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16. März 2013, 20:35 Konzert Festivals Party

Henrik Schwarz & Luciano lassen die Berge zittern

Daria Kocher - Das diesjährige Caprices-Festival neigt sich langsam dem Ende zu. Heute Abend treten die restlichen Künstler, wie Cypress Hill, Logic, Sebb Bash und Mr Mike auf. Auch an der Modernity, auf der Terrasse des Cry D’Err, wurde schon am Nachmittag zu Musik von Henrik Schwarz oder Luciano getanzt.

Die Veranstalter der Modernity haben ein phänomenales Konzept erarbeitet. Das Angebot einer Ski-Möglichkeit und eines Blickes auf eine überwältigende Bergkulisse kombiniert mit internationaler und nationaler Club-Musik ist in den Vorjahren immer beliebter geworden. Auch in diesem Jahr ging das Konzept reibungslos auf und die DJ’s liessen keinen der Gäste mehr bewegungslos stehen. Für das nächste Jahr sind laut der offiziellen Internetseite mehr Modernity@Caprices geplant, denn die Idee, „A unique experience in a pop-up club on top of the world!“ entwickelt sich immer mehr zu einem richtigen Highlight.

Getanzt und gefeiert wurde auch letzten Donnerstag zu Henrik Schwarz’s Musik. Der Deep-House DJ aus Deutschland startete seinen Aufritt mit einem langsamen Intro mit klassischen Instrumenten. Doch schon bald kamen schnellere Bassbeats dazu, bei denen die Gäste anfingen zu tanzen. Spätestens bei der remixten Single Leave My Head Alone Brain war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Die Lounge-Klänge, gemischt mit chilligen Soul, Jazz und Funk Elementen, sorgten für eine kontinuierlich entspannte Atmosphäre.

Den Schluss machte der Schweizer DJ und Elektro-Produzent Luciano. Der Modernity war er schon seit der ersten Herausgabe jedes Jahr treu geblieben. Der charismatische DJ legte schon in vielen Clubs der Welt auf. Sei es in Ibiza, Mallorca, Barcelona oder Madrid. Der Auftritt an der Modernity jedoch, ist für ihn stets ein tolles Erlebnis. Nach vielen musikalischen Erfolgen zieht es ihn in die Schweizer Bergwelt zurück, denn ein solcher Auftritt kann immer wieder erfahrungsreich sein. Der Live-Auftritt von Luciano war eine Crème de la Crème elektronischer Musik. Das Tempo, durchgehend hoch, liess die Gäste richtig in Tanzlaune versetzen. Der Auftritt kam sehr gut an.

Auch wenn die Modernity am Nachmittag stattfand, tanzten und feierten die Gäste als wäre es ein ganz normaler Ausgang. Genau dieser Unterschied macht das Modernity-Konzept so einzigartig, einzigartig in der Idee und in der Realisierung. Für nächstes Jahr wird es mehr Modernity geben, auf die Entwicklung soll man gespannt sein.

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