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7. Januar 2011, 13:10 Games

JAMES BOND: BLOOD STONE - Review

students Redaktion - //Obwohl der nächste James Bond-Streifen mit Daniel Craig erst im nächsten Jahr erscheint, vertröstet Publisher Activision alle Bond-Fans mit einem Videospiel für zwischendurch. Die Story von James Bond: Blood Stone, welche nicht auf einem Film basiert, stammt aus der Feder d...

JAMES BOND: BLOOD STONE - Review
Obwohl der nächste James Bond-Streifen mit Daniel Craig erst im nächsten Jahr erscheint, vertröstet Publisher Activision alle Bond-Fans mit einem Videospiel für zwischendurch. Die Story von James Bond: Blood Stone, welche nicht auf einem Film basiert, stammt aus der Feder des Drehbuchautors von GoldenEye womit auch das Hollywood-Feeling präsent sein sollte. Gekoppelt mit rasanten Actionfahrten sowie hitzigen Schiessduellen sollte doch nichts mehr schief gehen, oder?

Bond und Biowaffen
Die Geschichte beginnt für James Bond in Athen, wo er einen terroristischen Anschlag auf den G-20 Gipfel in der Akropolis unterbinden muss. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann er den international gesuchten Terrorist Greco schnappen und die Tat verhindern – eine typische Einleitung für einen James Bond-Streifen. Darauf reist Bond weiter nach Istanbul, wo er auf Anleitung von M einer krimineller Bande nachgehen muss, die sich für die Entwicklung von biologischen Waffen einsetzt. Durch die Folterung eines Wissenschaftlers kommen die bösen Buben an die gesuchte Formel, was Bond natürlich hellhörig macht. Eine grosse Jagd beginnt, wobei die Schauplätze von Burma, Monaco bis hin zu Sibirien reichen.



Gameplay
In Sachen Gameplay gleicht der neueste Ableger der James Bond-Reihe stark an den Vorgänger namens „Ein Quantum Trost“. Hauptbestandteil sind demnach die Schiessduelle mit den unzähligen Gegnerhorden. Dabei spielt die Deckung eine zentrale Rolle: Per Tastendruck duckt ihr euch hinter einem Versteck und nehmt von dort aus die Feinde aufs Korn. Alternativ beherrscht Bond natürlich auch den Nahkampf. Auch hier könnt ihr per einfachen Tastendruck den Gegner ausknocken. Durch letztere Aktion lädt ihr zudem eure Fokus-Leiste auf. Nach drei erfolgreichen Nahkampfangriffen könnt ihr mit eurer Waffe drei äusserst präzise Schüsse abgeben, wonach die Gegner gleich nach einem Treffer das Zeitliche segnen.



Nebst den Schiessereien warten noch kleinere Suchaufgaben sowie Verfolgungsjagden. Während die Suchaufgaben eher langweilig sind, machen die rasanten Fahrten schon mehr Spass. Mit hochgezüchteten Rennboliden brettert ihr durch die engen Strassen von Monaco oder das eisige Sibirien. Nebst Fahrzeugen besitzt Bond zudem noch ein cooles Handy, mit dem er Gegner und deren Waffen auch durch Wände sichten und zudem Überwachungskameras ausschalten kann.

Technik
Grafisch überzeugt Blood Stone dank detaillierten Levelarchitekturen sowie einem hohen Detailgrad von Hauptprotagonist James Bond. Etwas enttäuschend sind die Gegnermodelle – diese gleichen sich sehr schnell, wodurch der Eindruck entsteht, dass man hier gegen eine Klonarmee kämpfen muss. Dafür gibt es beim Sound nichts zu meckern: Originale Bond-Titel wie unter anderem der Titelsong von Joss Stone tragen massgeblich zu einer authentischen James Bond-Atmosphäre bei.



Fazit: James Bond: Blood Stone ist eine konsequente Fortführung des eingeschlagenen Wegs: Viel Action, einige rasante Verfolgungsjagden sowie coole Sprüche von Mr. Bond sorgen für ein Feeling wie beim Kinostreifen. Kritikpunkte bleiben trotzdem: Die Spielzeit ist mit ca. vier Stunden ziemlich knapp bemessen, zudem wäre eine schlauere Gegner-KI sowie Modellierung wünschenswert gewesen. Sei’s drum – als Zeitvertrieb bis zum nächsten Streifen mit Daniel Craig taugt Blood Stone allemal!

Gewinnspiel: Activision und Students.ch verlosen 3 Versionen von James Bond: Blood Stone für die Xbox 360. Unten mitmachen und mit etwas Glück gewinnen!
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