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11. Februar 2013, 22:39 Aus- und Weiterbildung

Lift Conference als Kontaktplattform für Studis

Fabian Keller - In spannende Branchen mit Schnittstellen zu Technologie, Innovation und Gesellschaft Fuss zu fassen ist für Studenten nicht ganz einfach. Viele machen sich deshalb mit eigenem Startup selbständig oder gehen eben an die Lift Conference in Genf um Kontakte zu knüpfen – und ordentlich Spass zu haben.

Lift Conference als Kontaktplattform für Studis
Die Lift Conference vereint jährlich die innovativsten Querdenker aus Gesellschaft, Technologie, Innovation und ICT. Allen Gemeinsam ist die Offenheit für Neues und Ungewöhnliches. Das war auch dieses Jahr wieder der Fall und so hatte es besonders der Plenum-Talk «Innovation Driver: XXX» mit der jungen Kate Darling, Wahlamerikanerin mit Schweizer Wurzeln, den Konferenzteilnehmern angetan. Vielleicht auch wegen den eleganten Stilettos?!

Sie hat ihr Rechtsstudium 2008 an der Universität Basel mit Auszeichnung abgeschlossen und widmet sich dem ungewöhnlichen Feld der Rechtsfrage in der Adult Entertainment Industrie. Aktuell ist sie phD Kandidatin an der ETH und Research Specialist am MIT Media Lab in Massachussets. In ihrem Talk erörterte Sie nicht nur die komplexe Problematik einer Branche, die neue Wege finden muss, um Geld zu verdienen – da «erwachsenen Material» im «Youporn-Zeitalter» kaum mehr zu schützen ist, sondern sorgte mit allerlei lustigen Anekdoten aus der grössten Industrie der Welt und ihrem Forschungsauftrag für gute Unterhaltung.

Das spezielle an der Lift Conference ist jedoch, dass Speaker nicht unnahbar sind, sondern, dass die Veranstalter das Networking so einfach wie möglich gestalten wollen. In ganz unterschiedlichen Workshops wie beispielsweise «The Future Of Money» oder «Think With Your Hands» einer Design Thinking-Session mit Caroline Szymanski als Vertreterin der dschool Deutschland, war es ein leichtes an spannende Kontakte zu kommen und gleich auch unkompliziert sich die nächste Gelegenheit für abendliches Ess- oder Partyvergnügen zu organisieren.

Das Fazit meines Besuchs: vom Doktor zuständig für Innovation in einer Grossbank, zu kulturellen Querdenkern aus Griechenland, Entwickler-Cracks oder ungewöhnlichen Kunst-Aktivisten des «etoy»-Kolletivs, konnte ich neben beruflichen Aspekten drei sehr lange Tage und eher kurze Nächte in Genf geniessen. Ich freue mich bereits auf alte Bekannte und neue Gesichter an einer spannenden Lift Conference 2014. Sämtliche Talks können übrigens seit heute auf der [http://liftconference.com/lift13|Lift Conference Website]] online angeschaut werden.

Bilder: Offizielle Pressebilder der Lift Conference.

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