groove und erinnert Kinder der 90er sehr an das damals angesagte «I Need Your Love» von Microwave Prince. &lt;/strong&gt;Genauso gut gefällt mir das leider viel zu kurz Interlude «Fochleise-Kassette», welches Piano-Klänge in abstrakter Form sehr organisch verbindet. Wer danach so richtig entspannt ist, sollte sich nochmal fest anschnallen: &lt;strong&gt;«Trümmerung» könnte genauso aus der Feder von DJ Rush stammen und ist von der wesentlich härteren Sorte.&lt;/strong&gt; Man könnte fast meinen Kalkbrenner will die Szene nicht nur vom Mainstream befreien, sondern auch wieder auf die «gute alte Technomusik» der Neunziger zurückführen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NINFMzvk-Qo" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Longplayer geht genauso zu Ende wie er angefangen hat: mit noch einigen Abwechslungen zwischen sphärischen Interludes und sehr Dancefloor orientierten härteren Tracks.&lt;/strong&gt; Ich selber finde die Scheibe ganz in Ordnung, kann aber mit den härteren Tracks bis auf einige Ausnahmen nicht so viel anfangen. Mir hat der Stil von «Icke Wieder» aufgrund der Vielseitigkeit wesentlich besser gepasst. Man soll jedoch Künstler in ihrer Kreativität nie aufhalten und so bin ich gespannt, wie die Technojünger die Scheibe aufnehmen und wie sich Kalkbrenner (live) weiterentwickelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am 28.02.2013 ist Kalkbrenner zu Gast im Hallenstation. Tickets gibts leider nur noch über inoffizielle Stellen, da der Vorverkauf restlos ausverkauft ist.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktuelle CD:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.cede.ch/go/?m=music&amp;id=979148&amp;lang=de&amp;pid=595" target="_blank"&gt;Paul Kalkbrenner – Guten Tag&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Voverkauf Konzert Zürich:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.ticketcorner.ch/paul-kalkbrenner-Tickets-zuerich.html?affiliate=TCS&amp;doc=artistPages%2Ftickets&amp;fun=artist&amp;action=tickets&amp;key=497447%242527066&amp;jumpIn=yTix&amp;kuid=404575" target="_blank"&gt;Ticketcorner&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Offizielle Website:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://paulkalkbrenner.net/gutentag/" target="_blank"&gt;PaulKalkbrenner.net&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild-/Videoquellen:&lt;/strong&gt; Offizelle Pressebilder/&lt;a href="www.youtube.com/user/paulkalkbrenner" target="_blank"&gt;PaulKalkbrenner Official&lt;/a&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 18 Dec 2012 17:30:15 +0100</pubDate>
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      <title>Ex-Razorlight Andy Burrows' neues Album</title>
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      <lead>Wem gehört die wunderbar sanfte Stimme? So ähnliche Gedanken könnten beim Hören von "Company", dem neuen Album von Andy Burrows, in den Köpfen herumgeistern. Burrows war Teil einer bekannten britischen Band und weiss auch als Solokünstler durchaus zu überzeugen.</lead>
      <description>Who Is &lt;strong&gt;Andy Burrows&lt;/strong&gt;? Die Frage wirft die Pressedokumentation zum Album &lt;strong&gt;„Company“&lt;/strong&gt; einfach mal so in die Luft. Und genau betrachtet ist die Frage mehr als legitim. Wer ist dieser Andy Burrows, der, das ist auf seinem Album offen hörbar, nur eines will: Musik machen. &lt;strong&gt;Andy Burrows&lt;/strong&gt; stieg 2004 als Drummer bei &lt;strong&gt;Razorlight&lt;/strong&gt; ein und war als Autor an einigen der grossen Hits der Band beteiligt. Zum Beispiel hat er an der Nummer-1-Single &lt;strong&gt;"America"&lt;/strong&gt; mitgeschrieben. 2009 verliess er Razorlight, um Teilzeitmitglied bei We Are Scientists zu werden. Und kurz vor Weihnachten 2011 schloss er sich mit &lt;strong&gt;Editors&lt;/strong&gt;-Frontman &lt;strong&gt;Tom Smith&lt;/strong&gt; zusammen. Die beiden Musiker nahmen mit „Funny Looking Angels“ eine Weihnachtsplatte auf, die eigentlich gar keine sein will und durch die melancholische Tonalität trotzdem wunderbar in die winterliche Jahreszeit passt. Während all dieser Zeit hat &lt;strong&gt;Andy Burrows&lt;/strong&gt; kontinuierlich an seinem eigenen Material gearbeitet, daran gefeilt und geschliffen, sodass die entstandenen Songs, die jetzt auf &lt;strong&gt;„Company“&lt;/strong&gt; vereinigt sind, sehr ausgereift wirken. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/12/18/andy_burrows_company_album_2012_cover_high.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas gelingt &lt;strong&gt;Burrows&lt;/strong&gt; jedoch nicht, will er vielleicht auch gar nicht, nämlich seine bisherigen Stationen verheimlichen. &lt;strong&gt;„If I Had A Heart“&lt;/strong&gt; erinnert schon an die sanfteren Melodien von &lt;strong&gt;Razorlight&lt;/strong&gt;. Durch die weiche, angenehm gefärbte Stimme von Burrows klingt der Song wie eine entschlackte Version eines &lt;strong&gt;Razorlight&lt;/strong&gt;-Songs. Bei &lt;strong&gt;Burrows&lt;/strong&gt; schweben die Streicher sehr tief und oftmals in dichten Schwärmen, so bekommen seine Songs eine sensible Note, die bei &lt;strong&gt;Razorlight&lt;/strong&gt; oft nur schwach durchdringt. Mit &lt;strong&gt;We Are Scientists&lt;/strong&gt; hat &lt;strong&gt;„Company“&lt;/strong&gt; hingegen nur wenig zu tun – am ehesten bei &lt;strong&gt;"Shaking The Colour"&lt;/strong&gt;. Dafür ist offensichtlich, dass &lt;strong&gt;Andy Burrows&lt;/strong&gt; die Zusammenarbeit mit &lt;strong&gt;Tom Smith&lt;/strong&gt; viel Spass bereit hat. Zwar ist der tieftraurige Grundton, den &lt;strong&gt;Smith &amp; Burrows&lt;/strong&gt; auf der letztjährigen Platte vorantrieben, nicht mehr so deutlich spürbar, aber er ist als ständig präsentes Fragment durchaus spürbar. Schon beim Opener &lt;strong&gt;„Company“&lt;/strong&gt; wird hingegen deutlich, dass &lt;strong&gt;Andy Burrows&lt;/strong&gt; mehr auf klaren und eingängigen Indie-Pop setzt. Er weckt hohe Erwartungen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Laufe des Albums wird er den Erwartungen aber problemlos gerecht. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass &lt;strong&gt;Andy Burrows’&lt;/strong&gt; Songs viel Authentizität besitzen und der Engländer sich als Künstler glaubhaft in der Songwriter-Ecke positionieren kann. Lockere Melodien wie die von &lt;strong&gt;"Keep On Moving"&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;"Maybe You"&lt;/strong&gt; geben dem Album seine speziellen Momente. Mit &lt;strong&gt;"Company"&lt;/strong&gt; gelingt &lt;strong&gt;Andy Burrows&lt;/strong&gt; ein Album für Liebhaber von Indie-Pop und auf Melodie fokussierte Songwriterkunst.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;h1&gt; Andy Burrows - Hometown &lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=b2_2yzq--Y8" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; </description>
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      <pubDate>Tue, 18 Dec 2012 15:15:32 +0100</pubDate>
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