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23. Oktober 2017, 17:59 Campus students.ch

Was ich nach sechs Nebenjobs gelernt habe

Gina Marti - Detailhandel, Gastronomie und Datenerfassung: Die üblichen Studentenjobs haben alle ihre Tücken aber mit ein paar Tipps kommt man (meistens zumindest) ganz safe durch die eigene Schicht.

Was ich nach sechs Nebenjobs gelernt habe
1) In fast jedem Job kommt der Tag, an dem du keinen Bock mehr hast – und das ist ok. Wir Normalsterblichen arbeiten um zu leben, nicht umgekehrt. Man muss sich kein schlechtes Gewissen machen, weil einem der Anschiss ins Gesicht geschrieben steht. Wenn der Chef vorbeikommt einfach schnell ein gefaktes Lächeln aufsetzen. Und mal ehrlich, abgesehen von Matratzenprobelieger hat wirklich jeder Job eine Scheissseite.

2) Auch mal nein sagen! Logisch sind dir alle voll dankbar wenn du nach deiner Schicht noch eine halbe Stunde zum Aufräumen bleibst, aber beim nächsten Lohngespräch weiss das imfall niemand mehr. Es ist voll easy einzuspringen, wenn du gebraucht wirst, aber lass das nicht zur Gewohnheit werden. Die Dankbarkeit nimmt nämlich rapide ab und schon wird es als selbstverständlich hingenommen weil „die Fabienne sagt ja sowieso ja“. Werde niemals zur Fabienne.

3) Nur weil du das Geld brauchst, musst du dir nicht alles gefallen lassen. Mach klar, wenn dir etwas zu weit geht und sag das direkt. Nur weil dein Chef dich bezahlt, gibt ihm das nicht das Recht, dich herumzuschikanieren. Das heisst aber nicht, dass du bei jeder Kleinigkeit losnörgeln sollst. Mit der Zeit wirst du ein Gespür dafür bekommen, wann es angemessen ist, den Mund aufzumachen.

4) Als Teilzeitkraft ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Gehaltserhöhung oder Beförderung erhältst ziemlich gering. Deshalb solltest du auch mit deinem Einsatz haushalten. Für deine Co-Worker ist es zwar ganz geil, wenn du die ganze Arbeit allein erledigst, aber mal ehrlich: Davon hast du herzlich wenig, wenn du am Abend elendskaputt im Bett liegst und dich vor Erschöpfung nicht mehr mal zudecken kannst.

5) Lästereien unter Mitarbeitern sind normal. Sie lästern mit dir, sie lästern über dich. Versuch dich nicht zu tief in das Ganze hineinziehen zu lassen. Am besten einfach stumm lächeln und nicken. Und stell dich um Himmelswillen auf keine Seite, egal welche du wählen wirst, es ist die Falsche! Das merkst du spätestens, wenn auch Sarah, deine letzte Verbündete, gekündet hat und du eigentlich gar nicht mehr weisst, wieso sie sich mit dem Glatzköpfigen aus dem Lager angelegt hat…

6) Merke, wann es Zeit ist, das Feld zu räumen. Die meisten Teilzeitjobs werden mit der Zeit monoton und meistens sind sie nicht sooo gut bezahlt, um deinen Anschiss auszugleichen. Es ist okay, sich etwas Neues zu suchen, auch wenn gerade eh schon zwei andere gekündigt haben. Das wird schon seine Gründe haben.

Du hast die Nase voll? Hier gibt’s Abwechslung!

Kommentare
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balu2016
balu2016 25.10.2017 um 07:25
momol, alles nur negativ geprägte Tipps...so kommt man bestimmt weiter im Leben.