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24. Mai 2019, 11:35 Campus

Tiefer Schlaf während der Lernphase

students Redaktion - Viele Studis haben während der Lernphase Mühe, am Abend ein Auge zuzukriegen, oder fühlen sich trotz Schlaf am nächsten Tag nicht richtig erholt. Unser Gehirn braucht jedoch tiefen Schlaf, um sich das Gelernte merken zu können. Wie du das nächste Mal mühelos einschlafen kannst, zeigen wir dir hier.

Tiefer Schlaf während der Lernphase
«Der Pack’s-Weg-Hack»

Wenn du jemand bist, der lieber Zuhause lernt, anstatt in der Bib, solltest du unbedingt sicherstellen, dass all deine Unterlagen nach dem Lernen verstaut und nicht mehr zu sehen sind. Wenn du nämlich im Bett liegst und deine Lernsachen immer noch sehen kannst, ist für dein Gehirn das Lernen noch nicht abgeschlossen und du kannst nicht abschalten. Und denk daran, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil du nicht genug für die Uni gemacht hast, ist alles andere als produktiv! Das einzig Richtige, was du abends für dich selbst tun kannst, ist sicherzustellen, dass du einen guten Schlaf kriegst.

«Der Dankbarkeits-Hack»

Dein Körper hat evolutionsbiologisch die Aufgabe, dich im Moment der Gefahr wachzuhalten. Heute sind wir glücklicherweise nicht mehr oft körperlichen Gefahren ausgesetzt. Wenn du dich jedoch nach dem Lernen am Abend in dein Bett liegst und dich gestresst fühlst, weil du das Gefühl hast, nicht genug für die Uni getan zu haben, deutet das dein Körper als eine Art von Bedrohung und lässt dich nicht schlafen. Wichtig ist also, dass du deinen Körper von der Gefahrlosigkeit des Einschlafens überzeugst. Das kriegst du hin, indem du deinen Tag in Gedanken nochmals durchgehst. Denke an die Menschen, die dir begegnet sind, an die Gespräche, die du geführt hast und an das Essen, dass du dir gegönnt hast. Bestimmt sind viele Dinge dabei, die du positiv in Erinnerung hast und die dir Freude bereitet haben. Wenn du dich auf diese konzentrierst, wird es dir leichter fallen, deine Sorgen zu vergessen. Mach es dir zur Gewohnheit, vor dem Zubettgehen immer drei Dinge auf einen Zettel zu schreiben, für die du dankbar bist. Denn wer dankbar ist, kann nicht gleichzeitig gestresst sein. So beruhigst du dich und kannst mit einem guten Gefühl einschlafen. Wenn das zu deinem Ritual wird, kann dir das helfen, insgesamt glücklicher zu werden! Probier’s aus!

«Der Wirf-Es-Aus-Dem-Fenster-Hack»

Es ist besonders wichtig, dass dir bewusst wird, dass du nicht alles in einem Tag erledigen kannst. Versuche also zu akzeptieren, dass du vor dem Schlafen nichts mehr daran ändern kannst. Widme dich am nächsten Tag mit neuer Energie deinen Problemen und «To-Dos.» Eine gute Übung ist folgende: Stell dir ein grosses Parket vor, in das du alle deine Sorgen reinpackst. Stell dir vor, wie du dieses Paket mit Klebeband so gut verschliesst, dass deine Ängste und Sorgen nicht mehr entkommen können. Schliesslich solltest du dieses Paket gedanklich aus dem Fenster werfen. Je genauer du dieses Paket und den Rausschmiss dieses Paketes visualisiert, desto besser wird dieser Trick funktionieren und du wirst entspannt einschlafen können.

«Der Schreibtechnik-Hack»

Wenn dich etwas beschäftigt ist es oft hilfreich, seine Gedanken auf einen Zettel zu schreiben. Du solltest versuchen, folgende Fragen zu beantworten:

1. Weshalb bin ich gestresst oder besorgt?

2. Was kann ich dagegen tun? Welche Möglichkeiten habe ich?

3. Was werde ich wann und wie dagegen tun?

Schliesslich ist es von Vorteil, diese Übung mit einem positiven Satz zu beenden. Du kannst beispielsweise schreiben: «Ich, (dein Name), werde mein Bestes geben».Wenn du deine Gedanken und Ängste auf Papier hast, hast du sie klar vor dir und allein das kann helfen, dich zu beruhigen. Oft macht man sich selber unnötig Stress und man realisiert nach dem Aufschreiben, dass man mal wieder übertrieben hat. Bei der zweiten Frage geht es darum, dass du versuchst, mögliche Lösungen zu deinem Problem zu finden. Du überlegst dir, was du alles machen könntest, damit du dich nicht mehr so gestresst und besorgt fühlst. Die dritte Frage schafft Verbindlichkeit. Du entscheidest dich für eine konkrete Lösung. Indem du sie aufschreibst, hast du schon aktiv etwas gegen dein Problem getan. Das wird dein Gewissen beruhigen und dich besser einschlafen lassen. Schliesslich hilft der letzte «positive Satz» den du aufschreibst dir dabei, dich noch mehr zu beruhigen. Wenn du dir selber sagst, dass du dein Bestes gibst, wird dir das ein positives Gefühl geben, denn du hast alles getan was in deiner Macht steht, um die Probleme zu lösen.

«Die 1-2-Technik»

Diese Übung hilft dir, dich zu entspannen und schneller einzuschlafen. Wichtig ist die Atmung: beim Einatmen solltest du dir die Zahl 1 vorstellen. Beim Ausatmen musst du an die Zahl 2 denken. Das wiederholst du immer wieder aufs Neue. Du solltest jedoch nicht weiterzählen, sondern stets bei den Zahlen 1 und 2 bleibst. Konzentriere dich dabei nur auf diese beiden Zahlen und auf deine Atmung. Diese Übung ist so monoton, dass du automatisch in den Schlaf hinübergleiten wirst. Je öfter du diese Übung vor dem Schlafen machst, desto schneller wirst du einschlafen.

Welche Übung für dich am effektivsten ist, findest du am besten selbst raus! VIel Glück!

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