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7. Oktober 2011, 12:39 Kultur Festivals Movie

Shnittige Kostprobe: Donnerstag

Katharina Bornhauser - Seit Mittwoch grassiert in Bern das pinke Fieber. Students.ch präsentiert täglich eine Kostprobe des Kurzfilmfestivals. Gestern: Shnit OPEN 3.

Shnittige Kostprobe: Donnerstag
Im internationalen Wettbewerb – shnit OPEN genannt – treten in zehn Blöcken 75 kurze Filme gegeneinander an. Die Macher stammen aus aller Herren Ländern und entsprechend vielfältig sind die vorgeführten Filme in Länge, Themen und Realisation.

Im gut gefüllten Kornhausforum wurde gestern Block 3 gezeigt. Mit sieben Filmen beansprucht das Programm die Konzentration des Zuschauers doch ziemlich. Den Anfang machte "Bad Night for the Blues", ein honigsüsser Film über einen Neffen und seine am Weihnachtsfest übelst betrunkene Tante. Danach folgte mit „Mokhtar“ ein erschreckender Film über einen Jungen, der ein Eulenküken findet – und umbringt. „Rubika“ war der einzige animierte Film und begeisterte in seiner Kürze, der reduzierten Machart und der Lustiges Taschenbuch-Storyline. Der schwedische Wettbewerbsteilnehmer „Jag är Konstnär“ war leider kein Highlight und sorgte nur dank der eigenwilligen Schnitttechnik für Abwechslung. Mit „The Strange Ones“ kam ein bereits prämierter Film (Sundance!) auf die Leinwand, während bei „The Philosopher“ tatsächlich Jean Reno mitspielt.

Der Zuschauer ist nach dieser Fülle von Cinematografie etwas erschöpft, im Idealfall auch berührt. Immerhin sprachen die Filme heikle Themen wie Religion, Erwachsenwerden und Selbstverwirklichung an. Leicht verdaulich waren sie nicht – aber dennoch höchst erbaulich.

Für diejenigen, die gestern nicht dabei waren, gibt's eine kleine Kostprobe von "Bad Night for the Blues" von Chris Shepherd.

Shnit Homepage

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