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Vie amoureuse

Je ne le dévoile pas

the raconteurs in paris

30.08.2006 à 21:09

THE RACONTEURS haben am freitag, 25. august am rock-en-seine festival in paris gespielt. und weil die "blöde sieche" es nicht schaffen, einen gig in der schweiz oder süddeutschland zu geben, musste ich halt wohl oder übel für das konzert nach paris reisen.nun, soooo übel war es nicht, weil es sich gerade wunderbar mit einem anderen kleinen, schon lange mit meiner besten freundin abgemachten trip nach london, wo wir unsere kumpels von boot led zeppelinbesuchenwollten, verbinden liess.

the raconteurs ist der name der neuen band von jack white (sänger/ keyboarder / gitarrist von den ex-white stripes) zusammen mit brendan benson und der rhythm section der amerikanischen garagefolkband the greenhornes. ein absolut geniales trio übrigens. sie haben momentan ein album auf dem markt, broken boy soldier heisst es mit 10 songs draufundweil 10 songs natürlich nicht reichen für einen gig, mussten sie noch ein paar covers spielen und da haben sie ein erstaunlich guten geschmack bewiesen und erstaunlich alte 70psychodelia songs ausgegraben.allgemein war die liveshow vom sound her heftiger und rockiger als das album. das album ist sehr sauber und radiotauglich produziert, aber was die typen wirklich drauf haben, hört man auf der scheibe nicht. daher war ich vom positivsten überrascht, die jungs derart abrocken zu sehen und hören.

auf dem festival hab ich noch zwei engländer kennen gelernt und mit denen ein bisschen gequatscht und geraucht (und nun stelle man sich mal das vor: ein fstiva, ca 200000 junge alternative rock fans - und ich bin die offenbar allereinzigste, die ich getroffen hab, die (in der öffentlichkeit) baut und raucht. aber hallo? das muss ja übel abgeheninfrankreich wenn die einen erwischen... - und dann haben wir geraten mit welchem song sie beginnen würden und ich hab gesagt, ja ich fände halt geil wenn sie mit "intimate secretary" (mein liebling von der platte) anfingen und das aber dann sogleich verworfen, weil das glaub ich einer der songs ist, die eher weniger hängen bleiben. und dann habichgedacht, ja gut, dann fangen sie entweder mit broken boy soldier an oder mit stor brought bones oder mit steady as she goes, ihrem hit. und das wäre so richtig unprofessionell. aber ich hab allen ernsten ehrlich befürchtet, dass sie es tun würden, vor allem weil man von ihnen sonst kaum einen song kennt, ausser man hat das album......

auf alle fälle war extreeeeem überrascht und natürlich ungemein erfreut, dass sie tatsächlich mit intimate secretary angefangen haben. yellow sun hätten sie aber dennoch spielen dürfen.

und brendan benson hat gar nicht so eine wahnsinnsstimme. auf der cd kommt jacks stimme viel weniger raus, und brendans stimme klingt besser, aber live: genau umgekehrt und vor allem der bassist (der ist sowieso das spannendste bandmitglied) sing unerwartet gute backings.

die typen muss ich mir umbedingt mal wieder reinziehen!!!!!!!!!!!!!

--------------------www.theraconteurs.comwww.greenhornes.com

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