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7. Februar 2014, 14:32 Kultur International

Enfant terrible der Comedy kommt in die Schweiz

Patrick Holenstein - Der Brite Russell Brand ist bekannt dafür, dass sein Humor die Menschen spaltet. Im Februar tritt der bekannte Comedian in der Schweiz auf.

Für Fans von englischsprachiger Stand-Up-Comedy wird 2014 ein Jubeljahr, denn der International Comedy Club holt das englische Enfant terrible Russell Brand für zwei Shows in die Schweiz. Eine Show wird in Lausanne über die Bühne gehen, die andere in Zürich. Brand erklärt seine aktuelle Show gleich selbst: «Ich gehe mit dem «Messiaskomplex» auf Welttour, werde Entrüstung und Begeisterung auslösen, und Meinungen anbieten, die bisher weder erwogen noch durchdacht wurden. Selbstverständlich werde ich in englischsprachigen Ländern auftreten, aber auch in Deutschland, Skandinavien, Russland, Israel und dem Libanon überall dort, wo ich ehrlich sein darf und wo Meinungsfreiheit kein Problem ist. Die Schauplätze werden nicht nur Theater sein, sondern Gefängnisse, Drogenrehabilitationszentren, Hauptquartiere von sozialen Netzwerken, Universitäten, nationalistische Organisationen, Moscheen, verlassene Häuser, Protestorte, Synagogen und private Wohnungen. Ich widme den «Messiaskomplex» den vier Männern, die darin thematisiert werden Che Guevara, Gandhi, Malcolm X und Jesus Christus. Ich weiß, sie hätten es so gewollt. Wenn dies das Ende der Welt ist, dann gehe ich mit einem Lächeln… und mit einer Erektion.»

Russell Brand ist der breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine Filme und die kurze Ehe mit Popsternchen Katy Perry bekannt. Brand ist daneben aber auch Moderator, hat bei MTV angefangen, wurde aber wegen Provokationen entlassen, moderiert später trotzdem die MTV Video Music Awards und 2006 bekam er den Newcomer-Preis bei den British Comedy Awards. Zugegeben, Russell Brand spaltet die Leute. Aber muss gute und kontroverse Comedy das nicht per se tun? Brand kennt hingegen kaum Grenzen, so wundert es auch nicht, dass sich sein aktuelles Programm um grosse Persönlichkeiten der Weltgeschichte dreht, die ihrerseits auch nicht alle frei von Kontroversen sind. Aber dem Engländer geht es ja im Endeffekt darum, bei den Leuten etwas zu bewegen und dabei ist ihm relativ egal, ob er begeisterte oder schockierte Menschen zurücklässt. Oder anders gesagt: Russell Brand in Höchstform. Nicht weniger darf man von ihm erwarten. Tickets gibt es noch für beide Shows.

  • Russell Brand
  • 11. Februar 2014
  • Kongresshaus Zürich: Tickets
  • 12. Februar 2014
  • Theatre de Beaulieu, Lausanne: Tickets
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