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13. November 2011, 12:59 CD / Vinyl Music

Florence + The Machine - Ceremonials

Carl Spörri - Rund zwei Jahre nach „Lungs“ gibt es wieder Grosses von der exzentrischen Künstlerin aus England. Mit „Ceremonials“ zeigt Florence Welch, dass sie ihren Ruf als „seltsamste und begabteste weibliche Künstlerin der Gegenwart“ gänzlich verdient.

Florence + The Machine - Ceremonials
Pathetische Klänge, tiefgründige Melodien untermalt mit der Stimme eines Erzengels und die Ausstrahlung einer Melancholie, welche nur diejenigen spüren, die das Leben durch und durch lieben – das und mehr ist „Ceremonials“. Schon das Debutalbum „Lungs“ brachte mit seinen ersten Atemzügen die Welt zum staunen – etwas in der Art hatte man schon lange nicht mehr gehört. Zwei Jahre später doppelt Florence Welch, die Stimme der Gruppe Florence + The Machine, nach. Kein einziges Lied auf dem neuen Album scheint halbherzig komponiert zu sein, ein Feuerwerk der Musik und eine Freude für die Ohren. Ob man zu „Heartlines“ oder „Spectrum“ tanzend einen feuerroten Herbsttag erlebt oder an einem kalten Abend zu „Only If For A Night“ in Gedanken versunken den Sternenhimmel betrachtet, das Album geht durch Mark und Bein. Oder besser noch, stellt euch die Weite des Meeres beim Hören von „Never Let Me Go“ vor, denn dies stellt das Album am besten dar; ein Ozean, gross und kraftvoll, dessen Wellen aus Klängen einen voll und ganz umhüllen.

Das neue Album von Florence + The Machine trägt zu Recht den Namen „Ceremonials“, denn das ist es wirklich: Ein Komposition von musikalischen Festakten.

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