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2. Juni 2008, 13:30 Music

George releasen "Härz" und sind auf Tour

students Redaktion - GEORGE sind zurück! Die Seeländer Mundartrocker mit dem Her-zen am rechten Fleck melden sich mit einem neuen Longplayer zurück, der das Zeug zum Genre-Klassiker hat. «Härz» bietet alles, was die Fans am Berner Sextett mögen: eingängige Melodien, satter Rock, etwas Roots-F...

George releasen "Härz" und sind auf Tour
GEORGE sind zurück! Die Seeländer Mundartrocker mit dem Her-zen am rechten Fleck melden sich mit einem neuen Longplayer zurück, der das Zeug zum Genre-Klassiker hat. «Härz» bietet alles, was die Fans am Berner Sextett mögen: eingängige Melodien, satter Rock, etwas Roots-Feeling, herzliche Balladen und Texte die authentisch sind und hundertprozentig von Herzen kommen. Nur folgerichtig, dass George ihre dritte CD «Härz» getauft haben.

Es hätte einfach so weiter gehen können! Wieso auch nicht? Schliesslich sind GEORGE im Bernbiet fast so bekannt wie „bunte Hunde“ und der Song «Hie bini daheim» ist so etwas wie die inoffizielle Hymne des Seelandes, wo GEORGE ihre Wurzeln haben. Die fünf Herren (George Schwab, Chris Mathys, DeeDee Kaufmann, Roger Sigrist und David Brotschi) plus weiblicher Verstärkung (Adela Ghezzi) hätten im kleinen Rahmen eine weitere CD aufnehmen können, die den Kultcharakter der Band sicher gestärkt hätte. Aber wen der Ehrgeiz einmal gepackt hat verfolgt höhere Ziele. Es wäre ja jammerschade, wenn der eingängige Mundartrock von GEORGE nicht auch in der Ostschweiz einschlagen würde. „Es spricht ja nichts dagegen“, schmunzelt Sänger und Songwriter George Schwab, dessen Vorname der Band den Namen gegeben hat.

Nach «Eifachs Spiel?» (2003) und «Adrenalin» (2006) folgt nun mit «Härz» ein drittes Album, das den einst 1998 eingeschla- genen Weg konsequent weiter verfolgt – und dennoch anders klingt! GEORGE 2008 tönen moderner, frischer und abwechs- lungsreicher. Das Produzenten-Trio, Simon Kistler (er hatte schon die ersten beiden CDs produziert), Pele Loriano und Philippe Kuhn, haben der Band einen Sound verpasst, der moderne Hör-gewohnheiten aufgreift und es trotzdem mit Leichtigkeit schafft, die zeitlosen Strukturen eines GEORGE-Songs so zu belassen wie sie von den Fans geliebt werden. Wer Erfolg haben will muss ungewöhnliche Wege gehen. Das ist auch bei GEORGE nicht anders. Sie setzten für die wichtigsten Instrumente eigene Produzenten ein. Simon Kistler (Vera Kaa) konzentrierte sich auf einen knackigen Drumsound, Pele Loriano (Sina, Kandlbauer) verpasste der Gitarrenarbeit den letzten Schliff, und Philippe Kuhn (Adrian Stern) war dafür besorgt, dass auch die Keyboards ent- scheidende Akzente setzen konnten.«Härz» klingt wie aus einem Guss. Satter Rock trifft auf poppige Elemente mit eingebauter Ohrwurmgarantie. Klischeefreie Balladen ergänzen sich prächtig mit Songs, die herrliches Americana-Flair aufweisen (Max Lässer, als Gastmusiker, spielt u.a. seine unvergleichliche Slide-Gitarre). Nicht umsonst ist George Schwab bekennender Fan von Countryrockern wie Steve Earle oder Keith Urban. Dazu kommen Texte, die ohne Umschweife George Schwabs Gefühle und selbster- lebte Geschichten und Stories aus seinem Umfeld auf den Punkt bringen. „Ich kann gar nicht anders als von meinen Erlebnissen zu singen“, gibt der charismatische Frontmann unumwunden zu. Wiederum haben sich GEORGE an die Interpretation von Covers gewagt. Nach zwei Mundart-Covers fiel die Auswahl diesmal auf den NDW-Klassiker «Hallo Klaus» mit «Zrugg zu Dir» und «Wie- der hie» von Marius Müller-Westernhagen. Damit ist es GEORGE wiederum gelungen zwei Songs zu wählen die nur wenige be- wusst kennen, aber trotzdem jeder beim ersten Hören mitsingen wird. «Härz» ist einmal mehr eine überzeugende Vorstellung einer Band, die einst mit ihrer Version von «Vogel ohni Flügel» den Anstoss zur «Reberrock»-Kompilation gegeben hat. Sie traten bei „Benissimo“ auf, und überzeugten letztes Jahr bei über 60 Konzerten ihre treuen Fans aufs Neue, mit Songs, die direkt von Herzen kommen.

Weitere Infos zur Band, Tour und dem Album unter http://www.georgeband.ch

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