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Teile eines Puzzles

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15.03.2014

Geschrieben zu Ehren des Jahr 2008:Dieses Gefühl. Es ist wieder da. Es steht vor mir. So nah, wie es noch nie war. Tausend Gedanken gehen durch meinen Kopf. Sie schwirren herum, wie tausend Bienen, die nicht wissen, wo sie hinwollen. Ein Brummen folg... [mehr]
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Es braucht Mut in der heutigen Geschwindigkeit dem Leben noch Leben zu geben.
Teile eines Puzzles

Teile eines Puzzles

15.03.2014 um 13:43

Geschrieben zu Ehren des Jahr 2008:

Dieses Gefühl. Es ist wieder da. Es steht vor mir. So nah, wie es noch nie war. Tausend Gedanken gehen durch meinen Kopf. Sie schwirren herum, wie tausend Bienen, die nicht wissen, wo sie hinwollen. Ein Brummen folgt auf ein nächstes. Es ist unerträglich. Ein Gefühl, dass meinen Kopf platzen lässt. Die Schokolade liegt zerbrochen hier, vor mir auf dem Tisch. Ich habe meine Wut an ihr ausgelassen. Einen Bruch, quer durch das ganze Muster. Alles zerstört. Ein Bild nach dem anderen bewegt meinen Geist. Ich stehe vor dem Spiegel. Meine Augen betrachten ihr Spiegelbild. Die Tränen glitzern, wie die Sterne am Himmelszelt. Sie glitzern, bis die Kraft sie verlässt. Sie fliessen. Sie fliessen über Wangen und Lippen. Meine Lippen, sie spüren das Salz. Das Salz. Ein Mittel, um Leben zu zerstören. Ein Mittel, um den Menschen zu retten. Das Salz, welches niemand braucht und doch lebensnotwenig ist. Ich mag es nicht mehr sehen. Diese Augen, diese blauen Augen. Das Strahlen ist verschwunden, die ewigen Flamen erloschen. Eine Träne jagt die andere. Alle fallen. Sie fallen tief. Ich sehe ihn, diesen Abgrund. Und doch betrachten die Augen den Himmel, so schwarz und satt. Ein seidenes Tuch, welches die Welt unter sich begraben lässt. Meine Welt. Meine Welt, zerstört in tausend Stücke. Keinen Leim und keinen Zement lässt sie wieder zusammensetzten. Die Brüche sind zu gross. Die Kraft ist zu klein. Warum nur? Ich habe doch mit ihm gesprochen. Wort für Wort. Er hat es verstanden. Doch ändern, das wird er sich nie. Ich brauche ihn. Was soll ich bloss ohne ihn tun? Eigentlich sollte ich glücklich sein. Glücklich über jedes Wort, jeden Satz. Und doch trennt uns einen Graben. Einen Graben, so tief und breit wie der Ozean. Ich habe angefangen, angefangen Brücken zu bauen. Sie halten nicht. Sie stürzen in sich zusammen. Er lässt sie brechen. Ich weiss nicht wie, ich weiss nicht warum. Die Schuld, sie liegt überall, verstreut. Ich kann sie nicht auf mich nehmen. Sie gehört nicht mehr mir. Ihr könnt sie haben. Er war es. Er war eines der perfekten Teile. Ein Teil, welches mein Puzzle komplett gemacht hat. Es passt nicht mehr. Ich habe mich getäuscht. Ich dache alles bleibt gleich, immer. Ich habe mich getäuscht. Die Zeit, sie hat mich überlistet. Die Zeit lässt alles verändern. Mein Puzzle. Es ist aufgespaltet. Es hat Löcher bekommen. Immer mehr Teile sind verschwunden. Sie haben sich einfach aufgelöst. Ich suche Gründe. Ich finde sie nicht. Ich suche sie bei mir. Ich finde sie nicht. Bin ich wirklich schuld? Liegt es an mir? Was mache ich falsch? Ich will es nicht wissen. Ich will leben, leben, wie jeder, um mich herum es tut. Ich möchte lachen und weinen, weinen vor Glück. Ich möchte die Fassung verlieren, weil ich überrascht werde, ohne es zu wissen. Ich möchte leben. Das Puzzle. Es ist noch lange nicht voll. Manchmal grösser, manchmal kleiner. Neues ist gekommen. Neue Teile. Neue Abschnitte. Ob sie bleiben? Ich weiss es nicht. Es wird sich zeigen.

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