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Sechseläuten, 8. April 2019, in Zürich

Sechseläuten, 8. April 2019, in Zürich

06.04.2019 um 08:45

Das Sechseläuten ist ein uralter Frühlingsbrauch, der in Zürich als grosses Volksfest begangen wird. Dabei wird alljährlich der Böögg – eine Verkörperung des Winters – auf einem grossen Scheiterhaufen verbrannt. Laut Volksglaube lässt das Ritual Rückschlüsse auf den bevorstehenden Sommer zu.

Am Nachmittag des Feiertages findet der Zug der Zünfte zum Sechseläutenplatz statt. Daran nehmen jährlich tausende festlich gekleidete und teils berittene Zünfter teil.

Um Punkt 18 Uhr richten sich alle Augen auf den Böögg – ein künstlicher, mit Feuerwerkskörpern gespickter Schneemann, der auf einem großen Scheiterhaufen verbrannt wird. Laut Volksglaube wird der Sommer desto schöner, je schneller der Böögg seinen Kopf verliert.

Was zunächst recht martialisch klingen mag, ist in der Praxis ein buntes Volksfest, das sich bei der Zürcher Bevölkerung Jahr für Jahr einer großen Beliebtheit erfreut.

Seinen Namen verdankt das Sächsilüüte einem mittelalterlichen Brauch. Laut eines Ratsbeschlusses aus dem Jahre 1525 wurde jedes Jahr nach der Tagundnachtgleiche im März der Feierabend von 17 auf 18 Uhr verlegt. Durch das Läuten einer Glocke im Grossmünster wurde diese Umstellung alljährlich verkündet.

Die Verbrennung des Bööggs rührt von einer Jahrhunderte alten Tradition der “Chrätzler-Bueben”, die jedes Jahr zeitgleich mit der Verkündung der neuen Arbeitszeiten stattfand. Die beiden Traditionen wurden 1892 erstmals miteinander verbunden. Die Bezeichnung Böögg entstammt dem Zürcher Dialekt und bedeutet “verkleidete Gestalt”.

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