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der Fehler im System Menschheit

der Fehler im System Menschheit

15.11.2019 à 11:01

Mittlerweile hat ja so ziemlich jede/r "hier im Westen" mitgekriegt, dass wir ein Problem haben, bzw. einfach zu viele Menschen auf dem Planeten Erde leben. Einen Grund dafür habe ich gefunden - und der ist auch ziemlich arg - die ach so tolle Entwicklungshilfe und medizinische Versorgung in den dritten Ländern sorgt nun zusätzlich dafür, dass die Babys und Kinder bessere Überlebenschancen haben. Das ist ja schön und gut - aber kann mal bitte jemand diesen Müttern dann auch verklickern, dass sie jetzt nicht mehr 14 Kinder in die Welt setzen müssen (von denen früher 2 überlebt haben, jetzt aber effektiv dann alle 14)...? Aus meiner Sicht ist es nicht zielführend, auf der einen Seite dafür zu sorgen, dass es den Kindern besser geht und auf der anderen Seite NICHT dafür zu sorgen, dass das Bewusstsein dieser Menschen sich auf die neue Situation einstellen kann. Daher ist es leider so, dass Organisationen wie "Terre des Hommes" kräftig zum Untergang der Menschheit beitragen. Aber dies nur nebenbei ...

Commentaires
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chillout 24.11.2019 à 14:43
Exkurs in die Schweizer Geschichte: Vor weniger als 50 Jahren gab es auch in der Schweiz zahlreiche Grossfamilien mit 10 bis 14 Kindern. Wieso überlebten viele von ihnen? Genau: aufgrund der besseren medizinischen Versorgung und aufgrund der wirtschaftlichen / finanziellen Lage.

Darüber hinaus haben wir im Westen im Vergleich zu Afrika einen weitaus grösseren Ressourcenbedarf (siehe bspw. ökologischer Fussabdruck). Wenn denn die Menschheit aufgrund der damit verbundenen Thematik wirklich untergehen sollte, tragen wir hier selbst (ebenfalls) "kräftig" dazu bei.

Die Probleme sind in meinen Augen weit aus grösser und komplexer als das Handeln von einzelnen Organisationen wie "Terre des Hommes". Sie bekämpfen nur Symptome und "Beiprodukte" und ja, dabei gibt es Nebeneffekte, die als Ganzes zu weiteren Problemen führen. Die eigentlich Ursachen liegen aber an einem ganz anderen Ort und die Profiteure, insbesondere die Grossnationen, auch der Westen (schlussendlich wir als Ganzes), haben wenig Interesse daran, die Thematik nachhaltig anzugehen. Ein zentrales Stichwort ist hierbei "Kapitalismus". Metaphorisch gesprochen kämpfen (im wirtschaftlichen Sinne) bei diesem Wettbewerb die Nationen dieser Welt mit ungleichen Waffen: Der Westen mit Maschinengewehren und Panzern und Afrika mit Ästen und Fäusten. Organisationen wie Terre des Hommes versorgen vor-, nach und während dem Kampf (oder wohl eher dem Massaker) die Verwundeten. Wer sich da noch über die Migrationswellen verwundert, hat die globalen Zusammenhänge noch nicht erkannt oder verstanden.
Stardream 16.11.2019 à 09:48
wie wahr! Gut geschrieben