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14. Mai 2011, 16:43 Konzert Music

Mirrorwriter gibt woondervolles Konzert im Plaza

Fabian Keller - Wie die Mischung aus Dubstep, Soul und RnB live genau daherkommen sollte, konnte sich bis zum vergangenen Mittwoch wohl niemand so genau vorstellen. Vielleicht war gerade deshalb der Grund wieso sich viele auf Neuling Jamie Woon eingelassen haben. Seht hier ein Video vom Konzert.

Mirrorwriter gibt woondervolles Konzert im Plaza
Die Erwartungen an Jamie Woon waren am vergangenen Mittwoch hoch. Noch nichtmal ein paar Wochen aus dem Vereinigten Königreich raus, musste der Londoner Senkrechtstarter beweisen, wieso er in einem Atemzug mit seinem fast Genrevetter James Blakegenannt werden sollte. Geklappt hat der Beweis auf Anhieb.

Wer sich auf einen dubsteppigen Abend eingelassen hat wurde womöglich etwas enttäuscht, hat sich dann aber auch im Vorfeld noch nicht so intensiv mit Jamies Musik auseinandergesetzt und wenn, dann wohl ein paar Burial Remixe, die wirklich sehr orginell sind, zuviel genossen. Wer sich aber aus eine sehr bunte soulige, RnB lastige und an vielen Stellen sehr tanzbare Musik eingestellt hat kam voll auf seine Kosten. Dabei sollte ich aber unbedingt erwähnen, dass Jamie auf seinem Album schon deutlicher elektronische musiziert während die Live-Performance auch aufgrund anderer Instrumentalisierung viel akustischer daherkommt.

So oder so hat es Jamie aber geschafft bereits nach den ersten gespielten Songs das Publikum sehr gut zu unterhalten und zum Mitmachen zu animieren. Und spätestens als die ersten Klänge seines Tophits Night Air erklangen, schwappte die Publikumsenergie von den Vorderen Rängen sehr schnell durchs ganze Plaza. Aber auch Songs wie Spirits die eine Ähnlichkeit mit Michael Jackson erahnen lassen, haben seine sehr sanfte RnB getriebene Seite grossartig zum Ausdruck gebracht.

Grossartig hat er ebenfalls gezeigt wie gut er mit Beatboxing und Sampling selber hochkomplexe Songs komplett neu interpretieren kann. Das Publikum hats ihm ordentlich gedankt und Jamie mit zwei Zugaben zurückgedankt. Ich bin mir sicher, wir werden in Zukunft noch viel vom sympathischen Londoner hören und ihn hoffentlich bald wieder in Zürich zu Gesicht bekommen. Wer die Zeit unterdessen überbrücken möchte, sollte sich unbedingt seinen Erstlingswerk Mirrorwriting gönnen. Das Review dazu findet ihr hier.

Bildquelle: Offizielles Pressebild
Videoquelle: Eigenes Video (aufgenommen mit Kodak playTouch)

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