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    <title>Students.ch - Magazin - Die letzten Artikel der Kategorie International</title>
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    <lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 01:23:57 +0100</lastBuildDate>
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      <title>transmediale 2K+12 Berlin – in/compatible Welt</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2012/02/11/transmediale.jpg</img>
      <lead>Die transmediale entstand vor  25 Jahren aus einem eher experimentell, künstlerisch angehauchten Videofestspiel vor der Berlinale. Mittlerweile ist sie feste Kulturinstitution und beschäftigt sich mit digitaler Kultur und Kunst – mit komplexen und wichtigen Fragestellungen zum Zeitgeschehen.</lead>
      <description>Jemandem die transmediale zu erklären ist ziemlich einfach und doch sehr schwierig. &lt;strong&gt;Das es um digitale Kultur geht, um Kunst und um das aktuelle Zeitgeschehen lässt sich noch einigermassen unter einen Hut bringen&lt;/strong&gt;. Wenn es dann jedoch zum konkreten Thema wie zum Beispiel dem diesjährigen in/compatible kommt, dann wirds tricky. &lt;strong&gt;Am einfachsten lässt sich das in den offiziellen Worten beschreiben: Inkompatibiltät beschreibt den Zustand, der entsteht, wenn Dinge nicht miteinander funktionieren&lt;/strong&gt; – in der Technologie ein ständiges Phänomen. Sowohl Entwickler als auch Hacker arbeiten immer daran, Systeme zu verbessern. Jedoch mit dem Unterschied, dass Hacker nicht immer eine funktionelle Motivation verfolgen,&lt;strong&gt; sondern Systeme auch unterbrechen, um dadurch Kritik zu äussern&lt;/strong&gt;. Gerade in Krisenzeiten besitzen die damit erzeugten in/kompatiblen Spannungsmomente ein erneuerndes Potential. &lt;strong&gt;Diese Taktik wird auf der transmediale von technologischen auf politische, ästhetische und andere gesellschaftliche Systeme übertragen und im Hinblick auf die produktiven und destruktiven Seiten von Inkompatiblität hinterfragt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=eiK1dhquQxk" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz ehrlich muss ich jedoch eingestehen, dass der Wechsel des künstlerischen Leiters, neu mit Kristoffer Gansing besetzt, mir persönlich nicht zusagt. Bis auf die &lt;strong&gt;Eröffnungsperformance von Glitch-Künstler jon.satrom&lt;/strong&gt; und einigen wirklich spannenden Talks, die sich ernsthaft dem Thema Inkompatibilität widmeten, könnte man fast meinen Gansing hätte zu viel Zeit mit dem umkrempeln des Festivals verbracht, als sich wirklich um eine spannende Konzipierung dessen Inhalts zu kümmern. &lt;strong&gt;Viel zu viele Inhalte waren wahrlich gewollt oder ungewollt in/kompatible&lt;/strong&gt;miteinander und so fällt der &lt;strong&gt;Vergleich mit der superlativen letztjährigen Ausgabe response:ability eher mager&lt;/strong&gt; aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Grosses Lob gebührt jedoch den Programmverantwortlichen der CTM&lt;/strong&gt;: Club Transmediale – dem Festival für zeitgemässe, elektronische, digitale und experimentelle Musik, welches sich unter anderem in der Passionskirche, im Berghain, Hau1 und Hau2 abgespielt hat. &lt;strong&gt;Vom ultimativen Debütkonzert vom neuen Mouse on Mars Longplayer Parastrophics, zu einem 7 stündigen Grouper-Konzert und ganz einmaligen Auftritt von Tim Hecker in der Passionskirche, hat man einzigartige Delikatessen der elektronische Musik gekonnt sehr kompatibel zueinander ins Programm eingewoben.&lt;/strong&gt; Und so wurde mein Programm dann auch eher vom Tagesprogramm zum Abend- und Nachtprogramm. Ich bin gespannt wie die transmediale nächstes Jahr dastehen wird und hoffe, dass Künstler wie Reynold Reynolds wieder eine Plattform für ihre tollen Werke bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lZCr7vbFkts" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild-/Videoquellen:&lt;/strong&gt; Offizielles Pressematerial/Eigenes Material</description>
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      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 00:34:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Philippinen – 7107 Inseln voller Kontraste</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2012/01/13/philippinen--7107-inseln-v.jpg</img>
      <lead>Das philippinische Inselreich besteht aus 7107 völlig gegensätzlichen Inseln.
Einerseits die Mega-City Manila und der pulsierenden Handelsstadt Cebu. Andere sind kleine Koralleninseln mit einsamen Buchten, Vulkanen sowie artenreichen Regenwälder, teils unbewohnt und unberührt.</lead>
      <description>Die Fotografen und Fotojournalisten Tobias Hauser und David Hettich bereisten die Philippinen über mehrere Jahre und haben mit ihrem neuen Vortrag ein kontrastreiches Portrait des asiatischen Landes entworfen, das die natürliche und kulturelle Vielfalt in spannenden Reportagen widerspiegelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=uIL2GxKZgas&amp;feature=player_embedded" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hauser und Hettich wanderten durch Urwälder zu den Kraterrändern riesiger Vulkane. Mit Booten und Schiffen fuhren sie auf unter- und überirdischen Flüssen, Binnenseen und dem Ozean. Auch mit dem Helikopter flogen sie mehrmals über die Inselwelt und über die uralten Reisterrassen, um beeindruckende Luftaufnahmen aus einer anderen Perspektive zu machen. Sie portraitieren die Menschen, von denen man sagt, sie hätten eine asiatische Seele, einen westlichen Geist und ihr Herz schlage im feurigen Rhythmus lateinamerikanischer Tänzer. Sie begleiteten Vogelnest-Sucher steile Klippen empor, sprachen mit Katholiken, die sich während der Osterprozessionen an Holzkreuze nageln lassen, lernten die Arbeit der Perlenzüchter kennen und trafen Tierschützer, die sich für die vom Aussterben bedrohten philippinischen Adler und Koboldmakis einsetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/13/mix2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Auch die Unterwasserwelt ließen sie nicht im Verborgenen. Die beiden Fotografen und Filmemacher tauchten in den gigantischen Korallengärten der Tubbataha Riffe inmitten der Sulusee und erkundeten das weltberühmte Apo-Riff. Dort begegneten ihnen neben zahllosen exotischen Kleinfischen auch Walhaie, Meeresschildkröten und riesige Stachelrochen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Neben all der Schönheit zeigen sie jedoch auch die bedrückenden Seiten des Landes. Aller Warnungen zum Trotz machte sich Hauser auf dem Weg in die Slums der Megametropole Manilas, um Menschen kennen zu lernen, die dort einen täglichen Kampf ums Überleben  führen. Statt, wie von offizieller Seite angekündigt, auf gefährliche Kriminelle zu stoßen, traf er überaus freundliche Familien, die sogar das Wenige was sie zu essen hatten, mit ihm teilen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/13/mix.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Es entstanden ausdrucksstarke Bilder und Geschichten, die Menschen voller Würde und Humor zeigen; Menschen, die auf dem Land, wo ihre Familien über Hunderte von Jahren ein selbständiges Auskommen hatten, alles verloren haben und denen die Gesellschaft nur in der Großstadt Möglichkeiten zum Überleben bietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/13/08-philippinen.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Philippinen – 7107 Inseln voller Kontraste“ ist eine 100-minütige spannungsgeladene Live-Reportage mit exzellenten Bildern und eindrücklichen Berichten über abenteuerliche Exkursionen in die Natur und Kultur des Landes. Interessante Einblicke in das Leben der Menschen, ihren Alltag und ihre Sehnsüchte geben dem Vortrag eine besondere Tiefe. Zauberhaft und komisch, manchmal auch schockierend und hart – wer mehr über die Philippinen erfahren möchte, sollte sich diese lebendige Bilderreise nicht entgehen lassen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tourneeplan&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Mi 08.02.2012 St. Gallen Centrum St. Mangen 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Do 09.02.2012 Luzern Paulusheim 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Mo 13.02.2012 Zürich Volkshaus, weisser Saal 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Di 14.02.2012 Uster Wagerenhof 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Mi 15.02.2012 Zürich Volkshaus, weisser Saal 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Do 16.02.2012 Bern Aula Freies Gymnasium 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Fr 17.02.2012 Thun Burgsaal 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Mo 20.02.2012 Basel Volkshaus 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Di 21.02.2012 Aarau KUK 19.30 Uhr &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Info&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="www.explora.ch" target="_blank"&gt;Explora&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.explora.ch/content.cfm?nav=1&amp;content=34" target="_blank"&gt;Ticket und Vorverkauf&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://​www.david-hettich.de" target="_blank"&gt;David Hettich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tobias-hauser.de/home/" target="_blank"&gt;Tobias Hauser&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bilder&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;zvg Explora</description>
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      <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:41:50 +0100</pubDate>
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      <title>Entrepreneurial Speakers Series</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2011/12/02/john_bird.jpg</img>
      <lead>Am 30. November fand die Jobzippers Entrepreneurial Speakers Series statt. 
Die Gelegenheit für Studierende und Absolventen ihre Fragen rund ums Unternehmertum zu beantworten.</lead>
      <description>Der von CTI, Centralway, Mannequin Labs, Novartis Venture Fund und startups.ch finanzierter Event bot mehr als 20 Jungunternehmern die Möglichkeit, sich und ihre Ideen zu präsentieren. Das Thema des Events: “Entrepreneurship as your Career Path“. Die Idee dahinter: seit mutig, werdet selbständig, verwirklicht eure Ideen, seit Entrepreneurs.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber wie? So genannte Speakers zeigten, wie sie es geschafft haben. Eine glanzvolle Einführung bot John Bird &lt;i&gt;(Bild)&lt;/i&gt;. Unter dem Aufhänger „Once a part of the problem. Now a part of the solution“ erzählte er seine Geschichte. Diese wurde zeitgleich an der ETH Zürich aufgenommen und an die ETH Lausanne, die Universität St.Gallen, die Universität Neuchâtel, die Universität Bern, FHNW und die Universität Lausanne gestreamt. Ein Paradebeispiel vom Tellerwäscher zum Millionär. Mit seinen Anekdoten und Gefängnisgeheimnissen ermutigte Bird junge Entrepreneurs es ihm gleich zu tun. „Auf die Leute käme es an“, meint er. Wer die guten findet, ein Team bilden kann, hat alles. „Die Leute bringen die Ideen, lerne wie sie denken, beobachte sie“, erzählt er.  Einen Ego-Trip? - Forget it! Wer erfolgreich sein will, muss sich präsentieren können. „Sag, was du willst, sag es laut, sag es simpel“, ist Birds Ratschlag. Es geht nur ums Präsentieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;An jeder Hochschule stellten sich jeweils zwei Speakers und Ihr Unternehmen vor. An der ETH Zürich waren das Carlole Hofmann und Nicolas Gamard.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Frauen Power&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Carole Hofmann ist Business Development, Kommunikations- und eCommerce Spezialistin. Sie arbeitet seit über 12 Jahren im online Bereich. In ihrem aktuellen Projekt unterstützt sie die Frauen Power. „Frauen holen in der Geschäftswelt immer mehr auf“, sagt sie. Sie fördert die Vernetzung unter Frauen auf Level Executives und Entrepreneurs. Mehr Infos über Frauen in Kaderpositionen unter http://www.yfee.org/ &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5 Punkte&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Der nächste Speaker gab den jungen Entrepreneurs gleich fünf Punkte mit auf den Weg. Nicolas Gamard, Gründer der salsaDev (Software Unternehmen), orientierte sich an denen Punkten und wiederholte mehrmals, wie wichtig es ist Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. &lt;br /&gt;1.)	Ödest es dich auch an jeden Tag um die gleiche Zeit zur Arbeit zu gehen, um die gleiche Zeit zu gehen und mal schnell an die Kaffeemaschine zu gehen und wieder an deinen schön geordneten Tisch und all die Vorgesetzten? Dann wage es, stelle dich der Herausforderung! &lt;br /&gt;2.)	Gamard zeigte unter Punkt zwei die Lernkurve im Vergleich „normalen“ Unternehmen (corporate). Während die des Entrepreneurs stetig steigt, steigt die des corporates zuerst an und bleibt irgendwann konstant. &lt;br /&gt;3.) Dieser Punkt erklärte sich von selbst. Wie Gandhi einst sagte: „We must be the change we wish to see in the world“.  &lt;br /&gt;4.)	Das Wichtigste für viele. Das liebe Geld. Wir wissen, die Millionäre auf der Welt, die die das grosse Geld schaufeln, sind Entrepreneurs. Klar ist auch, dass anfangs alles schwieriger ist. Auf Dauer gesehen jedoch effizienter. &lt;br /&gt;5.)	Wenn es hart auf hart kommt, soll man nicht an das ganze Bild denken, sondern anfangen Werte zu schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;All die Ratschläge der Speakers haben hoffentlich einige ermutigt ihr eigenes Ding durch zu ziehen. Die Entrepreneurial Speaker Series ist eine innovative Eventreihe, die den zukünftigen Weg zu mehr Interaktivität in der Bildung, sowie einem offenen Zugang zu ihr ebnen kann. Deswegen sind für die Bereiche Social, Academic und Corporate ebenfalls Speaker Series geplant, die nach dem gleichen Schema ablaufen sollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr Infos: &lt;a href="https://jobzippers.com/speakers/" target="_blank"&gt;Jobzippers.com&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Bild: &lt;a href="http://johnbird.co.uk" target="_blank"&gt;http://johnbird.co.uk&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:39:40 +0100</pubDate>
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      <title>Die grosse Reise – Abenteuer Weltumrundung</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2011/11/13/tuk-tuk.jpg</img>
      <lead>Die Reise soll nach Südamerika, in Daniel Snaiders alte Heimat führen. In einem Jahr von Deutschland bis ans Ende der Welt, nach Feuerland - mit dem Fahrrad. 
So ist die Planung. Doch es kommt alles anders.
Es ist eine Geschichte voller Emotionen und Herausforderungen.</lead>
      <description>Immer das grosse Ziel, die südlichste Spitze Südamerikas vor Auge, erzählen die beiden Bayern in ihrem Vortrag davon, wie es ist, wenn man Tausende Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt, obwohl “dieses Fortbewegungsmittel ebenso wenig zu einem passt, wie die Lederhose zum Japaner.“ Die ersten Kilometer dieser langen Reise führen durch das eisige Island, über nordamerikanische Highways, entlang mittelamerikanischer Urwaldpisten.Mit viel Spannung und Witz schildern sie die intensiven Begegnungen und Erfahrungen mit den Menschen, der oft grandiosen Natur und den tiefen Eindrücken dieser aussergewöhnlichen Reise &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der gewaltige Gebirgszug der Anden und das stürmische Patagonien werden zu Grenzgängen. Am ursprünglichen Ziel, der Südspitze Südamerikas, angekommen, hat die Erde für die beiden Langzeitradler jedoch nichts an Anziehung verloren. Die Entscheidung steht seit Wochen: „Wir fahren weiter! Wie lange, dass lassen wir offen. Alles was jetzt kommt ist Zugabe.“ Die Reisekasse ist aufgebraucht. Monatelang ziehen von einer Farm zu nächsten und versuchen mit verschiedensten Jobs die Reisekasse wieder aufzufüllen. Die arbeitsreichen Monate haben die beiden wieder heiss aufs Weiterziehen gemacht. Heiss auf die Durchquerung des australischen Kontinentes, 4000 Kilometer quer durch das fast menschenleere Outback. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TKvcr3kW5BE&amp;feature=player_embedded" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Zweieinhalb Jahre nach Abfahrt radeln die beiden Bayern in Südostasien ein. Die lange Reise prägt, hinterlässt Spuren und zehrt an den Kräften. In Indonesien erwischt Daniel ein unbekanntes Fieber. Die Ärzte sind ratlos. Die beiden schlagen sich bis Thailand durch und haben einen Entschluss gefasst: „Genug geradelt! Man soll ja nichts übertreiben“. Susi und Daniel versuchen eine scheinbar verrückte Idee, die sich seit den peruanischen Anden nicht mehr losgelassen hat, in die Tat umzusetzen. Und tatsächlich, nach Monaten der Ungewissheit, Planung und Organisation ist ein altes, dreirädriges Taxi, genannt Tuk- Tuk organisiert, langstreckentauglich umgebaut und die formalen Vorausetzungen geschaffen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Susi und Daniel werden von einer Talkshow zur nächsten gereicht. Ihre Geschichte erscheint auf vielen Mattscheiben und Zeitungen Südostasiens. Das alte Taxi mit den beiden Bayern wird noch vor Abfahrt in ganz Südostasien zur Legende: „Around the world by tuk tuk“.Die Reise ist gespickt mit Höhen und Tiefen. Es ist auch eine Reise, bei der Traum und Tragödie ganz nah beieinander liegen. Vor der Abfahrt aus Thailand entgehen die beiden Langzeitreisenden der verheerenden Tsunami-Katastrophe und werden vor Ort zu Helfern. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Europa ist jetzt auf dem Landweg zu erreichen. Doch Restriktionen in Burma und China zwingen einen langen, unsicheren Umweg einzuschlagen. Über Japan geht die Reise in den fernen Osten Russland, nach Wladiwostok. Die wahre Herausforderung, für Mensch und Maschine liegt aber noch vor ihnen: Die Mongolei. Nicht nur dort ist  das dreirädrige Taxi für die Menschen eine Sensation. Und schnell wird klar einen grossen Vorteil hat das alte Taxi gegenüber dem Rad: Es bietet Platz für so manch skurrilen Fahrgast.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Entlang der legendären Seidenstrasse holpert das Dreirad-Taxi bis in die Türkei. Dreieinhalb Jahre nach Abfahrt, vor den Türen Europas, drehen Susi und Daniel nochmals ab, um auch den letzten verbleibenden Kontinent anzusteuern: Afrika.Am Ende wurde aus einem „kurzen“ Südamerika-Trip eine ausgewachsene Weltumrundung. Aus einem Jahr wurden knapp vier, statt einem Kontinent werden es fünf. Erst nach 73000 Kilometern und 47 Ländern kehren die Beiden  wieder in die Heimat zurück. Susi im Tuk Tuk und Daniel auf dem Fahrrad, ohne zu ahnen, dass im Gepäck ein Weltrekord schlummert: Der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde mit der längsten jemals mit einem Dreirad zurückgelegten Strecke. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tourneeplan&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Mo 14.11.2011 Basel Volkshaus 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Di 15.11.2011 St. Gallen Centrum St. Mangen 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Mi 16.11.2011 Bern Aula Freies Gymnasium 19.30 Uhr &lt;br /&gt;Do 17.11.2011 Luzern Paulusheim 19.30 Uhr &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Info&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="www.explora.ch" target="_blank"&gt;Explora&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.explora.ch/content.cfm?nav=1&amp;content=9&amp;id=136" target="_blank"&gt;Ticket und Vorverkauf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Titelbild&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;zvg Explora</description>
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      <pubDate>Sun, 13 Nov 2011 12:23:23 +0100</pubDate>
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      <title>Tschechischer Barde vergreift sich an CH-Volksheld</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2011/09/15/janrepka2.jpg</img>
      <lead>Am Samstagabend wird im Café "Zum Hut" in Uster die Schweizer Musiklegende Mani Matter wiederauferstehen. Zum Leben erweckt hat ihn Jan Repka, ein junger tschechischer Troubadour. Und nimmt ihn auf seinem Velo-Gepäckträger gleich mit durch die ganze Schweiz.</lead>
      <description>Gottes Wege sind bekanntlich unergründlich. Dasselbe scheint für die Wege der Musik zu gelten: Oder wie kommt es, dass Jan Repka, ein junger tschechischer Musiker, sich ausgerechnet in die Chansons des Schweizer Volkshelden Mani Matter verliebt, sie in seine Muttersprache übersetzt, sich Bärndütsch antrainiert und sich damit in Prager Kaffeehäusern einen Namen macht? &lt;br /&gt;Die ungewöhnliche musikalische Liaison begann vor einigen Jahren, als Repka eine Reise in die Schweiz unternahm und zufällig auf Matters Musik aufmerksam wurde. Die Liebe sollte andauern – trotz der sprachlichen Barriere: “Manchmal muss ich mir vor dem Konzert zu Hause noch schnell meine hochdeutsche Übersetzung anschauen, um mich daran zu erinnern, was ich überhaupt singe”, gesteht der 29-Jährige lachend. &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun kehrt Repka mit seinen Liedern an deren Ursprung zurück: Vom 17. bis 30. September tingelt er von Zürich aus richtung Romandie – auf seinem Fahrrad, wohlgemerkt – und hat nebst seiner Gitarre und seinem dritten Album „Čistý byl svět“ (Rein war die Welt) auch ein beachtliches Matter-Repertoire im Gepäck. So mancher hat schon versucht, das Erbe des grossen Berners anzutreten – aber wohl noch nie mit einem so entzückenden osteuropäischem Akzent. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;* &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei kleine Kostproben auf YouTube: &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ciXshuCQIRw&amp;NR=1" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=YG4tBrbtWOY&amp;feature=results_video&amp;playnext=1&amp;list=PLF1B1E4CB516F18E9" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zum-hut.ch/content/d/1/agenda_details.php?ID=410&amp;N1=Veranstaltungen&amp;N2=Veranstaltungen" target="_blank"&gt;Infos zum Eröffnungskonzert in Uster &lt;/a&gt;(11min mit der S5 vom Stadelhofen, 5min zu Fuss von Bahnhof) &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Alle Etappen von Jans Tour: &lt;a href="http://www.janrepka.cz" target="_blank"&gt;www.janrepka.cz&lt;/a&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:05:10 +0200</pubDate>
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      <title>Circus Monti begeistert mit Akrobatik</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2011/08/21/titelbild.jpg</img>
      <lead>Auch dieses Jahr begeistert Circus Monti mit einem hinreissenden Programm - Rhythmus, Tanz und Akrobatik lässt das Publikum staunen und verzaubern. Mit dem aktuellen Programm monti 2011 – en bloc! sorgt der Circus Monti für ein unvergleichliches Circuserlebnis.</lead>
      <description>&lt;strong&gt;Mobile Bühne dank verschieden Holzkuben&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Circus Monti geht wiederum neue Wege und setzt nicht ausschliesslich auf klassische Circuskunst. Vielmehr verbinden die um einen Wohnblock angesiedelten Gruppennummern einzelne artistische Darbietungen zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. Verträumte und melancholische Szenen verzaubern, rhythmisch mitreissende Momente sorgen für starke Kontraste. Mit zehn verschiedenen Holzkuben werden in der Manege einzigartige, verblüffende Wohn- und Strassenwelten gebaut. Würfel, Podeste und Türme dienen den Artistinnen und Artisten als mobile Plattformen. Spielend, jonglierend, balancierend, fahrend, träumend wie auch fliegend bewegen sie sich durch dieses sich stets verändernde Bühnenbild. Die Wohnblöcke erinnert stark an die Ghettoszene. Auch wenn die moderne Hiphopszene im Vordergrund steht, vermischt sich das Programm hervorragend mit traditionellen Zirkusnummern wie Jonglage und Trapez. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=dvv0EuE5cSI" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Akrobatische Leckerbissen verschmelzen zu einem Genuss&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Die 13 Artistinnen und Artisten – sie stammen aus Italien, Kanada, den USA und der Schweiz – sorgen in ihren Spezialdisziplinen für artistische Höhepunkte. Rhythmus, Tanz und akrobatische Höhepunkte verschmelzen zu einem Genuss für alle Sinne.  So bewegt sich die Handstandartistin Marie-Eve Dicaire auf ihren Händen so sicher wie manch einer auf seinen Füssen. Sarah Lett wirbelt federleicht mit einer kraftvollen Darbietung im Roue Cyr durch das Manegenrund. Mick Holsbeke überzeugt als Clown genauso wie mit seinen artistischen Fähigkeiten. Giulio Lanzafame jongliert seine bis zu sieben Bälle mit Händen und Füssen gleichzeitig. Zwei Luftnummern am Trapez und am Vertikalseil begeistern durch Ästhetik und  Sinnlichkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2011/08/21/unbenannt-1.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gelunges Debut mit faszinierender Jongleurnummer&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Die hochtalentierten Artisten entfliehen tanzend, fliegend und jonglierend ihren Blockwohnungen. Auch bei der Kleiderwahl ist der rote Faden gegeben indem vor allem die männlichen Künstler in weiten T-Shirts und Hosen gekleidet auftreten. Glitzernde Kostüme, wie es so mancher aus anderen Zirkussen gewohnt ist, sucht man bei der diesjährigen Vorstellung des Circus Monti vergebens. In seiner Premiere als Soloauftritt setzt sich der jüngste Spross der Zirkusfamilie Mario Muntwyler in Szene. So balanciert der Enkel des verstorbenen Clowns Monti und Gründers des Familien-Zirkus, Guido Muntwyler mehrere Reifen auf seiner Nase, lässt Keulen durch die Luft wirbeln und in Gruppennummern mit. Die Gelassenheit und Coolness, die der erst 15-jährigen dabei ausstrahlt, zeigen, dass er schon seit seinem sechsten Lebensjahr in der Manege steht. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diabolo Nummer verblüfft das Publikum&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Direktionssohn Tobias Muntwyler feiert in diesem Jahr bereits sein 10. Manegenjubiläum. Zusammen mit dem Luzerner Jonas Egli verzaubert er das Publikum in seiner Paradedisziplin. Die beiden werfen sich zeitweise bis zu sieben Rollen hin- und her. Immer wieder fangen sie die Rollen mit dem Seil und lassen sie fliegen. Bis zu fünf Diabolos lassen die hochtalentierten Jungs durch die Luft kreisen.  Seit seinem ersten Auftritt an der Seite seines Vaters hat sich Tobias artistisch unglaublich entwickelt. Der Diabolokünstler pendelt zwecks seiner Kaufmannsausbildung zwischen der Berufsschule in Aarau, dem Lehrbetrieb in Wohlen und dem Circusbüro. Soweit es sein Arbeitspensum zulässt, steht er beinahe täglich in der Manege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2011/08/21/diabolo.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nervenkitzel mit dem Säbel&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Sein Vater Vater Johannes Muntwyler sorgt mit seinem Auftritt für pure Magie. Er zeigt eine gewagte Säbelbalance, schwebt auf einem fliegenden Teppich hoch über den Köpfen des Publikums und sorgt für gehörigen Nervenkitzel. Doch noch nicht genug. Vom fliegenden Teppich steigt er auf einer Hängeleiter hinab auf den Boden; wohlverstanden ohne den Sebel jemals zu verlieren.Dominique Jann – mit dem Schweizer Filmpreis 2009 ausgezeichnet und bekannt aus  dem Spielfilm “Die Standesbeamtin“ – spielt eine liebenswürdige, herzerwärmende Figur, welche die Höchstleistungen mit feinfühligen Geschichten und subtilem Humor verbindet. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Witzige Clowneinlagen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Die witzigen Einlage von Clown Mick Holsbeke mit seinem Lachen sorgt beim Publikum von Anfang an für Bauchmuskelkater. Mick Holsbeke ist nicht einfach nur ein Clown. Im Gegenteil dieser Clown verfügt über verblüffende akrobatische Talente. So taumelt er  auf einem riesigen Ball anscheinend blindlings durch die Manege. Doch in Wirklichkeit beherrscht er ihn aber perfekt indem er ihn gekonnt um die Wohnblöcke lenkt und zur Erleichterung des Publikums auch bremsen kann.Einen weiteren Leckerbissen garantiert Sarah Lett mit dem sogenannten Roue Cyr, einem Reifen, so gross wie Lett selbst, in welchem sie sich durch die ganze Manege dreht. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2011/08/21/monti11_sarah_lett1.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Circus Monti ohne Tiere&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Seit der Saison 2011 werden im Circus Monti keine Tiere mehr gehalten. Seit Niklaus Muntwyler vor sechs Jahren das Unternehmen verlassen hat, nahm die Bedeutung der Tiere im Programm stetig ab. Es wird nun eine kleine Tradition gebrochen. Vorher sind im Programm regelmässig Haustiere (Esel, Ziegen, Schafe, Gänse, Enten und Hühner) aufgetreten. Bis 2004 waren auch die Pferde von Niklaus Muntwyler ein fester Bestandteil der Monti-Programme. Trotzdem gelingt es dem Circus Monti auch ohne Tiere mit herausragenden Circusprogrammen ein breites Publikum zu begeistern. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Circus Monti hebt ab&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Nicht umsonst gilt Monti als aussergewöhnlicher Circus. Monti-Programme sind ein Mosaik aus artistischem Spektakel, visueller Inszenierung und musikalischem Genuss für alle Sinne. Dies ist dem Team rund um den Theaterschaffenden Rico Grandjean mit monti 2011 – en bloc! erneut gelungen. In der bisherigen Geschichte wurde der aussergewöhnliche Zirkus zweimal mit dem Prix Walo ausgezeichnet. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Circus Monti ist noch bis am 30. Oktober 2011 auf Tournee. Eintrittskarten können ab vier Wochen vor dem Start des jeweiligen Gastspiel reserviert werden. Zu beziehen sind sie entweder telefonisch unter +41 (0)56 622 11 22 oder an der Circuskasse. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.circus-monti.ch" target="_blank"&gt;Circus Monti&lt;/a&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bericht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Christina Uebelhart &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fotos&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Matthias Uebelhart: Titelfoto, Foto Nr. 1 &lt;br /&gt;Circus Monti - Felix Wey: Foto Nr. 2 und 3</description>
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      <pubDate>Sun, 21 Aug 2011 15:27:37 +0200</pubDate>
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      <title>Schuldenkrise</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2011/08/19/china.jpg</img>
      <lead>Die Chinesen haben seinerzeit 1.16 Bio. Doller in US-Staatsanleihen investiert und somit stellt China den größten Auslandsgläubiger der USA dar.  Dementsprechend ist das Land von herausragender Bedeutung, was die Finanzierung des US-Haushalts betrifft.</lead>
      <description>&lt;i&gt;Durch die fiskalischen Probleme der USA entpuppt sich immer mehr ein politisches Machtspiel, aus dem Kokon der wirtschaftlichen Beziehung. Dabei vergessen viele, wie sehr eigentlich die beiden Supermächte abhängig voneinander sind&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;Ein Blick hinter die ökonomischen Kulissen :&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;China hat seine eigene Währung an den Dollar gebunden und ermöglichte es sich auf diese Weise Innerlands einen Exportboom zu erzeugen, der vor allem auf niedrigen Preisen beruhte. Um die Kurse der eigenen Währung im gewünschten Rahmen zu halten, generierte die chinesische Notenbank direkt Geld, welches umgehend in den Devisenmarkt floss. Das eigene Geld wurde in Dollar getauscht und diese wiederum in Anleihen und vor allem US-Staatsanleihen investiert, damit das Geld eine zusätzliche Rendite erwirtschaften kann. Dadurch löste China einen Nachfrageboom für US-Anleihen aus, der niedrige Finanzierungsmöglichkeiten zur Folge hatte und zunächst der Stärkung der US-Wirtschaft diente und in der Folge zur Finanzierung der US-Finanzmärkte beitrug. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Billiges Geld befördert die Spekulation, da es sie ertragreicher gestaltet.In der Umkehr löste der günstige Wechselkurs und das Überangebot in China dann den Exportboom aus, sprich beförderte die Direktinvestitionen, ausländischer Unternehmen, in das Land. Im Fazit kann man sagen, dass China auf den USA gebaut ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umso mehr überrascht die Reaktion der Chinesen auf die aktuelle Lage in den USA, mit der sie die Werthaltigkeit des eigenen Investments stark infrage stellen.Im Dezember 2009 reduzierte China seine US-Staatsanleihen um 34 Mrd. Es folgten Monate des Abbaus respektive der Stagnation. Ein Warnschuss oder auch die komplette Abkehr von den USA deutete sich an. Seinerzeit sprang der Finanzplatz London für China ein und kompensierte die Ausfälle. Im Markt wurde vermutet, dass London die Papiere in diverse Finanzkonstrukte rein packt und weitervertickt. Häppchenweise, sodass die Risiken gestreut scheinen. Wie dann ein Jahr später raus kam, haben die Chinesen nicht mehr direkt in den USA gekauft, sondern in London.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war also nur ein Warnschuss Richtung USA. Dieser deutete darauf hin, dass China durchaus bereit ist, politisch aktiv gegen das Anspruchsdenken in den USA vorzugehen und sich in seiner Rolle des passiven Profiteurs neu zu definieren gedenkt.Mittlerweile wird es direkter. Bereits während der US-Kongress sich noch stritt, forderte China direkt eine nachhaltige Lösung (wir kennen die Wortwahl von S&amp;P) der Schuldenproblematik. Dabei ging es vor allem um die Beschleunigung der Verschuldung und nicht um die Anhebung der Schuldengrenze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während des gesamten Prozesses folgten Nadelstiche durch die eingangs beschriebenen Abstufungen der Ratingagentur Dagong, dazu folgte ein bissiger  Kommentar der Nachrichtenagentur Xinhua, die als Sprachrohr der chinesischen Regierung gilt. Demnach habe China als größter Gläubiger jedes Recht Forderungen an die USA zu stellen, um die Sicherheit des eigenen Vermögens sicherzustellen. Die kurzsichtige Schuldenpolitik, einhergehend mit einem aufgeblähtem Sozialstaat und sehr hohen Militärausgaben könnten der Auftakt zu noch verheerenderen Bonitätsnoten sein. Es ist von Schuldensucht die Rede, mit der die USA versuchen ihre Probleme zu lösen und schlussendlich mündet es in der Forderung, dass der Dollar als Leitwährung abgelöst werden müsse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Kern fordert China nichts anderes, als die Entmachtung der USA als Supermacht. Wie stark die USA diesbezüglich angeschlagen sind, zeigen die verhaltenen Reaktionen seit dem Beginn der Finanzkrise auf. Bis auf den Fakt der für die USA nachteilhaften Währungsbindung Chinas, konnte kein wirksamer Angriffspunkt gefunden werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei dieser Form des Aktionismus stellt China die Machtpolitik über die eigenen Investments und Staatsfinanzen. Aufgrund der starken gegenseitigen Bindung kann das durchaus im Desaster für beide Staaten enden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jango&lt;/strong&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 19 Aug 2011 11:45:07 +0200</pubDate>
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      <title>Zirkus Knie - Vive le Cirque</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2011/08/14/knie-students.ch.jpg</img>
      <lead>Die Circus-Knie-Truppe ist unterwegs im ganzen Land. Seit letztem Donnerstag macht er auch in der Hauptstadt Station. Der Zirkus Knie gastiert bis am 24. August in Bern. Elefanten, Pferde und auch der Knie Nachwuchs begeistern das Berner Publikum erneut.</lead>
      <description>Die Familie Knie zeigt auch in der 93. Spielsaison starke Präsenz und Verbundenheit in der Manege. Zahlreiche Mitglieder aus nunmehr drei Generationen der Zirkusdynastie zeigen ihre Kunststücke mit südamerikanischen Lamas und Guanakos. Auch die Legendären Pferde und Pony Nummern, sowie die mächtigen Elefanten verzaubern das Publikum immer wieder aufs Neue. Gelegentlich treten auch die Knie-Sprösslinge Ivan Frédéric 10 und Chris Rui 5 im Chapiteu auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2011/08/14/knie_fredy_knie_ivan-web.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Auch dieses Jahr ist es Fredy Knie jun. und seiner Tochter Géraldine gelungen, das Who's Who der Artisten in der Manege zu versammeln. Der bewährten Mischung aus Akrobatik, Tiernummern, Clownerie sowie der beliebten Comedy wird Rechnung getragen. Angefangen mit den Fratelli Errani, welche mit einer kraftvollen Handvoltige ihr mehrfach preisgekröntes Können unter Beweis stellen. Mit dem begehrten Zirkus-Oscar ausgezeichnet ist das Duo Flight of Passion. Die momentan wohl sinnlichste und choreographisch höchststehende Strapaten-Nummer überhaupt. Das bezaubernde Trio Bellissimo, drei junge Frauen aus der Ukraine, baut aus sich selbst unglaubliche Pyramiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2011/08/14/flightofpasison_31.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Seit Jahren gehören auch die chinesischen Akrobaten zu Knies Programm. Dieses Jahr sind sie gleich doppelt vertreten: Der junge Zhang Fan beherrscht wie kein anderer das sogenannte Schlappseil. Seine Balancefähigkeiten grenzen dabei an das Unmögliche. Nicht weniger atemberaubend ist die Zhejiang Acrobatic Troupe, für welche die Welt wortwörtlich kopfsteht. Stehend, jedoch diesmal auf dem Rücken zweier sanftmütiger Kaltblutpferde, treten Wioris und Maryna in die Manege. Ihr Pas de deux ist eine akrobatische Spitzenleistung. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=nwpcgHYU3qA" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Seit Jahren gehören auch die chinesischen Akrobaten zu Knies Programm. Dieses Jahr sind sie gleich doppelt vertreten: Der junge Zhang Fan beherrscht wie kein anderer das sogenannte Schlappseil. Seine Balancefähigkeiten grenzen dabei an das Unmögliche. Nicht weniger atemberaubend ist die Zhejiang Acrobatic Troupe, für welche die Welt wortwörtlich kopfsteht. Stehend, jedoch diesmal auf dem Rücken zweier sanftmütiger Kaltblutpferde, treten Wioris und Maryna in die Manege. Ihr Pas de deux ist eine akrobatische Spitzenleistung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2011/08/14/barto-web.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Für Lacher sorgen dieses Jahr gleich Zwei Vertreter der Komik. Zum einen der belgische Pantomime Barto, der mit seinen Verrenkungen und Gesten das Publikum zum Staunen bringt. Für weitere Lachmuskeln sorgt das Duo Edelmais mit Rene Rindlisbacher und Sven Furrer. Mit verschieden Einlagen, wie der Parodie des Netz Natur Moderators Andreas Moser in breitestem Basler Dialekt. Auch die Geschichte, untermalt mit Geräuschen von Zuschauern wie zum Beispiel dem Frauenarzt Daniel, der auch während der Vorstellung immer wieder mit faulen Sprüchen auf die Schippe genommen wird, sorgen die beiden für Lacher während der ganzen Vorstellung. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2011/08/14/pfeil11.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Während in der deutschen- und italienischen Schweiz das Duo Edelmais das Publikum begeistert, so sorgen in der Romandie die Starbugs für den Humor in der Manege. Das Berner Duo hat seinen hohen Unterhaltungswert bereits im Tessin und in der Deutschschweiz in der Knie Manege unter Beweis gestellt. Ganz ohne Worte verstehen sie es, als sie als lebendig gewordene Comicfiguren das Publikum vom ersten Moment an um den Finger zu wickeln. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Zirkus Knie ist noch bis am 20. November 2011 auf Tournee. &lt;br /&gt;Eintrittskarten können ab 3 Wochen vor Ankunft des Circus Knie am Gastspielort online via &lt;a href="http://www.ticketcorner.ch/circus-knie-tickets.html?affiliate=TCS&amp;doc=artistPages/tickets&amp;fun=artist&amp;action=tickets&amp;kuid=447068" target="_blank"&gt;Ticketcorner&lt;/a&gt;, telefonisch unter 0900 800 800 (CHF 1.19/min., Festnetztarif), bei Die Schweizerische Post, Manor AG, Bahnhof SBB und Coop City oder an der Zirkuskasse gekauft werden. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.knie.ch" target="_blank"&gt;Zirkus Knie&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="www.knieskinderzoo.ch" target="_blank"&gt;Knies Kinderzoo&lt;/a&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/44131/Das-Klassenzimmer-auf-Raedern?ref=magazine-details-related-title" target="_blank"&gt;Das Klassenzimmer auf Rädern&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/53985/Zirkus-Knie-ein-bunter-Mix-under-dem-Chapiteau?ref=magazine-details-related-title" target="_blank"&gt;&lt;i&gt;Tournee 2010&lt;/i&gt; Zirkus Knie - ein bunter Mix under dem Chapiteau&lt;/a&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bericht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Matthias Uebelhart &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fotos &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zirkus Knie &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 14 Aug 2011 14:41:28 +0200</pubDate>
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      <title>So war die Nature One 2011</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2011/08/09/nature_png.png</img>
      <lead>Wer denkt, das sich alle Schweizer  vor der Street Parade noch ein ruhiges Wochenende gönnen, hat sich gewaltig getäuscht. 460km von Zürich entfernt fand am letzten Weekend die Nature One statt. Wir haben abgechecked, was die Schweizer in der Ferne vor dem grossen Heimspiel treiben.</lead>
      <description>Eher unsanft werde ich am Samstagmittag von Luftschutzsirenen aus dem Schlaf gerissen. Krieg? Weniger, im Hundsrückt zeigt trotz des etwas tristen Wetters der Stimmungsbarometer auf Weltfrieden. Am Vorabend feierten wir zusammen mit dem Wahlschweizer &lt;a href="http://www.facebook.com/pages/TOM-NOVY/50506452811" target="_blank"&gt;Tom Novy&lt;/a&gt;, der gleich 3 Gigs auf dem Festival spielte, einen grandiosen Auftakt. An der ersten Station im „House-of-House“ Zelt brachte er die Menge mit einigen seiner Hits wie &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=cgeEsvLhGqs&amp;amp;ob=av2e" target="_blank"&gt;„Your Body&lt;/a&gt;“ zum toben.  Am Hintereingang treffe ich &lt;a href="http://www.facebook.com/ILIKEGURI" target="_blank"&gt;Guri&lt;/a&gt;, bekannter Veranstalter aus Zürich und Booker von Nouveau Niveau DJ Booking, dem ich eine Backstage-Führung sowie einige Kräuterliqueur-Shots (anm. d. Red. zuviel!) zu verdanken habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Ende des Sets von Tom Novy mache ich mich auf einen ausgiebigen Spaziergang über das 350‘000qm grosse Areal.  Dank den 300 DJs, verteilt auf 4 Head-Areas  und 19 Clubs, ist an diesem Wochenende wohl alles vertreten, was die elektronischen Musikliebhaberherzen höher schlagen lässt. Hängen bleibe ich auf meinem Spaziergang beim Set von &lt;a href="http://www.facebook.com/andretanneberger" target="_blank"&gt;ATB&lt;/a&gt; auf der Open Air Bühne und anschliessend bei  &lt;a href="http://www.facebook.com/pages/Kai-Tracid/38752508842" target="_blank"&gt;Kai Tracid&lt;/a&gt; auf dem Classic Terminal. Würde es einen Schönheitswettbewerb unter DJs geben, Kai  würde garantiert den ersten Platz abräumen.  Aber auch musikalisch überzeugt er an diesem Abend mit seinen Hits wie „&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=eeIf_JLyzTg" target="_blank"&gt;4 Just One Day&lt;/a&gt;“, „&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=PPlX0R4O1b8" target="_blank"&gt;Trance &amp;amp; Acid&lt;/a&gt;“  und diversen Platten von seinem Label Tracid Traxx. Ein absolut grandioses Set mit Tracks aus den späteren 90igern hat ein paar Stunden vorher auch &lt;a href="http://www.facebook.com/pages/NIELS-VAN-GOGH/83570271395" target="_blank"&gt;Niels van Gogh&lt;/a&gt; abgelegt.  Um Punkt 4:00 war es dann auf dem Classic Terminal  Zeit für das letzte Nature One Set von Tom Novy. „Ich habe so geile Scheiben dabei, ihr werdet alle Gänsehaut kriegen!“ – und Tom versprach nicht zu viel. Sein Set widmete er übrigens Tilmann Uhrmacher, der kürzlich verstorbenen Ikone der elektronischen Musik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frisch gestärkt und mit Gummistiefeln bewaffnet starteten wir den Samstagabend zum Set des Züricher DJs &lt;a href="http://www.facebook.com/dave202.fan" target="_blank"&gt;Dave202&lt;/a&gt; auf der Open Air Floor Hauptbühne. Trotz des starken Regenfalls füllte sich der Platz während seines Auftritts von Minute zu Minute mehr. Dave202 gab einiger seiner Hits zum Besten und schrieb anschliessend noch fleissig Autogramme. Gleich nach Dave202 folgte der Auftritt der Ägypter  &lt;a href="http://www.facebook.com/alyandfila" target="_blank"&gt;Aly &amp;amp; Fila&lt;/a&gt;. Fila: „Früher war ich selber begeisterter Besucher des Festivals. Heute ist es eine grosse Ehre für mich, selber auf einer der Mainstages aufzutreten!“. Weitere Highligts des Abends waren natürlich einer der Headliner &lt;a href="http://www.facebook.com/PVD?ref=ts" target="_blank"&gt;Paul Van Dyk&lt;/a&gt;, der hinter dem DJ-Pult mit der Menge mitfeierte und gute Laune versprühte. Mark’oh katapultierte uns schliesslich mit Tracks wie „&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=7WNQgqtVAuQ" target="_blank"&gt;Lovesong&lt;/a&gt;“ und „&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=9HmFg0WYx34" target="_blank"&gt;Somewhere over the rainbow&lt;/a&gt;“ in die Anfänge der ganzen Ravebewegung. Für uns definitiv ein würdiger Abschluss des Festivals. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf der Pydna in 363 Tagen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seit dem Jahr 2002 ist die &lt;a href="http://www.facebook.com/energyparty"&gt;Energy&lt;/a&gt;, die jedes Jahr im Hallenstadion stattfindet,  mit einem grossen Zelt an der Nature One vertreten. Wir wollten von Arnold Meyer, Mitglied des Energy-OKs wissen, wie es zu dieser Zusammenarbeit gekommen ist.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;mm: Die Energy Party ist mit einem grossen Zelt an der Nature One vertreten. Wie kam es dazu, dass ihr dieses Festival für die internationale Präsenz ausgewählt habt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Arnold Meyer: &lt;em&gt;Nature One wird von einem befreundeten Schweizer veranstaltet, Nick Schär. Wir kennen ihn noch aus den 90er Jahren, lange vor Nature One. Schoscho Rufener vom Energy-OK ist zudem auch geschäftlich mit ihm verbunden. Nature One ist das grösste Dance-Festival Deutschlands, Energy das grösste Dance-Festival in der Schweiz. Wir bewerben die Nature One auch in unserm Booklet und auf unserer Page, und umgekehrt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;mm: Dieses Jahr wird die letzte Energy im Hallenstadion stattfinden. Bedeutet dies auch das Ende des Zeltes an der Nature One oder darf man auf etwas Neues hoffen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Arnold Meyer: &lt;em&gt;Nein, es ist nicht die letzte Energy. Letztes Jahr war "The Final", aber dieses Jahr geht s unter dem Motto "back by popular demand – the story continues" weiter.&lt;/em&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Willst auch du nächstes Jahr zur Nature One fahren? &lt;a href="http://www.facebook.com/natureone.festival"&gt;Werde Fan von Nature One auf Facebook und bleibe up-to-date!&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle Bild: www.nature-one.de&lt;/em&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:16:49 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Soundwave Croatia!</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2011/08/08/beach.jpg</img>
      <lead>Soundwave Croatia oder der wahr gewordene Festivaltraum! Wo kann man den ganzen Tag mit Flipflops und Badehose rumtigern, mit den Füssen im adriatischen Meer und einem Bierchen in der Hand zu erlesenen Tunes von der Crème de la Crème der englischen DJ-Szene tanzen?</lead>
      <description>(nahaufnahmen.ch berichtet schamlos unkritisch vom wohl besten Festival der Welt) &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;An welchem Festival sitzt Headliner Andreya Triana gemütlich mit einer Zeitung unter einer Pinie und geniesst die Aussicht ohne dabei gestört zu werden? Wo sonst sieht man Headliner Bonobo mit seiner Freundin wie ein Tourist durchs Fischerdörfchen schlendern? Am Soundwave Festival, Petrcane, Kroatien. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2011/08/08/ambiance.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Wer sich auf der Website des Soundwave Festivals umsieht, der bekommt schnell das Gefühl, dass dies entweder das mit Abstand beste Festival werden könnte, welches man je besucht hat oder aber, dass irgendwo ein Haken dran sein muss. Mit turmhohen Erwartungen steigt man ins Auto, kommt nach 12 Stunden Fahrt in Petrcane an und nach drei Tagen Soundwave weiss man: Es ist mit Abstand das BESTE FESTIVAL, das man je besucht hat. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Aber von vorne. Da wäre fürs Erste die Festival-Location. Unschlagbar gelegen an der Spitze einer kleinen Halbinsel, umgeben vom adriatischen Meer und mit schattenspendenden Pinien bewachsen, ist das eigentliche Gelände eher klein und überschaubar. Neben der Openair Bühne für die Konzerte hat es die Beach Terrace und die kleinere Forest Stage im Pinienwald. Die Beach Terrace ist ein Tanzdeck, das direkt ans Meer gebaut wurde und vor welchem sich eine kleine Steinterrasse erstreckt, von der man wahlweise direkt ins Meer springen oder aber sich die Füsse beim Tanzen von den ankommenden Wellen abkühlen lassen kann. Tönt übertrieben gut? Genauso so fühlt es sich auch an. Die ganze Terrasse ist so ausgerichtet, dass die tanzfreudigen Gäste natürlich auch einen unverstellten Blick auf die untergehende Sonne haben, welche, man ahnt es schon, natürlich direkt vor einem im Meer versinkt. Man möchte sein Glück rausschreien ob der Schönheit dieses Ortes. Und ist dabei noch nicht einmal bei der Musik angelangt. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Andreya zum Sonnenuntergang, Bonobo unterm Sternenhimmel&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Während am  Nachmittag verschiedene DJs für einen perfekten Einstieg auf der Beach Terrace und der Openair Bühne sorgen, betritt mit Submotion Orchestra bald das erste grosse Highlight die Bühne. Die siebenköpfige Truppe aus Leeds hat sich innert knapp 2 Jahren eine stetig wachsende Fanbasis erspielt, so dass es nun das erste Mal eng und laut wird vor der Bühne. Die bezaubernde Ruby Wood legt ihre Stimme über den Soundteppich der Band, welcher tief in Soul, Funk und Jazz wurzelt, aber angereichert durch eine Prise Dubstep und Electronica den Schritt ins 21. Jahrhundert ebenso spielend vollzieht. Wunderschön ist das Ganze. Verschnaufpausen gibt es am Soundwave keine, denn danach steht mit Andreya Triana schon das nächste Schmuckstück auf der Bühne. Umhüllt vom goldenen Abendlicht, mit dem glitzernden Meer hinter sich, glaubt man sich mehr in einem Traum denn an einem Openair. Dieses weisse Kleid, die wehenden dunklen Locken, diese Stimme! Sie steht zum dritten Mal in Petrcane auf der Bühne und verzaubert das Publikum auch heuer wieder mit dem ersten Ton. Egal ob sie die souligen Stücke von ihrem Debütalbum „Lost where I belong“ spielt (produziert von niemand geringerem als Bonobo) oder eine Coverversion von Eurythmics „Sweet Dreams“ anstimmt, diese Frau hat Charisma und Stil. Und das Beste war, dass man sie im Doppelpack haben konnte. Denn kaum war ihr eigenes Konzert vorbei, stand sie schon wieder auf der Bühne um Bonobos Songperlen „The Keeper“, „Stay the same“ und „Eyesdown“ den letzten Glanz zu verleihen. Und welch grossartige Momente schenkte uns Simon Green. Es war nun Nacht geworden, die Szenerie mit Hauptbühne, Pinien, Meer und Sternenhimmel war an sich schon schwer zu toppen, da wollte sich auch Bonobo mit Band keine Blösse geben. Es ist schlicht ein Privileg diesem Mann und seinen fantastischen Mitmusikern bei ihrem Handwerk zuzuschauen. Das neue Album „Black Sands“ steht klar im Mittelpunkt des Auftritts, hin und wieder angereichert durch älteres Material. Musik zum Träumen, zum Tanzen, zum Sich-treiben-lassen. Man wünscht sich, dass sie ewig weiter spielen. Als Bonobo für den letzten Song „In between lines“ neben Andreya Triana auch noch Ruby Wood von Submotion Orchestra auf die Bühne bittet und die beiden Damen ein hinreissendes Duett aufs Parkett legen, gibt’s im Publikum kein Halten mehr. Die Ovationen branden Richtung  Bühne und hinaus in die sternenklare Nacht. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2011/08/08/andreya.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bonobo zum Zweiten und ein grossartiger kleiner Drachen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Zeit zum Erholen bleibt am nächsten Tag nicht viel, denn Nachmittags um 13:30 steht schon das Partyboot bereit. Eine simple aber bestechende Idee, (allerdings für einen Zusatzpreis von 15 £ für Nichtjournis) die sich grosser Beliebtheit erfreut. Ein alter Holzkahn wird dabei flugs mit 2 Plattenspielern, monströsen Boxen, diversen DJs und einer Bar ausgerüstet und los geht’s. So tuckert das Boot während vier Stunden gemütlich der malerischen kroatischen Küste entlang, es wird auf dem Sonnendeck relaxt oder ausgelassen getanzt und die Grenze zwischen Artist, Veranstalter und Festivalbesucher ist aufgrund der Enge bald nicht mehr vorhanden. Bonobo gibt sich erneut die Ehre und beweist wie gut er auch als DJ eine Crowd zu rocken vermag. Mit ihm sorgen DOP, Kutmah und Cheeba für eine aufregende Reise ohne Scheuklappen vor den Genregrenzen. HipHop, Dubstep, D’n’B, Reggae, Funk und Soul vom Feinsten wird häppchenweise von den Zeremonienmeistern serviert und tanzend, lachend und springend vom dankbaren Partyvolk aufgenommen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang lädt die Crew der Argonaut („Croatian Pirates. The Fear of the Adriatic Sea“) seine Fracht aus und leicht schwankend macht man sich auf zur Beach Terrace. Ein Mojito zur Erfrischung, die Füsse im Wasser und Bill Withers „lovely day“ aus den Lautsprechern während langsam die Sonne im Meer versinkt? So enden hier die Tage und beginnen die langen Nächte. Die schwedischen High School Freunde Little Dragon sorgen für den Einstieg in die Nacht und den unbestrittenen Live-Höhepunkts des Samstags. Angeführt von der betörenden Sängerin und Perkussionistin Yukumi Nagano präsentieren die Electro-Souler aus dem hohen Norden ihre neue Scheibe „Ritual Union“. „Dirtier and more direct“ wie sie selber sagen, geht das neue Album mehr in die Beine als seine Vorgänger, dennoch bleibt genug Zeit für träumerische und sphärische Momente, besonders schön „Feather“ aus dem Vorgängeralbum „Machine Dreams“. Die beleuchteten Baumkronen vor und hinter der Bühne und der Sternenhimmel darüber sorgen erneut für die perfekte Hintergrundkulisse. Ein weiteres magisches Konzert in einer lauen kroatischen Sommernacht. Nach eineinviertel Stunden reiht man sich gerne in der langen Reihe von verliebten Bewunderern der asiatischen Schönheit ein, die von Gilles Peterson über Flying Lotus und Raphael Saadiq bis hin zu Roots Drummer ?uestlove reicht. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2011/08/08/bonobo.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Barbarella Disco vs. Magic Forest &lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Aus Respekt vor den Anwohnern von Petrcane und wohl auch den Hotelgästen auf der Halbinsel wird um Punkt 01:00 die Openair Party von draussen in die Barbarella Disco verschoben. Im kleinen Schmuckstück, offensichtlich in den 70er Jahren stehen geblieben, wird jede Nacht zum finalen Tanz geladen. Leider haben von den 3000 Festivalbesuchern nur 600 Platz in der Disco, so dass nur die Frühaufsteher (oder jene, die gar nicht erst zu Bett gingen), welche am Infostand den Gratiseintritt holten, Einlass finden. Dubstep oder Oldschool HipHop, Jimi Hendrix oder ein Schuss Disco, D’n’B oder doch lieber Funk? Auch hier gibt’s Tanzmusik jeglicher Couleur und sie sorgt für euphorisch ausgelassene Stimmung. Leider aber wird es im vollen Club bald unerträglich heiss. Doch auch hierfür gibt es eine Lösung. Nicht weit vom Festivalgelände entfernt befindet sich nämlich der „Magic Forest“. Von den gastfreundliches Locals so genannt, lockt der magische Wald zum illegalen Tanz unter freiem Himmel. Der Clubsauna kann man so elegant ausweichen. Ein kurzer, abenteuerlicher Spaziergang dem felsigen Ufer entlang, und schon erreicht man ein alternative Outdoor-Disco wie es schöner nicht sein könnte. Während in Zürich unter Autobahnbrücken illegal gefeiert wird, haben sich hier ein paar Kroaten aus Zadar ihr kleines Waldparadies erschaffen. Bar, Soundsystem (wenn denn der Generator funktioniert) und Holzterrassen zum Tanzen über dem Wasser, so feiert man die Feste in Kroatien. Eine willkommene Alternative für all diejenigen, welche sich nicht daran stören, das eine oder andere amüsante Gespräch mit englischen oder kroatischen Druffis zu führen.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sturmwarnung und fulminanter Schlusspunkt&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Schon am frühen Nachmittag lauern dunkle Wolken am Horizont, kräftiger Wind zieht auf, das Meer zischt und schäumt, man bereitet sich auf einen stürmischen letzten Festivaltag vor. Unbeirrt ob dieser Widrigkeiten spielt überraschend Zero 7 auf der Beach Terrace sein zweites und ungeplantes Festivalset und haut den stetig tanzwilligen Festivalgängern ein DJ-Set um die Ohren, das es in sich hat. Die nächste aufregende Reise durch diverse Musikstile, immer schön verwurzelt in der englischen Bassmusik. Leider vermag auch dies den ankommenden Sturm nicht aufzuhalten. Bald regnet es in Strömen und an weitere DJ-Sets oder gar Live-Musik im Freien ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu denken. Gegen Abend beruhigt sich das Wetter wieder, das Publikum aber bleibt alles andere als ruhig, als das englische HipHop Urgestein Roots Manuva gegen Mitternacht die Bühne entert. Wie sehr britische Musikfans auf Bässe und ausgeflippte Beats stehen, wird auch hier wieder schnell klar. Schon bei den ersten verzerrten Tönen von „Witness“ geht ein Jubelschrei durchs Publikum, als dann der Beat einsetzt, dreht die Menge vollends durch. Trotz langen Tagen und Nächten brodelt es noch einmal gewaltig vor der Bühne und Roots Manuva setzen einen energetischen und würdigen Schlusspunkt des Festivals.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Made in UK&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Am Anfang stand eine Idee: „[…] to create a small, boutique festival based around the music that we love. In the most beautiful place possible.“ Diese Idee wurde brillant verwirklicht und nach der dritten ausverkauften Ausgabe von Soundwave Croatia denken die beiden Festivalväter Noah Ball und Rob Waller bereits an einen sanften Ausbau ihrer Festivalperle. Die beiden Konzertpromoter von Soundcrash (Rob Waller, London) und New Bohemia (Noah Ball, Leeds) nutzen ihre exzellenten Kontakte in Englands blühender unabhängiger Musikszene von Ninja Tunes bis Warp, um ihren Traum vom sponsorenunabhängigen Festival zu verwirklichen. Wie Noah in einem kurzen Gespräch während der Boatparty erzählt, ist dies jedoch nur möglich, weil die Artists erheblich tiefere Gagen als üblich akzeptieren. Artists und Promoter kennen sich, man fühlt sich ein bisschen wie eine grosse Familie und es herrscht tatsächlich eine sehr entspannte, ja familiäre Stimmung in Petrcane. Interviewanfragen werden von der höflichen Pressedame freundlich abgelehnt, („nobody really wants to work here, you know? Go grab a beer and have some fun“) und die Reihenfolge der Bands und DJs gibt’s erst am ersten Festivaltag. Zuverlässig ist der Zeitplan ohnehin nicht, was aber wirklich keine Rolle spielt, denn egal wem man zuhört, die gebotene Musik ist stets ein Genuss. Britische Organisation (sogar die für den Anlass gemietete Halbinsel „The Garden“ gehört einem Briten), britische Künstler und für hiesige Verhältnisse britische Eintrittspreise (89 £) sorgen denn auch dafür, dass gefühlte 95% der Besucher von der Insel stammen. Doch keine Angst, es sind nicht die glatzköpfigen, bierbäuchigen Hooligans aus Mallorca, welche ans Soundwave pilgern. Hierher kommen die jungen, musikinteressierten Menschen, die sonst in den Clubs von London, Bristol oder Manchester ihren Lieblingen lauschen. Keine Schlägereien, keine Aggression, man ist lieb zueinander hier. Ist ja auch ein schöner Ort. Klar, auch hier gibt die eine oder andere, die sich vor lauter Trunkenheit nicht mehr selber auf den Beinen halten kann, oder den einen oder anderen Möchtegernrockstar, der mal eben kurz das Bewusstsein verliert. Doch die gibt es an jedem Festival und meist sind ja tatkräftige Freunde zur Stelle um sich darum zu kümmern. Was nach drei intensiven Festivaltagen neben der Schönheit des Ortes am meisten in Erinnerung bleibt, ist zweifelsohne das stetige Berieseln mit ausgezeichneter Musik. Egal welcher Stil, egal ob live auf der Konzertbühne, oder vom DJ auf der Beach Terrace, es wird durchgehend gute Musik gespielt. Ein Festival, das kreative, unabhängige, eigenwillige Musik unterstützt und fördert, fernab von riesigen Sponsoren Logos und Plattenmultis und Lady Gagas. Ein kleines Paradies für den Musikliebhaber. Könnte sein, dass Thomas D vom Soundwave spricht wenn er sagt: „Es gibt nichts zu verbessern, nichts was noch besser wär, außer dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer.“  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Autor: Rico Steinemann&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Fotograf: Luka Beluhan&lt;/i&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 08 Aug 2011 11:29:55 +0200</pubDate>
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