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19. August 2013, 00:00 Kultur Festivals Movie

5 Fragen an das One Minute Film Festival in Aarau

Matija Pavic - Während der Sommerferien baden Viele an den schönsten Stränden und Seen der Welt, doch auch den Daheimgebliebenen wird an den heissen Tage ein volles Programm geboten. Vor allem Festival-Freunde kommen auf ihre Kosten. Für die Filmliebhaber eignet sich das One Minute Film & Video Festival.

5 Fragen an das One Minute Film Festival in Aarau
Das One Minute Film & Video Festival in Aarau feiert nun bereits sein 10jähriges Jubiläum. Vom 22.-25. August 2013 können die Besucher des Festivals rund 1000 Kurzfilme anschauen und dabei sein, wenn in sechs Wettbewerbskategorien Preise verliehen werden.

Aus diesem Anlass haben wir ein kurzes Interview mit Stephan Filati, Mitbegründer des Festivals, geführt. Und Obacht, liebe students.ch-Gemeinde, wir verlosen 1x2 Festivalpässe. Der oder die GewinnerIn wird am Mittwoch per Mail benachrichtigt.

Wie lang kann eine Minute tatsächlich sein- bzw. was kann der Besucher des Festivals von einem Kurzfilm erwarten?

Stephan: Es ist immer wieder sehr faszinierend zu sehen, wie lange oder wie kurz eine Minute Film sein kann; je nach Inhalt. Die Bandbreite der Kurzfilme, die am Festival gezeigt werden, ist extrem gross. Von ganzen Geschichten, experimentellen Versuchen mit Ton und Bild bis zu Kurzdokumentationen, welche in einer Minute ein Thema behandeln.

Schicken eher unbekannte Künstler Filme ein oder hat sich hier bereits eine feste Community etabliert?

Stephan: Das ist ganz unterschiedlich. Einerseits eignet sich das Format sehr gut für die ersten filmischen Gehversuche von NachwuchsfilmerInnen, andererseits gibt es auch namhafte Filmemacher, die sich einmal am ganz kurzen Film versuchen wollen und auch eine kleine feste Community von Filmemachern, die fast jedes Jahr einen Film einschicken.

Die Filme treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Gefällt dir eine am besten und wenn ja, warum?

Stephan: Die Nachwuchskategorie U20 ist immer besonders spannend, da die eingereichten Filme meistens besonders frech und erfrischend sind.

Wo siehst du in Zeiten von youtube und vimeo die Besonderheiten eines solchen Festivals?

Stephan: Die Besonderheit beim Filmfestival ist, das man seinen Film auf Grossleinwand sehen kann und die Reaktionen des Publikums direkt mitbekommt. Das Lachen oder der Applaus von einem vollen Kinosaal ist immer noch etwas anderes als ein „Like“ auf youtoube oder vimeo.

Ihr feiert ja dieses Jahr 10-jähriges Jubiläum – erwartet die Besucher etwas noch nie Dagewesenes?

Stephan: Wir zünden zum Geburtstag ein wahres Feuerwerk mit Programmhighlights. So wurden uns z.B. von Schweizer Film Festivals spezielle Geburtstagsauswahlen geschenkt und wir freuen uns sehr auf hochkarätige Auswahlen der Kurzfilmagentur der SWISS FILMS, der internationalen Kurzfilmtage Winterthur und der Jugendfilmtage Zürich! Zudem kann man drei Auswahlen von Animationsfilmen bestaunen.

Wenn ihr mehr über das Festival erfahren wollt, könnt ihr dies hier tun http://www.oneminute.ch/.

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