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    <title>Students.ch - Magazin - Die letzten Artikel der Kategorie Movie</title>
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    <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 02:31:49 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Academy Shorts 2012 - Kurzfilme gesucht!</title>
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      <lead>Hast du einen Kurzfilm, den du schon lange einmal an einem Festival zeigen wolltest? Dann sind die Academy Shorts 2012 genau der richtige Anlass für dich! Schicke uns bis am 10. April deinen Film und gewinne tolle Preise!</lead>
      <description>Bist du bereit für einen bilingualen Kurzfilmabend im beschaulichen Zähringer-Städtchen Fribourg? Dann nimm dir am 9. Mai etwas Zeit und besuche einen unvergesslichen Kurzfilmabend mitten im Röstigraben. Vor dem Kulturzentrum Centre Fries erwartet dich ein Abend mit Open Air Filmspektakel und abwechslungsreichem Rahmenprogramm! Neben einer Fachjury geben wir auch dem Publikum eine Stimme und somit dir die Möglichkeit, den Gewinner des Publikumspreises mitzuküren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/36291436" title="Vimeo-Video"&gt;Vimeo-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben wir dein Interesse geweckt? Dann bewirb dich jetzt unter &lt;a href="http://www.academy-shorts.ch" target="_blank"&gt;http://www.academy-shorts.ch&lt;/a&gt;. Dort findest du sämtliche Anmeldebedingungen und weitere Infos zu den Academy Shorts 2012. Sei auch du ein Werbeträger und motiviere deine Mitstudenten dazu, ihre eigenen Filme einzureichen. Es lohnt sich!</description>
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      <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 19:08:07 +0100</pubDate>
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      <title>ewz.stattkino: Abgefahrenes auf Leinwand</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2012/02/01/pumamimi.jpg</img>
      <lead>ewz.stattkino, das andere Filmfestival im ewz-Unterwerk Selnau und im Arthouse Le Paris bringt vom 15. bis 26. Februar zeigt Ausgelesenes speziellen Rahmen. students.ch verlost Tickets «Die Abenteuer des Prinzen Achmed», ein Retro-Cartoon mit Electro-Pop Live Soundtrack. Boah!</lead>
      <description>students.ch verlost &lt;a href="http://www.students.ch/nachtleben/ticketverlosungen/details/31729/ewzStattkino12-Die-Abenteuer-der-Prinzen" target="_blank"&gt;2x2 Tickets&lt;/a&gt; für &lt;strong&gt;«Die Abenteuer des Prinzen Achmed» (D 1926) &lt;/strong&gt;mit Live-Soundtrack von &lt;strong&gt;Tim &amp; Puma Mimi.&lt;/strong&gt; Tim &amp; Puma Mimi (Bild) – das sind der Soundtüftler &lt;strong&gt;Christian Fischer&lt;/strong&gt; und die Sängerin &lt;strong&gt;Michiko Hanawa&lt;/strong&gt;. Zusammen bilden sie das innovative Elektropop-Duo aus der Schweiz und Japan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für &lt;strong&gt;ewz.stattkino &lt;/strong&gt;nehmen sie sich musikalisch den ersten abendfüllenden Trickfilm der Filmgeschichte vor. &lt;strong&gt;«Die Abenteuer des Prinzen Achmeds» &lt;/strong&gt;von &lt;strong&gt;Lotte Reiniger&lt;/strong&gt;. Die Filmemacherin gehörte zur Avantgarde der bewegten 20er Jahre in Berlin. Ihr Werk ist einmalig und unverkennbar durch die filigranen Scherenschnitt-Figuren und die von fernöstlichen Schattenspielen inspirierte Silhouettentechnik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das atemberaubend schöne Märchen nach den Motiven aus Tausendundeine Nacht in restaurierter Fassung mit modernem Elektropop von Tim &amp; Puma Mimi – ein Kinoerlebnis, das uns in fantastische Welten voller Poesie und Zauber entführt! Mehr Infos zur Vorfühurung auf der &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.ewz.stattkino.com" target="_blank"&gt;ewz.stattkino.com&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; Site.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h2&gt; Trailer: ewz.stattkino – 15.-26. Februar 2012 &lt;/h2&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/34089714" title="Vimeo-Video"&gt;Vimeo-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h2&gt; Das Programm: &lt;/h2&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;MI 15. 2. Der Tiger von Eschnapur &lt;br /&gt;DO 16. 2. Die Abenteuer des Prinzen Achmed &lt;a href="http://www.students.ch/nachtleben/ticketverlosungen/details/31729/ewzStattkino12-Die-Abenteuer-der-Prinzen" target="_blank"&gt;WIN TICKETS!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;FR 17. 2. Hellzapoppin'&lt;br /&gt;SA 18. 2. Never Hang Around&lt;br /&gt;SO 19. 2. Grüffelo&lt;br /&gt;SO 19. 2. Breakfast at Tiffany's&lt;br /&gt;SO 19. 2. Un homme et une femme&lt;br /&gt;SO 19. 2. 143 Wagnisse&lt;br /&gt;MO 20. 2. Ascenseur pour l'échafaud&lt;br /&gt;DI 21. 2. Orlacs Hände&lt;br /&gt;MI 22. 2. Der kleine Maulwurf&lt;br /&gt;MI 22. 2. Girl on a Motorcycle&lt;br /&gt;DO 23. 2. Event Horizon&lt;br /&gt;FR 24. 2. Alice in Wonderland&lt;br /&gt;SA 25. 2. Bullitt&lt;br /&gt;SO 26. 2. Grüffelo&lt;br /&gt;SO 26. 2. Gainsbourg (Vie héroïque)&lt;br /&gt;SO 26. 2. Toast&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.ewz.stattkino.com" target="_blank"&gt;ewz.stattkino.com&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;das andere filmfestival&lt;br /&gt;15-26 februar 2012&lt;br /&gt;join: &lt;a href="http://www.facebook.com/ewz.stattkino" target="_blank"&gt;facebook.com/ewz.stattkino&lt;/a&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:08:18 +0100</pubDate>
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      <title>Kino: Underworld Awakening</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2012/01/30/szenenbild_10700x466.jpg</img>
      <lead>Mit Underworld Awakening kommt der vierte Teil der Vampirsaga in die Kinos. Er ist gewalttätiger, brutaler und extremer als seine Vorgänger. Und in 3D. Aber  ist er auch besser? Ja, durchaus, überraschenderweise.</lead>
      <description>Die Vampir-Kämpferin &lt;strong&gt;Selene&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Kate Beckinsale&lt;/strong&gt;) wurde von den Menschen gefangen genommen und lag zwölf Jahre im Koma. Sie erwacht in einer Welt, in der die Menschen um die Existenz von Vampiren und Lykanern wissen und diese auszurotten versuchen. &lt;strong&gt;Selene&lt;/strong&gt;  macht sich auf die Suche nach ihrem Geliebten &lt;strong&gt;Michael&lt;/strong&gt; und muss gleichzeitig das erste und einzige Hybrid-Kind beschützen – eine Mischung aus Lykaner und Vampir. Die Aufgabe wird ihr nicht einfach gemacht, denn auch die Lykaner haben eine neue Geheimwaffe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/30/szenenbild_09700x466.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Underworld Awakening&lt;/strong&gt; ist die direkte Fortsetzung von &lt;strong&gt;Underworld Evolution&lt;/strong&gt;, jedoch gab Selenes zwölfjährige Komapause den Machern des Films die Chance, eine Welt unter neuen Vorzeichen zu schaffen. Die Verfolgung der Lykaner und Vampire wird zu Beginn des Films gelungen mit fiktiven Newsbeiträgen untermalt, welche eine bedrückende Atmosphäre erschaffen und eher an Katastrophen-, denn an Vampirfilme erinnert.  &lt;br /&gt;Danach gleicht der Ablauf des Films stark dem seiner Vorgängern: &lt;strong&gt;Selene&lt;/strong&gt; ist mal auf der Flucht, dann wieder auf der Jagd, mal kämpft sie gegen Menschen, dann wieder gegen Lykaner. Sie ist leider noch wortkarger geworden, dafür sind die Monster grösser und die Kampfszenen brutaler (Blut spritzt, Knochen schauen hervor), nicht zuletzt wegen den gelungen eingesetzten 3D-Effekten. Der Film hat zudem ein paar nette Twists, welche die Spannung weitgehend aufrecht erhalten. Und wenn man ein kleines Mädchen riesige Werwölfe zu Tode beissen sieht, bekommt man fast schon ein wohlig mulmiges Gefühl im Magen. Hier ist die Welt noch in Unordnung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/30/szenenbild_06700x466.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Underworld Awakening&lt;/strong&gt; bietet sicherlich keine grosse Überraschungen, dennoch ist der Film handwerklich hervorragend gemacht und &lt;strong&gt;Kate Beckinsale&lt;/strong&gt; spielt die Rolle der Selene wieder sehr gekonnt. Es ist tatsächlich gerechtfertigt sich auf einen weiteren Teil dieser Serie zu freuen, auch wenn es bereits der fünfte sein wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=6BDfwNMK-nI" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bewertung: 4 von 5&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;  &lt;li&gt;Titel: &lt;strong&gt;Underworld Awakening&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Land: &lt;strong&gt;USA&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Regie: &lt;strong&gt;Måns Mårlind und Björn Stein&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Darsteller: &lt;strong&gt;Kate Beckinsale, Stephen Rea, Charles Dance&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Verleih: &lt;strong&gt;Sony Pictures&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Start: &lt;strong&gt;02. Februar 2012&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Bilder von Sony Picture</description>
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      <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:05:53 +0100</pubDate>
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      <title>Film Preview: «Halt auf freier Strecke»</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2012/01/10/bildschirmfoto2012-01-10um11.31.33.png</img>
      <lead>Jetzt im Kino: Halt auf freier Strecke – eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert. Ein Gespräch mit Regisseur Andreas Dresen.</lead>
      <description>Frank (Milan Peschel) mit seinem Sohn Mika (Mika Seidel)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h4&gt; Patient erfährt Befund: Die Anfangsszene Ihres Films «Halt auf freier Strecke» ist von unglaublicher Wucht... &lt;br /&gt; &lt;/h4&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wollte die Szene ursprünglich gar nicht, weil sie mir so altbekannt schien. Ich dachte, wir drehen sie der Vollständigkeit halber. Beim Dreh dann war ich erschüttert, mir kamen die Tränen. Ich habe selten so extrem empfunden bei Dreharbeiten. Da wusste ich, dass der Film mit dieser Szene anfangen wird. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h4&gt; Filme, in deren Zentrum eine Krebserkrankung steht, sind rar und eine Art Tabubruch... &lt;/h4&gt;Tabus zu brechen interessiert mich nicht. Allerdings verschont einen das Leben selbst wohl eine Zeit lang mitbestimmten Dingen, das wäre dann eine Art positives Tabu. Mein Vater ist vor zehn Jahren an einem Hirntumor gestorben. Aber sonst ist mir der Tod noch nicht allzu taktlos nahe getreten. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h4&gt; Warum dann das Interesse an diesem Thema? &lt;/h4&gt;Möglicherweise hatte ich eine besondere Empfänglichkeit dafür, da es mir selbst nicht sehr gut ging. Doch der Punkt ist, dass es eine Gemeinsamkeit in allen Berichten, die ich zum Thema gelesen oder gehört habe, gab: Irgendwann, das sagten fast alle, gab es da einen Moment, der beinahe schön gewesen ist, voller Frieden – eigentlich war es der Moment des Sterbens selbst. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;h4&gt; Frank, die Hautperson des Films, spricht oft in sein iPhone. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen? &lt;/h4&gt;Ich weiss nicht, wie unser Film ausgesehen hätte, wäre nicht mein Handy kaputtgegangen als wir zu dre- hen anfingen. Ich kaufte mir ein iPhone und kam einmal aus Versehen auf dieses Feld, bei dessen Berührung man sich selbst so überrascht und etwas unfreundlich verzerrt entgegenblickt.Solche Szenen haben wir dann im Film verwendet, so spricht Frank etwas mit seinem Tumor oder hält einen Nachruf auf sich selbst, in dem er nicht mit 44, sondern mit 84 stirbt – und auf die erfüllte zweite Hälfte seines Lebens zurückblickt, in der alle Träume wahr geworden sind... &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über Andreas Dresen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andreas Dresen hat sich mit Filmen wie «Wolke 9», «Halbe Treppe» oder «Sommer vorm Balkon» international einen Namen gemacht. In «Halt auf freier Strecke» beweist er sein stupendes Talent und Können erneut. Ohne je ins Voyeuristische abzudriften zeigt Dresen die Dynamik in einer Familie, deren Leben erschüttert wird. Dafür wurde er am Festival von Cannes mit dem renommierten «Prix d’un certain regard» ausgezeichnet. «Halt auf freier Strecke» ist ein kraftvoller, herausragend gespielter Film, der unter die Haut geht – unvergleichlich und unvergesslich. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über den Film&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt. Sie leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadt- rand. Sie sind ein glückliches Paar. Bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird... &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;(Publireportage)  &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gewinne hier Kinotickets für den Film "Halt auf freier Strecke":&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/nachtleben/goodies/?ref=nav-nightlife-goodies" target="_blank"&gt;http://www.students.ch/nachtleben/goodies&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ab heute, der 19. Januar im Kino! Das ist der Trailer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ge209T0aSXI" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:38:17 +0100</pubDate>
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      <title>Kino: Man on a Ledge – Ein riskanter Plan</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2012/01/19/sam_on_ledge.jpg</img>
      <lead>«Man on the ledge» ist ein intelligenter, actiongeladener Thriller mit Avatar-Star Sam Worthington, steht auf der Verpackung. Dass Worthington mitspielt stimmt. Der Rest wohl eher nicht.</lead>
      <description>Nick Cassidy (&lt;strong&gt;Sam Worthington&lt;/strong&gt;) ist ein ehemaliger Polizist und sitzt im Gefängnis für einen Raub, den er nicht begangen hat. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit flüchtet er  und versucht seine Unschuld zu beweisen. Zu diesem Zweck steigt er auf den Fenstersims eines Hotels und verlangt von der angerückten Polizei mit der Polizeipsychologin Lydia Anderson (&lt;strong&gt;Elizabeth Banks&lt;/strong&gt;) zu sprechen. Währenddessen dirigiert er per Headset den Raub des Diamanten, den er schon einmal gestohlen haben soll, um so seine Unschuld zu beweisen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/19/096-df_17045r.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man könnte meinen, ein Mann, der auf einem Fenstersims steht und damit droht hinunter zu springen, könnte der Anlass für einen tiefgründigen Film sein. Das ist er aber nicht. Ehrlich gesagt, vergisst man während des Films gerne mal, dass der Mann gerade auf einem Fenstersims im zwanzigsten Stock eines Hochhauses steht und damit gedroht hat sich umzubringen. Das ist zwar der Aufhänger und das wäre vielleicht ein wirklich guter Film geworden, aber um das Publikum dann mitzureissen, hätte es einen Hauptdarsteller mit Charakter gebraucht und ein paar geistreiche Dialoge. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das wussten wahrscheinlich auch die Drehbuchautoren und da dies nicht der Fall ist, springt der Film vom Fenstersims stets zum eigentlich spannenden Teil des Films: Dem Raub des Diamanten. Dieser wird in einer &lt;strong&gt;Oceans Eleven&lt;/strong&gt;-mässigen Weise inszeniert mitsamt unerwarteter Problemchen und Ausrutschern, welche einem das Herz in die Hose rutschen lassen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sofern man nicht schon ein Dutzend solcher Filme gesehen hat, denn das ist das eigentliche Problem von &lt;strong&gt;Man on a ledge&lt;/strong&gt;: Es gibt keine Überraschungen. Jeder Schritt ist voraussehbar und darüber kann auch die ständige und übertriebene Effekthascherei nicht hinwegtäuschen. Die einzigen beiden Überraschungen bleiben zum einen die Unterwäsche-Szene von Genesis Rodriguez, bei der man den Autoren auf die Schultern klopfen will, weil sie den Mut hatten, jegliche Subtilität vermissen zu lassen und den Sex mit der Brechstange in den Film zu würgen. Zum anderen ist das Ende des Films so sagenhaft schlecht, dass es schon fast wieder gut ist. Leider nur fast. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/19/122-df_10567r.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Man on a ledge&lt;/strong&gt; ist ein furchtbar mittelmässiger Film, der es selten schafft, wirklich zu unterhalten, obwohl er nur so vor Action strotzt. Die Einzige, die in diesem Film halbwegs überzeugt, ist &lt;strong&gt;Elizabeth Banks&lt;/strong&gt;. Man wird das Gefühl nicht los, dass sie eine gute Schauspielerin wäre, nur ist &lt;strong&gt;Man on a ledge&lt;/strong&gt; dazu einfach nicht der richtige Film. Vielleicht beim nächsten mal. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=oQOTPRbySmo" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bewertung: 3 von 5&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;  &lt;li&gt;Titel: &lt;strong&gt;Man on a Ledge – ein riskanter Plan&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Land: &lt;strong&gt;USA&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Regie: &lt;strong&gt;Asger Leth&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Darsteller: &lt;strong&gt;Sam Worthington, Elizabeth Banks, Ed Harris&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Verleih: &lt;strong&gt;Ascot Elite&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Start: &lt;strong&gt;26. Januar 2012&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Bilder von Ascot Elite</description>
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      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:28:30 +0100</pubDate>
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      <title>Verlosung: Intouchables - Ziemlich beste Freunde</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/a/2012/01/17/intouchablesverlosung01.jpg</img>
      <lead>Wir verlosen Kinotickets zum Deutschschweiz-Start von "Intouchables - Ziemlich beste Freunde", der Erfolgskomödie aus Frankreich. Mitmachen und ablachen!</lead>
      <description>&lt;strong&gt;Philippe&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;François Cluzet&lt;/strong&gt;) ist reich, adelig, gebildet, gutaussehend und wird von einem ganzen Hofstaat an Hausangestellten umsorgt. Und er ist vom Hals abwärts gelähmt. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Driss&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Omar Sy&lt;/strong&gt;) auf der anderen Seite wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und fragt nur deshalb nach einem Job als Pfleger, weil er einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung braucht. Aber seine grossmäulige Art imponiert &lt;strong&gt;Philippe&lt;/strong&gt;, der ihn spontan einstellt und ihm einen Monat Zeit gibt, sich zu bewähren. Der Beginn einer verrückten Freundschaft!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Deutschschweiz-Start am &lt;strong&gt;19. Januar&lt;/strong&gt; verlosen wir &lt;strong&gt;3 mal 2 Kinotickets&lt;/strong&gt; zu dieser Komödie, die sich zu einem der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten entwickelt hat. Mitmachen und lachen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/17/intouchablesverlosung02.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:32:18 +0100</pubDate>
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      <title>Kino: The Girl With The Dragon Tattoo</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2012/01/13/girldragon01.jpg</img>
      <lead>Bei The Girl With The Dragon Tattoo, dem neuen Film von David Fincher, war klar, dass er sich am schwedischen Pendant würde messen müssen. Der amerikanische Kult-Regisseur inszenierte jedoch einen Film, der sich vor keinem Vergleich verstecken muss.</lead>
      <description>Die Bücher der Millennium-Trilogie des Schweden &lt;strong&gt;Stieg Larsson&lt;/strong&gt; sind voller Tabubrüche. Der 2004 verstorbene Autor zeichnet ein düsteres Schweden, lässt seine oft promisken Protagonisten morden, ehebrechen und vor allem leiden. Er leitet seine Helden durch ein brutales und mit deftigen Sexszenen gespicktes Szenario. Der Fokus liegt dabei auf der Beziehung zwischen der verkorksten Cyber-Punkerin &lt;strong&gt;Lisbeth Salander&lt;/strong&gt; und dem in die Jahre gekommenen Journalisten &lt;strong&gt;Mikael Blomkvist&lt;/strong&gt;. Eigentlich genau der Stoff aus dem &lt;strong&gt;David Finchers&lt;/strong&gt; cineastische Träume gemacht sind. Der Kultregisseur, der moderne Klassiker wie &lt;strong&gt;Seven&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;The Game&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Fight Club&lt;/strong&gt; geschaffen hat, ist Experte für die filmischen Abgründe der menschlichen Psyche. Er war jedoch überzeugt, dass kein Studio den Stoff produzieren würde. 20 Millionen verkaufte Bücher später hatte das Projekt grünes Licht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mikael Blomkvist&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Daniel Craig&lt;/strong&gt;) ist Journalist und Herausgeber der unabhängigen Zeitschrift Millennium. Am Weihnachtsabend ruft ihn der Anwalt von &lt;strong&gt;Henrik Vanger&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Christopher Plummer&lt;/strong&gt;) an. Der Patriarch einer Industriedynastie möchte ihn persönlich treffen. &lt;strong&gt;Blomkvist&lt;/strong&gt; weiss nicht, dass &lt;strong&gt;Vanger&lt;/strong&gt; bereits seine Vergangenheit durchleuchten liess, bevor er kontaktiert wurde. &lt;strong&gt;Lisbeth Salander&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Rooney Mara&lt;/strong&gt;), die den Recherchejob gemacht hat, gehört zu den Topleuten ihres Fachs. Widerwillig lässt sich der Journalist zu einem Treffen überreden und begegnet einem alten Mann, der wissen will, was mit seiner vor Jahrzehnten verschwundenen Enkelin geschehen ist. &lt;strong&gt;Blomkvist&lt;/strong&gt; willigt ein. Bald erkennt er, wie tief die Abgründe in der Familie &lt;strong&gt;Vanger&lt;/strong&gt; sind. Er braucht Unterstützung bei der Recherche. Hier kommt &lt;strong&gt;Lisbeth Salander&lt;/strong&gt; ins Spiel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/13/girldragon02.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als bekannt wurde, dass &lt;strong&gt;David Fincher&lt;/strong&gt; die Millennium-Trilogie neu verfilmen würde, donnerte es in der Blogosphäre. Kritisiert wurde, dass die Leistung von &lt;strong&gt;Noomi Rapace&lt;/strong&gt;, die in der schwedischen Verfilmung die Hackerin &lt;strong&gt;Lisbeth&lt;/strong&gt; verkörperte, unerreichbar sei. Die Achillesferse von &lt;strong&gt;Finchers&lt;/strong&gt; Film sollte also die Besetzung der Schauspielerin für die Rolle der &lt;strong&gt;Lisbeth Salander&lt;/strong&gt; sein. Die Wahl fiel schliesslich auf die weitestgehend unbekannten &lt;strong&gt;Rooney Mara&lt;/strong&gt;. Auch wenn sie sich redlich bemüht und sich sogar die Brustwarzen für den Film piercen liess - wie sie in Interviews gern betont -, an &lt;strong&gt;Noomi Rapace&lt;/strong&gt; kommt sie nicht heran. Die komplexe &lt;strong&gt;Lisbeth&lt;/strong&gt; zu spielen ist eine Herausforderung. Dafür macht &lt;strong&gt;Mara&lt;/strong&gt; ihre Sache richtig gut. Gelegentlich wirkt sie zwar wie ein trotziger Teenager, aber das mag ihre Interpretation der Figur sein. In jenen Momenten sind die Unterschiede zwischen den beiden Schauspielerinnen allerdings deutlich. &lt;strong&gt;Rapace&lt;/strong&gt; spielt &lt;strong&gt;Lisbeth&lt;/strong&gt; kühl, aber intelligent agierend, resignierend und teilnahmslos, aber doch voller Wut, die in der Figur brodelt und nur gelegentlich aufblitzt. Diese geniale Diskrepanz erreicht &lt;strong&gt;Mara&lt;/strong&gt; nicht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Daniel Craig&lt;/strong&gt; hingegen hat leichtes Spiel. Den charmanten Schwerenöter kauft man ihm sofort ab. Aber es gibt einen weiteren wichtigen Darsteller: Schweden. Es war eine gute Entscheidung, die Geschichte nicht aus der skandinavischen Landschaft zu reissen und nach Amerika zu verfrachten. So nutzt der Film Schweden gleich als Stilmittel und nutzt Bilder der rauen Natur, um den moralischen Zerfall zu symbolisieren, der in der Familie &lt;strong&gt;Vanger&lt;/strong&gt; geschieht. Ähnlich geschickt werden Licht und Farbe eingesetzt. Oft sind es unreine Mischfarben wie Beige, ein rostiges Gelb oder Creme, welche die gesellschaftliche Verschmutzung verdeutlichen. Einzig die Millenniumredaktion wird in unschuldigem Weiss inszeniert. Als politisches Statement kann das nicht verstanden werden, dazu wird zu wenig klar, dass die Zeitung – wie im Buch beschrieben - einen revolutionären Charakter besitzt. Für den Verlauf der Geschichte ist das nicht wichtig, aber ansonsten orientiert sich der Film dicht an der literarischen Vorlage. Einzig beim Ende erlaubt sich &lt;strong&gt;Fincher&lt;/strong&gt; ein kleines bisschen künstlerische Freiheit. Sei ihm erlaubt, denn es funktioniert und ansonsten macht er alles richtig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/13/girldragon03.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;The Girl With The Dragon Tattoo&lt;/strong&gt; ist ein spannender Thriller, der selbst dann Spass macht, wenn man die Bücher oder die schwedischen Filme kennt. Von der Musik über die brillanten Bilder, den perfekten Schnitt, die dezenten Effekte, die ideal gecasteten Schauspieler bis zu den Kameraeinstellungen ist alles auf hohem Niveau. &lt;strong&gt;David Fincher&lt;/strong&gt; hat sich an den Büchern orientiert und nicht den Fehler gemacht, ein Remake der Verfilmung zu drehen, dadurch gelingt ihm ein eigenständiger und sehr spannender Film.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bewertung: 5 von 5&lt;/strong&gt;&lt;ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Titel: &lt;strong&gt;The Girl With The Dragon Tattoo&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Land: &lt;strong&gt;USA&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Regie: &lt;strong&gt;David Fincher&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Darsteller: &lt;strong&gt;Rooney Mara, Daniel Craig, Christopher Plummer&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Verleih: &lt;strong&gt;Walt Disney Studios Schweiz&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;li&gt;Start: &lt;strong&gt;12. Januar 2012&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=DqQe3OrsMKI" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 17:40:02 +0100</pubDate>
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      <title>Werner Herzog im Interview</title>
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      <lead>Heute kommt Werner Herzogs neuer Film "Die Höhle der vergessenen Träume" ins Kino. Students.ch hat mit dem legendären Regisseur gesprochen und einige interessante Dinge erfahren.</lead>
      <description>&lt;strong&gt;Werner Herzogs&lt;/strong&gt; Dokumentarfilm &lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/58700/Kino-Die-Hoehle-der-vergessenen-Traeume" target="_blank"&gt;Die Höhle der vergessenen Träume&lt;/a&gt; zeigt dem Publikum die Chauvet-Höhle in Südfrankreich, die die ältesten Malereien der Welt enthält – und das in 3-D! Ein faszinierendes Werk, das in den USA Rekorde gebrochen hat.&lt;br /&gt;Der Regisseur von Werken wie &lt;i&gt;Aguirre – Der Zorn Gottes&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Grizzly Man&lt;/i&gt; weilte im letzten Oktober in Zürich und beantwortete uns einige Fragen. Er sprach über seine Faszination für Höhlenmalereien, seine Skepsis gegenüber der 3-D-Technik und über Pornofilme. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Students.ch: In ihrem Film bezeichnen Sie die Höhlenmalereien mal als eine Art Proto-Kino.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Werner Herzog: Ja, mit der nötigen Vorsicht natürlich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aber der Vergleich ist durchaus sinnig, denn die Höhlenmaler scheinen Wert auf die Bewegtheit ihrer Bilder gelegt zu haben: Die dynamische Linienführung, die Vervielfältigung der Konturen …&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;… und die Dynamik der Höhle selber. Das Drama der Höhle, der Formationen. Wenn ich von Proto-Kino rede, sage ich das mit der nötigen Vorsicht. Allerdings gibt es da zwei verschiedenen Figuren; das eine ist ein Bison, und das andere, glaub ich, ein Rentier. Das ist im vollen Lauf dargestellt und hat auf einmal acht Beine. Was eigentlich auf Bewegung hindeutet. Solche kulturellen Formeln, die 30'000 Jahre in die Tiefe der Zeit zurückreichen, tauchen auf einmal in der viel neueren Zeit wieder auf. Zum Beispiel habe ich erst vor kurzem erfahren, dass das Pferd Wotans, Sleipnir, so ausserordentlich schnell ist, dass es acht Beine hat. Also taucht in der altnordischen Mythologie auf einmal so ein Bewegungsbegriff wieder auf.&lt;br /&gt;Auch andere Dinge, die wir in der Höhle sehen. Zum Beispiel der untere Teil einer nackten Frau, der von einem Bison fast umarmt wird. Im zwanzigsten Jahrhundert taucht dieses Motiv wiederholt bei Picasso auf. &lt;i&gt;Le Minotaure et la femme&lt;/i&gt;. Der Minotaurus, der Stier, und die Frau. Insofern kann man mit sehr grosser Vorsicht und vielleicht auch genügend Humor von Proto-Kino reden. &lt;br /&gt;Es gibt auch eine andere Darstellung, von einem Wollnashorn, das in sieben oder acht Phasen gezeichnet ist. Sie sehen das Horn fast wie in einer phasenweisen Fortbewegung, fast so wie bei einem Zeichentrickfilm. Einzelphasen. Das fiel mir sofort auf und ich dachte: "Da hat man wohl versucht Bewegung darzustellen". Auch ohne dass es Kino gibt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das hat mich auch an Comics erinnert, wo man ähnliche zeichnerische Darstellungskonventionen vorfindet. Die dann plötzlich Jahrtausende zurückführen.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und es ist nicht nur eine bildnerische Konvention. Es gibt eben die Vorstellung, dass ein Pferd, das besonders schnell ist, halt acht Beine hat. Leider, leider wusste ich das zu der Zeit, als ich den Film machte, nicht. Sonst hätte ich sicher altnordische Mythologie zitiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/11/caveherzoginterview02.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie sind Sie eigentlich an das Thema herangegangen? Ich habe gelesen, Sie haben schon als Kind ein grosses Interesse an Höhlenmalereien gehabt.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, das war sozusagen mein intellektuelles Erwachen – ich sag das einmal in Anführungszeichen –, mein eigenes Erwachen, das nichts zu tun hatte mit Schule, nichts zu tun hatte mit Elternhaus. Also meine erste eigene Faszination. Und die bestand für ein Buch über Höhlenmalerei, das mich vollkommen überwältigt hat. Ich sah da ein Buch in der Auslage einer Buchhandlung und musste das unbedingt haben. Woher diese plötzliche, unglaubliche Berührtheit kam, kann ich gar nicht sagen, und es ist auch schwer zu beschreiben. Jedenfalls brauchte es mehrere Monate, in denen ich als Balljunge auf Tennisplätzen arbeitete, um dieses Buch zu kaufen. Woran ich mich genau erinnere: Ich bin jede Woche mindestens einmal heimlich an dieser Buchhandlung vorbei, um nachzusehen, ob es das Buch noch gibt, und hatte immer gehofft, dass niemand anderes es kauft. Ich war wohl damals der Ansicht, dass es nur dieses eine Exemplar gibt, als wäre es ein Unikat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Haben Sie dann später auch echte Höhlenmalereien gesehen, bevor Sie in die Chauvet-Höhle sind?&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, ich war vorher nie in irgendeiner Höhle, in meinem ganzen Leben. Ich kenne allerdings relativ viel Literatur. Bildbände an erster Stelle, aber auch wissenschaftliche Abhandlungen über Höhlenmalerei und überhaupt über paläolithische, neolithische Kultur. Mich hat immer der Gedanke fasziniert: Was passiert, wenn wir technische Zivilisation verlieren? Wie können wir dann überleben? Wie würde ich als Jäger und Sammler überleben können, also, ich persönlich? Ich glaube, dass ich mich nicht ganz dumm anstellen würde. Das schwirrte oft in meinem Kopf herum. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/11/caveherzoginterview03.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sie waren also nie zuvor in einer Höhle?&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem ich die Genehmigungen schliesslich hatte, habe ich zum Glück darauf bestanden, wenigstens eine Stunde in die Höhle hinein zu dürfen, um mir ein Bild zu machen, welche technischen Probleme es da geben wird. Ich wusste ja, dass ich extreme Beschränkungen haben werde. "Kann ich das überhaupt machen?" Ich durfte keinen Fotoapparat, nichts mit dabei haben, ich durfte nur schnell einmal durchlaufen. &lt;br /&gt;Mir war sofort klar: Das muss in 3-D sein. Die Fotos, die ich gesehen hatte (es gibt zwei Bildbände), die sahen alle so aus, als wären es relativ flache Wände. Die gaben dieses Drama der Formationen nicht richtig wieder. Für mich war sofort klar, dass das in 3-D gedreht werden muss, obwohl ich immer noch ein milder Skeptiker von 3-D im Kino bin. Aber in dem Fall war es ein "Imperativ". &lt;br /&gt;Das ganze Projekt hat sich massiv verschoben, eben in Richtung 3-D, was Konsequenzen hatte: Andere Kinos, eine andere Verleihstruktur und vermutlich auch ein anderes Publikum, das sich zwar 3-D-Filme anschaut, aber das sind dann &lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/32596/Avatar-Aufbruch-nach-Pandora" target="_blank"&gt;Avatar&lt;/a&gt; oder die grossen Actionfilme. Und dann kommt auf einmal ein ganz stiller Dokumentarfilm daher, der anders gestrickt ist als das, was sie sonst in 3-D-Kinos sehen. Nicht unproblematisch, da das Publikum richtig anzusprechen. Aber das ist in den USA gut gelungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dort war der Film sehr erfolgreich.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der läuft immer noch, seit April, und ist die stille Sensation dieses Jahres. Aber ich rede natürlich nur von Dokumentarfilmen. Das USA-Publikum ist ja sehr hermetisch. Ein Film über eine französische Höhle und dazu noch über Kunst, in dem Leute Französisch reden, irgendwelche Wissenschaftler, und das ganze Ding gemacht von einem Bayern: Das interessiert eigentlich 0,00002 Prozent. Aber vom ersten Tag an war der Film überrannt. Was mir ermutigend zeigt, dass es eine natürliche Intelligenz des Publikums gibt. Sehr schön, das zu sehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Können Sie sich vorstellen, die 3-D-Technik auch weiterhin zu verwendet?&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich würde es nicht ausschliessen, aber in allen Filmen, die ich davor gemacht habe, wäre es sinnlos gewesen, 3-D zu filmen. Und ich habe ja inzwischen schon wieder einen Film, der herausgekommen ist, &lt;i&gt;Into the Abyss&lt;/i&gt;. Der handelt von einem völlig sinnlosen Verbrechen in Texas. Einer der Täter wurde hingerichtet, acht Tage nachdem ich mit ihm gefilmt habe, und der andere, der Mittäter, sitzt lebenslänglich im Gefängnis. Es wäre völlig undenkbar gewesen, das in 3-D zu machen. Das gilt auch für alle anderen Projekte von mir, die sich abzeichnen. &lt;br /&gt;Zudem bin ich ein Skeptiker von 3-D aus verschiedenen Gründen. Die zwei wichtigsten kann ich Ihnen sagen. Das eine ist: Wir sehen im normalen Leben nicht voll in 3-D. Wir haben ein dominantes Auge. Wenn ich vor Ihnen sitze, sehe ich Sie im Prinzip in 2-D und der Raum hinter Ihnen wird wahrgenommen durch das andere Auge, aber nur peripher. Wenn plötzlich jemand mit dem Gewehr hinter Ihnen auf uns zu gestürmt käme, dann würde ich sofort umschalten auf Voll-3-D. Das Gehirn ist sehr selektiv, wenn Sie aber im Kino sitzen, können Sie nicht mehr selektiv sein. Sie sehen mit beiden Augen Voll-3-D. Das ist ähnlich wie bei Tonaufnahmen. Wenn wir in einem Café sitzen und wir den Strassenlärm und andere Leute neben uns haben, selektieren wir mit unserem Gehirn nur unseren Dialog. Wir verstehen uns über allen Lärm hinweg völlig klar. Wenn Sie das aber hinterher auf Tonband abspielen, können Sie kaum ein Wort verstehen. Es ist nur Lärm drauf, das Gehirn kann beim Tonbandgerät nicht mehr selektiv funktionieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/11/caveherzoginterview04.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ja, das kennt man aus der Linguistik.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist sehr seltsam, eigentlich eine tiefe Frage. Ich weiss nicht, ob das Linguistik noch klären kann, oder ob das nicht in Bereiche vorstösst, die tiefer liegen. Ich kann's nicht beantworten, aber die Frage ist natürlich sehr interessant.&lt;br /&gt;Die zweite grosse Hemmschwelle, die ich bei 3-D habe, ist vielleicht einfacher zu beschreiben: Wenn Sie zum Beispiel &lt;i&gt;Avatar&lt;/i&gt; sehen, ist das ein grosses Feuerwerk. Aber jenseits des Feuerwerkeffektes gibt es keine Tiefe. Wenn wir uns im Kino eine Liebesgeschichte anschauen, eine &lt;i&gt;romantic comedy&lt;/i&gt; zum Beispiel, entwickeln eine zweite, eine parallele Geschichte, die nur in uns kollektiv als Publikum abläuft. Wir bangen mit, wir hoffen auf ein Happy End, über alle Hindernisse hinweg. Und auf einmal ergibt sich eine zweite, separate Realität im Zuschauer selbst. Das funktioniert aber nicht in 3-D, weil Sie nur die Lichteffekte haben. Ich habe da ein Dictum: Sie können einen Pornofilm in 3-D filmen, weil über den Effekt der Unzucht hinaus nichts da ist, aber Sie können eine Liebesgeschichte nicht in 3-D filmen.&lt;br /&gt;Die Sache mit der Tonbandaufnahme, was steckt dahinter? Gibt's da eine Antwort drauf? Ich weiss es nicht. Die Antwort nur linguistisch zu suchen, ist wahrscheinlich sehr unzureichend. Das hat vermutlich mit Hirnphysiologie zu tun, die noch nicht begriffen ist. Es ist eine sehr rätselhafte Geschichte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auch in Ihrem Film gehen Sie ja nicht bloss wissenschaftlich, neutral-sachlich an das Thema heran.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sonst wäre das auch gar nicht anschaubar. Ich mache ja keine wissenschaftliche Fachpublikation, ich bin ein &lt;i&gt;storyteller&lt;/i&gt;, ein Geschichtenerzähler. Und ich schaue auch tiefer in die Menschen hinein, die sich mit dieser Höhle beschäftigen. Einer, den ich besonders mag – ein junger Archäologe, der früher im Zirkus gearbeitet hat – sagt ganz nebenbei etwas ganz Profundes. Er sagt: "Ich bin Wissenschaftler, aber ich bin auch ein menschliches Wesen." Das heisst, ich sehe die Dinge einmal ganz jenseits von Wissenschaft, auf eine ganz direkte Art und Weise. Und so versuche ich eine Darstellung der Menschen, die uns wirklich einen Einblick in die Personen selbst gibt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das fand ich sehr interessant an dem Film: Da spricht ein sachlicher Experte, aber plötzlich zeigen Sie das Menschliche an ihm.&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, ich glaube, da hat der Film den richtigen Tonfall. Und er hat auch die richtige Sehweise auf die Personen, die sich mit dieser Höhle beschäftigen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/a/2012/01/11/caveherzoginterview05.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es gibt noch eine Frage, die ich mir gestellt habe. Diese Höhlenmalereien gehen ja 30'000 Jahre zurück. Da fragt man sich zwangsläufig: Was wird von &lt;i&gt;uns&lt;/i&gt; in 30'000 Jahren übrig bleiben?&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann Ihnen sagen, was von uns auch in 300'000 Jahren übrig bleibt, wenn wir schon längst vom Antlitz dieser Erde verschwunden sind. Zum Beispiel der Damm in Longarone, in Norditalien, wo es vor fünfzig Jahren einen unfassbaren Erdrutsch gab, der den gesamten See überschwappen liess. Es gab einen Tsunami; fünfzig Millionen Kubikmeter Wasser sind auf einmal in die Höhe geschossen, kamen die Schlucht herunter und haben Longarone ausgelöscht. Dieser Damm ist aussergewöhnlich hoch und an der Basis dreissig Meter dick. Stahlzement. Und dieser Stahlzement hat Millionen von Kubikmetern Geröll und Erdrutsch standgehalten. In 300'000 Jahren ist der immer noch da. Diese &lt;i&gt;folie&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;la follia&lt;/i&gt;, dieser Irrsinn, der damals zu dieser Katastrophe geführt hat! Es gab Geologen, die darauf hingewiesen haben: "Das kann nur schief gehen."&lt;br /&gt;Grosse menschliche Irrsinne, Irrsinnstaten wie dieser Damm, die bleiben. Es gibt noch verschiedene andere Objekte, von denen ich weiss, die werden uns lange überleben. In der Regel Irrsinnswerke. Wie das Bikini-Atoll: Zubetoniert. Müsste eigentlich 25'000 Jahre halten. Mindestens. &lt;br /&gt;Solche Zeitabläufe sind es, die mich am meisten erstaunen. Auch in der Chauvet-Höhle. Wir wissen, ein Maler hat Rentier gemalt, aber unvollständig gelassen. Und ein anderer Maler hat es ergänzt, noch ein weiteres drübergemalt, zur Hälfte. Da liegen fünftausend Jahre dazwischen. Unvorstellbar. Wir wissen es aber ziemlich genau, weil man durch die Radiokarbon-Datierung auf ein- bis zweihundert Jahre genau sagen kann, wann das gemacht wurde. Und da staune ich eben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Hier gibt es die &lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/58700/Kino-Die-Hoehle-der-vergessenen-Traeume" target="_blank"&gt;Kritik zum Film&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Ascot Elite</description>
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      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 23:48:34 +0100</pubDate>
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      <title>Kino: Die Höhle der vergessenen Träume</title>
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      <lead>Der legendäre Regisseur Werner Herzog erhielt die Erlaubnis, die ältesten Höhlenmalereien der Welt zu filmen. Seine 3-D-Dokumentation demonstriert die hochentwickelte Kunstfertigkeit der Steinzeitmenschen und versetzt sich in ihre Welt.</lead>
      <description>1994 stiess man in Südfrankreich per Zufall auf die Chauvet-Höhle, die vor Abertausenden von Jahren bei einem Steinschlag hermetisch versiegelt wurde. In ihrem Inneren fand man Höhlenmalereien, die teilweise vor mehr als 30'000 Jahren entstanden, also die ältesten ihrer Art sind. Nichtsdestotrotz sind sie perfekt erhalten: Die Farben sind so frisch, als wären sie gestern aufgetragen worden; selbst der Russ der Fackeln klebt noch an den steinernen Wänden. Der Wert dieses Kulturschatzes ist unermesslich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um die Malereien vor äusseren Einflüssen zu schützen, erhalten nur wenige Forscher Zugang zu ihnen. Und eben &lt;strong&gt;Werner Herzog&lt;/strong&gt;, der den Auftrag erhielt, sie auf Film zu bannen. Entstanden ist eine Dokumentation, die nicht nur die steinzeitlichen Kunstwerke in all ihrer Schönheit abbildet, sondern auch versucht, der Lebenswelt der damaligen Menschen nachzuspüren. Verschiedene Experten kommen zu Wort und erklären nicht nur die Kunstfertigkeit der Höhlenmaler und die mögliche Bedeutung ihrer Bilder, sondern schildern auch steinzeitliche Jagdtechniken oder erzählen von der Tierwelt der Eiszeit. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/11/caveofforgottendreams02.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herzog&lt;/strong&gt; gehört zu den berühmtesten Vertretern des deutschen Nachkriegskinos und ist mit dem Aufstieg des Neuen Deutschen Films bekannt geworden. Seine Zusammenarbeit mit &lt;strong&gt;Klaus Kinski&lt;/strong&gt; hat Meisterwerke der Filmgeschichte wie &lt;strong&gt;Aguirre – Der Zorn Gottes&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Fitzcarraldo&lt;/strong&gt; hervorgebracht und in den letzten Jahren machte der Kultregisseure mit amerikanischen Filmen wie &lt;strong&gt;Rescue Dawn&lt;/strong&gt; oder dem &lt;strong&gt; Bad Lieutenant&lt;/strong&gt;-Remake mit &lt;strong&gt;Nicolas Cage&lt;/strong&gt; auf sich aufmerksam.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während seine Spielfilme oftmals dokumentarische Tendenzen aufweisen, verfolgt er in seinen zahlreichen Dokumentarfilmen meist eine deutlich &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;-sachliche Herangehensweise. Auch &lt;strong&gt;Die Höhle der vergessenen Träume&lt;/strong&gt; ist geprägt von &lt;strong&gt;Herzogs&lt;/strong&gt; Hang zu Pathos und Mystik: Bereits in der ersten Einstellung erhebt sich die Kamera in die Lüfte und schwebt auf die Felswand zu, in der sich die Chauvet-Höhle verbirgt, während ein Chor sphärische Klänge singt. &lt;br /&gt;Diese sakrale Stimmung zieht sich durch den gesamten Film (ohne je im Kitsch zu landen) und macht auch durchaus Sinn: Der Vorstellungswelt der Höhlenmaler ist mit kühler Rationalität kaum beizukommen, man muss sich ebenfalls in eine mystische Geisteshaltung versetzen, um ihnen gerecht zu werden. Mit starkem Akzent denkt &lt;strong&gt;Herzog&lt;/strong&gt; über die Gedanken und Träume der Urmenschen nach, stellt Überlegungen zur Natur der Kunst als menschliche Konstante an. Und er zeigt uns auch die Wissenschaftler, die die Höhle untersuchen, als Menschen mit ihren Wünschen und Hoffnungen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Xur6BTwHCPk" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unbestreitbar eine gute Idee war es, die Höhlenmalereien mittels 3-D-Technologie wiederzugeben. Schliesslich haben die steinzeitlichen Maler durchaus mit den unebenen Oberflächen der Höhle gespielt und Einbuchtungen oder herabhängende Stalaktiten in ihr Werk integriert. &lt;br /&gt;Die technische Umsetzung lässt aufgrund der schwierigen Umständen des Drehs mitunter zu wünschen übrig. Dort, wo das Verfahren klappt, bietet der Film jedoch visuelle Eindrücke, die einem die Schönheit der Kunstwerke auf unvergleichliche Art und Weise nahe bringen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/58722/Werner-Herzog-im-Interview" target="_blank"&gt;Hier geht es zum grossen Interview mit Regisseur Werner Herzog.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bewertung: 4 von 5&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Titel: &lt;strong&gt;Cave of Forgotten Dreams&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Land: &lt;strong&gt;USA&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Regie: &lt;strong&gt;Werner Herzog&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Verleih: &lt;strong&gt;Ascot Elite&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Start: &lt;strong&gt;12. Januar 2012&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Bilder von Ascot Elite</description>
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      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 11:46:42 +0100</pubDate>
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      <title>Kino: Drive</title>
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      <img>http://files.students.ch/thumbnails/590x332/b/2012/01/04/refndrive01.jpg</img>
      <lead>Kultregisseur Nicolas Winding Refn inszeniert einen Film Noir mit Ryan Gosling in der Hauptrolle. "Drive" ist grandioses Musikvideo, pure Ästhetik, Kino in Reinform.</lead>
      <description>Die Geschichte von &lt;strong&gt;Drive&lt;/strong&gt; ist denkbar simpel: Der namenlose Held (&lt;strong&gt;Ryan Gosling&lt;/strong&gt;) arbeitet bei Tag in einer Garage und gelegentlich als Stuntfahrer für Hollywood, bei Nacht verhilft er Verbrechern zur Flucht. Hinter dem Steuer ist er derart unübertrefflich, dass sein Förderer &lt;strong&gt;Shannon&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Bryan "Breaking Bad" Cranston&lt;/strong&gt;) mit ihm in die Welt der Autorennen einsteigen will.&lt;br /&gt;Inzwischen lernt der Fahrer seine Nachbarin, die alleinerziehende Mutter &lt;strong&gt;Irene&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Carey Mulligan&lt;/strong&gt;), näher kennen und entwickelt schliesslich Gefühle für sie. Doch sie gesteht ihm, verheiratet zu sein: Ihr Mann &lt;strong&gt;Standard&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Oscar Isaac&lt;/strong&gt;) wird demnächst aus dem Gefängnis entlassen. Als der Ex-Häftling wieder zuhause ist, wird er von der Mafia unter Druck gesetzt. &lt;strong&gt;Irene&lt;/strong&gt; zuliebe entschliesst sich der Stuntfahrer, ihm zu helfen. Doch der Raubüberfall, der &lt;strong&gt;Standards&lt;/strong&gt; Schulden tilgen soll, läuft furchtbar schief. Der Gangsterboss &lt;strong&gt;Bernie&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Albert Brooks&lt;/strong&gt;) und seine rechte Hand &lt;strong&gt;Nino&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Ron Perlman&lt;/strong&gt;) heften sich an ihre Fersen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/04/refndrive02.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Drehbuchautor &lt;strong&gt;Hossein Amini&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;The Four Feathers&lt;/strong&gt;) hat aus der poetischen Romanvorlage des bisher selten verfilmten Schriftstellers &lt;strong&gt;James Sallis&lt;/strong&gt; eine effiziente, in ihrem Ablauf äusserst konsequente kleine Rachestory um einen Mann im hoffnungslosen Kampf gegen die Mafia entwickelt. Eine wirklich gute Verfilmung übersetzt aber nicht einfach die Geschichte der Vorlage für die grosse Leinwand, sondern hebt sie mit den spezifischen Mitteln des Filmes auf eine ganz neue Ebene. Genau dies ist &lt;strong&gt;Nicolas Winding Refn&lt;/strong&gt; gelungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der dänische Regisseur, der bereits mit der &lt;strong&gt;Pusher&lt;/strong&gt;-Trilogie, dem Boxerdrama &lt;strong&gt;Bronson&lt;/strong&gt; oder mit &lt;strong&gt;Valhalla Rising&lt;/strong&gt; auf sich aufmerksam machte, inszeniert mit &lt;strong&gt;Drive&lt;/strong&gt; seinen ersten Hollywoodfilm. Dies hat er dem Hauptdarsteller &lt;strong&gt;Ryan Gosling&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/4770/Lars-and-the-Real-Girl" target="_blank"&gt;Lars and the Real Girl&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/58340/The-Ides-of-March--Tage-des-Verrats" target="_blank"&gt;The Ides of March&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;) zu verdanken, der sich seinen Regisseur aussuchen durfte, nachdem er die Hauptrolle angeboten bekam. Für &lt;strong&gt;Drive&lt;/strong&gt; hat &lt;strong&gt;Refn&lt;/strong&gt; einen Stil geschaffen, der Elemente des Film Noir mit der schrillen Neon-Ästehtik der 80er-Jahre verbindet. Die sorgfältig ausgeleuchtete Sets und die betonte Langsamkeit erinnern an das surreale Werk von &lt;strong&gt;David Lynchs&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;Nicht minder beeindruckend ist die Tonspur: Treibende, minimalistische Beats treffen auf unterkühlte, aber träumerisch schöne Popsongs. &lt;strong&gt;Drive&lt;/strong&gt; ist ein hundertminütiges Musikvideo, eine filmgewordene Meditation. Ein stilles Werk, in dem die plötzlichen Gewaltausbrüche einen umso stärkeren Effekt haben. Kehlen werden aufgeschlitzt, Schädel mit dem Stiefel eingetreten. Die Actionszenen lassen einen atemlos zurück. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" title="" src="http://files.students.ch/uploads/b/2012/01/04/refndrive03.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schauspieler sagen nur das Nötigste, spielen zurückhaltend. Es gibt kein Pathos, keine überflüssigen Versuche der Psychologisierung. Die Figurendarstellung beschränkt sich auf das Grundsätzlichste, hinterlässt aber gerade deswegen einen bleibenden Eindruck. &lt;strong&gt;Ryan Gosling&lt;/strong&gt; bewegt sich in der Hauptrolle zwischen &lt;strong&gt;Steve McQueen&lt;/strong&gt; und dem jungen &lt;strong&gt;Clint Eastwood&lt;/strong&gt;; sein namenloser Fahrer tut, was er tun muss, verliert aber nie seine menschliche Wärme. Selten hat man mit einem Protagonisten derart mitgefühlt, hat es einem beim Unvermeidlichen den Magen umgedreht wie hier – obwohl er kaum den Mundwinkel verzieht. &lt;br /&gt;Auch sonst: Ein leises Lächeln von &lt;strong&gt;Carey Mulligan&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.students.ch/magazin/details/56152/Shame--Zurich-Film-Festival" target="_blank"&gt;Shame&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;), ein einzelner Halbsatz aus dem Mund von &lt;strong&gt;Albert Brooks&lt;/strong&gt; (&lt;strong&gt;Taxi Driver&lt;/strong&gt;) reichen aus, um ganze Geschichten zu erzählen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Drive ist ein Meisterwerk des Minimalismus, ein traumhafter Rausch von Bildern und Musik. Eine Meditation über Gewalt und Liebe. Pure Ästhetik. Kino in Reinform. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rgXrHHeaShM" title="Youtube-Video"&gt;Youtube-Video&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bewertung: 5 von 5&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Titel: &lt;strong&gt;Drive&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Land: &lt;strong&gt;USA&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Regie: &lt;strong&gt;Nicolas Winding Refn&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Darsteller: &lt;strong&gt;Ryan Gosling, Carey Mulligan, Ron Perlman&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Verleih: &lt;strong&gt;Ascot Elite&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;li&gt;Start: &lt;strong&gt;5. Januar 2012&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Bilder von Ascot Elite</description>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2012 14:46:29 +0100</pubDate>
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