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4. Juli 2011, 14:01 Music Festivals

Goliath ist tot! Triumph der Kleinen am OASG

Ramon Göldi - Die Bands und deren Shows haben am Openair St. Gallen nur zweithöchste Priorität. Mindestens gleich viel Bedeutung hat 4 Tage Rundumservice, der in allen Lagen fantastisch war und von erwähnten 'Kleinen' abhängt. Gerade deswegen ist das OASG ein Stimmungsopenair - und diese Stimmung war heuer top.

Goliath ist tot! Triumph der Kleinen am OASG
Es wäre ja nicht so, als ob Linkin Park und the National keinen guten Job gemacht hätten. Eine solide Show, die sie ablieferten. War gut. Aber - wenn die CD gleich viel bietet wie ein Konzert - wo bleibt denn da der Spass?

Kleine und Mittelgrosse Bands arbeiten noch immer an ihrem Ruf. Und diese Arbeit lässt sich meistens sehen. Egal ob blankgezogen wird (Thomaten & Beeren & Dummes Huhn), der Headliner kritisiert (Wir sind Helden) oder man Angst vor dem Publikum zugibt (Baschi), man darf etwas spezielles erwarten. Auch die Leute vor der Bühne haben schwer Eindruck hinterlassen. Die Planung und Umsetzung klappte reibungslos - man merkte es den sanitären Einrichtungen, dem Zeitmanagement und der Sicherheit auf dem Gelände an.

Aber fangen wir mal vorne an. Donnerstags, nach einem wunderschönen Tag in der Schlange öffneten die Verantwortlichen bereits um 16:00 Uhr die Pforten. Das sprichwörtliche Kamel ging durchs Öhr und gefühlte 5 Minuten später waren die beliebten Plätze an der Sitter besetzt. Man kann auch ohne eine gute 'Base' ein nettes Wochenende haben. Aber ist's nicht immer schön, wenn's schön ist? Hier lohnt sich eine Zeitinvestition.

Culcha Candela war dann recht ok, ein wenig zu spät gezündet, aber gegen Ende haben sie aufgedreht.

Ganz besonders gut am Freitag haben Janelle Monae (USA) und Friska Viljor (SWE) gespielt. Findet unter diesem Link das Interview mit den beiden alten Schweden.

Nach ihrem Auftritt im Jahre 2005, dem genialen Auftritt mit der unvorhergesehnen Aufnahme und folgenden Live-Album hatte das John Butler Trio am Samstag eine schwere Aufgabe zu meistern. Welche sie eigentlich ganz gut meisterte. Ein wenig vom Underdog-Charme eingebüsst zwar, aber musikalisch nach wie vor ein absolutes Highlight.

Abschliessend haben dann die Queens of the Stone Age einmal so richtig eingeheizt. Ein Festival mit "No one knows" im Ohr zu verlassen macht Freude und Lust auf mehr. Wer will, kann sich diese Lust schon jetzt sichern.

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Danke St. Gallen, es hat mir sehr viel Spass gemacht.

Kommentare
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ROHRER 06.07.2011 um 11:23
Kann ich nur wiederholen: Danke St.Gallen!! Mein Highlight war Mona (am Tag) und Boys Noize (in der Nacht).