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15. September 2015, 10:29 students.ch Stipendien

Diese Tipps verhelfen dir zu einem Stipendium

students Redaktion - Welche Kriterien sind entscheidend, ob man ein Stipendium erhält? Wo lohnt es sich, zu optimieren? Wie holt man das Maximum raus? Folgend einige Antworten recherchiert von stipendien.ch.

Diese Tipps verhelfen dir zu einem Stipendium
Wie soll man die eigenen Finanzen optimieren, um beim Stipendiengesuch bei der kantonalen Stipendienstelle gut abzuschneiden?

Minimierung des Vermögens
Je nach Kanton ist eine unterschiedliche Vermögensschwelle gesetzt, ab welcher das Vermögen zu Stipendienreduktionen führt. In vielen Kantonen beträgt die Schwelle CHF 50,000.-. Stehen dem Vermögen gegenüber Schulden, lohnt es sich, diese mit liquiden Mitteln abzubezahlen. Damit wird das eigene Vermögen reduziert und der Abzug auf die Stipendien minimiert.

Das Vermögen kann man auch reduzieren, indem grössere Anschaffungen wie Möbel etc. gemacht werden oder schlicht mehr konsumiert wird. Bestenfalls macht man die Optimierungen 1-2 Jahre vor dem ersten Stipendiengesuch. Denn relevant ist die letzte veranlagte Steuererklärung.

Minimierung des Einkommens
Das Einkommen kann minimiert werden, indem man bspw. Vorsorgeleistungen in die 2. Säule maximiert. Zudem lohnt sich die kritische Frage, wie viel gearbeitet werden soll, wenn dadurch die Stipendien gekürzt werden. Verschiedene Kantone bieten einen Stipendienrechner, mit dem die Schwellenwerte berechnet werden können.

Wie sieht es mit Wohnortswechsel aus?

Wohnortwechsel
Bei Erstausbildungen lohnen sich kaum Wohnortwechsel, um Stipendien zu maximieren. Anders sieht es hingegen bei Zweitausbildungen aus. Bspw. sind Personen im Kanton Zürich gar nicht berechtigt Fördergelder zu erhalten, wenn sie eine Zweitausbildung auf tertiärer Bildungsstufe machen. In Kantonen wie Luzern sieht das dann wieder anders aus.

Wenn es um Stipendien von Stiftungen geht, können sich Wohnortwechsel durchaus lohnen. Denn viele Stiftungen fördern nur innerhalb eines Kantons oder einer Gemeinde. Ein Stiftungsparadies ist bspw. der Kanton Basel-Landschaft. In diesem Kanton zu wohnen, erhöht nachweislich die Stipendienmöglichkeiten.

Wie kann man die Gesuche bei Stiftungen optimieren?
Stiftungen durchleuchten die Gesuchsteller grundsätzlich nicht so stark, wie der Kanton es macht. Entsprechend müssen nicht so viele Detailinformationen gewährt werden. Es reicht, wenn man nachweisen kann, dass man den Förderrichtlinien der Stiftung entspricht. Beim Kanton muss man ja beweisen, dass man den etlichen Gesetzes- und Verordnungsparagraphen entspricht.
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