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3. Juni 2008, 22:36 Kultur

Schauspielhaus: Saisonvorschau 08/09

Robert Salzer - Die nächste Spielzeit des Schauspielhauses steht unter dem Motto „Volle Fahrt voraus!“ Gerade weil dies seine letzte Saison am Zürcher Schauspielhaus sei, will der künstlerische Direktor, Matthias Hartmann, sich nicht zurücklehnen und sich auf sein neues Engagement am Wie...

Schauspielhaus: Saisonvorschau 08/09
Die nächste Spielzeit des Schauspielhauses steht unter dem Motto „Volle Fahrt voraus!“ Gerade weil dies seine letzte Saison am Zürcher Schauspielhaus sei, will der künstlerische Direktor, Matthias Hartmann, sich nicht zurücklehnen und sich auf sein neues Engagement am Wiener Burgtheater vorbereiten, sondern alleine bei drei Produktionen Regie führen.

Die neue Theatersaison steht im Zeichen von modernem Theater. In der Spielzeit 2007/2008 gab es gleich drei Stücke von Shakespeares und zwei von Molière zu sehen. In der als Zeitung aufgemachten Saisonvorschau stechen als Klassiker aber allein Stefan Puchers Inszenierung von Aischylos’ „Die Perser“, sowie „Die Gerechten“ von Albert Camus unter der Regie von Altmeister Werner Düggelin, ins Auge.Der Regisseur Jan Bosse wird die Spielzeit am 12. September im Pfauen mit einem Romantik-Projekt nach Motiven von Ludwig Tieck eröffnen: „Zum Beispiel 'Der gestiefelte Kater'“. Im Schiffbau startet das Theaterjahr am 13. September mit «Von denen die überleben», einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst, das unter der Regie von Niklaus Helbling Autoren und Gegenwartskünstler zusammenbringt.

Im Pfauen werden insgesamt acht Neuinszenierungen zu sehen sein.

Mit 16 Premieren hat Matthias Hartmann sein Programm im Vergleich zu den ersten drei Spielzeiten leicht reduziert. Der Grund dafür sind die Sparmassnahmen, die sich aufgrund der erhöhten Personalkosten aufdrängen, damit die designierte künstlerische Direktorin Barbara Frey im Sommer 2009 ein Haus mit schwarzen Zahlen übernehmen kann. Vor allem wird in der kommenden Spielzeit auf Neuinszenierungen in der Halle 1 gänzlich verzichtet werden.

Der theaterinteressierte Student darf sich also schon jetzt auf die nächste Saison freuen. Nach wie vor erhält man „last minute“ die besten verfügbaren Plätze zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn für zwanzig Franken. Ein Theaterbesuch lohnt sich also auch, aber nicht nur aus finanziellen Gründen!

Saisonvorschau 2008/2009: http://www.schauspielhaus.ch/www/downloads/SHZ_Saisonvorschau_RZ_web.pdf

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