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8. Oktober 2011, 18:39 Kultur Festivals Movie

Shnittige Kostprobe: Samstag

Katharina Bornhauser - Seit Mittwoch grassiert in Bern das pinke Fieber. Students.ch präsentiert täglich eine Kostprobe des Kurzfilmfestivals. Heute: BÄRNER PLATTE.

Shnittige Kostprobe: Samstag
Etwas Lokalpatriotismus darf sein, dürften sich die Organisatoren des Shnit gedacht haben. Das Kurzfilmfestival findet zwar heuer Kapstadt, Singapur, Köln, Wien und San José statt, seinen Ursprung aber hat es in Bern. In einem Berner Fenster (Bärner Platte genannt) werden in der Schweizer Hauptstadt Filme von lokalen Filmschaffenden gezeigt.

Im voll besetzten Kornhausforum kriegen wir Block 2 präsentiert. Der erste Film, „Der Komponist“ von Saladin Dellers, entführt ins Lorrainequartier, wo ein Komponist mit seiner Musik ein tragisches Erlebnis verarbeitet. Der ehrliche Film beeindruckt vor dem Hintergrund, dass die Macher keine zwanzig Jahre alt sind.Mit „Neulich im Atelier“ (Philipp Bürge) und „Instant Fame“ (Cyril Gfeller) sind zwei Stop-Motion-Streifen dabei, die gekonnt der Zweidimensionalität drei Dimensionen verleihen. Sehr intim ist „Plaids87“ (Kaspar Schiltknecht), ein dokumentarisch anmutender Film über das Entwachsen aus Kindheitsfreundschaften. Eher doof ist „U Turn“ (Sébastien Kühne, Ueli Locher), der sketch-artig von Sprachbarrieren und Swissness erzählt, jedoch lediglich wegen seiner langatmigen Abstrusität im Gedächtnis haften bleibt.

Wer einen Einblick ins Berner Kurzfilmschaffen werfen möchte, kriegt hier eine Kostprobe von „Was ich kann“ von Aron Nick, Christoph Walther und Lukas Ramseyer, der gestern am Shnit in Bern Premiere feierte.

Homepage Shnit

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