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4. Januar 2013, 00:00 Music Interview

Von ABBA bis Zappa ... mit Oli Zemp (Abart)

Patrick Holenstein - Die Schweizer Konzertszene verliert Ende Monat einen liebgewonnen Hafen für handgemachte Musik. Das Abart schliesst endgültig seine Tore. Grund genug, um mit Oli Zemp, der das Abart vor 15 Jahren mitbegründet hat, etwas in die musikalische Geschichte des Clubs einzutauchen.

Von ABBA bis Zappa ... mit Oli Zemp (Abart)
In Zusammenarbeit mit Bäckstage.ch

Der Countdown läuft. Am 31. Dezember verliert die Schweiz ein Stück Musikgeschichte. Eineinhalb Dekaden lang stand das Abart für handgemachte Musik, bildete eine rockige Insel im aufkommenden Techno der Neunziger, hat im neuen Jahrtausend mit einigen starken Bookings die Zürcher Konzertszene angeführt und mit einem ausgefeilten Konzept für viele gute Erinnerungen bei den Musikfans der Schweiz gesorgt. Das ist Grund genug, um mit Oli Zemp, der Mitbesitzer des Abart ist, etwas Musik aus der History des Abart zu hören. Der Musikliebhaber hatte natürlich die eine oder andere Geschichte aus der bewegten Zeit des Clubs zu erzählen

  • Die Roten Rosen – Weihnachtsmann vom Dach
  • Album: Warte auf's Christkind
  • Erster Auftritt im Abart: 3.12.1998

Das klingt schwer nach „Die Roten Rosen“.

Genau. Das war eines der ersten grossen Konzerte im Abart.

Es war zwar nicht das erste, das ausverkauft war und nicht das erste Konzert, das stattgefunden hat, aber es war ein sehr wegweisendes Konzert. Wir hatten ein sehr schwieriges erstes Halbjahr und haben damals im Sommer nochmals alle Kräfte zusammengerauft und einen Neustart gewagt. Mit neuem Logo, einem kleinen Umbau, Neuorientierung des Programms, mit neuen Öffnungszeiten, dazu zwei Gastro-Damen, die das gesamte Barkonzept umgekrempelt haben. Ja und so hat sich irgendwann auch das monatelange Telefonieren und Erklären, wer wir sind und was wir machen, irgendwann ausgezahlt, weil plötzlich Warner vor der Tür stand und meinte, sie würden noch eine Location für einen Showcase suchen. Und das wurde dann das Konzert mit den Roten Rosen, von dem man wirklich sagen kann, dass es uns im Dezember unseres Startjahres 1998 den Kick gegeben hat und ab diesem Zeitpunkt ging es wirklich steil bergauf.

Und die Freundschaft zu den Hosen hält ja bis heute, wie Campino hin und wieder betont.

Ja, das ist wirklich schön.

  • Xavier Rudd – Message
  • Album: Food In The Belly
  • Erster Auftritt im Abart: 24.03.2006

Xavier Rudd ist nicht von mir gebucht worden, sondern ist ein „Chrigel-Kind“ (Anm. d. Red.: Chrigel ist Christian Gremelmayr, Mitbesitzer des Abart). Aber man hat mich irgendwann auch hinzitiert und gesagt: „Das musst du gesehen haben!“ Und ich gehöre wohl zu den ganz wenigen, die nicht so begeistert von dieser Liveshow waren. Mir war es irgendwie eine Runde zu aufgesetzt. Es ist einfach zu wenig passiert. Obwohl ich sehr gerne World Music höre und er mit dem einen oder anderen Instrument aufgekreuzt ist, das mich sonst erfreuen kann, ist Xavier Rudd nicht mein Artist.

Wie hast du den Fokus gelegt, wenn du Acts gebucht hast?

Ohne grossartige Regeln und meist aus dem Bauch heraus.

  • Two Gallants – Seems like Home
  • Album: The Scenery Of Farewell
  • Erster Auftritt im Abart: 30.11.2006

Ah, Two Gallants. Hat auch Chrigel gebucht. Ich habe sie aber auch gesehen und finde sie vor allem live sehr stark. Irgendwann kam ja die Duo-Zeit auf, vielleicht losgetrampelt von den White Stripes, weitergeführt durch The Kills und so weiter. Two Gallants kann man musikalisch gesehen nicht in die gleiche Schublade stecken, aber ich finde, auch sie bringen zu zweit eine Energie auf, die oft fünf Musiker nicht hinbekommen. Das hat mich sehr fasziniert. Two Gallants waren immer wunderbare Konzerte.

  • Redwood – Who We Are
  • Album: Of Butterflies And Hurricanes
  • Erster Auftritt im Abart: 23.03.1999

Redwood.

Die Band begleitet ihr seit dem Bestehen des Abart.

Redwood ist, das darf man sagen, eine von drei Hausbands. Vielleicht kann man Cataract noch dazuzählen, dann wären es vier. Bei Cataract ist der Unterschied, dass keiner aus der Band bei uns arbeitet. Aber bei den Hausbands ist es inzwischen auch nicht mehr so, denn von PX-Pain arbeitet auch keiner mehr bei uns und auch von Snitch ist niemand mehr im Team. Also ist Redwood ein wenig die letzte wahre Hausband. Und ja, wir haben den ganzen Werdegang ab dem Zeitpunkt, an dem das Abart aufgegangen ist, mitbekommen. Die Band gibt es für einmal ja länger als unseren Club, das ist auch nicht immer so. Durch Hochs und Tiefs, Frontfrau will aufhören und die Band ist nicht sicher, ob sie auch aufhören will, aber man rafft sich doch zusammen, sucht eine neue Frontfrau. Das haben wir teilweise alles hautnah mitbekommen, weil es tagsüber auch im Büro ein Thema war. Coole Band.

Was für das Abart immer typisch war, ist, dass ihr Schweizer Bands eine Auftrittmöglichkeit gegeben habt.

Ja, wir haben das immer wieder probiert. Uns wurde auch oft vorgeworfen, wir würden in der Hinsicht zu wenig machen. Wir haben aber verschiedene Sachen probiert und mussten herausfinden, dass, wenn wir Abende mit vier oder fünf unbekannten Schweizer Bands veranstalten, oft nicht mehr als 30 bis 40 Leute im Club waren. Am Schluss sind allesamt traurig rausgelaufen. Sowohl die Band als auch wir und auch die Besucher hatten keine Stimmung am Konzert. Also haben wir irgendwann überlegt, wie wir diesen Schweizer Bands helfen können, damit es wirklich etwas bringt. Wir haben wirklich hart begonnen diese Bands ins Vorprogramm der Headliner aus dem Ausland zu platzieren, auch wenn das teilweise wegen der Bühnengrösse vom Management nicht gewünscht war. Das hat für uns sehr viel mehr Sinn gemacht, denn auch wenn noch nicht alle 500 Leute bei einem ausverkauften Konzert da stehen, sondern nur 300, so kann sich die Band trotzdem vorstellen. Alle Bands haben die gleiche Chance und der eine oder andere Act konnte sich so präsentieren und hat danach seinen Weg gemacht. Doch so gut es ging haben wir immer versucht Schweizer Bands zu helfen.

  • Amy Macdonald – This Is The Life
  • Album: This Is the Life
  • Erster Auftritt im Abart: 12.03.2008

Die Amy.

Die habt ja ihr quasi für die Schweiz entdeckt.

Ja, das ist eine lustige Geschichte. Dort waren wir wirklich zu früh. Das war ein Tipp aus einem Plattenladen in England. Wir haben Ferien gemacht, sind etwas herumgegeistert und haben Musik gehört. Als wir zurück waren, dachten wir: „Doch, das würden wir gerne machen.“ Man darf ja gar nicht sagen, für wie wenig Geld die erste Show stattgefunden hat. Sie war aber zum Zeitpunkt, an dem sie stattfand, massiv ausverkauft. Es war super, dass sie es durchgezogen hat und nicht auf den Upgrade beharrt hat, den gewisse Managements schon verlangt haben und so wurde das auch zu einer unvergessenen Show.

Ihr habt aber Amy Macdonald danach noch diverse Male in die Schweiz geholt.

Genau. Das ist wirklich eine Freundschaft geblieben. Inklusive sich-Sorgen-machen nach ihren Konzert-Absagen, wie es ihr gesundheitlich geht. So ärgerlich Absagen sind und so aufwändig sie sind, stand jetzt wirklich im Vordergrund: „Hoffentlich ist alles gut.“ Inzwischen ist die Entwarnung ja in Form einer Pressemitteilung für die Nachholkonzerte gekommen. Es geht also weiter.

  • New York Ska Ensemble – Take Five
  • Album: Step Forward
  • Erster Auftritt im Abart: 10.04.2000

(Oli hört aufmerksam zu) Die ersten Töne klingen ein wenig nach den Dresden Dolls. Jetzt nicht mehr. (Hört weiter zu und wippt im Takt.)

Es ist das New York Ska Ensemble.

Ok.

Die hattet ihr mehrfach zu Gast.

Ja, die hatten wir sicher vier oder fünf Mal gehabt. Es war so, dass wir 1998 sehr viele Konzerte mit Benno von Leech Records gemacht haben. Darauf entstand eine lange Freundschaft und sogar die Hafenkneipe, zusammen mit Martin von Redda und Luca, der zwischenzeitlich dazugekommen ist. Aber ursprünglich ging das los, weil wirklich ein unbekannter Herr namens Benno daher gelaufen kam und das war der Mr. Ska schlechthin in der Schweiz. Es ist eine seiner Lieblingsbands, das darf man sagen, und sie haben immer funktioniert und sind eine fantastische und wirklich geniale Liveband.

  • Muse – Hysteria
  • Album: Absolution
  • Erster Auftritt im Abart: 11.11.1999

Ihr habt beim Booking hin und wieder ein glückliches Händchen gehabt und Bands verpflichten können, die nachher gross wurden. So wie diese.

Ja, Muse natürlich.

Die habt ihr ganz früh schon im Abart gehabt.
Die hatten wir, als es noch nicht einmal wirklich Internet gegeben hat, um sich auszutauschen. Also gegeben hat es das Internet natürlich schon, aber es war noch nicht so richtig aktiv. Und dass die sogar noch ein zweites Mal gekommen sind, ist etwas, dass gerade jetzt bei der Aufarbeitung der 15 Jahre Abart immer wieder genannt wird. Ich sage oft, dass auch andere Bands geniale Konzerte gespielt haben, die halt nie so gross wurden und darum sprechen alle immer von Muse und Queens of the Stone Age oder Franz Ferdinand. Aber es waren auch wirklich zwei geniale Konzerte und die Band ist heute noch, auch auf einer viel grösseren Bühne und mit unzähligen Showelementen, noch immer eine gute Liveband. Ich denke aber, so pur, wie sie hier drin gewesen sind, da konnte keine Leinwand und kein Feuerstoss von der Musik ablenken, sind es nach wie vor geniale Auftritte.

Hast du denn Bands, die du gerne gebucht hättest, bei denen es aber nicht geklappt hat?

Eigentlich haben wir so ziemlich alles erwischt, was wir uns erhofft haben. Aber zum Beispiel liegt im Büro noch eine Offerte aus der Zeit vor dem grossen Durchbruch von Coldplay, die sich etwa in der Höhe von Amy Macdonald bewegt. Aber das hat leider nicht geklappt. Ich habe sogar eine Tourliste vom Agent von Coldplay, auf der das Abart draufsteht, aber am Schluss wurde die Route neu geplant und die Schweiz fiel weg und so hat Coldplay halt nie im Abart gespielt. Aber es war „uhuere juste“. Es gibt natürlich ein paar ähnliche Geschichten, die nicht geklappt haben, aber wir sind doch sehr happy, wer alles hier war. Nein, ich darf nicht jammern, die Wunschbands hatten wir.

  • Rocky Votolato – White Daisy Passing
  • Album: Makers
  • Erster Auftritt im Abart: 18.02.2008

Das erste Mal mit dem Namen Rocky Votolato in Kontakt gekommen bin ich durch Luki. Luki ist einerseits der Schlagzeuger von Snitch und andererseits langjähriger Lichttechniker bei uns im Club und er hat lange im Büro gearbeitet. Er war nahe bei uns und er war ein völliger Rocky-Freak und hat immer und vor allem bei Martin von Redda herumgezerrt, dass es mal klappt. Rocky Votolato war eigentlich ein Kind von Martin.

Ein cooles Kind.

Ein cooles Kind, definitiv.

  • Queens of the Stone Age – Little Sister
  • Album: Lullabies To Paralyze
  • Erster Auftritt im Abart: 06.06.2000

(Sofort). Queens. Grossartig.

Ebenfalls eine Band, die ihr schon früh bei euch hattet.

Ja und ich war halt ein riesiger Kyuss-Fan. Es war für mich ein riesiges Highlight, als das mit den Queens im Abart geklappt hat und wird von mir deshalb auch öfters als mein Favoritenkonzert schlechthin aufgezählt. Weil einfach alles gestimmt hat. Allein der Zeitpunkt, zu dem sie hier waren. Oft ging es mir so, dass ich einen Act völlig abgefeiert habe und wenn er dann endlich nach irgendwie einem Jahr im Abart war, konnte ich es schon fast nicht mehr hören. Aber in dem Fall hat einfach alles gestimmt. Und ein grossartiges Konzert, fantastisch, wirklich WOW.

Und das war noch früh in der Karriere der Queens of the Stone Age.

2000, meine ich. Damals war gerade das zweite Album auf dem Markt, wenn ich das richtig im Kopf habe. Mit dem ersten Album waren sie, glaube ich, auch mal in der Schweiz, aber in Bern. Sie haben aus der Kyuss-Zeit noch Freunde in Bern und ich bin so froh, dass wir sie mal von Bern weglocken konnten.

  • Frank Turner – I Still Believe
  • Album: England Keeps My Bones
  • Erster Auftritt im Abart: 28.03.2010

Frank Turner. Er ist ja lustigerweise ebenfalls nicht unbedingt meine Welt. Aber Frank Turner ist natürlich auch in mein Herz eingeflossen. Jetzt nicht wegen der Musik, die er macht, sondern wegen seinen Besuchen bei uns. Die Freundlichkeit dieses Menschen überhaupt und inzwischen ist er ja auch erfolgreich, teilweise huge erfolgreich. Und trotzdem kann man ihn für zwischen Weihnachten und Neujahr, einen Tag vor seinem Geburtstag, anfragen für etwas wie eine letzte Show im Abart und er macht es auch wirklich. Und er macht es mit Freude und nicht für ein Geld bei dem wir, böse gesagt, nachher den Laden schliessen müssen, weil Frank Turner noch da war. Sondern wirklich alles sehr freundlich und vernünftig. Er ist wirklich true und punk. Grosser Respekt vor diesem Mann.

  • Ian Brown – The World Is Yours
  • Album: The World Is Yours
  • Erster Auftritt im Abart: 08.01.2010

Klaro. Ian Brown, auch eine grosse, grosse, grosse Legende und ich habe wahnsinnig Freude, dass der mal bei uns war, dass ich sagen darf, King Monkey hatte seinen Auftritt im Abart. Das erste Mal haben wir ihn ja im Rohstofflager gebucht und dort hatte es zu meinem grossen Erstaunen zu wenig Leute gehabt. Als sie uns wieder angefragt haben, sagten wir, dass wir das sehr gerne und sofort wieder machen würden, aber ob wir das Konzert nicht im Abart machen könnten. Und der Mann kam und hat es selbst auch extrem genossen. Es war von daher unvergessen, weil viele gesagt haben „Oh, der ist schwierig und so kompliziert und wenn er einen blöden Tag hat, schlägt er noch jemanden nieder“ und der war der freundlichste Mensch. Er hat Sally (Olis Frau, Anm. d. Red.) nach dem Auftritt im Röschti (Rohstofflager) Backstage gezeigt, wie man irgendeine exotische Frucht, die auf seinem Rider stand, schält und hat mit ihr diese Frucht gegessen. Sie hatten zusammen ein riesiges Spektakel und er hat sie ins Herz geschlossen. Sie war dann natürlich auch wieder da, als er im Abart auftrat. Ich weiss, dass es aus dem Supersonic-Kuchen (Supersonic war eine Party-Reihe im Abart. Anm. d. Red.), also die Brit-Pop-Leute rund um Polly p., die jeweils auflegt, Leute gibt, die völlig „dureseichet“ ab ihm. Und Ian Brown meinte: „Dann bring die Leute zu mir.“ Und Sally ist wirklich mit diesen Leuten zu ihm gegangen und der hat mit denen geredet, Autogramme verteilt, Fotos gemacht. Also wirklich unkompliziert und freundlich wie sonst nur etwas.

Manchmal sind genau die Leute, von denen man meint, sie seien schwierig, völlig unkompliziert.

Wir haben das nicht einmal nur gemeint, sondern von anderen gesagt bekommen. Zwischen dem Auftritt im Röschti und im Abart hatte er noch eine Schlagzeile auf der Titelseite der Yellow-Press in England, weil er seine Frau verprügelt hat. Das kommt dir völlig schräg rein, nachdem du ihn gesehen hast. Aber ja, ich möchte wirklich nur Positives über diesen Menschen sagen und sein Auftritt war Wahnsinn, logisch.

  • Sportfreunde Stiller – Ich war noch niemals in New York
  • Album: MTV Unplugged Live in New York
  • Erster Auftritt im Abart: 01.10.2000

Was willst du jetzt hören? Das Cover oder...

Nein, das Cover ist von Udo Jürgens. Es geht um die Band.

Ich muss jetzt also Sportfreunde Stiller sagen?

Ja. Die Band habt ihr sogar beim Konzert zu 10 Jahre Abart dabei gehabt.

Genau. Das sind auch Freunde geworden, darf man so sagen. München ist ja auch nicht so weit entfernt. Der Manager der Band ist auch öfters mal privat in Zürich und so ist der Kontakt geblieben. Die haben wir sehr früh mal sehr klein gehabt, zusammen mit Miles, einer anderen deutschen Geschichte. Wir haben dann die beiden deutschen Bands zusammen genommen und noch einen Schweizer davor und der Abend lief nicht so super. Aber die Sportis, die haben wir irgendwie witzig gefunden, irgendwie kultig. Kurz darauf kam eine Single, ich weiss den Namen jetzt nicht mehr...

Meinst du „Ein Kompliment“?

Das Kompliment, genau. Und dann ist mit dieser Band etwas passiert und wir hatten sie wieder und wieder und wieder und irgendwann hatten wir 10 Jahre Abart und sie waren mit dabei.

Und später habt ihr sie auch mit der Unplugged-Tour gehabt.

Genau, das war das letzte Mal, zusammen mit Gadget. Und jetzt kommt ja unter Chrigels Booking Mainland die Band Harmful ins Eldorado, bei der Flo von den Sportis dabei ist.

Somit sind wir am Ende der Playlist. Hast du noch eine Anekdote aus der Abart-Zeit, die du erzählen kannst und möchtest?

Wahnsinn einfach. Das ist meine Anekdote. Wenn ich jetzt das Buch zum Abart am Schreiben bin und die Listen mit den Acts, die hier aufgetreten sind, durchgehe und mir überlege, was hier alles passiert ist. Ich glaube, man darf wirklich sagen: Alles erlebt, alles gesehen und jetzt ist es so würdig, um zu schliessen. Ich glaube, das Abart darf so in die Geschichte eingehen, mit all seinen Legenden und Stories, die es dazu gibt und es war jetzt bis zum Schluss immer wieder durch irgendetwas aktuell. Wir sind jetzt 15 Jahre älter, der Club ist 15 Jahre älter und es ist eine wahninnig lange Zeit im schnelllebigen Clubbereich der heutigen Zeit. Da sind Clubs gekommen und gegangen und das Abart hat es diese 15 Jahre gemacht und ich bin „heidestolz“ darauf. Gleichzeitig aber auch froh, nicht froh im Sinn, dass es das Abart nicht mehr gibt, sondern froh, eine neue Chance, einen neuen Lebensabschnitt packen zu können. Weil es ein verdammt intensives Leben ist. Es spielt sich in der Nacht ab und ist noch oft mit Alkohol und lauter Musik verbunden und es schlaucht. Von daher geht es weiter.



Bevor das Abart endgültig seine Tore schliesst, wird noch einmal kräftig gerockt. Vier Konzerte sind geplant:

  • 23. Dezember: Snitch
  • 26. Dezember: Unplugged Night mit Redwood und vielen Gästen
  • 27. Dezember: Frank Turner & The Peacocks & Admiral James T. (AUSVERKAUFT!)
  • 30. Dezember: Cataract & Gurr
  • Tickets gibt es noch wenige via Starticket.


Die weiteren Ausgaben: ABBA bis Zappa ...

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