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8. Juli 2011, 15:53 Games

F.E.A.R. 3 - Review

students Redaktion - Dunkelheit, paranormale Erscheinungen, Geschrei. Der dritte Teil von der gefürchteten F.E.A.R.-Serie bei uns im Test für die Xbox 360!

F.E.A.R. 3 - Review
Dunkelheit, paranormale Erscheinungen, Geschrei. Nur wenige Ego-Shooter sind in den letzten Jahren so unter die Haut gefahren wie die Ableger der F.E.A.R.-Serie. Mit dem dritten offiziellen Teil geht die Geschichte rund um Alma Wade, Point Man und Fettel weiter. Gänsehaut garantiert!

Story
Der dritte Teil knüpft an die Vorkommnisse des Vorgängers an, in welchem ihr als Dela Force Aufklärungstrupp in der Rolle von Becket zum inneren der Station der geklonten Amarcham-Soldaten eingedrungen und dort auf die paranormale Alma Wade gestossen seid, welche die geklonten Soldaten über telepathische Fähigkeiten steuern kann. Becket wird dort als Vater von Alma Wade angedeutet, die wirkliche Bestätigung bleibt aber am Ende aus. Nun wechselt die Perspektive: In F.E.A.R. 3 übernehmt ihr wieder die Kontrolle über Point Man – der erste Sohn von Alma Wade – und werdet dabei von der übersinnlichen Erscheinung eures getöteten Bruder Fettel begleitet. Von den Amarcham-Soldaten festgenommen, müsst ihr euch zunächst den Weg aus einem Gefängnis bahnen. Doch die Erscheinung von Alma lässt nicht lange auf sich warten...



Gameplay
F.E.A.R. 3 kehrt in Sachen Gameplay zu seinen Wurzeln zurück. Bullet-Time, rasante Schusswechsel sowie dezent eingestreute Schockmomente lassen euch keine Zeit zum Durchatmen. Im Gegensatz zum zweiten Teil wurde ein kleines Upgrade-Feature in die Kampagne implementiert: In jedem Level könnt ihr kleinere Herausforderungen meistern – wie zum Beispiel „Sammle 60 Munitionsgegenstände auf“ oder „Erledige 3 Gegner mit einer Nahkampfattacke“. Dadurch erhaltet ihr Punkte, welche wiederum eurem Rang zugute kommen. Je höher euer Rang, desto besser werden eure Fähigkeiten. Ihr könnt dann also beispielsweise schneller rennen oder mehr Treffer hinnehmen.

Serientypisch könnt ihr euch ab und an auch hinter einen riesigen Mech klemmen und im Transformer-Style durch die Gegend stampfen und alles wegballern was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Grössere Rätsel findet ihr dagegen kaum – F.E.A.R. bleibt in dieser Beziehung ein Shooter der alten Schule.



Multiplayer
Die eher kurze Kampagne – in fünf Stunden flimmert der Abspann vor euch – regt zum Weiterspielen an. Drei Möglichkeiten stehen euch zur Verfügung: Erstens, ihr könnt in der Rolle von Fettel die Kampagne durchspielen, wodurch sich natürlich einiges ändert und ihr am Schluss ein alternatives Ende seht. Zweitens könnt ihr kooperativ die Kampagne nochmals spielen, sei dies offline oder online. Oder drittens, ihr geht über Xbox Live online und probiert die neuen Multiplayer-Modi aus. Neben Survive-Modi, welche stark an jene von Call of Duty: Black Ops erinnern, könnt ihr auch teambasierte Spiele auswählen. Dank aktiver Community finden sich immer wieder Zocker aus aller Welt für eine Multiplayer-Runde.



Fazit: Ich muss zugeben – auch ich hatte in einigen Situation die Hose ziemlich voll und konnte mich nicht in die dunkelsten Ecken begeben, um nach stark benötigter Munition zu suchen. Die paranormalen Erscheinungen sowie die Ungewissheit, ob eventuell in nächster Sekunde ein Gegner aus der Dunkelheit springen wird, sorgen für ständigen Adrenalin. F.E.A.R. 3 ist somit eine konsequente Fortsetzung des Erstlings und bietet neben einer spannenden Kampgane auch viele Stunden Online-Spass. Wer auf Action steht, ist hier genau richtig.
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