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15. März 2009, 00:00 Konzert Kultur Music Interview

Interview mit Marc Sway vor seinem Auftritt in Westside vom 20. Februar 2009

Christina Uebelhart - Kürzlich waren Sie an der Swiss Music Awards Verleihung. Wie hat Ihnen dieser Musikanlass gefallen?Marc Sway: Sehr gut. Es war ein richtig cooler Abend. Ich finde, dass jede Branche seinen Award verdient hat; so auch die Musik. Die Nominationskategorien bei den Swiss Music Award...

Interview mit Marc Sway vor seinem Auftritt in Westside vom 20. Februar 2009
Kürzlich waren Sie an der Swiss Music Awards Verleihung. Wie hat Ihnen dieser Musikanlass gefallen?Marc Sway: Sehr gut. Es war ein richtig cooler Abend. Ich finde, dass jede Branche seinen Award verdient hat; so auch die Musik. Die Nominationskategorien bei den Swiss Music Awards finde ich sinnvoll. Zusätzlich ermöglicht uns Musikern dieser Anlass einander zu treffen und uns auszutauschen.
Sind Sie enttäuscht, dass Sie nicht als Sieger nach Hause gehen konnten?Marc Sway: Nein überhaupt nicht. Ich finde es toll, das Stefanie Heinzmann in meiner Kategorie gewonnen hat und mag ihr den Sieg von Herzen gönnen. Aus sportlicher Sicht betrachtet stand ich ja auch auf dem Podest und darüber bin ich stolz und sehr glücklich. Die Nomination hat mir gezeigt, dass die Schweizer meine Musik mögen; das ehrt und freut mich ausserordentlich.

Könnten Sie es sich vorstellen wieder im Duett zu singen? Und falls ja, nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Duettpartnerin bzw. Ihren Duettpartner aus?Marc Sway: Ja, ich mag es sehr im Duo zu singen. Dennoch muss ein Duett zum Song passen. Bei dem Hitparadenstürmer „Hemmigslos Liebe“ beispielsweise, den ich mit Fabienne Louves gesungen habe, harmoniert ihre Stimme bestens mit meiner. Ich lese meine Duettpartner immer passend zu dem jeweiligen Song aus. Das Schwergewicht bei der Wahl des Partners lege ich hier klar auf die Harmonie der beiden Stimmen und natürlich darauf, ob die Stimmen zu dem Song passen.

Mit wem würden Sie denn am liebsten im Duett singen?Marc Sway: Ein Duett mit Tina Turner würde mich sehr reizen. Sie hat eine grandiose Stimme. Aber auch die Duette mit Freda Goodlett bereiten mir jedes Mal riesigen Spass. Freda und ich sind gute Freunde und auch musikalisch sind wir uns sehr nahe. Meiner Meinung nach hat Freda eine der schönsten Soulstimme in der Schweiz. Beim heutigen Auftritt im Berner Einkaufszentrum Westside, war es übrigens der Wunsch des Veranstalters, dass ich zu einigen Songs mit Freda Goodlett zusammen auf der Bühne stehe.

Würden Sie auch gerne einmal in einem Film mitspielen?Marc Sway: Ich habe grossen Respekt vor der Schauspielerei. Da meine Schwester Schauspielerin ist, weiss ich, wie viel Arbeit hinter einer Rolle steckt. Wenn ich jedoch eine Rolle spielen könnte, die meiner Person sehr nahe kommt, würde mich das schon interessieren.

Könnten Sie es sich auch Vorstellen, bei der Eisgala Art on Ice die Eiskunstläufer mit Ihrer Musik zu begleiten?Marc Sway: Ja, das würde ich sogar sehr gerne tun. Ich warte immer noch sehnsüchtig darauf, von der Art on Ice Organisation angefragt zu werden. Ich finde die Harmonie zwischen Live-Musik und Eiskunstlauf wunderschön.

Wer ist Ihre Lieblings-Eiskunstläuferin bzw. Lieblings-Eiskunstläufer?

Marc Sway: Stéphane Lambiel hat mit seinem enormen Erfolg gezeigt, dass er ein wirklich begabter Eiskunstläufer ist. Das Gesamtbild von Stéphane ist wunderbar. Er zeigt in seinen Läufen soviel Emotionen. Mir imponiert das sehr.Ihr aktuellstes Album heisst „One Way“. Wie sind Sie auf diesen Namen gekommen und was ist der „One Way“ in Ihrem Leben? Marc Sway: Ich habe „One Way“ gewählt, da es zum Einen ein Begriff aus der Fliegerei ist: „One-Way-Ticket“. Das Album soll zum einen eine Reise sein, auf die ich mein Publikum mitnehmen möchte. In dem Moment, in welchem die CD startet soll der Zuhörer in eine musikalische Welten entführt werden.. Zum Anderen widerspiegelt „One Way“ für mich auch diese Entschlossenheit, die ich gebraucht habe, um dieses Album zu machen. Gerade durch die Integration verschiedener Stilrichtungen und Vereinigung mit meinem kulturellen Hintergrund hat sich für mich herauskristallisiert, dass ich mich absolut diesem Thema widmen will und nicht mehr von dieser Linie abkommen möchte. Die Musik spiegelt die Seele eines Menschen. Ich kann und will mich nicht für eine Stilrichtung entscheiden, wie ich auch nicht nur eine Kultur in mir spüre! Deshalb hat der Name „One Way“ gut gepasst. Was sind Ihre weiteren Pläne für das Jahr 2009?Marc Sway: Ich bin bereits wieder dabei, ein neues Album zu schreiben. Daneben läuft meine Clubtournee, die bereits im August 2008 begonnen hat weiter. Im Sommer folgen dann die Open Airs. Die genauen Konzertdaten sind auf meiner Homepage www.marcsway.com aufgeführt. Wann erscheint Ihr neues Album?Marc Sway: Man darf nie ein Datum nennen, sonst wird man darauf behaftet (schmunzelt). Ich denke jedoch, dass ich es im Jahr 2010 auf den Markt bringen kann.

Im Duett mit Fabienne Louves haben sie in Mundart gesungen. Können Sie es sich vorstellen in Zukunft ein Mundartalbum auf den Markt zu bringen? Marc Sway: An ein Mundartalbum habe ich noch nie gedacht, aber ich kann mir vorstellen, dass ich wieder einmal einen Ausflug Richtung Mundart mache. Ich kenne einige Künstler die sehr gut bewiesen haben, dass solche Abstecher auch funktionieren. Vermutlich werde ich immer verschiedene Sachen machen wollen. Darum werde ich auch weiterhin versuchen, meine multikulturellen Seiten in meiner Musik zu leben.Zurzeit läuft die 4. Staffel der Sendung MusicStar? Was halten Sie persönlich von dieser Sendung?Marc Sway: Ganz ehrlich, ich schaue mir diese Sendung nicht an. Ich bin der Ansicht, dass MusicStar eine Fernsehsendung und keine Musiksendung ist. Haben Sie denn einen Favorit bei Musicstar?Marc Sway: Wie gesagt, ich schaue mir diese Sendung nicht an. Deshalb kenne ich die Kandidaten nicht und habe somit auch keinen Favoriten. Welche Musik hören Sie privat?Marc Sway: Möglichst vielseitig. Ich höre sehr gerne Soul, auch alten Soul oder Jazz. Bei der Musik faszinieren mich vorwiegend die Vielseitigkeit und die Brandbreite.

Nun zu Ihrer Frisur, machen Sie diese selber?Marc Sway: (lacht) Ja die mache ich mir selber. Am Morgen kämme ich jeweils alle Haare in eine Richtung. So einfach geht das und dauert nur zwei Minuten. Meine Frisur ist mittlerweile zu meinem Markenzeichen geworden.

Heute treten Sie in Bern im Westside auf. Wie gefällt Ihnen das Westside?Marc Sway: Mir gefällt das Westside sehr gut. Die Architektur des Westside ist interessant und gefällt mir. Ich habe sehr viel über das Westside gelesen und freue mich, heute Abend hier auftreten zu dürfen.

Waren Sie privat auch schon im Westside?Marc Sway: Ja, ich war bereits einmal im Westside und habe mir bereits ein Bild davon machen können.

Könnten Sie sich vorstellen, ein Wochenende im Westside zu verbringen?Marc Sway: Ja, warum nicht. Das Westside hat sehr viel zu bieten. Langweilig wird einem dabei sicherlich nicht. Die Kombination von Einkaufszentrum und Freizeitvergnügen gefällt mir.

Haben Sie sich auch schon einmal im Bernaqua verwöhnen lassen?Marc Sway: Nein, leider nicht. Bis jetzt fehlte mir dazu die Zeit. Ich wollte eigentlich heute noch ins Bernaqua, doch bis jetzt kam ich nicht dazu. Vielleicht reicht ja die Zeit nach dem Konzert um mir endlich ein Bad im Westside zu gönnen. Die Badehose habe ich jedenfalls dabei.

Sie haben soeben im Westside (Spiga) gegessen. Wie hat Ihnen das Essen geschmeckt?Marc Sway: Das Essen war sehr lecker. Ich geniesse die Vielseitigkeit der Gastronomiebetriebe im Westside. Das Westside ermöglicht mir, mich durch verschiedene Länder zu essen. Begeistert bin ich auch vom Ambiente der Restaurants.

Nun sind wir am Ende des Interviews. Gibt es etwas, dass Sie ihren Fans gerne sagen möchten?Marc Sway: Ich geniesse es immer wieder live auftreten zu können. Das Publikum darf sich immer wieder aufs Neue von mir überraschen lassen. Für mich ist jedes Konzert sehr speziell und keine Show ist gleich. Ich lade euch herzlich ein, mich bei einem meiner Konzerte zu besuchen und danke euch ebenso herzlich für eure Treue.

Herzlichen Dank für das ausführliche Interview. Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit sowie weiterhin viel Freude an der Musik.

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