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13. März 2012, 20:46 Kultur

Epen und Geheimnisse: Berner Museumsnacht 2012

Katharina Bornhauser - Schlangenfrauen, Alpen-Tapas und goldene Nasen – das und noch mehr gibt’s an der Berner Museumsnacht. 37 Museen und Gastlokale haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet und bieten ein Programm, das die Nacht sehr kurz erscheinen lässt. Students.ch hat die Highlights.

Epen und Geheimnisse: Berner Museumsnacht 2012
An der Berner Museumsnacht soll nichts an den drögen und staubigen Ruf, den Museen oft anhaftet, erinnern. Auch an der zehnten Ausgabe des Events - Jubiläum wird hier grossgeschrieben - wollen die Organisatoren Nachtschwärmer und Museumsfans gleichermassen anlocken. Extra für diesen Anlass veranstalten die Museen spezielle Anlässe und Führungen und es öffnen sich in Bern Türen, die ansonsten verschlossen bleiben.

Da knallt’s
In der Burgerbibliothek demonstriert Pyrotechniker Knallfred Burri, wie er seine Feuerwerke herstellt. Im Botanischen Garten ist der Zirkus zu Gast, inklusive Riesenschlangen und Jongleuren. Und im Schweizer Schützenmuseum darf man die Luftgewehranlage ausprobieren. Auch sexy darf es sein: In der Hochschule der Künste zeigen Vergolderinnen, wie vielseitig einsetzbar Blattgold sein kann – etwa als Körperdekoration. Im Kunstmuseum verbiegt sich die Schlangenfrau Nina Burri.

Epen und Geheimnisse
Ein musikalisches Programm darf nicht fehlen. So gibt der Basler Rapper Black Tiger zur Abwechslung einmal griechische Heldenlieder in der Antikensammlung zum Besten, während Metal-Legende Stephen O’Malley in der Kunsthalle seine ausschweifenden Experimente spielt. Für Entdecker und Indiana-Jones-Neurotiker gibt es besondere Expeditionen: Ausnahmsweise sind in der Museumsnacht ansonsten verborgene Orte für ein breites Publikum zugänglich. Etwa die Tropfsteinhöhlen beim Bärengraben oder eine (Ent-)Führung in den Untergrund des Bundesplatzes.

So ein straffes Programm macht hungrig. Daher haben die Museumsrestaurants ebenfalls geöffnet und bieten kulinarisch besondere Erlebnisse an. Mysteriöse Alpen-Tapas etwa gibt’s im Alpinen Museum und im Botanischen Garten kann man sich einen Drink im Urwald genehmigen.

Und wieder einmal wünscht man sich, die Nacht wäre länger...

Mehr Informationen zum Programm auf www.museumsnacht-bern.ch

Museumsnacht Bern 2012. Freitag, 16.03., 18.00 – 02.00 Uhr.

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