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11. November 2019, 00:00 Campus Kolumnen Kultur Arbeitsverhältnis students.ch

Heute auch gestresst?

students Redaktion - Stress ist ein Thema, das uns alle begleitet und von vielen bereits als Normalität empfunden wird. Einige können gut damit umgehen, andere weniger. Um mit Stress klar zu kommen, gibt es verschiedene Wege und Methoden. Einige davon findest du in diesem Artikel. Von Ursina Mühlethaler, Flavia Gfeller

Heute auch gestresst?
Stress hat viele Gesichter

Zuerst einmal ist wichtig zu wissen, dass es zwei Arten von Stress gibt. Den positiven Stress und den negativen Stress. Unter positivem Stress versteht man beispielsweise die Nervosität, die man vor dem ersten Date verspürt oder die Aufregung bei einem nervenaufreibenden Fussballspiel. Auch im Arbeitsalltag kann Stress positiv sein, solange Aufgaben herausfordernd, jedoch nicht überfordernd sind. Diese Art von Stress ist grundsätzlich unschädlich für Körper & Geist.
Der negative Stress hingegen setzt uns sowohl psychisch als auch physisch zu. Schlafentzug, ständiger Termindruck und permanente Erreichbarkeit sind nur einige der zahlreichen Auslöser. Auch eine permanente Überforderung im Berufsleben kann uns zusetzen. Dies kann im äussersten Fall sogar zu einem Burnout führen.

Was passiert eigentlich mit unserem Körper?

Erschöpfung, Schlafstörungen und chronische Kopfschmerzen gehören zu den typischen Stress-Symptomen. Verspüren wir zu viel Druck, schaltet der Körper in den Überlebensmodus: Die Atemfrequenz erhöht sich, der Blutdruck steigt und die Sauerstoffzufuhr wird erhöht. Gleichzeitig unterdrückt der Körper Funktionen, die nicht unmittelbar benötigt werden: Er schränkt die Wahrnehmung ein und fokussiert sich nur noch auf die Stresssituation. Das objektive Urteilsvermögen leidet, eine Denkblockade setzt ein. Unser Gehirn ist also genau dann, wenn wir am meisten darauf angewiesen wären, nicht mehr zu hundert Prozent zuverlässig. Sind wir permanent gestresst, kann sich der Körper nicht mehr erholen und wir fallen in einen Teufelskreis. Damit es gar nicht erst soweit kommt, nachfolgend ein paar hilfreiche Ratschläge.

Mit Hilfe von ein paar kleinen Tricks ist es gar nicht so schwer, Stress im Alltag zu minimieren. Entscheidend ist hierbei, dass du dich und deine Gewohnheiten gut kennst. Versuche klare Prioritäten zu setzen und eine Sache nach der anderen zu erledigen. Wer zu viel auf einmal erledigen will, ist schnell überfordert. Wenn du gestresst bist, suche dir einen guten Ausgleich, ein Ventil. Ob Sport, Freunde treffen, einem Hobby nachgehen oder einfach mal entspannt Musik hören: Hauptsache, du fühlst die dabei wohl und nicht unter Zeit- oder Leistungsdruck.

Manchmal sind es auch grundlegende Dinge, die du im Leben ändern musst, um stressfreier zu werden. Achte auf deinen Schlafrhythmus. 7-8 Stunden sind laut Schlafstudien optimal. Du isst ständig nur Fast Food oder lässt manche Mahlzeiten komplett aus? Schlechte Idee! Nimm dir Zeit für dein Essen und plane auch für den restlichen Tag bewusst Pausen ein, in denen du nicht nur am Handy hängst oder kurz zur Toilette gehst.

Und noch ein weiser Tipp zum Schluss: Akzeptiere unveränderbare Tatsachen. Es gibt Situationen, die du nicht ändern kannst. Lass dich davon auf keinen Fall stressen.

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