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21. Mai 2008, 18:21 Music Movie

Indiana Jones - Review und Topverlosung

Christina Ruloff - Auf zu neuen Totenköpfen! Wer prügelnde Männer, irrsinnige Situationen und die gute alte Schatzsuche liebt, ist hier goldrichtig. Indiana Jones ist zurück und sorgt für pures und bestes Blockbuster Kino! Hut und Peitsche ab vor Spielberg, Lucas und nicht zuletzt Indiana Harr...

Auf zu neuen Totenköpfen! Wer prügelnde Männer, irrsinnige Situationen und die gute alte Schatzsuche liebt, ist hier goldrichtig. Indiana Jones ist zurück und sorgt für pures und bestes Blockbuster Kino! Hut und Peitsche ab vor Spielberg, Lucas und nicht zuletzt Indiana Harrison Ford.

Schon von der ersten Minute muss man sich richtig an den Sessel klammern. Der vierte Teil der Indiana Jones - Serie hebt schon zu Beginn ab, so sehr gibt Spielberg Gas; weil es zu schön und so irrsinnig ist, wie es sich für einen echten Indiana Jones Film gehört – eine kleine Kostprobe: Indie und sein alter Kumpel Mac werden aus dem Kofferraum des Militärkonvois gezerrt, der eben durch die Wüste Nevadas gebrettert ist. Finstere Russen mit noch finstererem Akzent haben die beiden übel zugerichtet. Eine schwarzhaarige Furie mit langem Degen, von Stalin mit Orden überhäuft, hegt besonderes Interesse für paranormale Kräfte, mit deren Hilfe Genosse Stalin die ganze Welt einer roten Gehirnwäsche unterziehen will. Indie soll nun den Kommunisten amerikanische Staatsgeheimnisse preisgeben. Niemals! Der so charakteristische Schatten des Helden wird sichtbar, die unverkennbare Triumphmelodie ertönt und schon hat Indie die Finsterlinge in einen richtig altmodischen Faustkampf verwickelt, der seinesgleichen sucht. Er wird geschossen, geseilt, geprügelt, gebrüllt! Und am Ende geht auch noch eine Atombombe in die Luft! Wie Indie diese Katastrophe überlebt, sei hier nicht verraten. Dass er aber wieder in falschen Spinnennetzen herumkriecht, die Kulturgüter indianischer Völker zerstört und zig mal fast ums Leben kommt, darauf kann man Gift nehmen.

"Nimm das, du übler Russe!" Indie teilt wieder mal tüchtig aus.

Die Treue zu Stil und Wesen der ersten drei Teile ist der Hauptgrund, warum Indiana Jones and the Kingdom of the Cristal Skull so gut funktioniert. Sets und Accessoires machen liebevoll auf Fünfzigerjahre und die meisten Stunts sehen eben wirklich noch so „echt“ aus, wie in den achtziger Jahren und wurden auch ohne Computer vollführt (es macht eben doch einen Unterschied!) – am Ende geht es um nichts Geringeres als beste Unterhaltung mit guten alten Freunden. Der nun graumelierte Dr. Jones „hasst“ noch immer Schlangen und das Alter hat ihn auch nicht umgänglicher oder weniger exzentrisch werden lassen. Dass mit Marion Ravenwood aus Raiders of the Lost Ark eine alte und sehr patente Bekannte Indies vorbeischaut, sorgt für zusätzliches Amüsement. Rätsel werden noch immer im Minutentakt gelöst (der Haudegen spricht ja fliessend Maya und Ketschua!), so dass genügend Zeit für Action bleibt.

We are family! Marion und Mutt bewundern Indies Einfallsreichtum. Er denkt zwar nie weit voraus, aber gut kommt es trotzdem.

Schwächen haben alle geliebten Filme und sie sind auch hier sehr offensichtlich. Der MacGuffin, dem Indie und die Russen hinterher eilen, ist schlicht lächerlich (zugegeben, auch die berühmte Bundeslade ist mehr als nur albern...). Spielberg hängt an den Extraterrestrischen offenbar einfach leidenschaftlich. Und auch die Familienreunion müsste nicht zum amerikanischsten aller Happy Endings getrieben werden. Aber Spielberg hatte noch nie ein Gespür für gesunde Grenzen. Trotz, ja vielleicht gerade wegen alle dem: Indiana Jones and the Kingdom of the Cristal Skull macht riesig Spass und wir würden uns sofort wieder auf Schatzsuche begeben mit Indie und Co, auch zum fünften Mal!

Bewertung: 4 von 5

Stalins Liebling mit Degen und Orden: Was hat die Hexe (Cate Blanchette) vor?

Studentische Sammler und Nachahmer aufgepasst: Wir haben den direkten Draht zu Dr. Jones und daher kultige Gadgets: Students.ch und Universal verlosen 2 schicke Hüte und 2 praktische Peitschen (gerade für den Stadtverkehr)! Wer also die Gegend unsicher machen will - der mache bei uns mit!

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